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Früherer HRE-Chef Funke „Mein Lebenswerk ist zertreten worden“

 ·  Georg Funke gilt als eine zentrale Figur der ersten Finanzkrise: Im Herbst 2008 mussten die deutschen Steuerzahler die von ihm geführte Hype Real Estate (HRE) mit mehr als 100 Milliarden Euro retten. Nach langem Schweigen gab Funke nun sein erstes Interview.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (27)

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Edgar Timm
Edgar Timm (duet) - 12.03.2012 11:53 Uhr

Herzlich willkommen, Frau Lena Waider -

nachdem Ihr Liebling, der Herr W. aus Großburgwedel den Weg ins Kloster gefunden hat, wollen Sie uns neue Kamellen auftischen: "Funke ist - wie viele andere - von der Finanzkrise überrascht worden" . Das glaube ich nicht, denn jeder Banklehrling lernt, dass Kredite fristenkongruent finanziert werden sollten - wird dieser Grundsatz nicht beherzigt, so droht ein Disaster. Entweder übersteigen die Refinanzierungskosten die vereinbarten Darlehenszinsen oder - wenn die Marktgegenseite aus Misstrauen kein Geld mehr gibt - ein Liquiditätsmangel. . Diese Erkenntnis mussten Privatbanker schon im Mittelalter machen - wer nicht soweit zurückblicken kann oder will, mag mal "Münemann" googeln. Alles kann man nach

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 11.03.2012 14:38 Uhr

Fragwürdiges Geschäftsmodell

Wie bereits von anderen Kommentatoren dargelegt, war die HRE schon am Tag ihrer Gründung eine Bad Bank. Dorthin wurde der ganze Kredit-Müll der Mütter ausgelagert. Das Geschäftsfeld der HRE war die Finanzierung langfristiger Kredite durch kurzfristige Kredite auf dem Interbankenmarkt. Dies ist prinzipiell ein höchst riskantes Geschäftsmodell, weil niemand weiß, wie sich die Zinsstrukturkurve entwickeln wird. Erstaunlich, dass dieses Institut überhaupt eine Banklizenz erhalten konnte.
Um das Desaster vollends perfekt zu machen, hat Herr Funke noch das große Rad am Subprime-Markt gedreht. Das Ergebnis war die größte Bankenpleite der deutschen Geschichte auf Kosten des Steuerzahlers.
Noch immer drückt sich der heutige Eigentümer, der deutsche Staat davor, das Institut endlich abzuwickeln, obwohl jeden Tag weitere Verluste allein aus dem operativen Geschäft geschrieben werden.
Auch beim “freiwilligen Schuldenverzicht“ in Griechenland spielt die HRE mit 9 Mrd. eine “führende Rolle“.

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Thomas Spaniel

Die HRE ist pleite,

was nun einmal im Verantwortungsbereich des Herrn Funke liegt. Das es dort überhaupt noch verwertbare Masse gibt, liegt an den masssiven Subventionen des deutschen Steuerzahlers. Ohne diese massive Hilfe des deutschen Steuerzahlers könnte er seine Forderungen in den Orkus schieben, das sollte auch jemand wie Funke dämmern. Was will dieser Funke also eigentlich?

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Alfred Hessenberger

Bitte um Korrektur

Liebe FAZ-Redaktion. Bitte ergänzen Sie diesen Artikel noch um den Hinweis, dass es sich bei der von Herrn Funke eingeklagten Rente von über 43.000 EURO (andere Medien sprechen von 47.000 EURO) um den MONATLICHEN Rentenbetrag handelt. Fehlt dieser Hinweis, gehen die Leser irrtümlich davon aus, dass es sich um die Jahresrente handeln könnte. Die bei den Münchner Gerichten eingeklagte Summe bezieht sich auf die vom Kläger gewünschte monatliche Rente.

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Julius Schäffer

Jedenfalls kann es der Staat auch nicht besser.

Grade konnte man lesen, daß bei der Hypo Real Estate Abwicklungsbank noch bergeweise Griechenland-Anleihen waren, die jetzt zum Schaden der Steuerzahler umgetauscht werden. DIese Papiere zu verkaufen, war nach Funke viele Jahre Zeit.
Es wurde aber nicht getan.
Ähnlich siehts bei der Commerzbank aus. Eines ist also eindeutig: Der Staat kann es nicht nur nicht besser, er macht alles nur noch viel schlimmer.
Fazit: Die ganze "Bankenrettung" war falsch. Man hätte all diese Versagerinstitute pleite gehen lassen müssen. Was Deutschland braucht ist ein Bankeninsolvenzrecht.
Der letzte, der sich getraut hat, daß zu planen hieß zu Guttenberg. Kurz nach der Ankündigung wurde seine Doktorarbeit untersucht. Ergebnis: Noch heute zahlt der Steuerzahler Milliarden an die Banken und Versagerregierungen.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 11.03.2012 13:57 Uhr

Was für eine Selbstüberschätzung

dass sich dieser Mann nicht schämt... Heute kann man im Handelsblatt lesen >HRE verschlingt weitere Steuermilliarden< lesen und der Mann jammert, sein Lebenswerk würde zertreten. Er kann froh sein, so weit weg zu sein. Ihm gebührte ein kräftiger Tritt in den Achtersteven.

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Frank Heitmeyer

Schamlos - und unfassbar

Mich macht zornig, dass er sein Leben auf Mallorca genießt, nachdem zig Milliarden verzockt wurden. Ganz Deutschland und Europa zahlt seinen Deckel - und er scheint sich in Selbstmitleid zu suhlen. Symptomatisch für eine kranke Welt.

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Walther Schmidt

Da gibt es nicht viel zu sagen

Dazu kann man nur sagen, Herr Funke kann die Wahrheit anscheinend nicht verkraften. M.E. war seine Leistung eben keine Glanzleistung und sein Lebenswerk "Aufbau der HRE" gab es nicht. Da hat auch niemand etwas zertreten. Bei einer 15 Milliarden schweren Überschuldung ist nichts zum zertreten da. Fristigkeiten von Krediten muss man als Banker beachten. Das gilt auch, wenn man die Depfa kauft. Und wenn er alles nur unterschrieben und nicht selbst geprüft hat, wo war denn dann das "Lebenswerk"? Die Unterschrift zu leisten? Die schöne Rede auf der PK?

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Lena Waider
Lena Waider (lenada) - 11.03.2012 00:53 Uhr

Funke ist - wie viele andere - von der Finanzkrise überrascht worden

Wikipedia gibt den Auslöser der damaligen HRE-Krise korrekt wieder: "Das Geschäftsfeld der HRE Tochter Depfa Bank plc war die Finanzierung von langfristigen Krediten (insb. Pfandbriefen) durch kurzfristige Kredite auf dem Interbankenmarkt (Fristentransformation). In Folge der Lehman-Insolvenz brach der Interbankenhandel zusammen und ein Liquiditätsengpass der Depfa Bank plc über zunächst 35 Milliarden Euro konnte nicht geschlossen werden, d.h., die Rückzahlung fälliger kurzfristiger Kredite war nicht möglich und die Insolvenz drohte."
Das Geschäftsmodell entsprach also ziemlich exakt dem rollierenden Geldmarktkredit, den Wulff bei der BW-Bank erhalten hatte. Solche Kredite können sehr lukrativ sein, wenn kurzfristiges Geld billig zu haben ist (wie zur Zeit). Allerdings bestehen erhebliche Risiken, wie die HRE-Pleite gezeigt hat. Die Risiken wurden bei der Wulff-Affäre nicht angemessen dargestellt.
Funke ist meiner Meinung nach von der Finanzkrise überrascht worden.

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Lars Kuntermann

Lebenswerk? Gerade mal 5 Jahre war Funke bei der HRE!

2003-2008

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 10.03.2012 21:50 Uhr

Bei der HRE ist noch so einiges ungeklärt.

Bereits am 24.2.2003 berichtete das HANDELSBLATT ("Bad Bank" sorgt für Aufregung) über ein geheimes Treffen von Schröder/Eichel/Clement und Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen, in dem es um die Gründung einer "Badbank" ging. Da hinein sollten die Papiere von damals schon notleidenden Banken ausgelagert werden. Im Herbst des gleichen Jahres wurde die Hypo Real Estate aus der Taufe gehoben, was ein ziemlich komplizierter und undurchsichtiger Vorgang war. Wie die Gründung, so war auch das Geschäftsgebaren immer wieder für Überraschungen gut. Trotz Untersuchungsausschuß blieben die Rollen, die Politiker und ein Staatssekretär in diesem Drama spielten, unklar (YouTube: Hypo Real Estate - Die Wahrheit). Fest steht nur, daß die HRE bis heute das größte Groschengrab in der Republik ist. Herr Funke ist möglicherweise an diesem Drama beteiligt, aber neben ihm auch noch einige andere Herren.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 10.03.2012 21:04 Uhr

Das eigentlich Kriminelle ist für mich schon vor der Pleite der HRE passiert:

Es war die Zusage an Funke die er sich selbst gegeben hat auf 43.000 € Rente monatlich! Wieso ist so etwas überhaupt erlaubt? Wieso kommt ein Mensch, der sich vom Geld seiner Kunden solche märchenhafte Zahlungen genhmigt, nicht ohne weitere Prüfung ins Gefängnis? Was wir endlich brauchen, ist die annähernd gleiche Bezahlung aller. Es hat mit Leistung nichts zu tun, wenn ein Mensch mehr als das 3-fache eines tüchtigen Facharbeiters, auf desssen Leistung der Erfolg der Deutschen insgesamt basiert, erhält. Und ein Banker, welcher in seinem Ledersessel hockt und Geld das ihm nicht gehört mehr oder weniger erfolglos hin und her schiebt, sollte niemals das 3-fache eines Facharbeiters verdienen, selbst das Doppelte dürfte schon zuviel sein. Wir dürfen uns nicht scheuen, eine Neiddebatte führen, denn Neid ist n i c h t die Wurzel allen Übels (wie Luther die Bibel falsch übersetzte), Neid ist vielmehr der Beginn des Aufbruchs in eine bessere Welt. Freiheit, G l e i c h heit, Brüderlichkeit !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.03.2012 13:56 Uhr
Alfred Hessenberger

Insel der Seeligen

Lieber Wolfgang Wurtz, entweder leben Sie noch auf der Insel der Seeligen oder aber Sie gehören zu den verbleibenden Gutmenschen in diesem Lande. Herr Funke klagt auf 47.000 EURO Rente MONATLICH. Wenn Sie diese Zahl der jährlichen Rente des von Ihnen notierten tüchtigen Facharbeiters gegenüberstellen, kommen Sie auf ein ganz anderes Verhältnis. Dies war möglicherweise aber von der FAZ nicht einwandfrei dargestellt worden. In dem Artikel fehlt der Hinweis auf die monatlich vom ehrbaren Kaufmann Funke eingeklagte Rente. Journalistisch ist der Artikel leider nicht gut recherchiert worden, sondern der am Samstag in der BILD notierten Titelstory entnommen. Die Zahlen in der BILD waren korrekt.

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Alexander Herold

Selbst Schuld

Die Politiker, die es möglich gemacht haben, daß diese Art von Spekulationen mit anderen Vermögensverwaltungsformen zusammen und aus einer Hand angeboten werden dürfen, sollten mit G. Funke zusammen ein paar Jahr in einem Schuldenturm sitzen - des nachts - tagsüber sollten sie für die Menschen Arbeitsdienst leisten, die ihre Häuser durch diese Zockerbande verloren haben. So sähe eine gerechte und humane Strafe aus, in der die Mitschuldigen echte Verantwortung für ihre Gier übernehmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2012 23:51 Uhr
Tyler Durden Volland

@ Herold

Sie haben natürlich damit recht wenn sie sagen "So sähe eine gerechte und humane Strafe aus".

Nur... was genau hat das denn mit der Realität dieser Republik zu tun?

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Michael Arndt

Das übliche gerichtsfeste Geschwafel...

Juristisch gesehen macht Funke alles richtig.
Otto Normalverbraucher hingegen fragt sich, ob der Mann wirklich so dämlich war und ist wie tut, oder ob er schlicht lügt.
Jeder weiß, dass die HRE die erste BadBank Deutschlands war, nur dass davon jetzt angeblich keiner was wusste. Die Bayerische Hypo und die Bayerische Vereinsbank luden dort ihren Schrott ab (vor allem die zahlreichen finanzierten Schrottimmobilien) und diese Verluste versuchte Funke nach dem Motto "Doppelt oder Nichts" (oder in dem Fall "Tausendfach oder Nichts") wegzuzocken.
Egal ob doof oder Lügner, in beiden Fällen wäre er zu verurteilen. Wird er aber nicht...

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Johannes Schwarz

Rechtsstaat nicht wirkungsvoll?

"Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und unrichtige Darstellung der Unternehmensverhältnisse gegen ihn."
Wie kann es sein, dass nach über drei Jahren noch keine Anklage erhoben wurde. Sind die Staatsanwälte vollkommen überlastet?

Anstatt für Millionen Kompetenzzentren gegen Rechtsextremismus zu errichten, die weder anständige Polizeiarbeit noch durchdachte Geheimdienstarbeit ersetzen können, sollte man die Ressourcen lieber nutzen, um bestehenden Behörden des Staates zu stärken.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.03.2012 16:04 Uhr
Achim Schad

Nicht nur da

und nicht nur die deutsche(!) Justiz.
.
Jede Justiz 'kümmert' sich immer nur um die Leute, die etwas 'getan' haben.
Damit macht sie immer nur(!) den 2. Schritt. (sie hinken hinterher!)
Ausserdem erreicht sie lediglich die, die sich erwischen lassen. (alle anderen ja nicht)
.
Daraus ergibt sich, für den, der Rückschlüsse ziehen kann, dass es besser ist
kriminell zu sein, als jede Alternativ-Variante.
.
Und die, die den 'Schaden' haben, sind die Politikerinnen und ihr Wahlvolk.
.
Einen schönen Sonntag noch

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Gerold Keefer

"Kompetenzzentren gegen Rechtsextremismus"

Vermutlich musste nur ein Wort am Türschild geändert werden: Statt "für" nun "gegen" ...

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 10.03.2012 18:24 Uhr

Der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen und einem "großen" Kriminellen ist ...

... dass es einem "großen" Kriminellen gelingt, die Tat sogar vor sich selbst zu verbergen.

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Alfred Heilmeier

Die Anderen

Laut Funke hätte er gerne das Geld weil er doch für alles nichts kann. Dann braucht er auch kein Geld, wenn alles außerhalb seiner Verantwortung passierte.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 10.03.2012 17:36 Uhr

Man wundert sich eigentlich nur, wie solche Versager in den Vorstand ...

... einer Bank kommen. Leider aber keine Seltenheit. In der Politik gehts ja ähnlich zu, da kommt man aus dem Staunen auch kaum noch heraus - die dürfen sogar noch zusätzlich - ohne Schaden für ihre Karriere - Koffer mit 100.000 DM von Waffenhändlern entgegennehmen oder andere sind leicht mit Heidekraut zu verwechseln. Was Superman Funke angeht, der wäre besser dort aufgehoben, wo die Jacken vorzugsweise hinten zugeknöpft werden.

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Teito Klein

Funke fordert Abfindung und Rente

Für was?
Dafür daß er die HRE an die Wand gefahren hat?
Dafür, daß der Steuerzahler mit 142MrdEuro die HRE "Retten" mußte?
Dafür.daß er sich die DEPFA Bank hat andrehen lassen?
dafür, daß er die Lage der HRE schöngeredet hatte?
.
Von Funke würde ich nicht einmal eine Hundehütte kaufen.
Hochmut kommt vor dem Fall.

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Markus Wurz
Markus Wurz (vhs43) - 10.03.2012 16:57 Uhr

Vertragsbruch hin und her...

Wenn im Arbeitsvertrag des sauberen Herrn Funke stand, er solle das im Wesentlichen zur Absicherung von Rentenansrpüchen dienende Geld ohne Rücksicht auf Verluste bzw. ohne eigene Risikokontrolle mit hochspekulativen Derivaten verzocken, um sich damit persönliche Vorteile zu verschaffen (Bonus, Ruf als Finanzheld, was auch immer), dann hat er seine Seite des Vertrages erfüllt und selbstverstänlich auch ein Recht auf Abfindung.

Ansonsten haben wohl eher der geprellte Anleger und der Steuerzahler ein Recht, ihm das Gehalt nachträglich zu pfänden. Herr Funke hat ja boch am Vorabend des Lehmann-Bankrotts fälschlich behauptet, die HRE hätte nichts zu befürchten. Das ist an Frechheit bzw. Inkompetenz nicht mehr zu übertreffen.

Und jetzt dieses Gejammere, einfach Wulff-isch!

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