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Veröffentlicht: 20.05.2016, 07:10 Uhr

G7-Gipfel in Japan Wachstum der Weltwirtschaft zu schwach

Im japanischen Seidai treffen sich die Köpfe der G7-Finanzpolitik. Neue Konjunkturprogramme werden derzeit nicht gefordert. Auch über das Risiko Brexit wird beraten.

© dpa Japans Finanzminister Taro Aso bei der Eröffnung des Treffens

Die Finanzminister und Notenbankchefs der G7 dringen derzeit einem Insider zufolge nicht auf kurzfristige Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der Weltwirtschaft. „Es wurde von keinem ein konjunktureller Stimulus gefordert“, sagte ein Teilnehmer einer Diskussion der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs mit Ökonomen am Freitag im japanischen Sendai.

Einig sei man sich aber gewesen, dass das Trendwachstum in der Welt zu schwach sei. Zur Strategie habe es große Übereinstimmung gegeben, dass mit geeigneten Strukturreformen, etwa am Arbeitsmarkt, und in Verbindung mit zukunftssträchtigen Investitionen, etwa in Bildung, Ausbildung und Innovationen, die Wachstumskräfte der Weltwirtschaft nachhaltig gestärkt werden könnten.

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In Sendai beginnt am Freitag ein Treffen der G7-Finanzminister und Notenbankchefs, die den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrieländer in der nächsten Woche vorbereiten wollen.

In der Debatte mit den Ökonomen wurde auch das Risiko eines Ausstiegs Großbritanniens aus der EU angesprochen. Dabei äußerten Diskussionsteilnehmer die Meinung, dass von einem solchen Brexit kurzfristige Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgehen könnten. Großbritannien selbst könnte in einem solchen Fall auf einen schwächeren Wachstumskurs geraten. Die Briten stimmen am 23. Juni über einen Austritt aus der EU ab.

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Von Heike Göbel

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