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Zum Tag VW bald ohne Piëch?

Am Morgen gab es noch Gerüchte, VW-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piëch könnte seinen Posten aufgeben, doch der Konzern dementierte prompt. Auf der IFA sind alle wild auf die Computeruhr und Apple versucht, den chinesischen Markt für sich zu erobern.

© Robert Wenkemann

Dreht sich bei VW bald das Personalkarussell? Medien berichteten, der Aufsichtsratsvorsitzende von Volkswagen, Ferdinand Piëch, werde seinen Posten sehr wahrscheinlich in den kommenden Monaten räumen. Der Nachfolgeplan sehe für diesen Fall vor, dass der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn als Aufsichtsratschef folgen soll. Eine Sprecherin von VW hingegen dementierte die Meldung: „Ferdinand Piëch ist bei bester Gesundheit und wird noch lange Aufsichtsratsvorsitzender von VW bleiben“.

Heute beginnt die IFA in Berlin und es gibt nur ein Thema: Die Computeruhr. Samsung, Sony und Qualcomm sind bereits in Vorlage gegangen, Google, Apple und Microsoft werden nachziehen. Die Branche geht davon aus, dass die Computeruhr nach Smartphones und Tabletcomputern einen neuen Multimilliardenmarkt etablieren könnte. Doch welches Marktpotential haben die „Smart Watches“ wirklich? Experten der großen Analystenhäuser und Investmentbanken sind sich uneins.

Apple ist auf der IFA gar nicht präsent - dafür versucht das amerikanische Unternehmen, endlich in China voranzukommen, dem größten Mobilfunkmarkt der Welt. Das dürfte sich lohnen, denn dort sind derzeit 986 Millionen Handys im Einsatz, die doppelte Menge aller je produzierten iPhones. Schon jetzt ist die Volksrepublik Apples wichtigster Markt hinter der Heimat Amerika, und nirgendwo wächst der Absatz schneller. Aber bei den besonders lukrativen Smartphones hinkt das Unternehmen aus Kalifornien hinterher. Damit das anders wird, muss Apple erst einmal den chinesischen Marktführer Samsung schlagen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag,

Ihre F.A.Z.

Quelle: FAZ.net

 
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