05.06.2012 · Der Internationale Bankenverband schätzt den Vorsorgebedarf spanischer Banken auf bis zu 260 Milliarden Euro. Die Risiken aus der geplatzten Immobilienblase könnten das Land erdrücken. Vieles erinnert an die Entwicklung in Irland.
Von Philip Plickert und Markus FrühaufRichtlinien für Lesermeinungen
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Es gibt keine Pleiten im sozialistischen EU_Regime
Steht Spanien wie Irland vor dem Offenbarungseid?
Eindeutig NEIN!
Denn für Schulden unserer Nachbarn leistet alternativlos
Deutschland die Offenbarungseide!
Solange Spanien sich noch so viele hochbezahlte Politiker, Beamte und Banker leisten kann,
benötigen Sie keine Hilfe von den anderen europäischen Ländern. Zuerst sollen Sie mal die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, indem sie mal deren Gehälter auf das Niveau kürzen, das ihren Leistungen entspricht. Nicht mehr als einem Sozialhilfeempfänger zugestanden wird, sollten ausreichend sein. Dann wären sie auch für die Zukunft gut beraten.
Spanien ist schon unter dem Rettungsschirm
Spanien hat bis Ende April 303 Milliarden Euro an Target 2 Krediten erhalten. Davon stammen 210 Milliarden allein aus letzten 6 Monaten (siehe: euro crisis monitor). Ökonomisch sind Target 2 Kredite ähnlich wie Euro Bonds. Spanien ist schon unter dem inoffiziellen Rettungsschirm der EZB. In Irland und in Spanien haben Banken, Bauherren und Immobilienbesitzer lange Zeit prächtig Profite gemacht. Dann kam das Schneeballsystem an sein absehbares Ende. Nun kommt der zweite Teil des alten Spiels: Gewinne wurden eingesackt, Verluste sollen nun andere bezahlen. Irland bekam Hilfszusagen nur gegen strenge Auflagen. Spanien hält die Hand auf, möchte sich aber keine Vorschriften machen lassen. Stolze Spanier? Dumme Deutsche?
also, ich verstehe nicht wie es so weit kommen konnte.ich bin keine Ökonomin, führe nur ein kleines UNternehmen. Auf Geschäftsreisen durch Spanien denke ich mir seit Jahren: Das kann nicht gutgehe, diese Abutätigkeit ist unsolide und der Untergang. Das Gleiche dachte ich in Iralnd schon 2005... Einfach nur hinschauen und denken. Wir haben es doch alle gewusst, das es so auf Pump nicht wietergeht. Das Schneeballsystem ist am Ende, wenige haben den Reibach gemacht, die Normalos verlieren wieder mal. Aber wir haben 20 Jahre lang die Augen verschlossen vor der Wahrheit, im Wunsch auch was vom süssen Kuchen abzukriegen. Nix da, es gibt eins auf die Finger. Das wird bitter, was da auf uns zukommt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.06.2012 16:18 UhrGutgehen?
Das ganze geht doch gut! Das ist DIE Sauerei an der Sache.
Den Menschen in Deutschland wird weisgemacht, dass eine Währung
gerettet wird zusammen mit Staaten - wg. d. deut. Geschichte.
Tatsächlich werden jedoch die ausländischen und
inländischen Aktiva der Banken, Versicherungen (= Superreichen) vom
deut. Steuerzahler risikofrei gestellt".
Den Ländern wird überhaupt nicht geholfen - und auch
überhaupt nicht der Währung.
Die Banken gehen ein viel zu großes Risiko ein. Sie machen das, in
dem Wissen, dass sie gerettet werden. Eigenkapital wird kaum vorgehalten
- sondern als Dividende ausgeschüttet.
In Irland war die gesamte Bankaktiva ein x-faches größer als
das BIP. Das ist der Fehler und in der Politik hat das keiner kapiert.
Die Unternehmen sind zu groß für kleine Volkswirtschaften.
Sie reißen Staaten mit in den Abgrund. Deshalb sollten Unternehmen
überhaupt nicht so groß werden können. Durch die allzu
niedrigen Steuern fehlt(e) dem Staat der Puffer für
Bankenrettungen.
Wir brauchen endlich wieder das ganz normale Verursacherprinzip,
sonst gehen wir vor die Hunde!
Wer faule Kredite ausgibt, muss die Konsequenzen tragen, wenn sie nicht
mehr bedient werden. Das heißt: k e i n Staat und kein
Steuerzahler darf die Folgen der fahrlässig ausgegebenen Kredite
tragen. Vielmehr m ü s s e n die Banken das selbst tun und
gegebenenfalls ihren Konkurs anmelden. Nur so können wir die seit
2008 zu beobachtenede Abwärtsspirale in den Haushalten der
europäischen Länder stoppen.
Nur wenn die B a n k e n samt ihren Vorständen und Mitarbeitern die
Folgen ihrer verfehlten Aktionen - Kredite für überteuerte
Immobilien, Spekulationen mit allem Möglichen, auch mit
Staatsanleihen, sog. Investmentbanking mit unbeherrschbaren Risiken,
Termingeschäfte, Derivate, völlig überhöhte
Gehälter, völlig unberechtigte Boni, zu viel Personal usw. -
am eigenen Leib spüren, würde dies alles aufhören. Wir
brauchen letztendlich reihenweise den Bankenbankrott mit ca. 100.000
arbeitslosen Banker in Europa. Nur das kann helfen. Sonst geht alles so weiter.
Nicht nur Fussballweltmeister sondern auch Schuldenweltmeister?
So langsam wird es wohl Zeit, den Spaniern die Augen dafür zu
öffnen, dass sie sich noch viel schlimmer von den Investmentbanken
haben verschaukeln lassen, als Griechenland und Irland zusammen. Schuld
daran ist der spezielle spanische Stolz, der es den Eliten des Landes
schon immer ermöglicht hat, den Kampf gegen die
Windmühlenflügel den Don Quijote's zu überlassen und sich
selbst auf ihre Latifundien zurückzuziehen.
All diesen Don Quijote's wurde genauso wie in Amerika das Häuschen
auf Pump ermöglicht etc. Nebenbei vernebelten die Erfolge der
spanischen Fussballclubs den Menschen die Sinne. Die Fundamente für
das Desaster wurden bereits unter der Regierung Aznar gelegt. Genau dies
würde sein Parteigänger Rajoy wohl gerne vertuschen. Deshalb
lehnt er die Hilfe ab. Auch er wäre nämlich auf Stimmen der
Sozialisten angewiesen.
Spanien ist Fussballweltmeister, hat sich aber genauso weltmeisterlich
ins Bockshorn jagen lassen. Auch von Merkel natürlich. Arme Schwabenspanier!
Bankenregulierung - von gekauften Ökonomen, Medien und Politiker
Am Beispiel Spaniens lässt sich studieren, wohin es führt,
wenn Banken, dank laxer Regeln, die von den Bankenlobbies
durchgedrückt wurden, mit zu wenig Eigenkapital unterlegen sind.
Lange galt Spanien als Vorbild, weil deren Banken nicht so gezockt
haben. Nun zeigt sich, dass alles Lug und Betrug war. Diese Banken sind
andere Risiken eingegangen und haben durch vermeidlich sichere Anlage
die notwendige Sorgfalt außer Acht gelassen. Die Regierung in
Spanien machte vor den faulen Krediten ebenfalls die Augen zu.
Was hier NUR dem Euro angelastet wird, ist genauso den spanischen
Regierungen anzulasten und den zuständigen Kontrollbehörden.
Die Nationalstaaten haben Ihre Banken nicht im Griff - noch lassen die
Banken die notwendige Sorgfalt absichtlich vermissen und betreiben
deshalb kaum eine realistische Risikovorsorge, denn die Banken wissen,
sie werden gerettet - notfalls durchs Ausland.
Warum eigentlich gelten für Banken keine Haftungsregelungen?
Politiker sind gekauft.
Banken schreiben sich ihre Regeln selbst
Die Banken regulierten sich selbst. Sie machen der Politik
Vorschläge und diese setzt sie um.
Die Ökonomen - im Übrigen kläglich gescheitert - wissen
keinen Ausweg - da sie sich im Hinblick auf die Lösungen und
Ursachen völlig widersprechen.
Selbst heute machen die meisten Ökonomen mit Horrorszenarien den
Menschen nur Angst.
Eine Aufklärung kommt kaum voran. Stattdessen jagt ein
Untergangsszenario das nächste.
Ist auch verständlich. 99% der Ökonomen sind m.E. gekauft. Die
Finanzbranche macht eine excellente Lobbyarbeit.
Kernkapital - ein Unwort. Es gaukelt EK vor - ist jedoch selektiert.
Somit kann sich eine Bank höher hebeln, als wenn auf ALLE Aktiva EK
zu unterlegen wäre - was zur Krise geführt hat.
Des Weiteren werden die Zockerbuden bevorzugt, während Kreditbanken
benachteiligt werden. Dank Brüssel - sollten die Sparkassen und
Raibas am besten vom Markt verschwinden.
Das ist die Richtung, in die Europa geht.
Es ist eine unheilige Allianz zwischen Politikern,
die immer neue Wohltaten ihren Untertanen versprechen und Bankern, die
diese Gelder bereitstellen.
Beide sind auf einander angewiesen; dieses gilt insbesondere für
unsere Sozialisten.
Insofern ist es auch nichts als Blenderei, wenn Politiker so etwas wie
Bankenregulierung fordern; sie können daran gar kein Interesse
haben, da bei richtiger Risikobewertung sofort ihre Schuldenorgie
beendet wäre.
Der Zinseszins-Effekt zwingt dann schließlich den Steuerzahlern
immer höhere Abgaben ab, so dass am Ende die völlige Verarmung
immer breiterer Bevölkerungsschichten steht, bis mit dem
Staatsbankrott das Spiel von vorne los geht.
Die Gewinne vor Risikovorsorge! Institute, die am Abgrund stehen,
leisten sich extreme Aufwendungen für ihr
"Spitzenpersonal", welches gierig einfach nur Geld raushaut
und in Clubsesseln ihre "Tennis- / Golfpartner" bitten, die
eine oder andere Vorschrift auszusetzen oder EU-Gelder auf sie zu
kanalisieren. Die erhalten für diese Korruption auch noch Boni!
Aus den Politikerbezügen, offiziell und inoffiziell, sowie den
Gehältern vorgenannter Spezl'n lassen sich nach dem
Verursacherprinzip sicher 2-stellige Milliardenbeträge generieren,
um Härten auszugleichen.
Nichts dergleichen ist in der EU unterwegs, da besteht keine Forderung
nach Korruptionsausgleich, obwohl sehr vieles bekannt ist. Der
Präsident von Real Madrid, Florentino Perez hat einen Baukonzern
aufgebaut, weil er Sydtembaupartner der spanischen Regierung ist (???)
Und nun fährt er die deutsche HochTief Ag an die Wand!
Die EU züchtet systematisch Korruption und ist Teil des Problems,
dessen Schäden wir nun ermessen!
"Madrid will nun den starren Arbeitsmarkt aufbrechen. Im Februar
hat die Regierung eine Reform durchgesetzt, die Lohnkürzungen
ermöglichen soll und den Kündigungsschutz lockert."
Wie schön! Nur was haben Lohnkürzungen und
Kündigungsschutz in der Privat(!)wirtschaft mit der
Staats(!)verschuldung zu tun? Nix. Die Sache hat doch System. Bei dem
Umbau reiben werden sich so einige klammheimlich die Hände reiben ....
@Bryan Hayes
Dann aber auch bitte die ganze(!) Rechnung aufmachen! Weniger Löhne
führen auch zu weniger Einkommenssteuer für den Staat,
führen zu weniger Nachfrage auf dem spanischen Binnenmarkt (und
u.a. spanischen Produkten) und in Folge weniger Umsatzsteuereinnahmen.
Man kann sich nicht nur für die eine Seite interessieren und die
andere komplett leugnen.
Die Wachstumsraten wie nach dem Zweiten Weltkrieg - als alles
zerstört war - werden wir heute nicht mehr erreichen können.
Da könnte auch ein Ludwig Erhard nicht zaubern.
"Nur was haben Lohnkürzungen und Kündigungsschutz in der Privat(!)wirtschaft mit der Staats(!)ver-
schuldung zu tun?"
Nun, es besteht hier insofern schon ein Zusammenhang, weil die
Wettbewerbsfähigkeit und die Motivation der Unternehmer,
Arbeitsplätze zu schaffen, maßgeblich von der Ordnungspolitik
und den Löhnen abhängen.
Offensichtlich ist dort die Wirtschaft durch Machtmissbrauch der
Parteikader behindert und erzeugt auf diese Weise zu wenig
Arbeitsplätze und zu wenig BIP und zu wenig Steuern.
Eine Wirtschafts- und Ordnungspolitik a la Ludwig Erhard würde also
schon was bringen.
furchtbar, die Häuser in Spanien kosten nur noch 2,5 mal so viel wie vor 15 Jahren
solche Tatsachen sind viel zu wenig bekannt in der deutschen
Bevölkerung. Ein ähnlicher Anstieg gilt auch für die
Löhne und das nicht nur in Spanien.
Daran sollten auch diejenigen mal denken, die immer gleich die armen
Südstaaten vor dem Verhungern sehen.
Verglichen mit dem Niveau vor der Euro Sause leben diese Länder im
noch prächtig (über ihre Verhältnisse)
Was man von Deutschland ja nicht gerade behaupten kann. Dazu braucht man
nur mal auf den Lohnzettel oder in die Immobilienanzeigen schauen. Wenn
letztere auch nach 15 Jahren Stillstand mal wieder etwas gestiegen sind.
Worauf der deutsche Michel gleich wieder von einer Blase spricht.
Der Dax steigt schon in freudiger Erwartung
In den letzten Tagen hat die Finanzindustrie die Politik mal wieder vor sich her getrieben und erpresst so Milliardenzahlungen an marode Banken. Die Regierungen der EU Länder sind mittlerweile bloße Handlanger eines Wirtschaftszweiges, der defacto die Souveränität ganzer Staaten abschafft. Mit Marktwirtschaft hat das lange schon nichts mehr zu tun, eher könnte man es modernes Raubrittertum nennen. Es ist gerade die Finanzbranche, die die Gesetzte der Marktwirtschaft auf den Kopf stellt und weltweit die soziale Stabilität gefährdet. Je größer das Rad, das diese Branche dreht, desto erpressbarer werden ganze Staaten, ja Kontinente. Man müsste den gordischen Knoten zerhauen, indem man der Erpressung einen klaren politischen Willen entgegensetzt, was natürlich auch schmerzhafte Einschnitte zur Folge hätte, die aber zur Beendigung des Wahnssinns ertragen werden müssen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.06.2012 12:02 UhrNicht Schweden sondern Kanada
Es geht auch ohne Verstaatlichung, man muss nur konsequent die Einhaltung der Spielregeln überwachen und Übertreibungen des Marktes scharfe Grenzen setzen. Macht man das, wie die Kanadier, so hat man auch kein Problem. Kanadas Banken waren kaum in den Bankencrash 2008 involviert und Kanada steht im Vergleich zu anderen Ländern glänzend da, was Staatshaushalt und Staatsverschuldung anbetrifft. Die Kanadier haften natürlich nicht für den Unsinn anderer Volkswirtschaften. Umgekehrt fordert Kanada von keinem Land Geld für seine Banken oder zur Alimentation seines eher kleingehaltenen Beamtenapparates. Man darf nicht vergessen, dass gutes Wirtschaften immer auch eine Mentalitätsfrage ist. In Kanada hat Eigenverantwortung einen viel höheren Stellenwert als z.B. in den USA - von der EU ganz zu schweigen. Funktionierende Marktwirtschaft bedingt Eigenverantwortung und genau daran krankt unser System. Die hiesige Finanzbranche hat sich einen für sie schönen doppelten Boden geschaffen.
Warum Merkel Spanien unbedingt unter den "Rettungsschirm" haben will
Ist doch ganz einfach. Gäbe es da eine echte Pleite, dann
würden die deutschen Sparer und Lebensversicherten, deren Geld von
den Experten der Hausbank in Spanien "investiert" wurde
plötzlich mit Auszügen konfrontiert, die ein dickes Minus
ausweisen würden. Gesicherte Rente, ade. Häuschen im
Grünen, ade.
Und sowas vor dem September 2013? Das kann die Mutti doch nicht
brauchen. Das kann unser ganzes politisches System nicht brauchen, denn
dann wäre ja klar, wie inkompetent in diesem unserem Lande regiert wird.
Statt dessen wird halt getrickst, gelogen, manipuliert. Resultat, d.h
effektiver Wohlstandsverlust ist derselbe, oder schlimmer (Nullzins,
Inflation, steigende Steuern um ESM etc zu finanzieren), aber nach
außen sieht es so aus, als würde das System funktionieren und
unsere Politiker wüßten was sie treiben.
Steht der Euro vor dem Offenbarungseid?
müsste die Überschrift lauten. Denn wenn Spanien fällt, dann fällt auch der EUR. Dann gibt es kein Halten mehr.
Der Unterschied zwischen "VOLK" und "Machthaber" ist der natürliche Ausleseprozess!
Für einige Jahre war ich in Hessen in einem Hotel an einer
Autobahnabfahrt tätig.
Eines Tages hat sich die Politik entschlossen, diese Autobahnabfahrt in
ein Autobahnkreuz umzubauen und den Verkehr von uns weg in den Osten zu leiten.
Als der Umbau fertig war, brach das Geschäft um 2/3 zusammen und
man stand kurz vor dem Ende. Wir haben versucht neue Konzepte zu
erabeiten und dafür Geld bei der Bank und der KFW zu bekommen.
Dort sagte man uns "Es ist ein normaler Ausleseprozess der jetzt
stattfindet." Die starken überleben und die anderen haben eben
Pech gehabt. Von Hilfe war keine Spur. Ein gut laufendes Unternehmen
wurde unverschuldet in die Kriese gestürzt.
Doch wir sind ja auch NUR das Volk!
Wären wir eine Bank (Machthaber), dann hätte man alles getan
um uns auf Staatskosten zu helfen! Dort gibt es keinen
"natürlichen Ausleseprozess"
Geld fließt leider immer nur in eine Richtung!
Weg vom Volk!
Immobilienblase gespeist vor allem mit dem Geld deutscher Sparer und Lebensversicherter
Trotzdem sollte "man" die spanischen Banken pleite gehen
lassen, und die deutschen Geldverleiher mit dazu. Das ist alternativlos,
denn wenn man diesen Rettungsirrsinn immer und immer weiter betreibt,
dann ändert sich nie etwas. Das Geld der deutschen Sparer ist
sowieso weg: entweder direkt durch die notwendigen Bankenpleiten, oder
indirekt durch Gelddrucken (Inflation), quasi-Nullzins, und steigende
Steuern um Rettungschirme zu finanzieren.
Das Beste wäre in der Tat, wenn die deustchen Sparer massenhaft
hübsche Häuschen in Spanien kaufen würden. Dann
wären die Banken "gerettet", und die Sparer hätten
für ihr Geld wenigstens eine Immobilie. Nach Stand der Dinge werden
sie aber nur enteignet, ohne Gegenleistung.
Naja
Quatsch...und dann sind die Spanier die Gewinner ?
Wenn Sie tatsächlich etwas kaufen wollen, helfen Sie
tatsächlich einem Spanier und fragen Aie vorher nach beim
Katasteramt, was er vor 10 Nahren tatsächlich als Kaufpreis
beurkundet hat lassen und gahlen Sie keinen Cent mehr :-)
Und natürlich nicht im Sommer kaufen, dann sind die Preise bis zu
30% höher :)
Also, ich versteh da was nicht
Wenn ein Unternehmen sich so verzockt, dass es sich nicht mehr halten kann geht es pleite. Das ist der "natürliche" Weg der Dinge. Auch die USA haben Lehmann nicht mit Milliarden unterstützt, sondern pleite gehen lassen. Warum wollen unsere Politiker mit aller Gewalt unser gar nicht vorhandenes Geld in ausländische Pleitefirmen pumpen und uns dafür Schulden an den Hals binden. Ich kann es immer noch nicht fassen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.06.2012 10:55 UhrAnmerkung
Man kann Pro oder Contra staatlicher Unterstützung insolvent
bedrohter Firmen sein. Hier ist das Problem, dass eine Nichtrettung
einen Schockimpuls verursachen würde, der auch viele andere Banken
und letztendlich die Realwirtschaft treffen würde.
Dahingehend war das Fallen lassen von Lehmann ein Fehler. Das beste ist
in diesem Fall, wenn der Staat Eigentümer wird, mit den Schuldnern
einen teilweisen Forderungsverzicht vereinbart sodass dem Staat keine
hohen Verluste entstehen und dann langsam die Bank abwickelt.
Die Lebensleistung des Herrn Kohl
Wiedervereinigung, Euro und Merkel. Bewertung sei jedem überlassen.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit.
Ein ließen sich die Pharaonen Ihre Pyramiden bauen und lebten in
Saus und Braus, während das einfache Volk zur Sklaverei zum Wohle
der herrschenden Macht zu schiften hatte.
Heute haben wir gigantische Glaspaläste in Frankfurt stehen als
Wahrzeichen der Macht der Banken. Heute sind sie es, die Ihre Macht
ausspielen. Getrieben von Gier und Macht handeln Sie
ausschließlich zum eigenen Wohl. Wenn dann etwas schief geht,
werden die "Sklaven" einfach dafür in Haftung genommen um
die Verluste wieder auszugleichen.
Solche Vorgänge ziehen sich wie ein roter Faden durch die
Geschichte der Menschheit.
Und da soll es noch einmal heißen: "Der Mensch ist ein
intelligentes Wesen, dass aus seinen Fehlern lernt."
Wann lernen wir denn wirklich mal dazu und packen das Übel an der Wurzel?
Ist das Volk auf ewig dazu verdammt machtloser Sklave eines Systems zu sein?
Darf ich kurz ein persönliches Beispiel einbringen?
"Irland [...] Sein Arbeitsmarkt ist flexibel. Die Löhne sind
daher in der Rezession gesunken. Madrid will nun den starren
Arbeitsmarkt aufbrechen. Im Februar hat die Regierung eine Reform
durchgesetzt, die Lohnkürzungen ermöglichen soll und den
Kündigungsschutz lockert."
Wie löblich.
Persönliches Beispiel: Spanischer Freund:
- BWL Studium in Spanien und Deutschland,
-MBA nachgelegt,
-3 Jahre Trainee Programm bei einem nicht namenlosen Unternehmen,
-zusätzlich 5 Jahre Berufserfahrung in Itailen, Deutschland und
Frankreich (!).
In Santander bekommt er nun ca. 1000€ netto.
Denn Ende 2011 wurde sein Gehalt um 50% gekürzt bei 80% Arbeitszeit (!).
Jetzt noch einmal 15% gekürzt.
Er hat eine Hpothek über 600€ monatlich, eine Frau, zwei
Kinder. - Und wird nun Spanien verlassen, denn das ist es, was nun
passiert: Spanien verliehrt seine Landeskinder - Er sucht schon in
Deutschland und Österreich.
Zur Sinnhafitgkeit der Änderungen: dem Staat entgehen Steuern & Schuldrückzahlungskap.
Nicht wirklich
Nein, uch wollte nur unverbindlich ohne statistischen Überblick
einen Einblick geben in einen m.E. bereits ausreichend liberalisierten
Arbeitsmarkt geben.
Es ist das schockierenste Beispiel, was mir einfällt -
Nichtakademiker haben in Spanien in derAltersklasse im Moment nahezu
überwiegend ... nicht das gleiche netto sondern-> keinen Job.
600€: wie Sie aus der Kredithöhe auf eine Teilnahme an der
Blase schliessen wollen...
Ohne nun weiter in Details: 80m2 für 140k€ sind nun auch
für Spanien schon damals ein Dumpingpreis gewesen, als Ökonom
hätte er kaum auf steigende Preise gewettet - sondern er hat sich
nach 2008 und dem ersten Preisverfall die Immobilie zugelegt.
Es ist nur ein Beispiel wie jemand vermeintlich alles richtig machen
kann - und dann in die Falle trappt. Um Ihre Frage: Ein
"Helfen" Deutschlands ist m.E. nicht nur nicht möglich
auf Grund seines Umfangs. Das einzige: in beiden Ländern besorgt
mich respektiv der Ton - Uuserkommentare in ElPais über D z.B..
F. Darbohlt, ihr Beispiel in allen Ehren,
aber 1500 Brutto verdienen in Spanien sogar Arbeitnehmer ohne Studium.
Hab neulich mit einem geb. Spanier, jetzigen Franzosen gesprochen,
dessen jüngere Tochter in Barcelona wohnt.
Und Tatsache ist, dass die Spanier weit über ihre Verhältnisse
gelebt haben. wenn ihr Freund eine Hypothek hat, für die er 600 EUR
monatlich zahlen muss, hat er wohl an der Blase kräftig
mitgearbeitet. Dann ist es für ihn sicher hart, wenn er jetzt die
Rechnung dafür zahlen muss.
Aber sollen die deutschen Steuerzahler die Rechnung, für die er
verantwortlich ist, übernehmen?
Das kann doch wohl nicht ihre Empfehlung sein.
Irre, wie die "Experten" seit Jahren die Zusammenhänge der Krise verkennen
Seit vielen Jahren sollte eigentlich jedem Gebildeten klar sein, dass es in allen "westlichen" Ländern reihum zu Finanzkrisen kommen muss. Allein, die Fakten und Zusammenhänge werden immer noch nicht begriffen, obwohl sie jetzt in Spanien wieder offensichtlich sind: Der breiten Bevölkerung geht - ganz entgegen dem Postulat Ludwig Erhards, man brauche eine "breitgeschichtete Massenkaufkraft" - das Geld aus. Aber das Geld ist nicht weg, sondern - wie bei dem bekannten Monopoly-Spiel am Ende - auf einem riesen Haufen. Einzelheiten seit 2008 unter "Die amerikanische Bankenkrise und die weltweite Finanzkrise"
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
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| Dow Jones | -- | -- | |
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| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?