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Forbes-Liste Die Krise trifft auch die Reichen

02.10.2009 ·  Die amerikanischen Superreichen sind in der Wirtschaftskrise etwas ärmer geworden. Das geht aus der neuen „Forbes“-Liste der reichsten Amerikaner hervor. Allein die zehn reichsten Amerikaner haben demnach mehr als 39 Milliarden Dollar eingebüßt.

Von Roland Lindner
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Die amerikanischen Superreichen sind in der Wirtschaftskrise etwas ärmer geworden. Das geht aus der neuen „Forbes“-Liste der 400 reichsten Amerikaner hervor. Insgesamt schrumpfte das Nettovermögen der Top 400 gegenüber dem Vorjahr von 1,57 Billionen auf 1,27 Billionen Dollar. Allein die zehn reichsten Amerikaner haben demnach mehr als 39 Milliarden Dollar eingebüßt.

Die Namen an der Spitze der Liste sind weitgehend unverändert: Reichster Amerikaner ist wie im Vorjahr Bill Gates, der Mitgründer des Softwarekonzerns Microsoft. Sein Vermögen wird nun auf 50,0 Milliarden Dollar beziffert, nach 57,0 Milliarden Dollar im Vorjahr. Auf Gates folgt der Investor Warren Buffett, dessen Vermögen von 50,0 Milliarden auf 40,0 Milliarden Dollar schrumpfte. Knapp an einem Platz in den Top 10 vorbeigeschrammt sind Sergey Brin und Larry Page, die beiden Gründer des Internetkonzerns Google, mit einem Vermögen von jeweils 15,3 Milliarden Dollar.

Um in den elitären „Forbes“-Club der 400 reichsten Amerikaner zu gelangen, war in diesem Jahr viel weniger Geld notwendig als früher: Im vergangenen Jahr lag das Mindestvermögen noch bei 1,3 Milliarden Dollar, diesmal waren es 950 Millionen Dollar.

Die Wirtschaftskrise hat sich schon deutlich in der „Forbes“-Liste der reichsten Menschen auf der ganzen Welt gezeigt, die im März veröffentlicht wurde. Auch hier schrumpfte das Gesamtvermögen, außerdem sind viele Aufsteiger der vergangenen Jahre aus aufstrebenden Ländern wie Indien oder Russland in der Liste tief gefallen.

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Jahrgang 1970, Wirtschaftskorrespondent in New York.

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