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Geldscheine So sieht der neue Fünfer aus

 ·  Die Bundesbank hat erstmals die neue Fünf-Euro-Banknote gezeigt. Von Mai an wird der neue Schein in den Umlauf gebracht - mit einem neuen Wasserzeichen.

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© Eilmes, Wolfgang Vergrößern Detailansicht: Das neue Wasserzeichen in Gestalt der Europa

Für die Verbraucher springen die Neuerungen nicht sofort ins Auge. Die Zahl Fünf ist deutlicher zu erkennen und in etwas anderen Farben gestaltet, je nach Lichteinfall zwischen Smaragdgrün und  Dunkelblau changierend. Insgesamt weicht die farbliche Gestaltung nicht wesentlich von rund 3 Milliarden derzeit im Umlauf befindlichen Fünf-Euro-Scheinen.

Die wichtigsten Neuerungen sind zusätzliche Sicherheitsmerkmale, wie ein Wasserzeichen, das die  Königstochter Europa aus der griechischen Mythologie zeigt. Dieses Gesicht, das an ein Bild auf einer antiken griechischen Vase im Pariser Louvre angelehnt ist, taucht auch auf einem Hologrammstreifen auf der Vorderseite wieder auf.  Für Blinde sind die neuen Scheine zudem deutlich besser erkennbar, unter anderem weil an den Seiten eine Reihe kurzer, leicht erhabener Linien aufgedruckt ist.

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© Eilmes, Wolfgang Vergrößern Die Smaragdzahl ändert ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau wenn man sie kippt.

Mit dem Fünf-Euro-Schein wird zum ersten Mal eine Euro-Banknote überarbeitet. Die Planungen dafür reichten bis ins Jahr 2005 zurück, berichtete Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Donnerstag. Bis auch die anderen Scheine, vom Zehner bis zum Fünfhunderter, in neuem Erscheinungsbild in Umlauf gebracht würden, könnten noch viele Jahre vergehen, sagte er.

In den vergangenen Wochen hatte die Europäische Zentralbank schon einige Details der neuen Banknoten veröffentlicht, sich dabei aber auf einen Imagefilm beschränkt. Der ganze neue Geldschein wird erst jetzt öffentlich gezeigt und gelangt vom 2. Mai an in den Zahlungsverkehr. Dann wird der Euro um eine Winzigkeit schwerer. Denn tausend Stück der neuen Scheine wiegen 710 Gramm, während die bisherigen auf 630 Gramm kommen. Ursache ist eine spezielle Lackierung. Sie soll dazu führen, dass die Fünf-Euro-Scheine, die im Alltag besonders häufig genutzt und deshalb rascher als andere wegen Schäden und Verschmutzung aussortiert werden, 15 bis 20 Prozent länger halten. Die Herstellung eines durchschnittlichen  Geldscheins kostet im Euroraum etwa 8 Cent. Insgesamt sind rund 15 Milliarden Euro Banknoten im Umlauf.

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