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Foto-Entwicklung : Agfa-Photo vor der Abwicklung

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Nach der Ablehnung eines Übernahmeangebotes der britischen Photo Me International (PMI) steht das Unternehmen Agfa-Photo vor der Abwicklung. Ursprünglich sollten durch den Verkauf wenigstens 400 Arbeitsplätze gerettet werden.

          Nach der Ablehnung eines Übernahmeangebotes der britischen Photo Me International (PMI) steht das Traditionsunternehmen Agfa-Photo vor der Abwicklung. Man wolle bis Jahresende noch produzieren, bis die Lager leer seien, sagte Sprecher Thomas Schulz am Mittwoch in Köln. Parallel suche man nach Interessenten für Teile des Unternehmens. Geschäftsführung und Gläubigerausschuß hatten das Angebot am Dienst abend zurückgewiesen.

          Ursprünglich sollten durch den Verkauf wenigstens 400 der verbliebenen 1.800 Arbeitsplätze gerettet werden. In dem zuletzt vorgelegten Vertragsentwurf habe sich diese Arbeitsplatzgarantie aber nicht mehr wiedergefunden, erklärte das Unternehmen. Auch andere Konditionen hätten sich gegenüber dem Verhandlungsstand bei der Gläubigerversammlung acht Tage zuvor dramatisch verschlechtert. Zudem sei das Angebot von Photo Me als „nicht mehr verhandelbar“ präsentiert worden, erklärte Geschäftsführer Hans-Gerd Jauch.

          Der Sachverwalter der Agfa Photo GmbH, Andreas Ringstmeier, erklärte, der Vertragsentwurf sei intensiv diskutiert worden. Man sei zu vielen Zugeständnissen bereit gewesen. „Der vorliegende Vertragsentwurf enthielt allerdings zu viele Unzumutbarkeiten.“

          Daher würden nun auf der Suche nach „Insellösungen“ Verhandlungen mit Investoren aufgenommen, die bislang in der zweiten Reihe gestanden hätten, sagte Schulz. Wie viele Arbeitsplätze dadurch möglicherweise erhalten bleiben können, konnte er nicht sagen.

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