09.01.2010 · Wegen des hohen Energiebedarfs beim Kühlen und Transportieren zählen tiefgefrorene Fertiggerichte nicht gerade zu den ökologisch korrekten Speisen. Das Vorurteil gegen vorverarbeitete Convenience-Mahlzeiten ist indes nicht immer berechtigt.
Wegen des hohen Energiebedarfs beim Kühlen und Transportieren zählen tiefgefrorene Fertiggerichte nicht gerade zu den ökologisch korrekten Speisen. Das Vorurteil gegen vorverarbeitete Convenience-Mahlzeiten ist indes nicht immer berechtigt.
Es kann durchaus sein, dass die individuelle Zubereitung in der gesamten Klimabilanz schlechter abschneidet als das Tiefkühlprodukt selbst, wenn nämlich die Produktion energieeffizienter war als das Kochen am heimischen Herd.
Der Hersteller Frosta hat für seinen tiefgekühlten „Tagliatelle-Wildlachs“ einmal alle Emissionen addiert. In einem aufwendigen Prozedere wurden alle CO2-Emissionen bilanziert, die zwischen dem Fang des Wildlachses vor Alaska und dem Abwaschen des Geschirrs in der Spülmaschine des Kunden entstehen. Bei dieser Rechnung kommt der Hersteller zu viel größeren Abweichungen, als dies bei anderen Lebensmitteln der Fall ist.
In der positivsten Schätzung hat Frosta je Packung Wildlachs Emissionen von 1,4 Kilogramm ermittelt und in der schlechtesten Schätzung gar 3,9 Kilogramm Kohlendioxid. Die Abweichung ist zum größten Teil auf den Verbraucher zurückzuführen, und zwar je nachdem, wie er einkauft, kühlt und kocht.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.589,30 | +1,08% |
| EUR/USD | 1,2505 | −0,29% |
| Rohöl Brent Crude | 106,70 $ | −0,52% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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