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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankreich Hollande stichelt gegen Deutschland

 ·  Der französische Präsidentschaftskandidat Hollande stellt sich offen gegen den von Angela Merkel verfolgten Sparkurs in der EU: „Deutschland entscheidet nicht für Europa“. Er möchte neu über den Fiskalpakt verhandeln.

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Eric Boule

Afganistan

Franzoesische Presidentschaftswahlen kennt das deutsche Volk nur aus den Medien und war bis jetzt nicht interessant,es war eine franzoesische Angelegenheit.Von der Bundesregierung wurde bis jetzt nur Sakozy hervorgehoben,er war der Favorit der Bundesregierung.Jetzt wird ploetzlich die franzoesische Angelegenheit interessant weil der Favorit der Franzosen,Hollande,will schnellstens weg aus Afganistan,etwas was das deutsche Volk schon immer wollte.Weg von den Menschenrechtsverletzungen,Folterungen,Liquidierungen.Jetzt zeigt sich das es ueberhaupt nicht erforderlich ist all diese Verbrechen in Afganistan zu machen,zumal die Amerikaner auch schneller abziehen wollen.Man kann sagen das nur die CDU+FDP das Kriegspiel weitermachen wollen.

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Günter Jäger

So what - ques'qu'il veut

Mit der Aufgabe eines Sparkurses schneidet sich Frankreich und jedes andere Land ins eigene Fleisch. Deutschland sollte diesen Kurs beibehalten und allen anderen EU-Ländern dazu raten.

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Rico Kurschat

Minderwertigkeitskomplexe

Genau damit haben wir es hier anscheinend zu tun. Deutschland hat sich nicht zum Taktgeber aufgeschwungen es wurde förmlich dazu gedrängt, auch von den Franzosen. Deren wirtschaftliche Misere ist außen und europapolitisch ihr größtes Handicap und ist zu 90% selbstverschuldet. Das man sich jetzt wieder zu den Sozialisten flüchten will, die genau diese Misere verbockt haben zeugt nicht von einem guten Gedächtnis westlich des Oberrheins.
Selbstverständlich wird sich Frankreich mehr und mehr Deutschland unterordnen müssen. Das liegt schlicht in der Natur der Sache. Wir haben 20 Millionen Einwohner mehr, eine effizientere und vitalere Wirtschaft wie Sozialsystem. Die Frage ist eher ob sich Frankreich damit zu Frieden geben würde wenn es in unserer Position wäre? Atomwaffen sind schön locken aber keinen in Europa hinterm Ofen vor. Frankreich jagt seiner großen Vergangenheit in der Welt nach und wird zunehmend bockig beim Blick auf die Realität.

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hartmut völkel

Traumtänzer Hollande

Dies ist wiederum interessant, will ein Ausländer gewählt werden, stichelt er gegen Deutschland. Zunächst haben uns die Franzosen bei der Wiedervereinigung mit dem Junktim EURO erpresst und nun haben die Europäer einen Dummbeutel gefunden, der die braven deutschen Steuerzahler mit Zustimmung großer Kreise der Opposition, bes. der Grünen Antideutschen die Zeche zahlen lässt.
Vielleicht wacht mal ein deutscher Politiker auf und zeigt Rückgrat.

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Horst Günther

„Deutschland alleine kann nicht über den Rest von Europa entscheiden”,

Nein, kann es nicht, darf es nicht.
Im Zweifelsfalle darf und muss es dann aber den Löwenanteil stemmen.
Da ist man dann nicht so pikierlich.
Und als die Wirtschaft hier nicht lief, und anserswo angeblich besser und cleverer, hatte man auch allzeit süffisante Raschläge parat.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 27.04.2012 20:03 Uhr

Man kann nur hoffen, dass Hollande mehr wirtschaftliches Verständnis hat als Merkel und den EURO

.... möglichst bald in die Luft sprengt. Denn eines ist sicher, die Probleme die Europa derzeit belasten, sind zu 90 % durch den EURO verursacht. Die mit der Einführung des EURO erfolgte Beseitigung eines der wichtigsten Regelelemente zwischen unterschiedlichen Volkswirtschaften, nämlich die nationalen Währungen, hat den EURO-Ländern massiv geschadet. Die Lohnstückkosten in Frankreich sind seit der Einführung des EURO sieben mal stärker als in Deutschland gestiegen. Früher konnte Frankreich den Franc abwerten um dies auszugleichen. Unter dem EURO jedoch haben sie dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren und wenn die Franzosen weiter dem EURO huldigen, werden die Arbeitslosenzahlen denen von Spanien entsprechen. Es kann bei solch disparaten Volkswirtschaften wie wir sie in Europa vorfinden keine längerwährende Konvergenz geben, schon ein einfacher Regierungswechsel setzt schon wieder völlig andere Maßstäbe. Der EURO muss weg, schnellsten! Es ist ein Kampf, Ideologie vs. Vernunft.

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Christoph Rohde

Ein Friedensbund. Mehr nicht!

Eine europäische Persönlichkeit würde das Europa der Vaterländer stärken und sagen: Ihr könnt Euch den Lebensstil leisten, den ihr erwirtschaftet. Leider traut sich das im neo-sozialistischen Europa niemand. Dafür wird der Kontinent in den nächsten dreißig Jahre global meilenweit zurückfallen.

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Hans Jürgen Reisch

Hoffnung!!!!

jaaaaa, ich habe es hier schon mal geschrieben, nur die Franzosen können Deutschland vor Merkel, Schäuble und dem gesamten Pack der etablierten Parteien retten.
Jagen wir diese Traumtänzer bei der nächsten Wahl dort hin, wo sie hingehören.
Deutschland braucht wieder eine Demokratie, mit echten Diskussionen im Bundestag, mit Redefreiheit und keinem Fraktionszwang.
Weg mit Merkelschem DDR-Demokratie Verständnis, weg mit der Parteiendiktatur alle Macht dem Volk, wie es im Grundgesetz verankert ist.
ps. ich bin nicht für das was Hollande will, aber ich möchte, dass es unseren Kindern in Deutschland gut geht und sie nicht für den Rest Europas, für Hungerlöhne ihr Leben lang arbeiten müssen!

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Harald Sulzmann

Deutschland isoliert

Man sagt ja, dass sich Geschichte nicht wiederholt. Es ist aber interessant zu sehen, wie der moegliche Praesident Hollande dabei ist eine Etante gegen Deutschland zu schmieden. Gott sei Dank sind wir von kriegerischen Ueberlegungen in Europa weit entfernt. Aber fuer Deutschland wird die Situation so oder so ungemuetlich. Was Hollande machen will ist letztlich Erpressung. Was will der denn tun wenn Deutschland den Fiskalpakt nicht neu verhandeln will? Eine deutsche Regierung will sich aber nicht nachsagen lassen, dass sie Schuld am Ende des Euro oder sogar der EU ist und klein beigeben. Und wenn dann unsere Groessen von der SPD und den Gruenen das Ruder uebernehmen, dann wird sowieso aus allen Finanzkanonen in Richtung Verschuldung geschossen. Es einfach die Wahl zwischen Pest und Cholera

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Dieter Schäfer

Endlich steht einer gegen Merkel!

Da muss - gottseidank! - ein Franzose kommen, um endlich einmal Rückgrat gegen Merkel zu zeigen!!! Wir lieben die Franzosen und ihren Freiheitswillen! Von Merz über Koch nach Wullf bis zu Oettinger - alles nur flache uncharismatische Karrieristen gewesen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 21:07 Uhr
hartmut völkel

Merkel?

Sie sollten sich einmal über Fakten und Geschichte informieren. Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder sie bleiben bei ihrer Meinung, dann sind sie gegen deutsche Ineressen im Allgemeinen und die braven deutschen Steurzahler im Besonderen oder... , nu dann sollten sie weiter die antideutschen Grünen wählen!

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Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 27.04.2012 16:37 Uhr

Deutsche Fehler einzugestehen wäre besser, als immer die Fehler bei anderen zu suchen

Hollande bemerkt zutreffend, dass Deutschland nicht für die Gesamtheit Europas entscheiden kann. Aber unsere Damen und Herren Spitzenpolitiker kümmern sich ja auch nicht um die Meinung des deutschen (Wahl)-Volkes und sind es daher schon gewohnt, über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg marktkonforme Entscheidungen zu treffen. Land auf land ab, ist offensichtlich die sog. "Mainstream" Meinung, alle anderen machen alles verkehrt, nur Deutschland nicht? Solange die Finanzmärkte nicht massiv reguliert werden, spart Europa für das Nirawana der Finanzmärkte und Steueroasen der Welt (so wie bereits 1929-1933) In den USA wurden bereits 60 Manager angeklagt und verurteilt. 200 Milliarden mussten die Banken an Strafe zahlen. Und in Deutschland? Gibt es noch nicht einmal Gesetze, die solches kriminelle Verhalten bestrafen könnten, ja vielleicht auch nicht wollen? Weil viele Landesbanken, an der Zockerei ja beteiligt werden.

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gottfried Hegel

Ehe, Scheidung und Friedenssicherung

Die deutsch-französische Ehe sah bisher so aus: Frankreich entschied und Deutschland zahlte, typisch für eine Ehe, die in den 60er Jahren geschlossen wurde. Frankreich sagte, dies sei die Friedensdividende, als sei es ganz selbstverständlich, dass nur Deutschland von einemFrieden profitierte. Mit Merkel, als weiblichen Part, ging es dann anders herum. Das stösst bitter auf: Wozu hat man den Krieg gewonnen, "l'Allemagne paiera"!
Mearsheimer, Politologe an der University of Chicago, hat schon in den 90er Jahren auf diesen Konflikt hingewiesen und folgendes geraten: Deutschland werde eine Hegemonie erlangen, die den Nachbarn schwer erträglich sein werde. Dies führe wie zuvor zum Krieg. Um sich dagegen zu wappnen, sollte sich Deutschland Atomwaffen besorgen.
Eine Scheidung kommt meistens zu spät, wenn schon vieles zerdeppert ist. Daher: raus aus dem Euro, Frankreich alleine zugrunde gehen lassen, und sich von den Israelis die Atombomben ausleihen. Gebraucht werden die dann sowieso nie.

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Uwe Nägele
Uwe Nägele (Tcon) - 27.04.2012 16:29 Uhr

In NRW, Berlin, Bremen

spielt Geld bei den Linken auch keine Rolle. François Hollande weiss, dass er mit einem Austeritätsprojekt und Schmusekurs gegenüber D nicht gewählt wird. deshalb sagt er bis zum 6. Mai Dinge, die Stimmen in der Urne bringen und keine niedrigeren Zinssätze für französische Staatsanleihen.

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Jörn Lohmann

Falscher Titel

Substituiere "Deutschland" durch "Europa". Es wird immer schlimmer, das Vertrauen der Leute in Europa sinkt tiefer und tiefer...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 18:23 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 27.04.2012 18:23 Uhr

Herr Lohmann, das Vertrauen war nie da

ergo kann es nicht noch tiefer sinken. Oder hatten Sie etwa mal Vertrauen in die EU?

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Guy Schmatzig

So seht die Deutsch-Französische Freundschaft aus!

Hollande erhalte solche Signale (gegen Sparkurs und für Neuverhandlung Fiskalpakt), direkt oder indirekt, auch von anderen Regierungen in Europa, „selbst, wenn sie konservativ sind”, sagte er in Paris.
Welche Länder sind dies: Länder, denen das Wasser haushaltspolitisch am Halse steht (Spanien, Portugal etc.), eben die einschlägig bekannten; und nun möchte sich Frankreich dazugesellen, weil offensichtlich die Verkleisterungspolitik zur eigenen Haushaltssituation der letzten Jahre offenbarer wird und das Image der "Grande Nation" flöten geht.
Das schlimme ist, dass dort Stimmen gewonnen und Stimmungen auf Kosten der Außenpolitik und zu Lasten unbeteiligter Dritter erzeugt werden.
Natürlich entscheidet Deutschland nicht für Europa, aber doch darüber, was mit seinen immensen Beiträgen (übrigens des deutschen Steuerzahlers) zur EU angestellt wird.
Frau Merkel sollte sich überlegen, wie lange sie das Spiel noch mitmacht.
S.

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Peter Herbeck M.A.

`Corriger la fortune´ sagen die Falschspieler in FR wenn sie das Glück korrigiern wollen. Ich sage:

"rien ne vas plus-Monsieur Hollande". Nicht die Deutschen, die EU wird Ihnen die Zuweisungen kürzen, wenn Sie gewählt werden und die Schuldenlast für das Land erhöhen werden. Die Maastricht-Vereinbarungen wurden zuvor schon einmal von einem sozialistischen MP unterlaufen, Schröder folgte nach dem Prinzip, was die können, können wir schon lange. Komisch warum können Sozialisten nicht rechnen, nur der Eintänzer Eichel, u.a. für die €-Einführung in GR verantwortlich, bei seinen Pensionen. Zum Glück haben hier die Gerichte nicht mitgespielt, wie auch bei Welteke ex-Bundesbankpräsident, welche Partei gehörte er an, ach ja der SPD. Hätte ich doch früher drauf kommen können. Never mind !

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Maximilian Samwer

wen wählen? Es gibt eine vernünftige Alternative... (imho)

Es lässt sich nicht bestreiten, die etablierten Parteien mit ihren Berufspolitikern haben die Demokratie in Deutschland konterkariert und aus den Angeln gehoben.Sie besitzen eine abgeschirmte und vor allem inhaltlich abgehobene Parteispitze -in CDU, CSU, SPD, FDP und bei den Grünen. Die Alternative kann aber nicht Piraten heißen. Das hieße nur, die Etablierten mit den Spinnern auszutauschen. (Pardon, aber wie sollte man die Ziele, das Auftreten und die Inhalte der Piraten anders benennen?) Es gibt einen schlafenden Riesen unter den Alternativen, und das sind die freien Wähler! Wenn in Frankreich die Weichen neu gestellt werden, brauchen wir keine Gurkentruppe aus Berufspolitikern, sondern erfolgreiche Bürger mit beruflicher Erfahrung und strategischer Sichtweite über das parteitaktische Geblubber hinaus! Die freien Wähler bekommen zunehmend Zulauf von enttäuschten Leuten der CDU, SPD und FDP. Fragen Sie mal Olaf Henkel oder die CSU in Bayern... Viele Grüße!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 18:21 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 27.04.2012 18:21 Uhr

Hallo Herr Samwer, hallo Herr Wasert,

die Freien Wähler, also Olaf Henkel, wollen den Nordeuro, das macht wenig Sinn. Leider haben Freie Wähler und PdV keine Direktmandate bei der NRW-Wahl, aber mit Zweitstimme kann man sie wählen.
Wie es zur BT-Wahl aussieht, keine Ahnung, man wird sehen, ob dann diese Parteien auch Direktmandate haben. Alles, nur keine etablierte Partei und von den Piraten halte ich momentan auch nichts. Scheint ein ziemlicher Kindergarten zu sein.

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Andreas Wasert
Andreas Wasert (Wasert) - 27.04.2012 16:07 Uhr

PdV

PdV (Partei der Vernunft) ist hier zu nennen. Die kennt zwar noch keiner, ist aber finanz- und wirtschaftspolitisch kompetent aufgestellt. L etztendlich ist m.E. wählbar, wer eine gesunde Währung im Programm hat, und die würde nicht den Namen "Euro" tragen. Geldpolitik muß in jedem Fall das entscheidende Wahlkriterium sein.

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Ronald Gruenebaum

so so

Hollande ist ein sehr typischer französischer Politiker. Er spricht keine Fremdsprache und ist aus Frankreich nicht viel heraus gekommen. Minister war er nie und von Europa weiss er nichts.

Er wird sehr schnell lernen, dass die Behauptung, Deutschland würde die EU dominieren, eine reine Pressenummer ist. Die Wahrheit ist, dass Merkel die EU-Verträge umsetzt und dass es sowieso keine Alternative zum Fiskalpakt gibt. Der gute Mann weiss einfach nicht, wie Entscheidungsprozesse in der EU laufen.

Sollte Hollande versuchen, die EZB nach französischem Muster zu formen, wird er Deutschland als Partner verlieren. Das aber traut sich in Frankreich niemand. Spätestens am 7. Mai beginnt sein Zurückrudern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 18:16 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 27.04.2012 18:16 Uhr

keine Alternative zum Fiskalpakt?

Ach Herr Gruenebaum, Sie enttäuschen mich. Der Fiskalpakt ist genauso witzlos wie alle anderen bisherigen Verträge und davon abgesehen mit unserem GG nicht vereinbar. Schauen Sie bei Taxpayers, was vom Fiskalpakt zu halten ist, absolut nichts.

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Jan van Gemmeren

Fiskalpakt

All jenen, die ernsthaft glauben es mache einen Unterschied, ob Herr Hollande Änderungen am Fiskalpakt durchsetzen kann oder nicht, sei empfohlen sich einfach mal mit dem Vertragstext zu beschäftigen.
Ich bin mir relativ sicher, daß Sie mir nach der Lektüre zustimmen werden, wenn ich sage, daß es keinen machen würde. Zahlen wird Deutschland. Der Streit um dieses Thema zeigt lediglich den Wunsch Frau Merkels, die Legende vom disziplinierenden Fiskalpakt für den deutschen Bürger (und viell. manchen BT-Abgeordneten) so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, und erhärtet die Vermutung, daß Herr Hollande den Text entweder noch nicht gelesen hat, denn sonst könnte er sich bereits jetzt zufrieden zurücklehnen, oder er ihn einfach nur als Wahlkampfmittel gegen Sarkozy instrumentalisiert. Frau Merkel und ihrem Fiskalpakt gilt seine Aufregung vermutlich nicht.

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Detlev Henseler

Das kann aber unangenehm werden

Die Leichtigkeit mit der in der EU verträge oder Abkommen der Nichtigkeit anheim gegeben werden, beängstigt mich etwas. Ein Schuldenkonsolidierung bei gleichzeitger Fokussierung auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Investitionspolitik sollte m.M. nach angestrebt werden. Aber ein wenig klingt das -auch - von Frankreich nun hier ev. favourisierte Modell nach fleißigem Schuldenmachen, um so die eigenen Ziel zu erreichen. Diese Auffassung könnten sich für das böse Deutschland, das doch auf Sparen drängt (und dessen Schulden immer weiter fast ungebremst wachsen) negativ auswirken. Dann nämlich, wenn durch die Ausgabenpolitik der ein oder andere Staat ins starucheln kommt und das Wachstum nicht erzielt wird. Dann werden Garantien gezogen und Deutschland ist der größte Garantiegeber.
Dann wird sich die Frage stellen, ob wir alle als Exportnation tatsächlich so viel von Europa profitiert haben.
So wird m.M. nach Nationalismus u.U. gefördert und das wäre kontraproduktiv.

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Alles auf Anfang in der Werbung

Von Julia Löhr

Mit neuer Technik soll Werbung nun endlich die Verbraucher erreichen, zu deren Interessen sie wirklich passt. Aber wenn die Branche es tatsächlich ernst meint mit dem Neuanfang, dann sollte sie damit am besten in den Personalabteilungen beginnen. Mehr 1


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