03.02.2013 · In Brüssel sind Nettogehälter von 12.500 Euro im Monat keine Seltenheit. Schon Beamte der mittleren Führungsebene verdienen unter bestimmten Umständen netto mehr als die Kanzlerin.
Von Hendrik Kafsack, BrüsselRichtlinien für Lesermeinungen
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Diese Gehälter sind nicht zu rechtfertigen. Jeder der Sie bekommt oder mitbestimmt sollte sich schämen.
... - denk ich mal –geht es nicht um Geld für sich selbst,
ansonsten hätte sie sich längst für die Fleischtöpfe
in Brüssel beworben.
Beamte in der EU und in den Staaten Europas
sind ein teures Problem.
Das Misstauen Friedrich des Großen vor diesem Berufsstand (oder
soll man sagen Lebenweise) war nicht unbegründet.
Von den EU-Beamten an bis zu den Gemeinden und Kreisen hört man
Sachen, dass einen die Ohren schlackern. Man muss schon aufpassen, dass
einen der Hass nicht übermannt.
Dieser ganze Komplex muss überarbeitet werden. Dazu gehören..
Kürzungen von Gehältern und Pensionen
Struktuelle Konsolidierungen
Ersatz durch EDV mit entsprechenden Gesetzen und eine Internetinfrastruktur
Auflösung der Privilegien
und vieles mehr
Das Hauptproblem ist die Verquickung zwischen Politik und der Verwaltung/Beamtentum.
Staat, Regierung und Beamtentum
"Das Hauptproblem ist die Verquickung zwischen Politik und der Verwaltung/Beamtentum."
Nur dieser Aussage stimme ich zu. Ohne eine staatliche Ordnung, und dazu
gehören unabhängige, parteilose Beamte, kann man die
Gesellschaft eines Volkes nicht organisieren.
Solange aber Bundeskanzler (und deren Parteien) Ministerien nach
Gutdünken schaffen und abschaffen, um Ministern die Pfründen
zu gestalten und die Beamten hin- und herschieben, solange ist was faul
in der Demokratie.
Die Organisation des Staates sollte ebenfalls präzise durch Gesetz
(mit 2/3 Mehrheit des Bundestages) festgelegt werden, damit eine
Stabilität in der Verwaltung des Staates garantiert ist. Diese
Stabilitât ging verloren, seit Regierungskabinette mit Hilfe von
Lobbyisten den Staatsapparat lenken und diesen nach kurzfristigen, meist
wahlperiodenabhängigen Kalküls umbauen, ohne an das Wohl aller
im Staate zu denken.
In Zeiten wo viele Laender ueberschuldet und zahlungsunfaehig sind. In Zeiten wo die grosse Mehrheit der Menschen auf hoechstens 2000 Euro Netto kommt (gilt als gutes Gehalt LOL) in D, dann darf die EU Steuergelder, die aus der Privatwirtschaft schwer erarbeitet worden sind, nicht so verpulvern. Das ist falsch. Durchweg sollten alle EU Beamte, die mehr als 10000 Euro im Monat verdienen eine 20% Reduktion hinnehmen. Das waere ein Anfang das gesparte Geld in die Schuldentilgung und Steuersenkung!
Schämen sollen sich die vielen Absahner in den EU
Behördenstuben und auch alle, die nichts an dieser weit
überzogenen Situation ändern wollen. Das ist nur ein weiterer
Grund, diese aufgeblasene Konstrukt namens EU abzulehnen.
Was müssen nur die Kräfte in unseren Pflegeberufen denken,
oder die vielen Kräfte in Billigjobs. Da wird richtig gearbeitet
und das für einen Bruchteil dessen, was ein EU Beamter ausgezahlt
bekommt. Unfassbar....
Ich bitte um Aufklärung, da ich langsam den Eindruck gewinne, dass
mancher EU-Angestellte hier gerne Falschinformationen verbreitet:
Nach Website der Europäischen Komission müssen EU-Beamte
lediglich "eine EU-Amtssprache sehr gut und mindestens eine weitere
zufrieden stellend beherrschen". Deutsch und Englisch reichen also
z.B. vollkommen aus. Und da wird es gerader in der jüngeren
Generation schon verdammt schwer jemanden zu finden der diese
Vorraussetzung NICHT erfüllt...
@Hartmut Jacques
Die jeweils geprüften Kompetenzen richten sich natürlich nach der jeweils gesuchten Fachrichtung. Auf den entsprechenden Websites (European Personnel Selection Office - EPSO und im Amtsblatt - EURLEX) finden Sie in den Ausschreibungen der Auswahlverfahren die Anforderungen bis ins Kleinste. Auch Beispieltests aus den Auswahlverfahren für alle möglichen Fachrichtungen können Sie sich dort ansehen. Dito die Dokumentation der Assessment Center. Außerdem gibt es auch beim deutschen Auswärtigen Amt eine gute Dokumentation.
Und was noch?
Also sollen die Beamten schwadronieren können, möglichst in
mehreren Sprachen. Wie steht es eigentlich um die Kompetenz in
fachlichen Breichen? Da gibt es noch so ein paar
Nebensächlichkeiten wie z.B. Technik, Ökonomie, so mal als
Oberbegriffe.
Jura gehört sicher nicht unbedingt zu den wirklich wichtigen
Grundvoraussetzungen, auch auf ein breites Spektrum von
"Geisteswissenschaften" kann folgenlos verzichtet werden.
schlechte Englischkenntnisse
Ich weiß es nicht, meine "Quellen" sind sämtlich Übersetzer mit langjähriger Berufserfahrung schon aus Zeiten, bevor sie zur EU kamen, und deren (zumindest passive) Englischkenntnisse sind sämtlich exzellent.
@KAROW
Vielen Dank!
Wobei ich davor warne sich von den mehreren 1000 Konkurrenten (sofern es
denn so ist) zu sehr beeindrucken zu lassen. Ich habe mir selbst
öfter von Bekannten die bei der Kommission arbeiten anhören
müssen, dass es viele Kollegen gibt, die es nicht einmal schaffen
zwei fehlerfreie Sätze in Folge auf Englisch zu Papier zu bringen.
Es ist so:
Man kann nur zum Beamten ernannt werden, wenn man folgende
Sprachkenntnisse nachweist:
- "Gründliche" Kenntnisse in einer Hauptsprache
(beliebige Amtssprache der Europäischen Union).
- "Ausreichende" Kenntnisse in Deutsch, Englisch oder
Französisch (wobei keine dieser Sprachen mit der Hauptsprache
identisch sein darf).
Um jemals als Beamter befördert werden zu können, muss man
außerdem nachweisen, dass man in einer dritten Amtssprache
"arbeiten kann".
(Quelle: Statut der Beamten im Internet, Übersetzerkollegen bei der EU)
Fazit: Die tatsächlichen Kenntnisse hängen davon ab, wie
"gründlich", "ausreichend" und "arbeiten
können" definiert sind. In der Praxis ist die Hauptsprache
natürlich fast immer die Muttersprache, "gründlich"
heißt also muttersprachliches Niveau oder doch beinahe. Das Niveau
von "ausreichend" ergibt sich durch den starken Wettbewerb,
also meist mehrere 1000 Konkurrenten pro Kopf bei den Auswahlverfahren.
"Arbeiten können" hängt vom jeweiligen Job ab.
@LENGHI
1.) Kann ich nicht glauben, dass die Messlatte hier z.B. bei deutschen
Muttersprachlern höher liegen sollte. Warum sollte dies sonst auf
der deutschsprachigen Einstellungsseite anders stehen?
2.) Sind meines Wissens nach alle nationalen Amtssprachen auch als
EU-Amtssprachen anerkannt
(http://de.wikipedia.org/wiki/Amtssprache_%28Europ%C3%A4ische_Union%29).
Es gehts also nicht nur um D,A,F,GB,BE,IR etc...
Meines Wissens,
und ich spreche da nicht aus eigener Erfahrung, liegt die Messlatte bei denjenigen, die eine der Amtssprachen ihre Muttersprache nennen um einiges höher. Da müssen dann die beiden anderen Sprachen nicht nur zufriedenstellend beherrscht werden. Und Ihre Argumentation trifft natürlich auch im Wesentlichen nur auf Staatsangehörige von 4 Ländern zu (D, A, F, GB).
Vielleicht von Interesse: Von unserem Geld leistet sich die EU derzeit
ein Projekt, bei dem es um die künstlich-technische Erschaffung
eines menschlichen Gehirns geht, das im Idealfall auch ein Bewusstsein
entwickeln soll.
Damit können neue, perfekte Menschen geschaffen werden und
eventuell die Gehirne ausgewählter Personen, etwa von sehr reichen
Leuten, technisch aufgerüstet werden, so dass sie den unseren
hoffnungslos überlegen sind.
Wollen wir das wirklich?
"Nota bene: Ich bin Atheist, Gott sei Dank. "
Hehe, das gefällt mir ... :-)
Die Propagandistin empfiehlt:
Googeln Sie doch mal nach "Human Brain Project", dann wissen
Sie, was Herr Laurisch hier zu entstellen versucht.
P.S.: Wir sollten vorsichtig sein, es wäre möglich, dass die
EU-Kommission bereits von außerirdischen Zombies übernommen
worden ist, die über die Leserbriefseiten der FAZ unser Bewusstsein
anzapfen, aussaugen und dann seinen Inhalt nach Alpha Centauri
hochladen. Danach verwandeln sie uns dann in kleine, willenose,
EU-genormte Roboter. Aber es kann natürlich auch sein, dass der
Graf von Saint Germain hinter dem Ganzen steckt...
Unsinn
Bei dem Projekt, das einen Forschungspreis gewonnen und deshalb von der
EU gefördert werden wird, geht es in Warheit darum, das bisher
detaillierteste Modell des menschlichen Gehirns für die
medizinische Forschung zu schaffen, um die Funktionsweise des Hirns
besser erforschen zu können und als Endziel individualisierte
Therapien für neurologische und andere Hirnerkrankungen zu
entwickeln. Träger und Mitarbeiter am Projekt ist eine lange Reihe
der weltweit renommiertesten Forschungs- und Lehreinrichtungen, darunter
beispielsweise die Uni Harvard.
Alles andere ist natürlich kompletter Unsinn, erdacht und
herausposaunt in nur allzu offensichtlicher Absicht.
... das ist objektiv nicht mehr reformierbar: Es gibt zu viele nationale
Interessen und der Apparat hat längst die Kontrolle
übernommen. Das ist wie bei Terminator 3. Der ist nicht mehr
abschaltbar. Sie können das auch am Prozess der
Selbstergänzung sehen, die eine Eigenauslese ist. Wer einmal dort
angekommen ist, verteidigt seine Position. Im übrigen ist das so
verrechtlicht, das es nicht mehr änderbar ist und so organisiert,
dass man - außer symbolhaft - sich auf mehr als symbolische
Schritten nie einigen wird...
Das ist ebenso unlösbar, wie der doppelte Sitz des Parlaments.
Es ist schon faszinierend, wie in nur c.a. 50 Jahren der Apparat die
Herrschaft übernommen hat und eine Insel der Seligen geboren wurde.
@Hartmut Jacques
Sehen Sie sich mal an, wer gegen Art. 125 AEUV Abs. 1
verstößt (bzw. Absatz 2 dieses Artikels, sagen wir mal,
"kreativ" anwendet), dann wissen Sie, wer in Brüssel in
Wahrheit das Sagen hat.
IIrrtum Ihrerseits
Rein formal haben Sie recht. Realiter aber hat die Kommission das
Agieren längst übernommen. Gestützt wird das dann noch
vom Europäischen Gerichtshof.
Sklaven der Verträge? Das glauben Sie doch wohl selbst nicht.
Erklären Sie doch mal, was der Inhalt des Artikel 125 des sog.
Lissabon-Vertrags bedeutet und warum er überhaupt dort
eingeführt wurde. Dieser Vertrag war ja ursprünglich mal als
Verfassung geplant und entworfen, oder?
Nein, der Moloch hat sich längst verselbständigt und tut
alles, das auszuweiten.
Die Idee Europa ist doch viel zu schade, an solch einer Destruktion zu scheitern.
Nette Verschwörungstheorien
Ich frage mich immer wieder, warum die Leute auf diesen Unsinn
hereinfallen.
Die Kontrolle haben die nationalen Regierungen, der Beamtenapparat
selbst ist nichts als Sklave der Verträge. Der ach so
allmächtige Moloch "Brüssel" darf nicht einmal
darüber entscheiden, ob sein Parlament einen oder zwei Sitze hat.
Das haben ihm die Mitgliedstaaten nämlich verboten. In den
Verträgen. Und wenn das Parlament versucht, dagegen etwas zu tun,
dann ziehen, wie jüngst gerade, die Mitgliedstaaten gegen das
Parlament vor Gericht. Und gewinnen natürlich.
Die "Selbstergänzung" ist eine nette Unterstellung,
dafür würde ich gern mal wenn nicht Beweise, dann doch
zumindest gern Indizien sehen - also, Sie sind aufgefordert, Fau Sirisee!
Der "Moloch" darf auch nicht selbst über seine
Gehaltshöhe entscheiden. Das tun auch die Mitgliedstaaten.
Die Verträge wiederum können mit einem Federstrich
gekündigt werden. Aber nur von den Mitgliedstaaten, nicht vom
"Moloch". Und dann war's das mit der Union.
bedeutet doch nicht notwendigerweise englich, französisch und deutsch. Die Putzfrau spricht - im italienisch-französischen Grenzgebiet! - logischerweise vermutlich portugiesisch, italienisch und französisch - drei Sprachen, die den gleichen, lateinischen Ursprung und damit viel Ähnlichkeiten untereinander haben. Die Putzfrau mag nicht perfekt sprechen, aber "radebrechen" muß das nicht unbedingt sein - im Gegensatz zu vielen Politikern und vermutlich auch EU - Beamten, die Fremdsprachen allenfalls rudimentär beherrschen.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2013 12:46 UhrStimmt schon, Herr Esser,
hängt alles vom Beruf ab. Dudenredakteur zum Beispiel, das ist
sicher nur sehr schwer in einer Fremdsprache zu bewältigen. Aber
Sie können mir glauben: Hunderttausende in vielen verschiedenen
Berufen und Positionen in Wissenschaft, Wirtschaft und auch Verwaltung
beweisen tagtäglich, dass es funktioniert mit dem Arbeiten in
mehreren Sprachen.
Aber das mit der mehrsprachigen Erziehung scheint bei Ihnen ja
gründlich misslungen zu sein, wenn sie in gleich mehreren Sprachen
nur Semisprachlichkeit erzielt haben. Das ist sehr bedauerlich, aber
auch hier beweisen Millionen von Fällen, dass es im allgemeinen
klappt: Eine Sprache wird die Hauptsprache auf einem Niveau, das sich
von dem einsprachiger Muttersprachler nicht unterscheidet, die anderen
werden etwas schwächer. Hat bei unserer Tochter auch wunderbar funktioniert.
Aber dass "die Plattmacher-EU" Europas Kulturen zerstört,
wenn die Leute Fremdsprachen erlernen, ist eine interessante Idee
Ich glaube, Frau Lenghi,
dem Herrn Esser geht es auch eigentlich gar nicht darum, das in Frage zu stellen, sondern er will vielmehr zeigen, dass EU-Beamte generell unfähig sind und die ganze EU sowieso Teufelswerk.
Kann ich jetzt nicht so ganz nachvollziehen
Ersten geht es bei den Sprachen nicht um eine
"Berufsbefähigung", sondern um eine Mindestqualifikation.
Die Berufsbefähigung wird beispielsweise durch ein entsprechendes
Studium an einer Universität nachgewiesen, ist also ein greifbarer
akademischer Titel (wir wollen jetzt hier bitte nicht in den Wert
akademischer Titel abdriften).
Als jemand der in der chemischen Industrie arbeitet habe ich bis jetzt
in vier Ländern Europas gearbeitet (Deutschland, England, Italien,
Schweiz) und ich habe im Ausland (in jeweils lokalen Unternehmen, also
nicht als Ex-Pat) mit Sicherheit nicht in meiner Muttersprache
gearbeitet, sondern in den jeweiligen Landessprachen (in England auf
englisch, in Italien auf italienisch und in der Schweiz auf deutsch und
französisch) - das geht dort auch gar nicht anders. Ich kann also
beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass ihre Generalisierung, dass
man seinen Beruf nur in seiner Muttersprache ausüben kann,
zutreffend ist.
Dreisprachigkeit
Um Politiker und ihr (nicht) vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse geht es hier nicht, und was die viel gescholtenen Beamten angeht, so ist die Dreisprachigkeit (wohlgemerkt nicht irgendwelche drei Sprachen, die sich zufälligerweise sehr ähnlich sind) in den drei offiziellen Amtssprachen Einstellungs- und auch Beförderungskriterium. Und es geht hier auch nicht um den Nachweis rudimentärer Kenntnisse, die Sie sich im Restaurant im Urlaub erworben haben (ein Bier oder ein Glas Wein kann ich auch in mindestens 6 Sprachen bestellen), sondern um echte Arbeitsfähigkeit in den drei Amtssprachen D, E und F - wie auch schon von der Vorrednerin angemerkt. Ich will die Kenntnisse der Reinigungskraft nicht in Frage stellen, romanische Sprachen sind nun mal recht ähnlich (wenn Sie italienisch können, dann können Sie in der Regel auch rumänisch lesen), aber darum geht es eben nicht.
@Herr Fröhlich
Aber auch nur vermutlich. (Ohne die nachzuweisende Fähigkeit, in drei EU-Amtssprechen arbeiten zu können, keine Beförderung. Siehe Statut der Beamten.)
In einem Interview mit dem "Bonner Generalanzeiger".....
hat sich M. Schulz (SPD) und Präsident des EU-Parlaments besorgt über den Zustand der EU ausgelassen und von einer "tödlichen Bedrohung" gesprochen. Insbesondere führt er den Vertrauensverlust der EU auf breiter Front dafür an. Er ließ allerdings offen, wer genau dafür verantwortlich zeichnet. Meine Meinung: Die Kommission und auch das Parlament sind durch ihre Praktiken insbesondere durch Machtkämpfe ins Gerede gekommen. Vor allem scheint Schulz die treibende Kraft für einen größeren Machtzuwachs zu sein, der die Nationalstaaten schwächen soll. Kein Wunder, dass Schulz sich aufregt.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2013 12:19 UhrSchon richtig, Herr Hauprecht,
nur hat das Parlament inzwischen leider, leider die Kompetenz, nicht nur dem Haushalt, sondern noch einer Menge anderer Dinge auf EU-Ebene zustimmen zu müssen - Dingen, die die Mitgliedstaaten gern hätten, aber nicht unbedingt kriegen. Das tut dann weh, und da muss man dann leider auch beim Haushalt auf das Parlament zugehen, um für gute Laune zu sorgen.
Hätte das Parlament bzw Herr Schulz tatsächlich Kompetenzen...
wäre seine Haltung verständlich. Er agiert jedoch so, als ob
diese bestünden. Es geht hier vor allem um die Haushaltsplanung
für die nächsten Jahre in einem angestrebten Volumen von mehr
als einer Billion € mit dem Ziel, noch mehr Wohltaten als
Subventionen in die Südländer zu pumpen.
Was daraus wird bzw geworden ist, kann leicht an GR, Portugal etc.
festgemacht werden. Insbesondere die Agrarsubventionen haben ein
unvertretbares Maß angenommen und bedürfen der Revision, d.h.
Kürzung. Noch ist es gemäß den Statuten so, dass der
europäische Rat (Präsidenten/Regierungschefs) den Hut an und
die Milliarden zu verantworten haben und nicht die Kommission oder das
Parlament, die über keine Einnahmen verfügen.
Wenn sich Schulz und das ganze Parlament ...
... keine Machtkämpfe mit der Kommission und vor allem
natürlich mit dem Rat liefern würden, wären sie
allerdings auch völlig fehl am Platze. Was wäre das für
ein Parlamentspräsident, der der Regierung (also der Kommission)
und dem Rat (also ungefähr dem nahezu allmächtigen EU-Pendant
des Bundesrats) gegenüber freiwillig den Schwanz einziehen würde?
Es macht sich leider kaum jemand die Mühe, sich mal vor Augen zu
führen, wer in der EU eigentlich tatsächlich entscheidet:
Nämlich im wesentlichen die Regierungen der Mitgliedstaaten, und
das selbst bei Dingen, die eigentlich vergemeinschaftet sind, etwas
kontrolliert durch das Parlament, und nicht irgendwelche vaterlandslosen
Beamtenzombies in der Kommission.
Jetzt dämmert es den Menschen endlich. Das ist nicht die EU die WIR
wollten. Das ist die EU, die sich ein paar Beamte zur Selbstbedienung
gemacht haben.
Abscheulich, unverantwortlich. Wir brauchen eine Europäische
Revolution: Ich habe auch schon ein Motto dafür: Freiheit,
Gleichheit und Brüderlichkeit. Als einfache Alternative zu EU-
Bonzistan, wo tausende Beamte die Kanzlerin für ihre Mühen und
ihr Gehalt nur belächeln.
Auslandszulage und Mehrsprachigkeit
Wie recht Sei haben!
In Zeiten, wo sich Tausende portugiesischer, spanischer, griechischer
... Bürger auf der Suche nach einem Arbeitsplatz ins Ausland
aufmachen, sollte man diese kostspielige Auslandszulage tatsächlich
in Frage stellen.
Im Übrigen, Leser Gruenenbaum: auf seine Mehrsprachigkeit sollte
sich dieses europäische Beamtenheer nichts einbilden. Dreisprachig
sind z.B. auch die portugiesischen Putzfrauen und Bauarbeiter hier in
meiner Umgebung im italienisch-französischen Grenzgebiet. Und das
mit einem Minimum an Schulbildung und ohne die Möglichkeit, sich
auf Übersetzer zu stützen.
Einer europäischen Beamten-Elite sollte diese Mehrsprachigkeit umso
mehr eine Selbstverständlichkeit sein.
@Simon Moon
Doch, ich meinte schon Sie, und zwar: Für Kommissionsmitglieder - also die Politiker in der Kommission - gibt es keinerlei Eignungsvoraussetzungen oder -tests, da schicken einfach die Mitgliedstaaten irgendwelche Leute hin. Dort sehe ich viel mehr Potenzial für Fehler als bei den Beamten.
@KAROW
Meinen Sie wirklich mich? Ich kann leider keinen Zusammenhang zu meinem (zugegebenerweise auch nicht 100% ernst gemeinten) Kommentar finden. Ansonsten habe Sie natürlich Recht. Auch wenn ich nach wie vor davor warne dieses Auswahlverfahren zu überschätzen. Einfach weil ich mir schon von Leuten innerhalb der Kommission sehr viel Negatives über die Kompetenzen ihrer Kollegen anhören musste. Und die Anzahl der durchgefallenen Bewerber muss absolut nichts über die Qualität des Auswahlverfahrens aussagen.
@LENGHI
Entschuldigung, aber mit der Unsachlichkeit haben Sie begonnen. Wenn Sie
einer Putzfrau empfehlen sich bei der Kommission zu bewerben, weil sie
drei Sprachen fließend beherrscht legt das für mich nahe,
dass Sie sonst keine Qualifikation fordern. Oder beschäftigen Sie
Reinigungsfachkräfte mit Doktor-Titel?
Die Ironie habe ich im übrigen schon verstanden, fand es halt nur
nicht lustig.
Belassen wir es dabei.
Lieber Herr Moon,
da haben Sie aber wohl was falsch verstanden. Das war mit einer Portion
Ironie gewürzt. Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass ich
Sprachkenntnisse für die einzige wichte Qualifikation halte. Das
haben Sie dort hineingelesen, wohl weil es Ihnen gerade ganz gut passte
- in Ermangelung von Sachargumenten. Die Mehrsprachigkeit ist eine
Voraussetzung, aber keine Qualifikation - das hatte ich an anderer
Stelle auch schon mal dargelegt. Sozusagen eine notwendige, aber keine
hinreichende Bedingung.
Tja, Herr Moon,
es eben ärgerlich, dass die Kommissionsmitglieder keine Beamten sind, sondern irgendwelche von den Mitgliedstaaten entsandten Chargen. Denn so müssen sie auch nicht die Auswahlverfahren durchlaufen, in denen viele ganz sicher nicht nur wegen der mangelnden Sprachkenntnisse gescheitert wären.
@LENGHI
Liebe Frau Lenghi,
es ist mehr als traurig, dass Sprachkenntnis für Sie die einzige
wichtige Qualifikation zu seien scheint. Aber das erkärt zumindest
das vielfache Versagen der europäischen Komission...
...na ja... man mag's glauben oder nicht.
Ihre portugiesische Putzfrau spricht also englisch, französisch und deutsch? Und dass auf einem technisch hohen Niveau ohne zu radebrechen? Kompliment. Dann sollten Sie fair genug sein, Ihrer Putzfrau vorzuschlagen, sich bei der EU zu bewerben. Was lassen Sie die arme Frau noch Ihre Toilettenschüssel reinigen? Schämen Sie sich.
verdienen also das gleiche!
Die EU gibt über 2Mio Pfund aus, um euroskeptische Kommentare im Internet zu recherchieren, mit welchen "Trollen" man am besten diskutieren könne. Thema: EU-Referendum in GB. Mir wird immer schlechter, je mehr man von den Schattenseiten Europas mitbekommt. Ich hoffe Referenden werden auch in anderen Ländern durchgeführt. Juristisch wäre das eine notwendige Bedingung. Kann natürlich sein, dass gewissen Juristen das Gesetz wieder dermaßen pervertieren, dass nur ein Urteil gesprochen werden kann.
Neue Frechheiten sind im Anmarsch
Sie haben nur indirekt mit den Einkommen der EU Bürokraten zu tun,
sind aber für das Weiterbestehen des Monsters wichtig: (via finanzenpunktnet)
12:57 Uhr: EU nimmt Zersplitterung der Finanzmärkte ins Visier
-Die Europäische Union fürchtet eine Zersplitterung der
Finanzmärkte innerhalb der Gemeinschaft. Jetzt hat die
Europäische Kommission die Bankenaufsichten der 27
Mitgliedsländer in einem Brief aufgefordert, ihre Maßnahmen
wegen einer möglichen Begrenzung des grenzüberschreitenden
freien Kapitalflusses zu beschreiben und zu erklären.-
Das klingt übel! Dito was sonst noch auf der Seite betr. Tobin
Steuer zu finden ist!
Ein Interview im Blick/ch sagt alles:
Nigel Farage: "Was hat die EU für Europa getan? Nichts! Eine
Gruppe ehrgeiziger, machtversessener Irrer will die Demokratie
zerstören. Sie hält Europa als Geisel. Ich habe nie über
die EU abgestimmt, die Deutschen nicht, die Franzosen nicht."
Wir müssen uns wehren BEVOR das Monster, 46.000 Mann/Frau stark,
uns alle frißt!!
Vorsicht, @ Herr Rachinger, die Proportionen verrutschen, wenn ...
... eine willfährige Verwaltung von Politikern instrumentalisiert
und gehätschelt wird. Das ist die EU-Kommission mit allen ihren
Auswüchsen.
Effizienz, Effektivität, Zuverlässigkeit, Präzision all
das können Sie von der EU-Kommission nicht erwarten ohne
absprachewidrige zeitaufwendige Debatten auszulösen.
Dieses absprachewidrige Verhalten ist in den EU-Räten zum
überwiegenden Teil nicht legitimiert, d.h. die EU-KOM handelt auf
eigenes Ermessen! Und das in einer Summe aus gefestigten, egoistischen
und sich gegenseitig betrügenden, belügenden und
übervorteilenden Demokratien. Das funktioniert wie bei "Streit
um Asterix", den einen gegen den anderen ausspielen.
Diese EU-Kompromisse haben zu einen nicht mehr beherrschbaren Berg an
Einzelheiten gesorgt, die man nur noch in Richtung Kostenerhöhung
entlasten kann! Zahlen kann das schon lange niemand mehr, auch die
EU-Mitgliedsbeiträge sind schuldenfinanziert (mit Ausnahme FIN'S)!
Die Menschen wollen keine europäische Zentralregierung. Man sieht wo das hinführt...
Die EU ist heutzutage ein ideologisch gewolltes Konstrukt - es hat mit dem Willen des Souveräns - der Menschen Europas - nichts mehr zu tun. Nun soll das Trinkwasser Europas privatisiert und an Grosskonzerne wie Nestlé und andere übertragen werden. Der einzelne Bürger würde diesen Irrsinn bezahlen, nicht nur um 400% erhöhte Wasserkosten, sondern auch gesundheitliche Beeinträchtigungen wären die Folge. England hat Recht, wenn es diesem kranken Moloch EU den Rücken zuwendet. Hier hat die Menschheit nichts gelernt aus den untergegangenen Grossreichen der Vergangenheit. Die Menschen wollen nationale Regierungen, die das Haushaltsrecht über die Steuereinnahmen nicht aus der Hand geben. Deutschland wird auseinanderbrechen, wenn seine Politiker als Ziel ein vereintes Europa als finanzverwaltende Zentralmacht anstreben. Es wäre das Ende unseres Wohlstandes, der schon jetzt stark verringert worden ist. Die unanständigen Gehälter der EU Beamten sind da nur ein Detail. Widerlich.
FAZ, MACHT WAS! Redet und schreibt nocht so lange um den heißen Brei herum!
Das sind doch keine Neuigkeiten. Wieso frage ich mich die Fragen, die
ihr jetzt stellt, schon so lange?
MfG
FT
Die EU und insbes. D hat zu viele Leistungslose Grund- und Spitzeneinkommensempfänger!
und dieses kontraproduktive System (Hartz 4 versus Beamte, Richter, Parlamentarier), das uns schon ein Vermögen kostet, wird jetzt auch noch international etabliert. Von Nord nach Süd. Die EU-Parasiten brauchen sich selber sonst braucht sie keiner.
Nichts ist schädlicher als die EU
BRÜSSEL ist eine Machtzentrale der UNFÄHIGKEIT.
Der Beweis ist längst erbracht und liegt aller Welt vor Augen.
Natürlich will diese RIESEN-Macht sich nicht selbst zerstören
und läßt daher atemberaubende Dinge geschehen
zum Schaden der EU-Völker.
Wann endlich werden die „Träger“ dieser unseligen Vereinigung
zu dem Schluß kommen, daß Schluß gemacht werden m u ß
mit d i e s e r UNION.
Gerade w e i l Verrücktheiten ihr ganzes WESEN ausmachen,
müssen die „Träger“ schnellstens handeln.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
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| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?