Home
http://www.faz.net/-gqe-7h8zw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Zum Tag VW bald ohne Piëch?

Am Morgen gab es noch Gerüchte, VW-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piëch könnte seinen Posten aufgeben, doch der Konzern dementierte prompt. Auf der IFA sind alle wild auf die Computeruhr und Apple versucht, den chinesischen Markt für sich zu erobern.

© Robert Wenkemann Vergrößern

Dreht sich bei VW bald das Personalkarussell? Medien berichteten, der Aufsichtsratsvorsitzende von Volkswagen, Ferdinand Piëch, werde seinen Posten sehr wahrscheinlich in den kommenden Monaten räumen. Der Nachfolgeplan sehe für diesen Fall vor, dass der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn als Aufsichtsratschef folgen soll. Eine Sprecherin von VW hingegen dementierte die Meldung: „Ferdinand Piëch ist bei bester Gesundheit und wird noch lange Aufsichtsratsvorsitzender von VW bleiben“.

Heute beginnt die IFA in Berlin und es gibt nur ein Thema: Die Computeruhr. Samsung, Sony und Qualcomm sind bereits in Vorlage gegangen, Google, Apple und Microsoft werden nachziehen. Die Branche geht davon aus, dass die Computeruhr nach Smartphones und Tabletcomputern einen neuen Multimilliardenmarkt etablieren könnte. Doch welches Marktpotential haben die „Smart Watches“ wirklich? Experten der großen Analystenhäuser und Investmentbanken sind sich uneins.

Apple ist auf der IFA gar nicht präsent - dafür versucht das amerikanische Unternehmen, endlich in China voranzukommen, dem größten Mobilfunkmarkt der Welt. Das dürfte sich lohnen, denn dort sind derzeit 986 Millionen Handys im Einsatz, die doppelte Menge aller je produzierten iPhones. Schon jetzt ist die Volksrepublik Apples wichtigster Markt hinter der Heimat Amerika, und nirgendwo wächst der Absatz schneller. Aber bei den besonders lukrativen Smartphones hinkt das Unternehmen aus Kalifornien hinterher. Damit das anders wird, muss Apple erst einmal den chinesischen Marktführer Samsung schlagen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag,

Ihre F.A.Z.

Quelle: FAZ.net

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Machtkampf bei Volkswagen Winterkorns vergifteter Triumph

Martin Winterkorn bleibt Volkswagen-Vorstandschef, Ferdinand Piëch hat ein rüdes Foul begangen. Doch der Alte, wie sie ihn ehrfürchtig nennen, wird nicht ruhen. Und es gibt einen Präzedenzfall. Ein Kommentar. Mehr Von Holger Appel

17.04.2015, 16:51 Uhr | Wirtschaft
Krisensitzung VW-Chef Winterkorn bleibt im Amt

Martin Winterkorn, Chef des Volkswagen-Konzerns, bleibt im Amt: Das Präsidium des Aufsichtsrats hatte sich während einer Krisensitzung in Salzburg darauf verständigt. Mehr

17.04.2015, 16:08 Uhr | Wirtschaft
Volkswagens Führungsstreit Altkanzler Schröder wirbt für VW-Patriarch Piëch

Im Führungsstreit im Volkswagen-Konzern hat sich der frühere Bundeskanzler Schröder dafür ausgesprochen, dass Ferdinand Piëch Aufsichtsrats-Chef bleibt: Das Unternehmen braucht weiterhin seine Expertise, seine Kontakte und seinen strategischen Fähigkeiten. Mehr

22.04.2015, 12:54 Uhr | Wirtschaft
Apple Keynote Das sind die Alternativen zur Apple Watch

An diesem Montag verrät Apple vermutlich mehr Details zu seiner Computeruhr. Sie soll im April auf den Markt kommen. FAZ.NET zeigt die Smartwatches der Konkurrenz im Video. Mehr

09.03.2015, 15:46 Uhr | Technik-Motor
Führungskrise bei Volkswagen Winterkorn lässt sich nicht aus dem Konzern drängen

Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch ist öffentlich auf Distanz zu seinem langjährigen Vertrauten und Spitzenmanager Martin Winterkorn gegangen. Doch der will sich nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nicht vom Hof jagen lassen. Mehr

11.04.2015, 12:39 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 06.09.2013, 08:00 Uhr

Wertpapiersuche