Home
http://www.faz.net/-gqe-7lrn1
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Exklusiv in der F.A.Z. Jede dritte Stelle in der Solarindustrie ist weg

In der deutschen Solarindustrie sind in den vergangenen Jahren Tausende Arbeitsplätze weggefallen. In der Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen waren im November vergangenen Jahres gerade noch rund 4800 Personen beschäftigt.

© F.A.Z.

Jede dritte Stelle in der Solarindustrie ist weg

In der deutschen Solarindustrie sind in den vergangenen Jahren Tausende Arbeitsplätze weggefallen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. In der Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen waren im November vergangenen Jahres gerade noch rund 4800 Personen beschäftigt. Damit wurde innerhalb eines Jahres jede Dritte Stelle abgebaut. Erstmals seit knapp vier Jahren fiel die Beschäftigung unter die Marke von 5000. Seit Anfang 2012 wurde sogar mehr als die Hälfte aller damals 10.200 Arbeitsplätze gekappt. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sank in diesem Zeitraum von 1,4 Millionen auf 625.000. Der deutschen Solarindustrie macht vor allem der harte Preiskampf mit chinesischen Wettbewerbern zu schaffen. Dieser brachte zuletzt Anbieter wie Conergy, Solon, Q-Cells und First Solar ins Straucheln.

Verkehrsminister Dobrindt: Vom Jahr 2020 sollen nur noch leise Züge fahren dürfen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will, dass der Güterverkehr auf der Schiene leiser wird. „Noch immer rattern Uralt-Güterwaggons durch Deutschland und rauben vielen Menschen den Schlaf“, beklagt der CSU-Politiker in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) Es gäbe längst modernere Technik, die das Fahrgeräusch der Güterzüge halbiert. „Ich appelliere an die Unternehmen, ihre Flotten zügig umzurüsten.“ Die Regierung unterstütze diese Umrüstung finanziell. „Aber wer bis 2020 nicht auf lärmmindernde Technik umgerüstet hat, wird dann das deutsche Netz nicht mehr befahren dürfen“, schreibt Dobrindt weiter.

Quelle: FAZ.net

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
60 statt 40 Euro Was bringt das teurere Schwarzfahren?

Schwarzfahrer kosten die Verkehrsunternehmen Jahr für Jahr viele Millionen Euro. Ein höheres Strafgeld soll abschreckend wirken. Kritiker meinen: Es trifft genau die Falschen. Mehr

25.06.2015, 11:57 Uhr | Finanzen
PKW-Maut Dobrindt stoppt Maut

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat die Pkw-Maut wegen des angekündigten EU-Verfahrens auf Eis gelegt. Der Start der Pkw-Maut im Laufe des Jahres 2016 ist damit nicht mehr möglich. Mehr

18.06.2015, 15:00 Uhr | Politik
Neue Stellen geschaffen Pkw-Maut kostet schon jetzt Millionen

Ob sie wirklich kommt, ist noch gar nicht sicher, doch viel Geld kostet sie jetzt schon: Verkehrsminister Dobrindt hat für die Pkw-Maut neue Stellen geschaffen und will einen Auftrag an externe Berater vergeben. Mehr

03.07.2015, 12:04 Uhr | Wirtschaft
Keine Schlichtung Alexander Dobrindt kritisiert GDL

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagt, er habe kein Verständnis dafür, dass nach Monaten der Tarifauseinandersetzung eine Schlichtung von Seiten der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) abgelehnt wird. Mehr

18.05.2015, 15:04 Uhr | Wirtschaft
Neue Technologien Digitalisierung bedroht massenhaft Arbeitsplätze

Weil Roboter Menschen ersetzen und Arbeitsplätze vernichten, droht Deutschland eine trostlose Zukunft: So jedenfalls klingt eine neue, düstere Analyse der Deutschen Bank. Wie ausweglos ist das Arbeitsmarkt-Desaster? Mehr Von Sven Astheimer

24.06.2015, 10:28 Uhr | Beruf-Chance
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 28.01.2014, 06:46 Uhr

Wertpapiersuche