22.09.2006 · Bill Gates bleibt ungeschlagen: Zum 13. Mal in Folge hat er sich Platz eins auf der Liste der reichsten Amerikaner gesichert. Amerikas Reiche werden immer wohlhabender. Das Gesamtvermögen der Menschen auf der „Forbes“-Liste beträgt 1,25 Billionen Dollar.
Das Vermögen der 400 reichsten Amerikaner ist innerhalb eines Jahres um rund 120 Milliarden auf 1,25 Billionen Dollar gestiegen - das sind umgerechnet 980 Milliarden Euro. Dies geht aus der jüngsten Liste der reichsten Amerikaner hervor, die das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ am Donnerstag veröffentlicht hat. Zum ersten Mal enthält die Liste ausschließlich Milliardäre.
Auf den ersten beiden Plätzen gab es keine Änderung gegenüber dem Vorjahr: Der reichste Amerikaner ist, wie schon seit 13 Jahren, der Microsoft-Gründer Bill Gates mit inzwischen 53 Milliarden Dollar. Danach folgt Warren Buffett mit seiner Holding „Berkshire Hathaway“, die unter anderem Anteile an Coca-Cola, Gillette und der „Washington Post“ hält. Sein Vermögen wird mit 46 Milliarden Dollar angegeben.
Kasino-Besitzer auf Platz drei
Einen großen Sprung vom 15. auf den dritten Platz machte der Kasino-Besitzer Sheldon Adelson mit einem Vermögen von 20,5 Milliarden Dollar. Ihm gehört die Mehrheit von Las Vegas Sands, das vor zwei Jahren ein lukratives Kasino in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Macau eröffnet hat.
Neu auf der Liste ist Starbucks-Boss Howard Schultz. 40 Millionen koffeinhaltige Getränke hat er im vergangenen Jahr weltweit verkauft. Ein weiterer Neuling ist Manny Mashouf der mit seiner Bekleidungskette „Bebe“ 1,5 Milliarden Dollar Vermögen anhäufte. Berühmt wurde er als Ausstatter von Schauspielerinnen in Fernsehserien wie zum Beispiel „Ally McBeal“. Hohe Immobilien- und Ölpreise, sowie steigende Preise von weiteren Vermögensgütern waren der Schlüssel zu weiteren 28 Neuzugängen auf der Liste.
Google-Gründer auf dem Weg nach oben
Weiter auf dem Weg nach oben sind die beiden Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page, die sich vom 16. auf den 12. und 13. Platz verbesserten. „Forbes“ zufolge verdienten die beiden in den vergangenen zwei Jahren jeden Tag etwa 13 Millionen Dollar. Mit 33 Jahren sind die beiden auch die jüngsten unter den 400 reichsten Amerikanern. Die Liste enthält lediglich acht Geschäftsleute unter 40 Jahre.
Ein paar Treppenstufen nach unten stiegen Microsoft-Mitbegründer Paul Allen (von drei auf fünf) und der PC-Unternehmer Michael Dell (von vier auf neun). Hingegen konnte Oracle-Chef Larry Ellison mit 19,5 Milliarden Dollar vom fünften auf den vierten Platz vorstoßen.
Beliebtester Wohnort der Reichen ist Kalifornien - hier finden sich 90 der 400 Milliardäre. An zweiter Stelle folgt die Stadt New York mit 44 Geschäftsleuten.
Die 400 Reichsten
Werner Eickhoff (WernerEickhoff)
- 22.09.2006, 11:52 Uhr
400 zigfach Milliardäre bedeutet zig Millionen Arme
Dietrich Wollheim (tillwollheimgmx.de)
- 23.09.2006, 09:39 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.587,00 | +1,06% |
| EUR/USD | 1,2501 | −0,32% |
| Rohöl Brent Crude | 106,68 $ | −0,54% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
Anonym bewerben? Ist das gut?