09.11.2009 · Barack Obama ist seiner Gesundheitsreform einen großen Schritt näher gekommen. Gewinner wären 36 Millionen Amerikaner ohne Versicherungsschutz. Verlierer wären die privaten Versicherungsgesellschaften und die Pharmaindustrie. Der Senat ist die nächste Hürde.
Von Claus TiggesBarack Obama ist seinem Ziel einer Gesundheitsreform einen großen Schritt näher gekommen. Das Repräsentantenhaus hat mit knapper Mehrheit einem Gesetzentwurf zugestimmt, der, wenn er Gesetz würde, das Gesundheitssystem grundlegend umwälzen würde. Gewinner des Umbaus wären 36 der 46 Millionen Menschen im Land, die sich bisher keine Krankenversicherung leisten können. Sie würden durch staatliche Zuschüsse in die Lage versetzt, Versicherungsschutz zu zahlen.
Verlierer wären die privaten Versicherungsgesellschaften, denn sie dürften nicht mehr nur die guten Risiken aufnehmen und jenen, die schon krank sind, Leistungen verweigern. Verlierer wäre auch die Pharmaindustrie, denn die Regierung würde ihr in den staatlichen Krankenversicherungen weniger für Arzneimittel zahlen.
Noch lässt sich nicht sagen, wie viel von diesem Gesetzentwurf in den Verhandlungen mit dem Senat auf der Strecke bleiben wird. Die Reform trägt aber ohne Zweifel die Handschrift der Demokraten. Ob sie Amerika auch dem Ziel näher bringt, den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu bremsen und die Menschen im Land insgesamt gesünder zu machen, muss bezweifelt werden.
Verlierer wäre auch die Pharmaindustrie ?
Paul Rabe (heidelpaul)
- 09.11.2009, 12:10 Uhr
Verlierer
Thomas Pauli (ThomasPauli)
- 09.11.2009, 12:37 Uhr
Die Ganze ist wesentlich komplexer als hier beschrieben
thomas schulz (peanutbutter)
- 09.11.2009, 14:20 Uhr
Mit der heißen Nadel gestrickt!
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)
- 09.11.2009, 18:54 Uhr
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