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GM-Insolvenz rückt näher Gläubiger lehnen Abfindungsangebot ab

27.05.2009 ·  Die Mehrheit der Gläubiger des maroden amerikanischen Autoherstellers General Motors hat das Übernahmeangebot der amerikanischen Regierung abgelehnt. Eine Insolvenz von General Motors wird damit immer wahrscheinlicher.

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Eine Insolvenz des angeschlagenen amerikanischen Autokonzerns General Motors (GM) wird immer wahrscheinlicher. Die Mehrheit der GM-Gläubiger lehnte ein Abfindungsangebot der Regierung ab, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Das Angebot, 27 Milliarden Dollar Schulden gegen einen Anteil von zehn Prozent am Unternehmen umzutauschen, sei gescheitert, teilte General Motors mit. Mindestens 90 Prozent der Anleihe-Gläubiger hätten dem Angebot zustimmen müssen, um eine der Bedingungen der amerikanischen Regierung zu erfüllen.

Die Regierung hatte dem Opel-Mutterkonzern eine Frist bis kommenden Montag gesetzt, einen tragfähigen Sanierungsplan vorzulegen. Andernfalls muss das mit inzwischen 19,4 Milliarden Dollar Staatsgeldern gestützte Unternehmen Konkurs anmelden. Es bestand am Mittwoch noch eine kleine Chance zur Vermeidung einer Insolvenz.

Die Autoarbeitergewerkschaft UAW teilte mit, sie werde 20 Prozent der GM-Aktien als Gegenleistung für den Verzicht auf einen Teil des Betrags von 20 Milliarden Dollar erhalten, den GM einem neuen Gesundheitsfonds für Pensionäre schuldet. Ursprünglich waren 39 Prozent dafür eingeplant. Damit würde ein zusätzlicher Spielraum von 19 Prozent Unternehmensanteilen frei. Da die Gläubiger das Abfindungsangebot aber abgelehnt haben, würde dieser zusätzlich frei gewordene Anteil an den Staat gehen. Ursprünglich sollte der Anteil der Regierung an GM bei 50 Prozent liegen, jetzt könnte er nach einer Insolvenz auf bis zu 69 Prozent steigen.

Video: Endspurt im Rennen um Opel

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Böses Spiel

Von Holger Steltzner

Mit größter Selbstverständlichkeit und in unerträglichem Ausmaß zahlt die Elite Griechenlands keine Steuern und flüchtet mit Milliarden ins Ausland - und jede griechische Regierung lässt sie gewähren. In den Geberländern wächst die Wut der Steuerzahler. Mehr 36 144

29.05.2012 11:37 Uhr
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