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Risikoabsicherung

Forschungsrechte vergeben Zypern macht mit Erdgasvorkommen Kasse

Nach der Entdeckung reicher Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer hat das geschwächte Euroland an den italienisch-südkoreanischen Konzern Eni-Kogas Forschungsrechte vergeben. Das Land bekommt dafür rund 150 Millionen Euro.

© F.A.Z. Vergrößern

Wie das staatliche zyprische Fernsehen berichtete, wurde am Donnerstag ein entsprechendes Abkommen von Handelsminister Neoklis Slylikiotis mit dem Konsortium unterzeichnet. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus Regierungskreisen in Nikosia hat Zypern dafür rund 150 Millionen Euro erhalten. Geforscht werden soll südlich und südöstlich der Hafenstadt Larnaka.

Südlich von Zypern waren 2011 reiche Erdgasvorkommen entdeckt worden. Das amerikanische Unternehmen Noble Energy hatte nach offiziellen Angaben bei seinen Forschungen rund sieben Billionen Kubikfuß (knapp 200 Milliarden Kubikmeter) Erdgas unter dem Meeresboden rund 60 Kilometer südlich der Hafenstadt Paphos entdeckt. Eine Bohrinsel ist bereits installiert.

Experten gehen davon aus, dass Erdgas schon 2014 gewonnen werden könnte. Sie vermuten, dass insgesamt 75 Billionen Kubikfuß Erdgas unter dem Meeresboden südlich von Zypern lagern. Zur Förderung der Vorkommen fehlt es Zypern allerdings noch an der nötigen Infrastruktur. Ein Terminal zur Verarbeitung und Verschiffung des geförderten Erdgases ist geplant.

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Quelle: DPA

 
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