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Früchte der Liberalisierung Busse vermarkten wie die Billigfluganbieter

 ·  Fernbusse machen zunehmend der Bahn Konkurrenz. Zwischen Frankfurt und Berlin pendeln schon mehrmals täglich Busse über die Autobahn. Wird der Fernbus ein Erfolgsmodell wie der Billigflieger?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)

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Georg Langbehn

Bus ist unter Vorbehalt umweltfreundlicher

Der Bus ist bei entsprechender Auslastung umweltfreundlicher als die Bahn. Das Problem bei der Bahn sind die vielen unbesetzten Plätze im Verhältnis zum Materialeinsatz. Ökologische Bestwerte erreicht der voll besetzte moderne Reisebus.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 16.02.2013 19:00 Uhr

Herr Heinrich Kanther:

Bezueglich des Umweltbewusstseins der Bahn will ich Ihnen einen Denkanstoss geben:
Als ich ein Kind war,konnte man am Bahnhof bei der Bahn Koffer (und andere Gueter) aufgeben.Die Bahn warb gar mit dem Slogan:
Gueter gehoeren auf die Bahn.
Heute kann man am Bahnhof keine Koffer mehr aufgeben und die Bahn hat sich auch nicht von ungefaehr sogar die Spedition Schenker gekauft,um die ihr anvertrauten Gueter zuverlaessig transportieren zu koennen (ansonsten besteht die Gefahr,dass die GDL die Kundschaft dauerhaft verprellt!).
Zuverlaessigkeit und Umweltbewusstsein sind zwei verschiedene Aspekte,die zwecks Ueberlebensfaehigkeit gegeneinander abgewogen werden muessen.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 16.02.2013 08:33 Uhr

Historisch und Umwelt

"Historisch" ist eine äußerst freundliche Umschreibung für die Fort-Wirkung eines typischen NS-Gesetzes, das ein staatlich gelenktes Wirtschaftsleben vorsah und dessen warmen Mantel die Bahn noch 60 Jahre nach 45 schützen sollte.

Zum Umweltschutz: Bedauerlicherweise ist der Bus das Verkehrsmittel, das am wenigsten Energie pro Passagier benötigt. Ist ja auch klar ein Verbrauch von etwa 30 Litern bei über 50 Passagieren auf der Strecke beim Fernbus.

Der Bus-Wert verschlechtert sich im Mittel deutlich im Öffentl Nahverkehr wegen City-Verkehr und den außerhlab der Rushhour ziemlch leeren Bussse - ist dann aber auch immer noch weniger als bei der Bahn

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Walpurga Müller-Schmidt

Gestern getestet: München => Zürich - SUPER

Ich hatte die Woche mal wieder in München zu tun und wollte dann am Freitag nach meinem letzten Termin um 15:30 mit dem Bus nach Zürich zurückfahren einfach um das mal gefahrlos auszuprobieren. Mein Kollege wollte das Experiment nicht mitmachen, also ist er nach dem gleichen Termin mit der Bahn gefahren.

Ich war super pünktlich um ca. 20:10 in Zürich und habe dafür CHF 18 bezahlt, was allerdings ein Sparpreis ist. Eine normale Karte hätte CHF 46 gekostet und mit der Bahn hat mein Kollege CHF 96 (2. Klasse, kein Halbtax) für einen Weg bezahlt. Mein Kollege kam mit einiger Verspätung in Zürich an.

Ergebnis: Preislich ist diese Art des Reisens gegenüber den Preisen der ineffizienten Staatsbahnen deutlich im Vorteil. Komfort ist ebenfalls höher was vor allem an der Bahn-Klientel und dem Bahn-Personal liegt. Wenns unkritisch ist probiere ich das mal wieder aus.

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Thomas Gerlach
Thomas Gerlach (sogehts) - 16.02.2013 07:21 Uhr

Das Kreuz mit Staatsmonopolen

Wie auch schon bei Post und Telefon zeigt sich immer wieder, daß staatliche Monopole regulär zu Ineffizienz, zu überhöhten Preisen und zur Servicewüste führen. Ohne Schutzwälle sind derartige Unternehmen vom Tode bedroht wie die Saurier.

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Kay Schmelzer

machen zunehmend der Bahn Konkurrenz

Wie schlecht muss die Bahn und andere Versorger sein dass nach nur 6 Wochen von Konkurenz die rede ist..
Sagen wir es mal so, der diktatorische Staatsrat hat privaten Kleinunternehmer erlaubt unter sehr strengen Auflagen für genehmigungspflichtige Strecken bei gleichzeitiger Offenlegung der Personalausweise und Gepäckaufgabe beim BND, Leute für ca. 50% weniger Geld in etwa der doppelten Zeit auf Fernstrecken zu fahren..
Und nun sprechen diese Irren von Konkurenz....

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Heinrich Kanther

Bus oder Bahn umweltfreundlicher?

Herr Stauf mag die Busse nicht, weil die Bahn umweltfreundlicher sei. Abgesehen davon, dass das kein Argument für Wettbewerbsbehinderung ist, stellt sich mir die Frage: Stimmt das überhaupt? Oder wird hier nur nachgeplappert, was ÖR und Grüne predigen?

Mein Eindruck ist jedenfalls, dass pro Passagier in der Bahn mehr Metall durch die Gegend gekarrt wird als bei einem Bus.

Hat jemand belastbare Daten dazu?

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Wolfgang Bentrup

Bahnrabatte

Ich wundere mich gerade über die Meinungen. Heute habe ich für kommenden Mittwoch eine Reise von Frankfurt/Main nach Berlin mit der Bahn gebucht: Hinfahrt 36,50 €, Rückfahrt 1. Klasse: 49,50, Fahrtdauer hin 3:40, zurück 4:14 h.
Wer zahlt denn den "Normalpreis"?

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Wolfgang Schulz

Konkurrenz belebt vielleicht nicht das Geschäft

... führt aber hoffentlich dazu, dass die Bahn ihre "Kundschaft" nicht immer noch mehr auf ihren Melkkuhstrecken ausnimmt. Diese immer angeblich im 1 - 2 Prozentbereich liegenden jährlichen "Fahrpreisanpassungen" stellen sich auf den bei mir genutzten Strecken immer als Preiserhöhungen so um die 10 Prozent (Jahr für Jahr!!!!) dar (z.B. Düsseldorf - München oder Düsseldorf - Berlin). Man ist selbst mit dem Flieger meistens billiger, auch bei recht kurzfristiger Buchung, und das ist ein echter Skandal.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 15.02.2013 19:07 Uhr

Herr Ronald Schlimm:

Dass ueberhaupt Fernbusse rentabel sind,liegt an den Wucherpreisen der Bahn.
Darueberhinaus sind die Zuege der Bahn dreckig,Besoffene prolen herum,nervige Musik dudelt einem um die Ohren und Koeterviehzeug faehrt auf den Sitzen mit.
Da ist eine (bezahlbare) Konkurrenz dringendst ueberfaellig.
Und die Bahn hat darueberhinaus auch noch die Chuzpe zu behaupten:
Unsere „Kundschaft“ hat unser neues Produkt,den ICE (=intercity experimental) gut angenommen;dabei verschweigt die Bahn vorsaetzlich,dass andere Zugverbindungen systematisch gestoert werden,um die „Kundschaft“ zur Benutzung ihrer ICE-Zuege zu zwingen.
Und von der immer haeufigeren Ansage der Bahn einmal ganz zu schweigen:
Zug faellt heute aus!
Die Bilanz fuer einen Bahnbenutzer lautet also:
Portemonnaie leer und Ankunft ungewiss.
Ich kann den Beginn des innerdeutschen Fernbusdienstes kaum erwarten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 21:10 Uhr
Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 15.02.2013 21:10 Uhr

das Problem ist nur:

die Intercities fahren auch dann noch wenn sie nur noch halb voll sind. Die Kosten bleiben auf dem selben Niveau --> die Preise müssen steigen --> durch die Subventionierung der Bahn über Steuern --> Steuern und Abgaben steigen und die Buslinien können ihre Preise erhöhen....

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 15.02.2013 18:46 Uhr

Das kann doch wohl alles nicht wahr sein!

Anstatt Fahrten mit der umweltfreundlichen Bahn zu subventionieren, gesellen sich auf unseren Autobahnen neben dem LKW-Verkehr jetzt auch noch ganze Kolonnen von Bussen hinzu. Was ist denn das wieder für eine Klientelpolitik? Mit Umweltschutz hat das alles jedenfalls nichts mehr zu tun.
Na dann viel Spaß in angenehmer Luft im Dauerstau!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 04:01 Uhr
Marcel Uelli
Marcel Uelli (CHer) - 16.02.2013 04:01 Uhr

umweltshutz

ein mordener bus ist allemal umeltfreundlicher als die halbvollen züge.
ausserdem nur eine frage der zeit bis busse mit wasserstoff betrieben werden, lokomotiven jawohl eher weiniger.

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Moritz Petersen
Moritz Petersen (Mo1234) - 15.02.2013 21:28 Uhr

Umweltfreundlich

Pro Fahrgast und pro Kilometer sind Busse wesentlich effizienter als die meisten Züge. Etwa 2,0 bis 3,5 Liter Diesel pro Person pro 100km.

Für den Strom eines ICE werden pro Fahrgast und pro 100 Kilometer etwa 5 bis 7 kg Kohle verbrannt. Der ICE ist natürlich ein Hochgeschwindigkeitszug, aber es gibt noch andere grundsätzliche Nachteile von Zügen:

* Aufgrund des weniger dichten Verkehrsnetzes, gibt es im allgemeinen größere Umwege bei Verbindungsstrecken (es gibt natürlich Ausnahmen)

* Die Anzahl der mitfahrenden aber zeitweise überflüssigen Waggons lässt sich nicht beliebig schnell variieren.

* Effiziente Zug-Längen zwingen zu Fahrplänen mit vergleichsweise vielen Zwischenstopps, während Busse von einander unabhängiger sind als Waggons und daher effizientere Shuttle-Strecken umgesetzt werden können.

Züge eigenen sich wegen der hohen Transportdichte für den Massenverkehr in Ballungsgebieten, und der geringe Rollwiederstand ist nur beim langsamen Schwergüterverkehr relevant.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 15.02.2013 16:06 Uhr

"... müssen sich die Busanbieter ihre Verbindungen genehmigen lassen"

Wo sind wir denn hier?! In der Planwirtschaft, wo Bonzen den Menschen sagen, wo es langgeht?!

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Tobias Kretschmer

Sonderrechte für Billigbusse

Neulich A5 nur 2 Spuren ja der „Fernbus“ darf links fahren auch diese Überholverbot Schilder mit LKW zeigen schließlich keinen Bus. Wer weiß wer die armen Fahrer zwingt haarscharf an der STVO vorbei zu fahren? Vermutlich haben sie ihre „Diss“ kopiert und verloren sonst müssten sie nicht mit Discount- Bussen durch die Gegend hämmern. Es ist wie immer erst wenn was passiert werden die Leute wach.
Gute und Sichere Fahrt!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 22:15 Uhr
Martin Kroitzsch

Reisebusse...

sind im Vergleich mit den meisten Wohnmobilen, und LKW eingeschlossen, im Vergleich zur Gesamtmasse überdurchschnittlich motorisiert.

Darauf gründet die Behandlung als PKW, da der Überholvorgang so schnell und sicher auch an Steigungen ausgeführt werden kann.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 15.02.2013 17:09 Uhr

Ich bin auch nicht sonderlich begeistert von der Entwicklung:

wenn es so weitergeht sind die Intercities leer und die Fernstraßen voll. Aber zu den Schildern
Überholverbot (LKW links neben PKW) bedeutet Überholverbot für Fahrzeuge über 3,5 t außer Busse und PKW. : d.h. Busse mit 16 t dürfen überholen, Wohnmobile mit 4 t dürfen nicht. Versteht keiner, ist aber so.

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Jahrgang 1963, Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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