15.02.2013 · Fernbusse machen zunehmend der Bahn Konkurrenz. Zwischen Frankfurt und Berlin pendeln schon mehrmals täglich Busse über die Autobahn. Wird der Fernbus ein Erfolgsmodell wie der Billigflieger?
Von Kerstin Schwenn, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Bus ist unter Vorbehalt umweltfreundlicher
Der Bus ist bei entsprechender Auslastung umweltfreundlicher als die Bahn. Das Problem bei der Bahn sind die vielen unbesetzten Plätze im Verhältnis zum Materialeinsatz. Ökologische Bestwerte erreicht der voll besetzte moderne Reisebus.
Bezueglich des Umweltbewusstseins der Bahn will ich Ihnen einen
Denkanstoss geben:
Als ich ein Kind war,konnte man am Bahnhof bei der Bahn Koffer (und
andere Gueter) aufgeben.Die Bahn warb gar mit dem Slogan:
Gueter gehoeren auf die Bahn.
Heute kann man am Bahnhof keine Koffer mehr aufgeben und die Bahn hat
sich auch nicht von ungefaehr sogar die Spedition Schenker gekauft,um
die ihr anvertrauten Gueter zuverlaessig transportieren zu koennen
(ansonsten besteht die Gefahr,dass die GDL die Kundschaft dauerhaft verprellt!).
Zuverlaessigkeit und Umweltbewusstsein sind zwei verschiedene
Aspekte,die zwecks Ueberlebensfaehigkeit gegeneinander abgewogen werden muessen.
"Historisch" ist eine äußerst freundliche
Umschreibung für die Fort-Wirkung eines typischen NS-Gesetzes, das
ein staatlich gelenktes Wirtschaftsleben vorsah und dessen warmen Mantel
die Bahn noch 60 Jahre nach 45 schützen sollte.
Zum Umweltschutz: Bedauerlicherweise ist der Bus das Verkehrsmittel, das
am wenigsten Energie pro Passagier benötigt. Ist ja auch klar ein
Verbrauch von etwa 30 Litern bei über 50 Passagieren auf der
Strecke beim Fernbus.
Der Bus-Wert verschlechtert sich im Mittel deutlich im Öffentl
Nahverkehr wegen City-Verkehr und den außerhlab der Rushhour
ziemlch leeren Bussse - ist dann aber auch immer noch weniger als bei
der Bahn
Gestern getestet: München => Zürich - SUPER
Ich hatte die Woche mal wieder in München zu tun und wollte dann am
Freitag nach meinem letzten Termin um 15:30 mit dem Bus nach Zürich
zurückfahren einfach um das mal gefahrlos auszuprobieren. Mein
Kollege wollte das Experiment nicht mitmachen, also ist er nach dem
gleichen Termin mit der Bahn gefahren.
Ich war super pünktlich um ca. 20:10 in Zürich und habe
dafür CHF 18 bezahlt, was allerdings ein Sparpreis ist. Eine
normale Karte hätte CHF 46 gekostet und mit der Bahn hat mein
Kollege CHF 96 (2. Klasse, kein Halbtax) für einen Weg bezahlt.
Mein Kollege kam mit einiger Verspätung in Zürich an.
Ergebnis: Preislich ist diese Art des Reisens gegenüber den Preisen
der ineffizienten Staatsbahnen deutlich im Vorteil. Komfort ist
ebenfalls höher was vor allem an der Bahn-Klientel und dem
Bahn-Personal liegt. Wenns unkritisch ist probiere ich das mal wieder aus.
Wie auch schon bei Post und Telefon zeigt sich immer wieder, daß staatliche Monopole regulär zu Ineffizienz, zu überhöhten Preisen und zur Servicewüste führen. Ohne Schutzwälle sind derartige Unternehmen vom Tode bedroht wie die Saurier.
machen zunehmend der Bahn Konkurrenz
Wie schlecht muss die Bahn und andere Versorger sein dass nach nur 6
Wochen von Konkurenz die rede ist..
Sagen wir es mal so, der diktatorische Staatsrat hat privaten
Kleinunternehmer erlaubt unter sehr strengen Auflagen für
genehmigungspflichtige Strecken bei gleichzeitiger Offenlegung der
Personalausweise und Gepäckaufgabe beim BND, Leute für ca. 50%
weniger Geld in etwa der doppelten Zeit auf Fernstrecken zu fahren..
Und nun sprechen diese Irren von Konkurenz....
Bus oder Bahn umweltfreundlicher?
Herr Stauf mag die Busse nicht, weil die Bahn umweltfreundlicher sei.
Abgesehen davon, dass das kein Argument für Wettbewerbsbehinderung
ist, stellt sich mir die Frage: Stimmt das überhaupt? Oder wird
hier nur nachgeplappert, was ÖR und Grüne predigen?
Mein Eindruck ist jedenfalls, dass pro Passagier in der Bahn mehr Metall
durch die Gegend gekarrt wird als bei einem Bus.
Hat jemand belastbare Daten dazu?
Ich wundere mich gerade über die Meinungen. Heute habe ich für
kommenden Mittwoch eine Reise von Frankfurt/Main nach Berlin mit der
Bahn gebucht: Hinfahrt 36,50 €, Rückfahrt 1. Klasse: 49,50,
Fahrtdauer hin 3:40, zurück 4:14 h.
Wer zahlt denn den "Normalpreis"?
Konkurrenz belebt vielleicht nicht das Geschäft
... führt aber hoffentlich dazu, dass die Bahn ihre "Kundschaft" nicht immer noch mehr auf ihren Melkkuhstrecken ausnimmt. Diese immer angeblich im 1 - 2 Prozentbereich liegenden jährlichen "Fahrpreisanpassungen" stellen sich auf den bei mir genutzten Strecken immer als Preiserhöhungen so um die 10 Prozent (Jahr für Jahr!!!!) dar (z.B. Düsseldorf - München oder Düsseldorf - Berlin). Man ist selbst mit dem Flieger meistens billiger, auch bei recht kurzfristiger Buchung, und das ist ein echter Skandal.
Dass ueberhaupt Fernbusse rentabel sind,liegt an den Wucherpreisen der Bahn.
Darueberhinaus sind die Zuege der Bahn dreckig,Besoffene prolen
herum,nervige Musik dudelt einem um die Ohren und Koeterviehzeug faehrt
auf den Sitzen mit.
Da ist eine (bezahlbare) Konkurrenz dringendst ueberfaellig.
Und die Bahn hat darueberhinaus auch noch die Chuzpe zu behaupten:
Unsere „Kundschaft“ hat unser neues Produkt,den ICE
(=intercity experimental) gut angenommen;dabei verschweigt die Bahn
vorsaetzlich,dass andere Zugverbindungen systematisch gestoert werden,um
die „Kundschaft“ zur Benutzung ihrer ICE-Zuege zu zwingen.
Und von der immer haeufigeren Ansage der Bahn einmal ganz zu schweigen:
Zug faellt heute aus!
Die Bilanz fuer einen Bahnbenutzer lautet also:
Portemonnaie leer und Ankunft ungewiss.
Ich kann den Beginn des innerdeutschen Fernbusdienstes kaum erwarten.
das Problem ist nur:
die Intercities fahren auch dann noch wenn sie nur noch halb voll sind. Die Kosten bleiben auf dem selben Niveau --> die Preise müssen steigen --> durch die Subventionierung der Bahn über Steuern --> Steuern und Abgaben steigen und die Buslinien können ihre Preise erhöhen....
Das kann doch wohl alles nicht wahr sein!
Anstatt Fahrten mit der umweltfreundlichen Bahn zu subventionieren,
gesellen sich auf unseren Autobahnen neben dem LKW-Verkehr jetzt auch
noch ganze Kolonnen von Bussen hinzu. Was ist denn das wieder für
eine Klientelpolitik? Mit Umweltschutz hat das alles jedenfalls nichts
mehr zu tun.
Na dann viel Spaß in angenehmer Luft im Dauerstau!
umweltshutz
ein mordener bus ist allemal umeltfreundlicher als die halbvollen züge.
ausserdem nur eine frage der zeit bis busse mit wasserstoff betrieben
werden, lokomotiven jawohl eher weiniger.
Umweltfreundlich
Pro Fahrgast und pro Kilometer sind Busse wesentlich effizienter als die
meisten Züge. Etwa 2,0 bis 3,5 Liter Diesel pro Person pro 100km.
Für den Strom eines ICE werden pro Fahrgast und pro 100 Kilometer
etwa 5 bis 7 kg Kohle verbrannt. Der ICE ist natürlich ein
Hochgeschwindigkeitszug, aber es gibt noch andere grundsätzliche
Nachteile von Zügen:
* Aufgrund des weniger dichten Verkehrsnetzes, gibt es im allgemeinen
größere Umwege bei Verbindungsstrecken (es gibt
natürlich Ausnahmen)
* Die Anzahl der mitfahrenden aber zeitweise überflüssigen
Waggons lässt sich nicht beliebig schnell variieren.
* Effiziente Zug-Längen zwingen zu Fahrplänen mit
vergleichsweise vielen Zwischenstopps, während Busse von einander
unabhängiger sind als Waggons und daher effizientere
Shuttle-Strecken umgesetzt werden können.
Züge eigenen sich wegen der hohen Transportdichte für den
Massenverkehr in Ballungsgebieten, und der geringe Rollwiederstand ist
nur beim langsamen Schwergüterverkehr relevant.
"... müssen sich die Busanbieter ihre Verbindungen genehmigen lassen"
Wo sind wir denn hier?! In der Planwirtschaft, wo Bonzen den Menschen
sagen, wo es langgeht?!
Neulich A5 nur 2 Spuren ja der „Fernbus“ darf links fahren
auch diese Überholverbot Schilder mit LKW zeigen schließlich
keinen Bus. Wer weiß wer die armen Fahrer zwingt haarscharf an der
STVO vorbei zu fahren? Vermutlich haben sie ihre „Diss“
kopiert und verloren sonst müssten sie nicht mit Discount- Bussen
durch die Gegend hämmern. Es ist wie immer erst wenn was passiert
werden die Leute wach.
Gute und Sichere Fahrt!
Reisebusse...
sind im Vergleich mit den meisten Wohnmobilen, und LKW eingeschlossen,
im Vergleich zur Gesamtmasse überdurchschnittlich motorisiert.
Darauf gründet die Behandlung als PKW, da der Überholvorgang
so schnell und sicher auch an Steigungen ausgeführt werden kann.
Ich bin auch nicht sonderlich begeistert von der Entwicklung:
wenn es so weitergeht sind die Intercities leer und die
Fernstraßen voll. Aber zu den Schildern
Überholverbot (LKW links neben PKW) bedeutet Überholverbot
für Fahrzeuge über 3,5 t außer Busse und PKW. : d.h.
Busse mit 16 t dürfen überholen, Wohnmobile mit 4 t
dürfen nicht. Versteht keiner, ist aber so.
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