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Geplatzter Saab-Verkauf GM im Sanierungsstau

24.11.2009 ·  Niemand hatte wirklich geglaubt, dass die Sportwagenmanufaktur Koenigsegg erfolgreich damit sein könnte, superschnelle Saabs in kleiner Zahl für reiche arabische Kunden zu bauen. Jetzt droht Saab die Abwicklung. Das hätte man früher haben können.

Von Christoph Ruhkamp
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General Motors ist seit der Insolvenz im Juni ein Staatskonzern. Vielleicht erklärt sich daraus der Plan, auch das marode Europageschäft mit staatlicher Hilfe zu sanieren. Jedenfalls ist dieses Modell auf der ganzen Linie gescheitert.

edem Schritt vorwärts folgen zwei Schritte zurück: Erst führte der Streit um die Abtrennung von Opel dazu, dass die dringend nötige Sanierung bis heute nicht begonnen hat. Und jetzt scheitert der sicher geglaubte Verkauf der insolventen schwedischen Opel-Konzernschwester Saab.

Parallele zwischen Opel und Saab

Dieses Mal wird GM - anders als bei Opel - nicht froh darüber sein, dass die Tochtergesellschaft im Konzern bleibt. Es gibt aber auch eine wichtige Parallele zwischen Opel und Saab: In beiden Fällen ist die Hängepartie darauf zurückzuführen, dass sich kein echter Investor für die Autohersteller interessierte. Der Verkauf sollte vielmehr durch staatliche Kredite schmackhaft gemacht werden. Ein tragfähiger Geschäftsplan existierte nicht.

Niemand hat wirklich geglaubt, dass die Sportwagenmanufaktur Koenigsegg erfolgreich damit sein könnte, superschnelle Saabs in kleiner Zahl für reiche arabische Kunden zu bauen. Jetzt droht Saab die Abwicklung. Das hätte man früher haben können.

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Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft.

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