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Gebot über 15 Milliarden Dollar China greift nach riesigen Ölfeldern

 ·  Es soll die größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens im Ausland überhaupt werden: Stolze 15 Milliarden Dollar bietet der von Peking kontrollierte Ölkonzern Cnooc für die kanadische Förderfirma Nexen. Peking bekäme so Zugriff auf gigantische Öl- und Gasreserven.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (30)

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Hannes Ehrmann

ich finde um da einen gegenpol zu schaffen

Sollte man chinas nachbarn mit nuklearwaffen ausstatten, um die selber unter Druck zu
setzen. Das wuerde zumindest klarmachen, das man nicht bereit ist ,sich ohne gegenwehr zur Schlachtbank
Fuehren zu lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.07.2012 09:47 Uhr
Achim Schad

Chinas Nachbarn mit Nuklearwaffen ausstatten?

Aha -
Russland, Pakistan, Indien, Nordkorea(?).
.
Wen denn noch? Vietnam?

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Roland Wagner

Leisere Töne, weniger Sendungsdrang und eine

besonnene auf die Zukunft unseres Landes ausgerichtete Politik täten not. Statt dessen wird zunehmend pathologisch gegen jede Windmühle angekämpft, die irgendwo auf dem Globus zu finden ist. Man kann von den Chinesen sagen was man möchte, aber sie haben von Anfang an (im Gegensatz zu uns und vielen anderen Ländern) begriffen, dass man nur dann Vermögen aufbauen kann, wenn man weniger ausgibt als man einnimmt. Das hat hier in China jeder von denen im Blut, wird sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen. Jetzt bricht langsam der Winter an und die Ameise weiß das die Grille schon bald an ihre Tür klopfen wird.

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Gerd Riedl

Keine Angst

wir haben doch Uschi vdL mit ihrem Quotengedöns. Das wird den Chinesen einfach ganz viel Angst machen. Wenn sie dann bei denen die 30 oder 40 oder 50 Prozent-Frauenquote erzwingt, wird alles wieder gut.
Oder wir sehen uns im alteuropäischen Freilichtmuseum wieder und dürfen nur nicht traurig sein, wenn die neuen Weltbestimmer unseren reifrockbestückten Fräuleins und frohgemut singenden Sepplhosenträgern nur allzu karges Trinkgeld geben werden. Wir haben´s zumindest einmal gehabt. Alles fließt...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.07.2012 09:44 Uhr
Achim Schad

Richtig

Chinesische Politiker kümmern sich halt um Förderquoten,
deutsche Politikerinnen um Frauenquoten.
.
Schlussendlich wird jede(r) bekommen,
worum er/sie sich kümmerte.

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Otto Meier

Was soll's, in wenigen Jahren kann hier sowieso keiner mehr irgendeine Energie/Rohstoff bezahlen.

Außerdem, was sollen wir dann noch mit Rohstoffen, wenn unsere Industrie nicht mehr existiert? Und, auch wenn ich das ewige Bildungsgeschwätz nicht mehr hören kann, Deutschland bleibt nur der Weg zum Think-Tank. Nur durch geistige Leistung kann dieses Land auf Dauer seinen Wohlstand halten, der dann aber auch anders als heute zu verteilen wäre. Denn ohne einen radikalen gesellschaftlichen Wandel wird nicht funktionieren, daß Dichter und Denker in Ruhe abkassieren können, während andere ihr Existenzminimum nicht mehr erarbeiten können. Vom soziokulturellen Existenzminimum mal ganz zu schweigen.

Hoffentlich muß ich nicht mehr erleben, wie in Deutschland das Faustrecht Einzug hält.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.07.2012 11:21 Uhr
Otto Meier

In USA herrscht seit jeher das Faustrecht. So etwas hält Politiker wirksam davon ab,

das Volk zu sehr zu belasten. Dabei spielt es kaum eine Rolle, Herr Schülke, ob die USA Öl exportieren, so wie Frau Nachtmann schreibt. Denn in den USA herrscht noch der blanke Kapitalismus und Steuern auf Energie halten sich sehr im Rahmen.

Die Abwanderung der produzierenden Industrie läßt sich jedoch kaum aufhalten. Ihr bleibt nur, abzuwandern oder in die Pleite zu rutschen. Dabei spielen die vorgeschobenen Gründe der Lohn- oder Energiekosten jedoch keine Rolle. Vielmehr handelt es sich um Gewinnerwartungen an die Industrie, die in West-Europa nicht mehr zu erfüllen sind. Reicht der Gewinn den Spekulanten nicht mehr aus, kann andernorts ein höherer Gewinn erzielt werden, ist Abwanderung oder Pleite nur noch eine Frage der Zeit.

Wir ersticken in Deutschland an unserer Bürokratie, die echten Kapitalismus nicht mehr zuläßt, und an einer Politik, die nur noch subventioniert statt Wettbewerb zu fördern. Der Sozialstaat wurde pervertiert. Allgemein- statt Gewinnbesteuerung ist ein Fehler

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Tom  Schülke

Tut mir Leid aber die Aussage, dass die USA Öl exporteuere wären ist blanker Unsinn.

Und auch die Hoffnung dass dieses bald geschehen könnte ist weit jehnseits von wahrscheinlich.

Tatsächlich haben die USA seit deren Lokalen Peak Oil lower States, einen Rückgang von ca. 25% zu verzeichnen. tight oil, also Öl durch Fracking kann da zwar etwas linderung schaffen aber nur sehr begrenzt und nur für kurze Zeit. Nach wie vor ist die USA auf massive Ölimporte angewiesen

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Ulla Nachtmann

@ Otto Meier

"Außerdem, was sollen wir dann noch mit Rohstoffen, wenn unsere Industrie nicht mehr existiert? "
.
Und das kann leicht passieren. In den USA ist Energie heute schon sehr viel billiger als in Deutschland. Inzwischen sind die USA auch ein riesiger Energieexporteur geworden, dank Schiefergas und Schieferöl.
Bei uns steigen die Energiekosten ständig wegen idiotischster Politik!
Was machen wir, wenn immer mehr deutsche Firmen ihre Produktion anstatt nach China zB in die USA verlegen?
Was machen wir, wenn dann unser Auto nicht mehr hier produziert wird sonder aus den USA importiert wird??
Vernünftige Politiker weltweit sorgen für bezahlbare, preiswerte Energie. Nur wir nicht!

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 23.07.2012 18:25 Uhr

China besitzt...

- die größten Devisenreserven
- die größten Goldreserven
- die größten Goldvorkommen
- die größten Transportkapazitätemn (Schiffe)
- die best gefüllten Kohle- und Erzbunker
- demnächst den Zugriff auf die größten Ölreserven
Kurzum: China hat den Westen jetzt schon in der Hand - In 20 Jahren beherrschen sie einen Großteil der Weltwirtschaft - ohne Krieg führen zu müssen.

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Closed via SSO

Neben Kanada müssen auch die Aufsichtsbehörden in den Vereinigten Staaten, .... zustimmen.

Jetzt befinden sich die USA in einer ähnlichen Situation wie Putin und Russland, als Chodorkowski seine Ölquellen an US-Konzerne verkaufen wollte.
Es wird spannend und aufschlußreich sein, wie dieser Deal ausgeht ... ... !

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 23.07.2012 18:11 Uhr

wirtschaftliche Interessen hin oder her...

Canada sollte sich in meinen Augen recht wohl überlegen ob es einem Kauf zustimmen soll. Denn es gibt letzten Endes in China kein wirklich "freies" Unternehmen. Der Staat hat in allem seine Finger drin! Das hat jetzt erst einmal nichts mit Menschenrechen oder dergleichen zu tun. Sondern einzig darum, dass China mit seinen Währungsreserven so ziemlich alles kaufen könnte, was andere zulassen. Und in nicht zu ferner Zukunft steht der Westen vor der verschlossenen Türe. Weltweit engagieren sich die Chinesen. Sie sind in Afrika mittlerweile der größte Investor. Ich denke hier nicht nationalistisch! Aber hier geht es um strategische Entscheidungen. Nach dem Öl sind zukünftig die Ressourcen des Süsswassers mindestens genau so begehrt. Will man dem tatenlos zusehen??

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Tom  Schülke

Man muß die Zahlen ein wenig zurechtrücken.

Wie immer wird bei der nennung von Ölreserven der große Lautsprecher ausgepackt.

200 000 Barrel Pro tag sind in Wahrheit keine große Hausnummer. Die Welt verbraucht täglich 84,5 Millionen Barrel. Es handelt sich also eher um eine leichte Verbesserung der Chinesischen Bilanz in richtung echter Werte.

Ohnehin ist China kein Ölförderer. Wie Deutschland ist es abhängig vom Import aus dem Ausland. Das gilt noch mehr für Kohle, die durch die weiter wachsende Wirtschaft exponentiell verstärkt eingefordert wird.

Riesig ist hier also nur die Übertreibung der Schlagzeile..

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Sönke Peters

In Kanada noch Öl für Jahrhunderte

Wie Mitkommentator GERHARD DÜNNHAUPT (DUNNHAUPT) bereits völlig richtig erwähnte, ist Nexen eher der Winzling unter den kanadischen Ölfirmen und das mit Zugang zu weniger als 3% der bisher entdeckten Ölvorkommen Kanadas. Wesentliche Teile seiner shale-gas Lizenzen hat Nexen zudem bereits im November letzten Jahres an ein japanisches Konsortium verkauft. Die Mutmaßungen einiger Kommentatoren, Kanada könnte seinen Ölreichtum verscherbeln, sind daher unbegründet; zumal da dieses Land quasi im Monatstakt weitere gigantische Vorkommen entdeckt – während die links-grüne Öko-Lügenpropagandamaschinerie in Europa nunmehr seit Jahrzehnten den peak-oil herbeihalluziniert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.07.2012 19:06 Uhr
Tom  Schülke

Lügenpropaganda oder bessere Informationen ?

Ich finde den Tonfall gegenüber menschen die andere Überzeugungen vertretern immer wieder bedauerlich. So auch bei Ihnen.

Vorweg sollte ich erwähnen, dass ich zwar selbst kein Geologe bin, jedoch durch intensiven Kontakt mit einem Geologen der der ASPO (Associaton for the studies of Peak Gas and Peak Oil) mit dem Thema vertraut bin.

Viel zu oft werden nach meiner Erfahrung die Jubelmeldungen der Konzerne über Ressourcen mit Reserven verwechselt. Tarsande in einem Maß auszubauen dass der bereits real stattfindende Jährliche Rückgang der konvonventionellen Ölquellen mit 5-8% Jährlich aufzufangen wäre liegt nach meiner Einschätzung zwischen Zwangsoptimistisch und Grotesk.

Typisch sind Jubelmeldungen wie die über die Green River formation in den USA mit gigantischen Ölreserven. 3X mehr als in Saudiarabien. Doch diese Meldungen sind fast immer übertrieben oder kompletter Unfug. Hier zb. gibt es keinerlei Öl, sondern nur Kerogen. (etwa wie schlechte Braunkohle)

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Gerd Mannes

Schlaue Chinesen, Dumme Deutsche

Während Deutschland Milliarden in die Finanzierung nutzloser Bürokratie der EU und fast Bankrott gegange Beamtenstaaten steckt... investiert China in Rohstoffe, die die wirtschaftliche Zukunft und somit zukünftigen Wohlstand der Bevölkerungen garantieren...
offensichtlich kann man die Welt nicht in Links - Rechts... sondern besser in Wertschöpfend - Wertschöpfungsverzehrend einteilen...

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Holger Baade

China weiß, dass die Zeit drängt, um die riesigen Bestände

an immer wertloser werdenden Greenbacks zukunftssichernd anzulegen. Rohstoffe sind der Schmierstoff der Wirtschaft.

Ich wäre froh, wenn das rohstoffarme Deutschland seine Handelsüberschüsse, die sich in den Euro-Zeiten auf rund eine Bio. € beliefen und samt und sonders solidaritätsbesoffen für die Defizite unserer lieben Süd- und West-Partner verplempert wurden, ähnlich zukunftsorientiert handeln würden. Aber nein: D investiert in einen Albtraum, China in reale Werte.

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Edda Kuhlmann

Nur mal so zum Vergleich

Auch wenn versucht wird, "Wachstum" herunterzuspielen und lieber auf "Gluecksfaktoren" oder anderes zu setzen, selbst um den Status Quo zu halten (und die alten Schulden abzubauen), geht es nicht am Wachstum vorbei. China schafft hierfuer die Grundlagen, schon seit Jahrzehnten kaufen sie strategisch wichtige auslaendische Firmen und schaffen emsig Verbindungen zu rohstoffreichen Laendern. Und Deutschland? Wir schaffen die Atomkraftwerke ab um kuenftig vieleicht irgendwann einmal teuren und unzuverlaessigen Strom aus Sonne und Wind zu gewinnen, geben nach Giesskannenprinzip Milliarden an Entwicklungshilfe aus ohne dafuer irgendetwas als Gegenleistung zu erwarten und statt tatsaechlichen Investitionen verbraten wir unser heutiges, und zukuenftiges Vermoegen indem wir immer hoehere Sicherheiten fuer andere geben. Spaetestens in zehn Jahren wird sich zeigen, wer den besseren Weg eingeschlagen hat, nur ist es dann zu spaet.

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Gerhard Dünnhaupt

Die "riesigen Ölfelder" befinden sich aber nicht in Kanada

Die Firma Nexen beutet Ölvorkommen in der Nordsee, im Golf von Mexiko und vor der Küste Afrikas aus. Unter den riesigen kanadischen Ölfirmen liegt Nexen gerade mal an zwölfter Stelle.

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nikolaus hesse

Nix verstehen!

Komisch, die Amis graben ihren Garten um, (fracken), und die Kanadier entaeussern sich ihrer
Energiereserven. Wie passt denn das zusammen?
Kann mir das einmal einer erklaeren?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.07.2012 16:55 Uhr
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 23.07.2012 16:55 Uhr

Die Antwort haben Sie bereits gegeben --

Man setzt in den Staaten voll auf den eigenen Hausgarten und zwingt das arme Chineserli den "langen Marsch" zu machen. Dazu kommt, man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, die Invertierung der Aussenpolitik beider Staaten. Demokratie für alle, vorgetragen durch diverse NGO, treiben die Kosten externer Energiequellen in die Höhe, wenn man sie denn zu nutzen gedenkt.
Ein Blick in die Potentiale verrät, das die Staaten glauben, den heimischen (Energie) Billigheimer auf ihrer Seite haben, und investieren, siehe EXXON vor Jahren.

Energiepolitik wird langfristig gemacht, dies gilt auch für deutsche Parteien, deren Intentionen kaum zu verbergen sind.
Nur der Wähler, der meist noch nicht einmal weiss, was Newton, Joule und Watt eigentlich bedeuten, fällt auf das Fallbeil herein, das ihm gewisse Parteien bereitwillig reichen.

Er muss daher nur noch nicken, dann landet sein Kopf und Hirn im bereitgestellten Korb.

Freiheit Brüderlichkeit und Gleichheit, nach Napoleon III.

zum Grusse

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martin fehlig

und noch blöder

wäre man, wenn man die rohstoffe jetzt nicht kauft.
aber europa und d und alle haben sich dazu entschlossen, spanische bauruinen und feta-käse zu kaufen. da hat man ein dach und was zu essen.

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Michael Sold
Michael Sold (Thumb59) - 23.07.2012 15:46 Uhr

MadMax lässt grüssen

Es wäre wohl einer der grössten Dummheiten so einem Verkauf in irgendeiner Form zuzustimmen. Kanada verkauft ein gewinnbringendes Produkt und irgendwann wird China den gesamten Energie und Rohstoffmarkt diktieren.
Dieser Diktatur wie allen monopolistischen Auswüchsen muss eine demokratische Welt Einhalt gebieten und sie ganz klar in ihre Schranken weisen.
Solche einschneidenden Verkäufe gehören als Abstimmung vor das Volk und noch nicht mal in die Gremien. Es geht um Arbeitsplätze, Steuergelder und Vorherrschaften, die nicht einfach mal kurz beim Supermarkt um die Ecke gekauft werden können.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.07.2012 17:08 Uhr
Holger Baade

Sie machen sich etwas vor mit Ihrer "demokratischen Welt":

Heute diktieren die USA mit ihren zum eingenen Nutzen geschaffenen Börsen und Termingeschäften den Energie- und Rohstoffmarkt. Das scheint Sie nicht zu stören, Herr Sold? Aber wenn China das anglo-amerikanische Betrugskartell aufbricht, ist das selbstverständlich verwerflich - oder?

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Dietrich Ostermann
Dietrich Ostermann (didio) - 23.07.2012 15:44 Uhr

Man kann sich doch nicht so ausliefern

Nur für einen zwischenzeitlich Profit kann man doch nicht einfach die Lebensinteressen eines ganzen Staats verkaufen. Diese Geschäfte geraten in eine Dimension von geopolitischer Bedeutung. Nur um einem Ideal von einem freien Markt mit grenzenloser Mobilität von Geld und Waren gerecht zu werden, zuck man mit den Schultern und sagt : " Da kann man nichts machen. Geschäft ist Geschäft. Wenn die Chinesen kaufen wollen, da kann man doch nicht Nein sagen." Doch kann man. Wir sollten doch nicht so tun, als ob das Geschäftleben losgelöst vom Rest der Welt existiert. Da ist doch eine korrupte Militärregierung in China an der Macht, die mit Bauernschläue, Rücksichtslosigkeit und Machtanspruch alles beherschen will. Diese vorgeblich liberalen Geschäftszenatrien sind doch nur Fassade. - Kapitalisten verkaufen wirklich Das Maschinengewehr, mit dem sie selber erschossen werden.

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Gev Wels
Gev Wels (gwels) - 23.07.2012 15:30 Uhr

Angst vor Imperialismus

Bei den meisten Konzernen, auch Rohstoffkonzernen, geht es für gewöhnlich rein um finanzielle Aspekte und den Gewinn für die Anleger. Wenn sich von dem Deal Wachstum und mehr Gewinn versprochen wird er halt eingegangen, das ist in privater Hand und deswegen auchvon privaten Interessen getragen

Dagegen hat man bei dem chinesischen Vorgehen immer den Argwohn, dass vor allem auch machtpolitische Dinge eine Rolle spielen (zB auch die Aktionen in Afrika). Ganz sicher hat die chinesische Regierung da seine Finger im Spiel und auch eine Strategie.

Das gibt es in gewissem Rahmen zwar auch anderswo, aber dennoch macht mir diese Forcierung große Sorgen für die Zukunft. Während man hier bloß dem Geld hinterherhechelt und von einem offenen, privaten Markt ausgeht, schert sich China einen Dreck um unsere Ideologie und sichert sich so viele geopolitischen Vorteile wie möglich.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 23.07.2012 15:28 Uhr

Guter Deal --

Grüne Klorolle gegen Oelfass, besser geht es nicht.
Mal sehen, wann die Herrn aus Peking die Zulieferindustrie, Halliburton, Schlumberger, etc. aufkaufen. Drilling pipes stehen schon auf ihrem Programm.

Neulich plante man, den Vorrichtungsbau für Airbus nach China zu verscherbeln.

Weiter so, die Elite der Narren lässt grüssen!

zum Grusse

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Mirko Lorenz

ich kann da nur sagen das ist doch so gewollt

und alle Kapitalisten die wann immer sich ein Land gegen den Ausverkauf seiner Rohstoffe quer stellt schreien freier marktzugang ... es ist Sache das Marktes ... das wird sich selbst regeln ...

die sollten jetzt ruhig sein

ein Unternehmen versucht ein anderes zu kaufen, man verhandelt über den Preis und wenn alle Anteilseigner auf beiden Seiten zustimmen dann los

so funktioniert nunmal das aktuelle System und nur weil es hier mal mal plötzlich westliche Öl und Gasvorkommen sind und der Käufer China sollen plötzlich verschiedene Länder und Istanzen ein Mitspracherecht haben

also wie verlogen ist das denn

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Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Peking.

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