28.07.2010 · Auf das Gesamtjahr hochgerechnet, könnten doppelt so viele neue Solaranlagen in Betrieb gehen wie im bisherigen Rekordjahr 2009. Daran kann die Bundesregierung ablesen, dass sie viel zu spät und zu ängstlich auf die Subventionsbremse getreten hat.
Von Helmut BünderZuwachsraten wie in diesem Jahr hat selbst die subventionsverwöhnte Solarbranche noch nicht gesehen. Die bevorstehende Kappung der überhöhten Einspeisevergütungen lässt die Nachfrage in die Höhe schießen.
Die Zwischenbilanz der Netzagentur verspricht den Stromkunden nichts Gutes: Auf das Gesamtjahr hochgerechnet, könnten doppelt so viele Neuanlagen in Betrieb gehen wie im bisherigen Rekordjahr 2009. In der Energie- und Kohlendioxidbilanz macht das keinen großen Unterschied - doch dafür baut die Solarenergie ihren traurigen Spitzenplatz als Kostentreiber Nummer eins weiter aus.
Was an neuer Kapazität hinzukommt, findet sich zwanzig Jahre lang auf jeder Stromrechnung wieder. An den Zubaustatistiken kann die Bundesregierung ablesen, dass sie viel zu spät und zu ängstlich auf die Subventionsbremse getreten hat. Die Förderpolitik für die „Erneuerbaren“hat eine gewaltige Schlagseite. Es ist höchste Zeit, eine Kapazitätsobergrenze für die Einspeisevergütung einzuziehen. Das wäre nicht nur im Interesse der Stromkunden. Denn der teure Solarstrom bringt den grünen Energiemix insgesamt in Verruf.
Diese Zeitung hingegen hat eine N U K L E A R E S C H L A G S E I T E
Hanns Hartz (HanHar)
- 28.07.2010, 18:16 Uhr
@H. Hartz: Beschränken Sie sich wie bisher lieber darauf
thomas schulz (peanutbutter)
- 28.07.2010, 21:12 Uhr
Gesamtwirtschaftlich sind diese Investitionen als Verlust zu verbuchen:
Hans-Ulrich Pietz (Ulrich2310)
- 28.07.2010, 21:19 Uhr
@Thomas Schulz
Hanns Hartz (HanHar)
- 29.07.2010, 01:46 Uhr
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