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Veröffentlicht: 09.01.2013, 07:05 Uhr

Medienschau Alcoa schreibt wieder schwarze Zahlen

Crop Energies steigert das Ergebnis stark, Irland nimmt 2,5 Milliarden Euro am Kapitalmarkt auf, die Verbraucherkredite in Amerika steigen stärker als erwartet.

© FAZ Helfert

Unternehmensnachrichten

Alcoa schreibt wieder schwarze Zahlen

Alcoa hat einen schwächeren Aluminiumpreis mit Kostensenkungen auffangen können und ist so in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im vierten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Reingewinn von 242 Millionen Dollar oder 21 Cent je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft. Der Umsatz fiel um 1,5 Prozent auf 5,89 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal hatte die weltweite Nummer zwei hinter dem russischen Rusal -Konzern unter dem Strich noch einen Verlust von 191 Millionen Dollar verbucht. (Reuters)

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Crop Energies steigert Ergebnis stark

Der Bioethanol-Hersteller Crop Energies hat das Betriebsergebnis im dritten Quartal auf 33 (Vorjahr  14) Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz in ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2012/13 stieg um 20 Prozent auf 510 Millionen Euro. Das operative Ergebnis für diesen Zeitraum stieg auf 94 (Vorjahr: 66) Millionen Euro. Die Südzucker-Tochter bekräftigte die zuletzt angehobene Jahresprognose und erwartet für das am 28. Februar endende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg auf mehr als 670 (Vorjahr 572) Millionen Euro. Das Betriebsergebnis soll auf mehr als 80 (Vorjahr: 53) Millionen Euro steigen. (Dow Jones Newswires)

Wirtschaftsnachrichten

Irland nimmt 2,5 Milliarden Euro auf

Irland hat Anleihen im Wert von 2,5 Milliarden Euro begeben. Die Anleihen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2017 seien mit einer Rendite von 3,32 Prozent bei Investoren plaziert worden. Nach Angaben der NTMA war das Interesse groß. Gebote seien im Wert von 7 Milliarden Euro eingegangen. 200 Investoren hätten sich um die Papiere bemüht. Die Platzierung wurde mit Hilfe einer Reihe von Banken durchgeführt.

Dabei gingen 87 Prozent der Anleihen an Investoren aus dem Ausland. Der größte Teile wanderte in das benachbarte Großbritannien (35,6 Prozent) und die nordischen Staaten (12,3 Prozent). Nach Frankreich gingen 9,5 Prozent der Anleihen und nach Deutschland 7,2 Prozent. Außerhalb von Europa kamen die Vereinigten Staaten und Asien zusammen lediglich auf vier Prozent.

Im Jahr 2013 will die Schulendagentur NTMA insgesamt 10 Milliarden Euro aufnehmen. Der Anleihemarkt reagierte positiv auf die Auktion. Die Rendite der fünfjährigen irischen Anleihe gab um 14 Basispunkte auf 3,065 Prozent nach. (dpa-AFX)

Verbraucherkredite in Amerika steigen stärker als erwartet

In den Vereinigten Staaten sind die Verbraucherkredite im November stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat habe die Kreditvergabe um 16,05 Milliarden Dollar zugenommen. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 12,75 Milliarden Dollar gerechnet. Im Vormonat war das Kreditvolumen noch um revidierte 14,08 (zunächst 14,16) Milliarden Dollar gestiegen. (dpa-AFX)

Dijsselbloem wird voraussichtlich Euro-Gruppen-Chef

Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem wird laut einem Pressebericht offenbar der neue Vorsitzende der Euro-Gruppe. „Aller Voraussicht nach“ werde er am 21. Januar zum Vorsitzenden der Euro-Gruppe gewählt, schreibt das „Handelsblatt“ (Mitwochausgabe) unter Berufung auf EU-Diplomaten. Frankreich habe seine Vorbehalte gegen den 46-jährigen Sozialdemokraten weitgehend aufgegeben, heiße es in Brüssel. Der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker hatte bereits Mitte vergangenen Jahres angekündigt, dass er sein Amt als Euro-Gruppen-Chef spätestens Anfang 2013 aufgeben will.

Schon Ende vergangenen Jahres war der Niederländer als Favorit für die Nachfolge von Juncker gehandelt worden. Insbesondere aus Deutschland bekam er Unterstützung. Die Bundesregierung besteht darauf, dass der nächste Euro-Gruppen-Vorsitzende aus einem finanziell soliden Euro-Staat kommt, der seine Bestnote „AAA“ bei den Ratingagenturen gehalten hat. Die Niederlande erfüllen diese Voraussetzung. (dpa-AFX)

Quelle: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Dow Jones

 

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