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Gehälter Tausende EU-Beamte verdienen mehr als Merkel

 ·  In Brüssel sind Nettogehälter von 12.500 Euro im Monat keine Seltenheit. Schon Beamte der mittleren Führungsebene verdienen unter bestimmten Umständen netto mehr als die Kanzlerin.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (129)
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Martin  Mengeler

Schämt euch!

Diese Gehälter sind nicht zu rechtfertigen. Jeder der Sie bekommt oder mitbestimmt sollte sich schämen.

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leopold mansk

Unserer Kanzlerin ...


... - denk ich mal –geht es nicht um Geld für sich selbst, ansonsten hätte sie sich längst für die Fleischtöpfe in Brüssel beworben.


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Klaus Letis

Beamte in der EU und in den Staaten Europas

sind ein teures Problem.

Das Misstauen Friedrich des Großen vor diesem Berufsstand (oder soll man sagen Lebenweise) war nicht unbegründet.

Von den EU-Beamten an bis zu den Gemeinden und Kreisen hört man Sachen, dass einen die Ohren schlackern. Man muss schon aufpassen, dass einen der Hass nicht übermannt.

Dieser ganze Komplex muss überarbeitet werden. Dazu gehören..

Kürzungen von Gehältern und Pensionen
Struktuelle Konsolidierungen
Ersatz durch EDV mit entsprechenden Gesetzen und eine Internetinfrastruktur
Auflösung der Privilegien
und vieles mehr

Das Hauptproblem ist die Verquickung zwischen Politik und der Verwaltung/Beamtentum.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 08:38 Uhr
Rolf Michael Ruoff

Staat, Regierung und Beamtentum

"Das Hauptproblem ist die Verquickung zwischen Politik und der Verwaltung/Beamtentum."

Nur dieser Aussage stimme ich zu. Ohne eine staatliche Ordnung, und dazu gehören unabhängige, parteilose Beamte, kann man die Gesellschaft eines Volkes nicht organisieren.

Solange aber Bundeskanzler (und deren Parteien) Ministerien nach Gutdünken schaffen und abschaffen, um Ministern die Pfründen zu gestalten und die Beamten hin- und herschieben, solange ist was faul in der Demokratie.
Die Organisation des Staates sollte ebenfalls präzise durch Gesetz (mit 2/3 Mehrheit des Bundestages) festgelegt werden, damit eine Stabilität in der Verwaltung des Staates garantiert ist. Diese Stabilitât ging verloren, seit Regierungskabinette mit Hilfe von Lobbyisten den Staatsapparat lenken und diesen nach kurzfristigen, meist wahlperiodenabhängigen Kalküls umbauen, ohne an das Wohl aller im Staate zu denken.

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Harry Leng
Harry Leng (VEDY) - 06.02.2013 10:04 Uhr

Zuviel

In Zeiten wo viele Laender ueberschuldet und zahlungsunfaehig sind. In Zeiten wo die grosse Mehrheit der Menschen auf hoechstens 2000 Euro Netto kommt (gilt als gutes Gehalt LOL) in D, dann darf die EU Steuergelder, die aus der Privatwirtschaft schwer erarbeitet worden sind, nicht so verpulvern. Das ist falsch. Durchweg sollten alle EU Beamte, die mehr als 10000 Euro im Monat verdienen eine 20% Reduktion hinnehmen. Das waere ein Anfang das gesparte Geld in die Schuldentilgung und Steuersenkung!

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Fritz Treber

Beschämend

Schämen sollen sich die vielen Absahner in den EU Behördenstuben und auch alle, die nichts an dieser weit überzogenen Situation ändern wollen. Das ist nur ein weiterer Grund, diese aufgeblasene Konstrukt namens EU abzulehnen.
Was müssen nur die Kräfte in unseren Pflegeberufen denken, oder die vielen Kräfte in Billigjobs. Da wird richtig gearbeitet und das für einen Bruchteil dessen, was ein EU Beamter ausgezahlt bekommt. Unfassbar....

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Simon Moon
Simon Moon (SimonMoon) - 05.02.2013 10:47 Uhr

Dreisprachigkeit?

Ich bitte um Aufklärung, da ich langsam den Eindruck gewinne, dass mancher EU-Angestellte hier gerne Falschinformationen verbreitet:

Nach Website der Europäischen Komission müssen EU-Beamte lediglich "eine EU-Amtssprache sehr gut und mindestens eine weitere zufrieden stellend beherrschen". Deutsch und Englisch reichen also z.B. vollkommen aus. Und da wird es gerader in der jüngeren Generation schon verdammt schwer jemanden zu finden der diese Vorraussetzung NICHT erfüllt...

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 12:46 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 07.02.2013 12:46 Uhr

@Hartmut Jacques

Die jeweils geprüften Kompetenzen richten sich natürlich nach der jeweils gesuchten Fachrichtung. Auf den entsprechenden Websites (European Personnel Selection Office - EPSO und im Amtsblatt - EURLEX) finden Sie in den Ausschreibungen der Auswahlverfahren die Anforderungen bis ins Kleinste. Auch Beispieltests aus den Auswahlverfahren für alle möglichen Fachrichtungen können Sie sich dort ansehen. Dito die Dokumentation der Assessment Center. Außerdem gibt es auch beim deutschen Auswärtigen Amt eine gute Dokumentation.

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Hartmut Jacques

Und was noch?

Also sollen die Beamten schwadronieren können, möglichst in mehreren Sprachen. Wie steht es eigentlich um die Kompetenz in fachlichen Breichen? Da gibt es noch so ein paar Nebensächlichkeiten wie z.B. Technik, Ökonomie, so mal als Oberbegriffe.
Jura gehört sicher nicht unbedingt zu den wirklich wichtigen Grundvoraussetzungen, auch auf ein breites Spektrum von "Geisteswissenschaften" kann folgenlos verzichtet werden.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 14:41 Uhr

schlechte Englischkenntnisse

Ich weiß es nicht, meine "Quellen" sind sämtlich Übersetzer mit langjähriger Berufserfahrung schon aus Zeiten, bevor sie zur EU kamen, und deren (zumindest passive) Englischkenntnisse sind sämtlich exzellent.

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Simon Moon
Simon Moon (SimonMoon) - 05.02.2013 13:28 Uhr

@KAROW

Vielen Dank!

Wobei ich davor warne sich von den mehreren 1000 Konkurrenten (sofern es denn so ist) zu sehr beeindrucken zu lassen. Ich habe mir selbst öfter von Bekannten die bei der Kommission arbeiten anhören müssen, dass es viele Kollegen gibt, die es nicht einmal schaffen zwei fehlerfreie Sätze in Folge auf Englisch zu Papier zu bringen.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 13:09 Uhr

Es ist so:

Man kann nur zum Beamten ernannt werden, wenn man folgende Sprachkenntnisse nachweist:

- "Gründliche" Kenntnisse in einer Hauptsprache (beliebige Amtssprache der Europäischen Union).

- "Ausreichende" Kenntnisse in Deutsch, Englisch oder Französisch (wobei keine dieser Sprachen mit der Hauptsprache identisch sein darf).

Um jemals als Beamter befördert werden zu können, muss man außerdem nachweisen, dass man in einer dritten Amtssprache "arbeiten kann".

(Quelle: Statut der Beamten im Internet, Übersetzerkollegen bei der EU)

Fazit: Die tatsächlichen Kenntnisse hängen davon ab, wie "gründlich", "ausreichend" und "arbeiten können" definiert sind. In der Praxis ist die Hauptsprache natürlich fast immer die Muttersprache, "gründlich" heißt also muttersprachliches Niveau oder doch beinahe. Das Niveau von "ausreichend" ergibt sich durch den starken Wettbewerb, also meist mehrere 1000 Konkurrenten pro Kopf bei den Auswahlverfahren. "Arbeiten können" hängt vom jeweiligen Job ab.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Simon Moon
Simon Moon (SimonMoon) - 05.02.2013 12:21 Uhr

@LENGHI

1.) Kann ich nicht glauben, dass die Messlatte hier z.B. bei deutschen Muttersprachlern höher liegen sollte. Warum sollte dies sonst auf der deutschsprachigen Einstellungsseite anders stehen?

2.) Sind meines Wissens nach alle nationalen Amtssprachen auch als EU-Amtssprachen anerkannt (http://de.wikipedia.org/wiki/Amtssprache_%28Europ%C3%A4ische_Union%29). Es gehts also nicht nur um D,A,F,GB,BE,IR etc...

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Sandra Lenghi

Meines Wissens,

und ich spreche da nicht aus eigener Erfahrung, liegt die Messlatte bei denjenigen, die eine der Amtssprachen ihre Muttersprache nennen um einiges höher. Da müssen dann die beiden anderen Sprachen nicht nur zufriedenstellend beherrscht werden. Und Ihre Argumentation trifft natürlich auch im Wesentlichen nur auf Staatsangehörige von 4 Ländern zu (D, A, F, GB).

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Philipp Laurisch

"Digital Human Brain"

Vielleicht von Interesse: Von unserem Geld leistet sich die EU derzeit ein Projekt, bei dem es um die künstlich-technische Erschaffung eines menschlichen Gehirns geht, das im Idealfall auch ein Bewusstsein entwickeln soll.
Damit können neue, perfekte Menschen geschaffen werden und eventuell die Gehirne ausgewählter Personen, etwa von sehr reichen Leuten, technisch aufgerüstet werden, so dass sie den unseren hoffnungslos überlegen sind.
Wollen wir das wirklich?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.02.2013 10:37 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 06.02.2013 10:37 Uhr

"Nota bene: Ich bin Atheist, Gott sei Dank. "

Hehe, das gefällt mir ... :-)

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 17:55 Uhr

Die Propagandistin empfiehlt:

Googeln Sie doch mal nach "Human Brain Project", dann wissen Sie, was Herr Laurisch hier zu entstellen versucht.

P.S.: Wir sollten vorsichtig sein, es wäre möglich, dass die EU-Kommission bereits von außerirdischen Zombies übernommen worden ist, die über die Leserbriefseiten der FAZ unser Bewusstsein anzapfen, aussaugen und dann seinen Inhalt nach Alpha Centauri hochladen. Danach verwandeln sie uns dann in kleine, willenose, EU-genormte Roboter. Aber es kann natürlich auch sein, dass der Graf von Saint Germain hinter dem Ganzen steckt...

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 11:28 Uhr

Unsinn

Bei dem Projekt, das einen Forschungspreis gewonnen und deshalb von der EU gefördert werden wird, geht es in Warheit darum, das bisher detaillierteste Modell des menschlichen Gehirns für die medizinische Forschung zu schaffen, um die Funktionsweise des Hirns besser erforschen zu können und als Endziel individualisierte Therapien für neurologische und andere Hirnerkrankungen zu entwickeln. Träger und Mitarbeiter am Projekt ist eine lange Reihe der weltweit renommiertesten Forschungs- und Lehreinrichtungen, darunter beispielsweise die Uni Harvard.

Alles andere ist natürlich kompletter Unsinn, erdacht und herausposaunt in nur allzu offensichtlicher Absicht.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 04.02.2013 21:30 Uhr

Zu spät ...

... das ist objektiv nicht mehr reformierbar: Es gibt zu viele nationale Interessen und der Apparat hat längst die Kontrolle übernommen. Das ist wie bei Terminator 3. Der ist nicht mehr abschaltbar. Sie können das auch am Prozess der Selbstergänzung sehen, die eine Eigenauslese ist. Wer einmal dort angekommen ist, verteidigt seine Position. Im übrigen ist das so verrechtlicht, das es nicht mehr änderbar ist und so organisiert, dass man - außer symbolhaft - sich auf mehr als symbolische Schritten nie einigen wird...

Das ist ebenso unlösbar, wie der doppelte Sitz des Parlaments.

Es ist schon faszinierend, wie in nur c.a. 50 Jahren der Apparat die Herrschaft übernommen hat und eine Insel der Seligen geboren wurde.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 12:50 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 07.02.2013 12:50 Uhr

@Hartmut Jacques

Sehen Sie sich mal an, wer gegen Art. 125 AEUV Abs. 1 verstößt (bzw. Absatz 2 dieses Artikels, sagen wir mal, "kreativ" anwendet), dann wissen Sie, wer in Brüssel in Wahrheit das Sagen hat.

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Hartmut Jacques

IIrrtum Ihrerseits

Rein formal haben Sie recht. Realiter aber hat die Kommission das Agieren längst übernommen. Gestützt wird das dann noch vom Europäischen Gerichtshof.
Sklaven der Verträge? Das glauben Sie doch wohl selbst nicht. Erklären Sie doch mal, was der Inhalt des Artikel 125 des sog. Lissabon-Vertrags bedeutet und warum er überhaupt dort eingeführt wurde. Dieser Vertrag war ja ursprünglich mal als Verfassung geplant und entworfen, oder?
Nein, der Moloch hat sich längst verselbständigt und tut alles, das auszuweiten.
Die Idee Europa ist doch viel zu schade, an solch einer Destruktion zu scheitern.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 11:50 Uhr

Nette Verschwörungstheorien

Ich frage mich immer wieder, warum die Leute auf diesen Unsinn hereinfallen.

Die Kontrolle haben die nationalen Regierungen, der Beamtenapparat selbst ist nichts als Sklave der Verträge. Der ach so allmächtige Moloch "Brüssel" darf nicht einmal darüber entscheiden, ob sein Parlament einen oder zwei Sitze hat. Das haben ihm die Mitgliedstaaten nämlich verboten. In den Verträgen. Und wenn das Parlament versucht, dagegen etwas zu tun, dann ziehen, wie jüngst gerade, die Mitgliedstaaten gegen das Parlament vor Gericht. Und gewinnen natürlich.

Die "Selbstergänzung" ist eine nette Unterstellung, dafür würde ich gern mal wenn nicht Beweise, dann doch zumindest gern Indizien sehen - also, Sie sind aufgefordert, Fau Sirisee!

Der "Moloch" darf auch nicht selbst über seine Gehaltshöhe entscheiden. Das tun auch die Mitgliedstaaten.

Die Verträge wiederum können mit einem Federstrich gekündigt werden. Aber nur von den Mitgliedstaaten, nicht vom "Moloch". Und dann war's das mit der Union.

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Sigrid Fröhlich

Dreisprachig

bedeutet doch nicht notwendigerweise englich, französisch und deutsch. Die Putzfrau spricht - im italienisch-französischen Grenzgebiet! - logischerweise vermutlich portugiesisch, italienisch und französisch - drei Sprachen, die den gleichen, lateinischen Ursprung und damit viel Ähnlichkeiten untereinander haben. Die Putzfrau mag nicht perfekt sprechen, aber "radebrechen" muß das nicht unbedingt sein - im Gegensatz zu vielen Politikern und vermutlich auch EU - Beamten, die Fremdsprachen allenfalls rudimentär beherrschen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2013 12:46 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 12:46 Uhr

Stimmt schon, Herr Esser,

hängt alles vom Beruf ab. Dudenredakteur zum Beispiel, das ist sicher nur sehr schwer in einer Fremdsprache zu bewältigen. Aber Sie können mir glauben: Hunderttausende in vielen verschiedenen Berufen und Positionen in Wissenschaft, Wirtschaft und auch Verwaltung beweisen tagtäglich, dass es funktioniert mit dem Arbeiten in mehreren Sprachen.

Aber das mit der mehrsprachigen Erziehung scheint bei Ihnen ja gründlich misslungen zu sein, wenn sie in gleich mehreren Sprachen nur Semisprachlichkeit erzielt haben. Das ist sehr bedauerlich, aber auch hier beweisen Millionen von Fällen, dass es im allgemeinen klappt: Eine Sprache wird die Hauptsprache auf einem Niveau, das sich von dem einsprachiger Muttersprachler nicht unterscheidet, die anderen werden etwas schwächer. Hat bei unserer Tochter auch wunderbar funktioniert.

Aber dass "die Plattmacher-EU" Europas Kulturen zerstört, wenn die Leute Fremdsprachen erlernen, ist eine interessante Idee

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 12:15 Uhr

Ich glaube, Frau Lenghi,

dem Herrn Esser geht es auch eigentlich gar nicht darum, das in Frage zu stellen, sondern er will vielmehr zeigen, dass EU-Beamte generell unfähig sind und die ganze EU sowieso Teufelswerk.

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Sandra Lenghi

Kann ich jetzt nicht so ganz nachvollziehen

Ersten geht es bei den Sprachen nicht um eine "Berufsbefähigung", sondern um eine Mindestqualifikation. Die Berufsbefähigung wird beispielsweise durch ein entsprechendes Studium an einer Universität nachgewiesen, ist also ein greifbarer akademischer Titel (wir wollen jetzt hier bitte nicht in den Wert akademischer Titel abdriften).
Als jemand der in der chemischen Industrie arbeitet habe ich bis jetzt in vier Ländern Europas gearbeitet (Deutschland, England, Italien, Schweiz) und ich habe im Ausland (in jeweils lokalen Unternehmen, also nicht als Ex-Pat) mit Sicherheit nicht in meiner Muttersprache gearbeitet, sondern in den jeweiligen Landessprachen (in England auf englisch, in Italien auf italienisch und in der Schweiz auf deutsch und französisch) - das geht dort auch gar nicht anders. Ich kann also beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass ihre Generalisierung, dass man seinen Beruf nur in seiner Muttersprache ausüben kann, zutreffend ist.

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Sandra Lenghi

Dreisprachigkeit

Um Politiker und ihr (nicht) vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse geht es hier nicht, und was die viel gescholtenen Beamten angeht, so ist die Dreisprachigkeit (wohlgemerkt nicht irgendwelche drei Sprachen, die sich zufälligerweise sehr ähnlich sind) in den drei offiziellen Amtssprachen Einstellungs- und auch Beförderungskriterium. Und es geht hier auch nicht um den Nachweis rudimentärer Kenntnisse, die Sie sich im Restaurant im Urlaub erworben haben (ein Bier oder ein Glas Wein kann ich auch in mindestens 6 Sprachen bestellen), sondern um echte Arbeitsfähigkeit in den drei Amtssprachen D, E und F - wie auch schon von der Vorrednerin angemerkt. Ich will die Kenntnisse der Reinigungskraft nicht in Frage stellen, romanische Sprachen sind nun mal recht ähnlich (wenn Sie italienisch können, dann können Sie in der Regel auch rumänisch lesen), aber darum geht es eben nicht.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 04.02.2013 17:59 Uhr

@Herr Fröhlich

Aber auch nur vermutlich. (Ohne die nachzuweisende Fähigkeit, in drei EU-Amtssprechen arbeiten zu können, keine Beförderung. Siehe Statut der Beamten.)

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wolf haupricht

In einem Interview mit dem "Bonner Generalanzeiger".....

hat sich M. Schulz (SPD) und Präsident des EU-Parlaments besorgt über den Zustand der EU ausgelassen und von einer "tödlichen Bedrohung" gesprochen. Insbesondere führt er den Vertrauensverlust der EU auf breiter Front dafür an. Er ließ allerdings offen, wer genau dafür verantwortlich zeichnet. Meine Meinung: Die Kommission und auch das Parlament sind durch ihre Praktiken insbesondere durch Machtkämpfe ins Gerede gekommen. Vor allem scheint Schulz die treibende Kraft für einen größeren Machtzuwachs zu sein, der die Nationalstaaten schwächen soll. Kein Wunder, dass Schulz sich aufregt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2013 12:19 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 12:19 Uhr

Schon richtig, Herr Hauprecht,

nur hat das Parlament inzwischen leider, leider die Kompetenz, nicht nur dem Haushalt, sondern noch einer Menge anderer Dinge auf EU-Ebene zustimmen zu müssen - Dingen, die die Mitgliedstaaten gern hätten, aber nicht unbedingt kriegen. Das tut dann weh, und da muss man dann leider auch beim Haushalt auf das Parlament zugehen, um für gute Laune zu sorgen.

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wolf haupricht

Hätte das Parlament bzw Herr Schulz tatsächlich Kompetenzen...

wäre seine Haltung verständlich. Er agiert jedoch so, als ob diese bestünden. Es geht hier vor allem um die Haushaltsplanung für die nächsten Jahre in einem angestrebten Volumen von mehr als einer Billion € mit dem Ziel, noch mehr Wohltaten als Subventionen in die Südländer zu pumpen.
Was daraus wird bzw geworden ist, kann leicht an GR, Portugal etc. festgemacht werden. Insbesondere die Agrarsubventionen haben ein unvertretbares Maß angenommen und bedürfen der Revision, d.h. Kürzung. Noch ist es gemäß den Statuten so, dass der europäische Rat (Präsidenten/Regierungschefs) den Hut an und die Milliarden zu verantworten haben und nicht die Kommission oder das Parlament, die über keine Einnahmen verfügen.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 04.02.2013 18:06 Uhr

Wenn sich Schulz und das ganze Parlament ...

... keine Machtkämpfe mit der Kommission und vor allem natürlich mit dem Rat liefern würden, wären sie allerdings auch völlig fehl am Platze. Was wäre das für ein Parlamentspräsident, der der Regierung (also der Kommission) und dem Rat (also ungefähr dem nahezu allmächtigen EU-Pendant des Bundesrats) gegenüber freiwillig den Schwanz einziehen würde?

Es macht sich leider kaum jemand die Mühe, sich mal vor Augen zu führen, wer in der EU eigentlich tatsächlich entscheidet: Nämlich im wesentlichen die Regierungen der Mitgliedstaaten, und das selbst bei Dingen, die eigentlich vergemeinschaftet sind, etwas kontrolliert durch das Parlament, und nicht irgendwelche vaterlandslosen Beamtenzombies in der Kommission.

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Reinhard Bimashofer

EU Bonzistan

Jetzt dämmert es den Menschen endlich. Das ist nicht die EU die WIR wollten. Das ist die EU, die sich ein paar Beamte zur Selbstbedienung gemacht haben.
Abscheulich, unverantwortlich. Wir brauchen eine Europäische Revolution: Ich habe auch schon ein Motto dafür: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Als einfache Alternative zu EU- Bonzistan, wo tausende Beamte die Kanzlerin für ihre Mühen und ihr Gehalt nur belächeln.

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Eva Krämer
Eva Krämer (EBKramer) - 04.02.2013 15:02 Uhr

Auslandszulage und Mehrsprachigkeit

Wie recht Sei haben!

In Zeiten, wo sich Tausende portugiesischer, spanischer, griechischer ... Bürger auf der Suche nach einem Arbeitsplatz ins Ausland aufmachen, sollte man diese kostspielige Auslandszulage tatsächlich in Frage stellen.

Im Übrigen, Leser Gruenenbaum: auf seine Mehrsprachigkeit sollte sich dieses europäische Beamtenheer nichts einbilden. Dreisprachig sind z.B. auch die portugiesischen Putzfrauen und Bauarbeiter hier in meiner Umgebung im italienisch-französischen Grenzgebiet. Und das mit einem Minimum an Schulbildung und ohne die Möglichkeit, sich auf Übersetzer zu stützen.

Einer europäischen Beamten-Elite sollte diese Mehrsprachigkeit umso mehr eine Selbstverständlichkeit sein.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.02.2013 11:00 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 06.02.2013 11:00 Uhr

@Simon Moon

Doch, ich meinte schon Sie, und zwar: Für Kommissionsmitglieder - also die Politiker in der Kommission - gibt es keinerlei Eignungsvoraussetzungen oder -tests, da schicken einfach die Mitgliedstaaten irgendwelche Leute hin. Dort sehe ich viel mehr Potenzial für Fehler als bei den Beamten.

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Simon Moon
Simon Moon (SimonMoon) - 05.02.2013 18:08 Uhr

@KAROW

Meinen Sie wirklich mich? Ich kann leider keinen Zusammenhang zu meinem (zugegebenerweise auch nicht 100% ernst gemeinten) Kommentar finden. Ansonsten habe Sie natürlich Recht. Auch wenn ich nach wie vor davor warne dieses Auswahlverfahren zu überschätzen. Einfach weil ich mir schon von Leuten innerhalb der Kommission sehr viel Negatives über die Kompetenzen ihrer Kollegen anhören musste. Und die Anzahl der durchgefallenen Bewerber muss absolut nichts über die Qualität des Auswahlverfahrens aussagen.

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Simon Moon
Simon Moon (SimonMoon) - 05.02.2013 17:54 Uhr

@LENGHI

Entschuldigung, aber mit der Unsachlichkeit haben Sie begonnen. Wenn Sie einer Putzfrau empfehlen sich bei der Kommission zu bewerben, weil sie drei Sprachen fließend beherrscht legt das für mich nahe, dass Sie sonst keine Qualifikation fordern. Oder beschäftigen Sie Reinigungsfachkräfte mit Doktor-Titel?
Die Ironie habe ich im übrigen schon verstanden, fand es halt nur nicht lustig.
Belassen wir es dabei.

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Sandra Lenghi

Lieber Herr Moon,

da haben Sie aber wohl was falsch verstanden. Das war mit einer Portion Ironie gewürzt. Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass ich Sprachkenntnisse für die einzige wichte Qualifikation halte. Das haben Sie dort hineingelesen, wohl weil es Ihnen gerade ganz gut passte - in Ermangelung von Sachargumenten. Die Mehrsprachigkeit ist eine Voraussetzung, aber keine Qualifikation - das hatte ich an anderer Stelle auch schon mal dargelegt. Sozusagen eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 05.02.2013 12:22 Uhr

Tja, Herr Moon,

es eben ärgerlich, dass die Kommissionsmitglieder keine Beamten sind, sondern irgendwelche von den Mitgliedstaaten entsandten Chargen. Denn so müssen sie auch nicht die Auswahlverfahren durchlaufen, in denen viele ganz sicher nicht nur wegen der mangelnden Sprachkenntnisse gescheitert wären.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Simon Moon
Simon Moon (SimonMoon) - 05.02.2013 10:19 Uhr

@LENGHI

Liebe Frau Lenghi,

es ist mehr als traurig, dass Sprachkenntnis für Sie die einzige wichtige Qualifikation zu seien scheint. Aber das erkärt zumindest das vielfache Versagen der europäischen Komission...

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Sandra Lenghi

...na ja... man mag's glauben oder nicht.

Ihre portugiesische Putzfrau spricht also englisch, französisch und deutsch? Und dass auf einem technisch hohen Niveau ohne zu radebrechen? Kompliment. Dann sollten Sie fair genug sein, Ihrer Putzfrau vorzuschlagen, sich bei der EU zu bewerben. Was lassen Sie die arme Frau noch Ihre Toilettenschüssel reinigen? Schämen Sie sich.

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Christoph Runge

Ach so, die deutschen MdB`s

verdienen also das gleiche!

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Jim Zu

EU kritisch als Vorlage

Die EU gibt über 2Mio Pfund aus, um euroskeptische Kommentare im Internet zu recherchieren, mit welchen "Trollen" man am besten diskutieren könne. Thema: EU-Referendum in GB. Mir wird immer schlechter, je mehr man von den Schattenseiten Europas mitbekommt. Ich hoffe Referenden werden auch in anderen Ländern durchgeführt. Juristisch wäre das eine notwendige Bedingung. Kann natürlich sein, dass gewissen Juristen das Gesetz wieder dermaßen pervertieren, dass nur ein Urteil gesprochen werden kann.

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Ulla Nachtmann

Neue Frechheiten sind im Anmarsch

Sie haben nur indirekt mit den Einkommen der EU Bürokraten zu tun, sind aber für das Weiterbestehen des Monsters wichtig: (via finanzenpunktnet)
12:57 Uhr: EU nimmt Zersplitterung der Finanzmärkte ins Visier
-Die Europäische Union fürchtet eine Zersplitterung der Finanzmärkte innerhalb der Gemeinschaft. Jetzt hat die Europäische Kommission die Bankenaufsichten der 27 Mitgliedsländer in einem Brief aufgefordert, ihre Maßnahmen wegen einer möglichen Begrenzung des grenzüberschreitenden freien Kapitalflusses zu beschreiben und zu erklären.-
Das klingt übel! Dito was sonst noch auf der Seite betr. Tobin Steuer zu finden ist!
Ein Interview im Blick/ch sagt alles:
Nigel Farage: "Was hat die EU für Europa getan? Nichts! Eine Gruppe ehrgeiziger, machtversessener Irrer will die Demokratie zerstören. Sie hält Europa als Geisel. Ich habe nie über die EU abgestimmt, die Deutschen nicht, die Franzosen nicht."
Wir müssen uns wehren BEVOR das Monster, 46.000 Mann/Frau stark, uns alle frißt!!

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Rolf Huchthausen

Vorsicht, @ Herr Rachinger, die Proportionen verrutschen, wenn ...

... eine willfährige Verwaltung von Politikern instrumentalisiert und gehätschelt wird. Das ist die EU-Kommission mit allen ihren Auswüchsen.

Effizienz, Effektivität, Zuverlässigkeit, Präzision all das können Sie von der EU-Kommission nicht erwarten ohne absprachewidrige zeitaufwendige Debatten auszulösen.

Dieses absprachewidrige Verhalten ist in den EU-Räten zum überwiegenden Teil nicht legitimiert, d.h. die EU-KOM handelt auf eigenes Ermessen! Und das in einer Summe aus gefestigten, egoistischen und sich gegenseitig betrügenden, belügenden und übervorteilenden Demokratien. Das funktioniert wie bei "Streit um Asterix", den einen gegen den anderen ausspielen.

Diese EU-Kompromisse haben zu einen nicht mehr beherrschbaren Berg an Einzelheiten gesorgt, die man nur noch in Richtung Kostenerhöhung entlasten kann! Zahlen kann das schon lange niemand mehr, auch die EU-Mitgliedsbeiträge sind schuldenfinanziert (mit Ausnahme FIN'S)!

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 04.02.2013 12:53 Uhr

Die Menschen wollen keine europäische Zentralregierung. Man sieht wo das hinführt...

Die EU ist heutzutage ein ideologisch gewolltes Konstrukt - es hat mit dem Willen des Souveräns - der Menschen Europas - nichts mehr zu tun. Nun soll das Trinkwasser Europas privatisiert und an Grosskonzerne wie Nestlé und andere übertragen werden. Der einzelne Bürger würde diesen Irrsinn bezahlen, nicht nur um 400% erhöhte Wasserkosten, sondern auch gesundheitliche Beeinträchtigungen wären die Folge. England hat Recht, wenn es diesem kranken Moloch EU den Rücken zuwendet. Hier hat die Menschheit nichts gelernt aus den untergegangenen Grossreichen der Vergangenheit. Die Menschen wollen nationale Regierungen, die das Haushaltsrecht über die Steuereinnahmen nicht aus der Hand geben. Deutschland wird auseinanderbrechen, wenn seine Politiker als Ziel ein vereintes Europa als finanzverwaltende Zentralmacht anstreben. Es wäre das Ende unseres Wohlstandes, der schon jetzt stark verringert worden ist. Die unanständigen Gehälter der EU Beamten sind da nur ein Detail. Widerlich.

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 04.02.2013 11:43 Uhr

Die EU und insbes. D hat zu viele Leistungslose Grund- und Spitzeneinkommensempfänger!

und dieses kontraproduktive System (Hartz 4 versus Beamte, Richter, Parlamentarier), das uns schon ein Vermögen kostet, wird jetzt auch noch international etabliert. Von Nord nach Süd. Die EU-Parasiten brauchen sich selber sonst braucht sie keiner.

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Erwin Stahlberg

Nichts ist schädlicher als die EU

BRÜSSEL ist eine Machtzentrale der UNFÄHIGKEIT.
Der Beweis ist längst erbracht und liegt aller Welt vor Augen.

Natürlich will diese RIESEN-Macht sich nicht selbst zerstören
und läßt daher atemberaubende Dinge geschehen
zum Schaden der EU-Völker.

Wann endlich werden die „Träger“ dieser unseligen Vereinigung
zu dem Schluß kommen, daß Schluß gemacht werden m u ß
mit d i e s e r UNION.

Gerade w e i l Verrücktheiten ihr ganzes WESEN ausmachen,
müssen die „Träger“ schnellstens handeln.

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Rolf Michael Ruoff

Stimmungsmache anstatt korrekte Fakten

Was hat Herr Kafsack eigentlich gegen EU-Beamte? Hat er selbst den "Concours" vermasselt?
Neulich noch schrieb die FAZ, fälschlicherwiese, dass eine EU-Sekretärin über 8000 Euro verdient. Heute, schon richtiger, dass ein Akademiker bei der EU-Kommission mit 4350 Euro einsteigt. Banken, Kanzleien und Wirtchaftsprüfer zahlen bis zum 3-fachen. Die FAZ vielleicht weniger.
Und der AD13? Dieser hat normalerweise 20-bis 30 Arbeitsjahre hinter sich, ehe er diese Position erreicht, ausser er wurde von einer nationalen Regierung dorthinempfohlen.
Und Steuern zahlt er auch ordentlich, und kann sich nichts vom Finanzamt davon zurückholen, wie dies in Deutschland üblich ist. Die EU-Steuer kennt weder Sonderausgaben noch Werbungskosten, Steuervorteile für Abschreibungsfonds etc. Dafür braucht die EU auch keine aufwendige Steuerbürokratie oder Steuerprüfung. Die Steuer ist abgezogen und weg. Fini, Herr Kafsack. Berichten Sie doch einmal über diese Art der Lohn-Steuer.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2013 14:04 Uhr
Rolf Michael Ruoff

Richtig, die nationalen Regierungen ...

Richtig, Herr Huchtmann.
Die nationalen Regierungen sind die grossen Schieber. Und deshalb wâchste der Unmut unter der "elitären" Beamtenschaft aus den Concoursen, die ihr Können vorher nachweisen mussten.

Und die Oberschieber kommen auch aus Deutschland, nicht nur aus F, B, I oder Ö.
Solange die gut informierten FAZ-Residenten und Korrespondenten nicht Ross und Reiter nennen, offen, solange solten sie besser die Verdächtigungen der Institution und des Personals lassen. Ich war und bin Insider - seit meinem Concours 1971.

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Rolf Huchthausen

@ Herr Ruoff, ...

... entscheidend ist immer ein Vergleich. Nicht mit der Wirtschaft, ich bin aus der Verwaltung vor 16 Jahren in die Wirtschaft gewechselt, sondern mit anderen Verwaltungen.

Ich kann mit dem Wissen der Bundesverwaltung (Gehälter ÖD, BAT oder Beamtenbezüge sind öffentlich) und dem Wissen um EU-Kommissiongehälter (ebenfalls öffentlich) belastbar sagen, die Maßstäbe sind unhaltbar verrutscht.

Zur Steuerdiskussion muss man wissen, daß sich da eine Exklave für Supranationalists gebildet hat. Die EU-Kommission, das EU-Parlament, die EU-Agenturen haben recht wenig mit dem Leben in den EU-Mitgliedsstaaten zu tun. Ein anderer Stern!

Dazu rutschen immer mehr Hinweg-Delegierte (Familienempfehlungen) aus den nationalen Verwaltungen - im Wettbewerb zu den Concours-Absolventen - auf höher dotierte Posten. Die Verwaltung lebt und sie stinkt, und sie ist reformunfähig. Jedenfalls nicht aus sich heraus.

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03.02.2013, 17:34 Uhr

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