http://www.faz.net/-gqe-8zvyq

Krawalle in Hamburg : G-20-Gewalt kostet Versicherer zwölf Millionen Euro

  • Aktualisiert am

Verwüsteter Drogeriemarkt im Schanzenviertel Bild: dpa

Nach den Krawallen in Hamburg müssen die deutschen Versicherer nach eigener Schätzung Schäden in Höhe von bis zu zwölf Millionen Euro begleichen. Rund ein Drittel der Summe entfällt auf angezündete oder demolierte Autos.

          Die Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg kosten die deutschen Versicherer nach eigenen Angaben rund zwölf Millionen Euro. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) legte am Dienstag in Berlin eine entsprechende Schätzung auf Basis der eingegangenen Schadenmeldungen vor.

          Bis zu ein Drittel davon müssten die Unternehmen für Schäden an Autos zahlen, die bei den Demonstrationen angezündet oder demoliert wurden. Für Geschädigte, die nicht ausreichend versichert sind, hat die Stadt Hamburg einen Härtefallfonds bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank eingerichtet.

          Krawalle auf dem Schulterblatt im Schanzenviertel

          Für Feuerschäden - etwa durch Brandsätze - an Wohnhäusern kommt die Wohngebäude- und Hausratversicherung auf. Schäden an Autos übernimmt nur die Kaskoversicherung. Für kaputte Scheiben und angezündete Fahrzeuge zahlt die Teilkaskoversicherung. Wenn Fahrzeuge durch Steinwürfe oder ähnliches beschädigt wurden, ist das laut GDV ein Fall für die Vollkaskoversicherung.

          Weitere Themen

          Die gefallene Computermacht Deutschland

          Nixdorf Computer : Die gefallene Computermacht Deutschland

          Die Nixdorf Computer AG war das Vorzeigekind der deutschen Informatikbranche – bis ihr Gründer unerwartet starb und sich das Unternehmen wenige Jahre später in einer Fusion auflöste. Chronik eines Untergangs.

          Auch Knöpfe können vegan sein

          Tierfreie Produktion : Auch Knöpfe können vegan sein

          Manche Verbraucher legen Wert darauf, dass selbst die Köpfe an ihren Kleidungsstücken vegan sind. Davon profitiert ein Mittelständler aus Baden-Württemberg.

          Topmeldungen

          Jens Spahn will CDU-Chef werden.

          Union : CDU-Politiker warnen vor Spahns Migrationspakt-Vorstoß

          Abstimmung auf dem Parteitag und möglicherweise eine spätere Unterzeichnung – CDU-Vorsitz-Kandidat Jens Spahn sieht den Migrationspakt skeptisch. Führende Parteifreunde haben eine andere Meinung.
          Lächelnd im Konfettiregen: Alexander Zverev wandelt endgültig auf den Spuren von Boris Becker und Michael Stich.

          ATP-WM in London : Alexander Zverev überrollt Djokovic

          Das hätte ihm kaum jemand zugetraut: Der Hamburger besiegt den Weltranglistenersten in zwei glatten Sätzen und gewinnt beim ATP-Finale in London den bislang größten Titel seiner Karriere.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.