Home
http://www.faz.net/-gqe-76xbd
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
CIO View

Geldscheine So sieht der neue Fünfer aus

Die Bundesbank hat erstmals die neue Fünf-Euro-Banknote gezeigt. Von Mai an wird der neue Schein in den Umlauf gebracht - mit einem neuen Wasserzeichen.

© Eilmes, Wolfgang Detailansicht: Das neue Wasserzeichen in Gestalt der Europa

Für die Verbraucher springen die Neuerungen nicht sofort ins Auge. Die Zahl Fünf ist deutlicher zu erkennen und in etwas anderen Farben gestaltet, je nach Lichteinfall zwischen Smaragdgrün und  Dunkelblau changierend. Insgesamt weicht die farbliche Gestaltung nicht wesentlich von rund 3 Milliarden derzeit im Umlauf befindlichen Fünf-Euro-Scheinen.

Die wichtigsten Neuerungen sind zusätzliche Sicherheitsmerkmale, wie ein Wasserzeichen, das die  Königstochter Europa aus der griechischen Mythologie zeigt. Dieses Gesicht, das an ein Bild auf einer antiken griechischen Vase im Pariser Louvre angelehnt ist, taucht auch auf einem Hologrammstreifen auf der Vorderseite wieder auf.  Für Blinde sind die neuen Scheine zudem deutlich besser erkennbar, unter anderem weil an den Seiten eine Reihe kurzer, leicht erhabener Linien aufgedruckt ist.

 5-Euro-Schein - die neueste Ausführung der fünf Euro Banknote wird von der Bundesbank in Frankfurt gezeigt Die Smaragdzahl ändert ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau wenn man sie kippt. © Eilmes, Wolfgang Bilderstrecke 

Mit dem Fünf-Euro-Schein wird zum ersten Mal eine Euro-Banknote überarbeitet. Die Planungen dafür reichten bis ins Jahr 2005 zurück, berichtete Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Donnerstag. Bis auch die anderen Scheine, vom Zehner bis zum Fünfhunderter, in neuem Erscheinungsbild in Umlauf gebracht würden, könnten noch viele Jahre vergehen, sagte er.

In den vergangenen Wochen hatte die Europäische Zentralbank schon einige Details der neuen Banknoten veröffentlicht, sich dabei aber auf einen Imagefilm beschränkt. Der ganze neue Geldschein wird erst jetzt öffentlich gezeigt und gelangt vom 2. Mai an in den Zahlungsverkehr. Dann wird der Euro um eine Winzigkeit schwerer. Denn tausend Stück der neuen Scheine wiegen 710 Gramm, während die bisherigen auf 630 Gramm kommen. Ursache ist eine spezielle Lackierung. Sie soll dazu führen, dass die Fünf-Euro-Scheine, die im Alltag besonders häufig genutzt und deshalb rascher als andere wegen Schäden und Verschmutzung aussortiert werden, 15 bis 20 Prozent länger halten. Die Herstellung eines durchschnittlichen  Geldscheins kostet im Euroraum etwa 8 Cent. Insgesamt sind rund 15 Milliarden Euro Banknoten im Umlauf.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Privatisierungspläne Österreich will griechische Bahn - aber nur geschenkt

Durch Privatisierungen soll Griechenland in den nächsten Jahren Milliarden einnehmen. Ob das klappt? Österreichs Bahnchef bekundet nun zwar Interesse an der griechischen Bahn, schließt aber einen positiven Kaufpreis kategorisch aus. Mehr

27.07.2015, 11:44 Uhr | Wirtschaft
Banknoten So sieht der neue 20-Euro-Schein aus

Der neue 20er ist eine echte Innovation: Als erster Geldschein verfügt er über ein im Hologramm enthaltenes Fenster. Die Banknote soll ab Ende November in Umlauf kommen. Mehr

24.02.2015, 20:12 Uhr | Wirtschaft
Ein Selbstversuch Bin Grieche, brauche Geld

Hält das deutsche Volk die Griechen für Bettler? Das müsste sich doch herausfinden lassen, wenn man sich als Grieche verkleidet auf eine Einkaufsstraße setzt. Mehr Von Philip Eppelsheim und Volker Zastrow

24.07.2015, 09:17 Uhr | Gesellschaft
Giannis Varoufakis Griechischer Finanzminister will gemeinsame Lösung

Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis tourt durch Europa. In London traf er seinen britischen Counterpart George Osborne, der vor einem Kräftemessen zwischen Griechenland und Europa warnte. Mehr

17.02.2015, 16:49 Uhr | Politik
Griechenlands Schuldenkrise Athen beschließt zweites Reformpaket - diesmal stimmt Varoufakis zu

Die griechischen Abgeordneten haben weiteren Forderungen der Gläubiger mehrheitlich zugestimmt. Eine eigene Mehrheit verfehlte Regierungschef Alexis Tsipras abermals. Dafür stimmte diesmal sein gefeuerter Finanzminister mit Ja. Mehr

23.07.2015, 03:35 Uhr | Wirtschaft

Veröffentlicht: 14.02.2013, 15:03 Uhr

Atom-Altlast

Von Andreas Mihm

Haben die großen Energieversorger genug Reserven, um für den Abriss alter Kernkraftwerke und für die Atommüll-Lager zu zahlen? Sorgen sind berechtigt. Die Politik ist aber nicht unschuldig. Mehr 4 0


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden