09.07.2007 · pwe. Nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer und anderer Belastungen greifen die Regierenden dem Bürger wieder so stark in die Tasche wie seit Jahren nicht mehr. Von jedem verdienten Euro bleiben gerade mal 47 Cent übrig.
pwe. Nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer und anderer Belastungen greifen die Regierenden dem Bürger wieder so stark in die Tasche wie seit Jahren nicht mehr. Von jedem verdienten Euro bleiben gerade mal 47 Cent übrig. Die Berechnung des Bundes der Steuerzahler trifft für manche mehr, für andere weniger zu. Aber sie kennzeichnet das Grundübel der Finanzpolitik: Der Staat nimmt dem Bürger zu viel Geld ab, um es im politischen Prozess scheinbar zu veredeln - so, als ob die demokratisch gesetzten Ziele würdevoller wären als das Verlangen des Bürgers, frei über das verfügen zu können, was er verdient hat. Solche Überlegungen sind den meisten deutschen Politikern indes fremd. Kaum sprudeln die Steuereinnahmen in der Hochkonjunktur, steigert der Bund seine Ausgaben kräftig, anstatt wie ein guter Verwalter die Mehreinnahmen zur Schuldentilgung zu verwenden. Zugleich leistet die Regierung sich noch mehr Schulden und baut den künftigen Bedarf an höheren Steuern auf. Steuersenkungen, von Wirtschaftsminister Michael Glos ins Spiel gebracht, werden zu schnell als utopisch abgetan. Der Gedenktag des Steuerzahlers ist eine gute Gelegenheit, an das Diktum des Wirtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedman zu erinnern: "Jede Zeit ist ein gute Zeit, um Steuern zu senken." Dies gilt auch, weil wohl nur geringe Steuereinnahmen den Staat zur Sparsamkeit erziehen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.384,17 | +0,54% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2539 | −0,02% |
| Rohöl Brent Crude | 107,40 $ | +0,13% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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