19.12.2006 · pwe. Die schwächere Wirtschaft in den Vereinigten Staaten, die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar, die drastische Belastung der deutschen Steuerzahler im kommenden Jahr - die deutschen Unternehmen scheint all dies nicht zu berühren.
pwe. Die schwächere Wirtschaft in den Vereinigten Staaten, die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar, die drastische Belastung der deutschen Steuerzahler im kommenden Jahr - die deutschen Unternehmen scheint all dies nicht zu berühren. Unbeirrt berichten sie von immer besseren Geschäften, und auch die Erwartungen für das kommende Jahr, die im Sommer noch in die Knie gingen, weisen wieder nach oben. Die Wirtschaft befindet sich in einem Aufschwung, der die Kraft hat, weit über die erwartete Mehrwertsteuerdelle hinaus anzudauern. Das dicke Auftragspolster, die gute Nachfrage aus dem Ausland und die Hoffnung auf einen allmählich sich stärkenden privaten Konsum stützen dieses Urteil und lassen die Unternehmen durch die steuerpolitischen Verzerrungen des Konjunkturverlaufs hindurchblicken. Trotz aller Freude über die gute Entwicklung ist es freilich viel zu früh, aus der kraftvollen Konjunkturerholung eine dauerhafte Stärke des hiesigen Standorts abzuleiten. Zwar spielen dem Aufschwung auch die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre und die Reformen am Arbeitsmarkt in die Hände. Ob die Standortbedingungen aber tatsächlich schon durchschlagend verbessert wurden, wird sich erst in der kommenden Lohnrunde und im nächsten Abschwung zeigen. Noch spricht viel dafür, daß die Wirtschaft weiter von Fesseln befreit werden muß.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.385,31 | +0,62% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2539 | −0,02% |
| Rohöl Brent Crude | 107,40 $ | +0,13% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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