Die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Jahr 2003 mit einem Jahresfehlbetrag von 477 Millionen Euro abgeschlossen, nachdem 2002 noch ein Überschuß von 1,220 Milliarden Euro verzeichnet worden war.
Dieses Ergebnis sei im Wesentlichen auf die internationale Wechselkursentwicklung zurückzuführen, die sich negativ auf den Euro-Gegenwert der Dollar-Bestände ausgewirkt habe, teilte die EZB am Donnerstag mit. Daneben habe aber auch das niedrigere Zinsniveau für Anlagen in Euro und in Fremdwährungen eine Rolle gespielt.
Die Entwicklung der EZB-Bilanz dürfte auch mit Blick auf die Bundesbank von Interesse sein. Die Bundesbank weist ihre Jahresbilanz für 2003 am 24. März aus. Medien kolportierten bereits, daß der Gewinn weniger als 1 Milliarde Euro betragen werde. Bundesfinanzminister Hans Eichel geht in seinen Planungen hingegen von einem Überschuß von 3,5 Milliarden Euro aus, erklärte aber bereits, ein niedrigerer Bundesbankgewinn sei verkraftbar.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.387,83 | +0,80% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2546 | +0,04% |
| Rohöl Brent Crude | 107,57 $ | +0,29% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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