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Geldpolitik Fed läßt Leitzinsen unverändert

25.10.2006 ·  Die amerikanische Notenbank hat ihren Schlüsselzins wie erwartet am Mittwoch bei 5,25 Prozent belassen. Die Währungshüter der Federal Reserve (Fed) warnten jedoch, einige Inflationsrisiken blieben bestehen.

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Die amerikanische Notenbank hat ihren Schlüsselzins wie erwartet am Mittwoch bei 5,25 Prozent belassen. Die Währungshüter der Federal Reserve (Fed) warnten jedoch, einige Inflationsrisiken blieben bestehen. Das Ausmaß und der Zeitpunkt weiterer Zinsanhebungen hänge von der künftigen Entwicklung des Wirtschaftsausblicks ab.

Wahrscheinlich werde die amerikanische Wirtschaft künftig in einem moderateren Tempo wachsen. Auch der Inflationsdruck werde sich voraussichtlich abmildern, unter anderem wegen der gesunkenen Energiepreise. Der Dollar reagierte kaum auf den Zinsentscheid, die Standardwerte an den Börsen machten Teile ihrer Kursverluste wett.

Wegen der deutlichen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Amerika und der Abkühlung am dortigen Immobilienmarkt hatten Experten nicht mit einer Änderung der Zinsen gerechnet. Über das weitere Vorgehen der Notenbank herrscht an den Finanzmärkten aber Rätselraten. Einige Experten erwarten, daß die Fed mit einer weiteren Zinserhöhung gegen die Inflationsgefahr vorgehen muß. Die meisten Analysten rechnen jedoch mittlerweile damit, daß die Fed bereits Anfang kommenden Jahres die Zinsen wieder senken wird.

Die Fed hatte zuletzt im Juni zum 17. Mal in Folge die Zinsen um 25 Basispunkte erhöht und sie seitdem bei 5,25 Prozent belassen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Anfang Oktober ihren Schlüsselzins auf 3,25 Prozent erhöht und peilt nach Ansicht von Experten in diesem Jahr noch eine weitere Zinserhöhung an.

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Von Johannes Ritter

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