28.09.2009 · Seit 1905 müssen sich französische Glaubensgemeinschaften weitgehend ohne staatliche Hilfe durchschlagen: Die evangelischen Kirchen finanzieren sich komplett aus freiwilligen Beiträgen oder Spenden.
Wie finanzieren sich Kirchen?
Seit 1905 müssen sich französische Glaubensgemeinschaften weitgehend ohne staatliche Hilfe durchschlagen: Die evangelischen Kirchen finanzieren sich komplett aus freiwilligen Beiträgen oder Spenden. Die katholischen leben von Spenden und einem freiwilligen "Kultbeitrag", der einmal im Jahr von den Mitgliedern erhoben wird und der etwa 1 Prozent des Einkommens beträgt.
Mischt der Staat sich ein?
In drei Departements lebt die katholische Kirche aus historischen Gründen noch von Steuergeldern. Im ganzen Land hält der Staat außerdem die katholischen Kirchengebäude in Schuss, die ihm allerdings auch gehören.
Welche Nachteile gibt es?
Die Kirchen klagen über Abhängigkeit von großen Spendern. Viele hauptamtliche Pastoren nehmen Nebenjobs an. Angeblich verdienen sie oft weniger als den gesetzlichen Mindestlohn.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.587,00 | +1,06% |
| EUR/USD | 1,2501 | −0,32% |
| Rohöl Brent Crude | 106,68 $ | −0,54% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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