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Medienschau EZB-Präsident Draghi gegen Euro-Austritt und gegen Transfer-Union

EZB-Präsident Mario Draghi hat sich gegen einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone und gegen eine Transfer-Union ausgesprochen. Auf Unternehmensebene hat der amerikanische Sportartikel-Konzern Nike solide Quartalszahlen vorgelegt. Der amerikanische Chiphersteller Micron hat dagegen mit seinen Ergebnissen enttäuscht. Der Bund will noch mehr EADS-Anteile kaufen und T-Mobile Amerika schließt Call-Center. SKW erwartet nach Rekordwerten weiteres Wachstum.

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Unternehmensnachrichten

Nike legt zu - gutes Auftragspolster

Dem Sportartikel-Riesen Nike ist ein solides Weihnachtsquartal gelungen. Der Umsatz in dem Ende Februar abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal stieg um 15 Prozent auf 5,85 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 560 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Das Ergebnis fiel etwas besser aus als am Markt erwartet, die Aktie legte in einer ersten Reaktion nachbörslich um gut ein Prozent zu.

Nike kann auch von einem guten Geschäft in den kommenden Monaten ausgehen. Für die Monate März bis Juli sind Aufträge im Wert von 9,4 Milliarden Dollar eingegangen, 15 Prozent mehr als vor einem Jahr. Nike setzt aktuell immer stärker auf Elektronik. Demnächst kommen noch mehr Sportschuh-Modelle auf den Markt, die Trainingsdaten an Smartphones weiterleiten können. Am Donnerstag stellte Nike die Serien Nike+ Basketball und Nike+ Training vor. Der Akzent auf Vernetzung gilt als Argument, um Verbraucher zum Kauf neuer Sportwaren zu animieren.

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Der Heimatmarkt bleibt für Nike der wichtigste. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz in Nordamerika um 17 Prozent auf 2,15 Milliarden Dollar. Ein stärkeres Wachstum gab es nur noch in China mit einem Plus von 21 Prozent auf 694 Millionen Dollar. Aus Nordamerika kommt auch der Großteil des operativen Gewinns: zuletzt 496 von 770 Millionen Dollar. Schuhe sind nach wie vor das wichtigste Nike-Geschäft mit einem Umsatz von knapp 3,35 Milliarden Dollar, ein Plus von 17 Prozent. Zum Konzern gehören auch die Marken Converse und Umbro. (dpa)

Preisdruck bei Speicherchips setzt Micron zu

Der amerikanische Chiphersteller Micron ist im vergangenen Quartal wegen des zunehmenden Preisdrucks bei Speichermodulen überraschend deutlich in die roten Zahlen gerutscht. In den drei Monaten bis zum 1. März fiel ein Verlust von 224 Millionen Dollar an nach einem Gewinn von 72 Millionen Dollar vor einem Jahr. Analysten hatten im Schnitt mit einem nicht ganz so hohen Verlust gerechnet.

Auch die Erlöse gingen im zweiten Geschäftsquartal zurück, lagen aber mit 2,07 Milliarden Dollar leicht über den Markterwartungen. Zwar sei der Absatz in zwei wichtigen Speicherkategorien um 20 Prozent gesteigert worden, allerdings sei der Zuwachs durch die niedrigeren Preise zunichtegemacht worden, teilte Micron am Donnerstag nach New Yorker Handelsschluss mit. Die Micron-Aktie verlor nachbörslich 0,6 Prozent an Wert. Im Februar war der langjährige Vorstandsvorsitzende Steve Appleton bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs ums Leben gekommen. Seitdem führt Mark Durcan das Unternehmen, für das er seit 1984 tätig ist. (Reuters)

Allianz rechnet 2012 unter dem Strich mit leichtem Aufwärtstrend

Europas größter Versicherer Allianz rechnet nach dem Gewinneinbruch 2011 im laufenden Jahr unter dem Strich mit einer leichten Verbesserung. In dem am Freitag vorgelegten Geschäftsbericht wagte der Vorstand wie üblich keine konkrete Prognose. „Da wir aber keine weiteren Verwerfungen an den Kapitalmärkten erwarten, sollte sich - vom niedrigen Stand 2011 ausgehend - der Jahresüberschuss wieder leicht erholen.“ Im vergangenen Jahr war der Nettogewinn infolge der griechischen Schuldenkrise und immenser Katastrophenlasten um die Hälfte auf 2,5 Milliarden Euro eingebrochen.

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Veröffentlicht: 21.03.2012, 08:10 Uhr

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