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Persönlicher Erfolg : Fünf Dinge, die wir von den Weltmeistern lernen können

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Ein bisschen weltmeisterlicher werden - mal gucken, was geht. Bild: dpa

Die Nationalmannschaft hat der Welt gezeigt, wie man gewinnt. Und was können wir uns davon abgucken? Hier sind fünf Tipps.

          1. Warten können

          Die ganze Zeit gegen eine kompakte Abwehr rennen, nicht durchkommen und zum Schluss ein Gegentor kassieren? So hätte Deutschland scheitern können. Nicht nur gegen Argentinien, sondern auch schon gegen Algerien. Doch die Mannschaft hat sich davon nicht verunsichern lassen, sondern hatte im Blick, dass ihre beste Zeit in der Partie noch vor ihr liegt: in den späten Minuten. Besser ist es, in der Zwischenzeit die Kontrolle zu behalten. So geht's auch im Beruf: nicht immer ist die richtige Zeit schon gekommen. Das zu erkennen, dabei hilft auch Tipp Nummer zwei:

          2. Die eigenen Stärken kennen

          Die Deutschen haben nicht nur gut gespielt, sie hatten auch mehr Kondition als andere - als die Argentinier in der Verlängerung schon stehend k.o. waren, konnten die Deutschen noch mal zulegen. So kann jeder in seinem Spiel auf die eigenen Stärken setzen - wenn er sie erkannt hat.

          3. Fehler korrigieren

          War es richtig, Philipp Lahm am Anfang der Weltmeisterschaft ins Mittelfeld zu stellen? Darüber wird sich Deutschland wohl nie einig werden. Sicher ist: Bundestrainer Jogi Löw hat nicht starr an seinem Plan festgehalten, sondern er hat Lahm in die Abwehr verschoben. Er hat sich an neue Umstände angepasst: nicht nur an den Gegner, sondern auch an das, was er im Lauf der Spiele gelernt hat - diese Flexibilität gehört zum Erfolg.

          4. Talente fördern

          Jetzt sagt jeder: Der Erfolg Deutschlands war auch ein Erfolg von konsequenter Nachwuchsförderung, von früher Talentauswahl und konsequenter Weiterbildung. Sicher, Übung allein macht keine Meister - aber umso wichtiger ist es, die richtigen Leute früh zu finden und sie nach vorne zu bringen.

          Manuel Neuer (links) gratuliert Lionel Messi zum Gewinn des „Goldenen Balls“. Doch Messi kann sich nicht richtig freuen.

          5. Für die Mannschaft spielen

          Soll man lieber dem Team dienen oder auf sich selbst aufmerksam machen? Eine alte Frage - und diese Weltmeisterschaft hat sie klar beantwortet. Den Erfolg gab's in der deutschen Mannschaft nur, weil jeder für alle gekämpft hat - und nicht für sich. Kloses Tränen nach dem Finale zeigten, dass ihm der WM-Titel viel wichtiger war als sein persönlicher Torjägerrekord. Thomas Müller zeigte im Interview, wie egal ihm die Torjäger-Krone war. Und wer's noch nicht glaubt, der denkt noch mal an das traurige Gesicht von Lionel Messi, als er seine Auszeichnung als bester Spieler des Turniers bekam - es war kein Trost für die Final-Niederlage seiner Mannschaft.

          Welche Tipps fallen Ihnen ein? Schreiben Sie in den Leserkommentaren auf, was Sie von der Weltmeister-Mannschaft gelernt haben!

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