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Fördergelder für Griechenland Auf der Suche nach soliden Projekten

 ·  Wie kommt Griechenlands Wirtschaft wieder auf die Beine? Wirtschaftsminister Chrisochoidis fordert ein „riesiges“ Investitionsprogramm für Europa. Die EU-Hausbank EIB will die Hilfen für Griechenland aber nicht aufstocken. Es gebe zu wenig solide Projekte.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 17.02.2012 04:04 Uhr

Eine Frage

Und welcher Anteil dieser Marschallplan-Gelder würde in Fakelaki investiert werden, durch Streiks vernichtet werden, durch extreme Forderungen der Gewerkschaften aufgezehrt werden, durch verzögerte Genehmigungen der Bürokratie blockiert werden, am Ende in der Schweiz auf Konten von Elite-Griechen landen?

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Stefan Sturm

Das kurze Gedächtnis des Herrn Chrisochoidis ...

"Der griechische Wirtschaftsminister Michalis Chrisochoidis hat ein „riesiges“ Investitionsprogramm für Europa gefordert. Dieses solle eine „Explosion von Entwicklung und Wachstum erzeugen“

... damit diese Rieseninvestitionen genauso versickern wie die zig Mlliarden €, die Griechenland der EU bereits aus dem Kreuz geleiert hat?
Ist der Urheber dieser Forderung nicht derselbe griechische Wirtschaftsminister, der in dieser Zeitung sinngemäß zitiert wurde, es sei die Schuld der EU, dass Griechenland die europäischen Gelder komplett verfrühstückt hat?

Das ist schon fast schizophren.

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Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 16.02.2012 22:08 Uhr

Wie kommt Griechenland wieder auf die Beine? Sehr einfach.

Alle vergessen, dass Deutschland einen begnadeten Wirtschaftsminister Philipp Rösler besitzt, der schon vor Monaten das Patentrezept für die Genesung der griechischen Wirtschaft verkündet hat: Nur ein Marshall-Plan hilft den stolzen Hellenen. Und den will Rösler doch liefern. Schade, dass ihn niemand fragt. Er wüsste Rat. Er könnte den Griechen z.B. neue Wege der Landwirtschaft, aber auch tolle Projekte für Wind- und Sonnenkraft aufzeigen. Auch die längst an China verscheuerte Schiffbaukapazität Griechenlands ließe sich sicher unter fachkundiger Anleitung des Augenarztes Rösler wieder reaktivieren. Es ist insgesamt gut, dass Deutschland mit seinem Chefökonomen eine Trumpfkarte in der Hand hat, mit der nicht nur auf geniale Weise den Griechen, sondern allen wankenden EU-Staaten geholfen werden kann. Geld spielt für Deutschland ja bekanntlich keine Rolle, Hauptsache, das überragende Know How ist vorhanden.

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Wolfgang Richter

Hat er noch alle?

Ein europäisches "Investitions"- (also: Konjunktur-) Programm bedeutet: Deutschland zahlt, PIIGS erhält und kassiert. Das ist gegen unsere Interessen und darf daher nicht stattfinden.
Wenn Brüssel eine deutsche Weigerung nicht gefällt, darf es uns gerne rauswerfen. Einen größeren Gefallen kann es uns gar nicht tun.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 16.02.2012 21:31 Uhr

Ein riesiges Förderprogramm braucht Griechenland nicht,

unter Anderem deshalb, weil es wohl tatsächlich an soliden Projekten dafür fehlt.
Was Griechenland zuerst braucht ist die Befreiung von seinen Schulden und dann vielleicht am Besten die Rückkehr zu einer abgewerteten Drachme. Dann wären ihre Produkte (Landwirtschaft und Tourismus hauptsächlich) wieder konkurrenzfähig. Zusätzlich braucht es im Sinne eines voraussetzungslosen - nicht sehr hohen - Grundeinkommens Geld von der EU, damit die Kaufkraft im Lande gestärkt wird und damit die von den Merkelschen Sparmaßnahmen ruinierte Wirtschaft wieder auf Touren kommen kann.

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Michael Arndt

Interpretationshilfe:

"Investitionen" sind Kapitaleinsätze in Projekte, bei denen ein Kapitalrückfluss (englisch ROI, Return on Investment) erwartet werden kann.
Dazu gehören weder Rentenzahlungen an Tote noch Beamtenvergütungen.
Kann man das den Griechen klar machen???

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Horst Müller

Öl und Gas. Kreta liegt ca. 250km von Lybien entfernt. Lybien schwimmt in Öl und Gas.

Die geologische Formation ändert sich nach Norden kaum. Also ist da genau wie in Lybien Öl. Teuerer zu heben: ja. Aber jede Menge. Israel fand seinen Claim im Januar 2011. Riesig. Worauf wartet man noch? Die Grünen werden das auch in 20 Jahren noch "Sch.... " finden, das man mit Öl und Gas reich wird. Who cares?

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günther reichert

Wo sind die Projekte des griechischen Investitionsprogrammes ?

Die griechische Regierung sollte ihre geplanten Projekte des Investitionsprogrammes ins internet stellen.Vielleicht gibt es dann aus der eigenen Bevölkerung und aus Europa weitere Anregungen,die zu (umsetzbaren)Projekten führen können.

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Wolfgang Scholl
Wolfgang Scholl (dalai7) - 16.02.2012 19:12 Uhr

140 Mrd Euro für Griechenland von der EU

Seit den 80er Jahren haben die Griechen über 140 Mrd Euro aus den Fördertöpfen der EU bekommen (ich habe dabei nach unten gerundet!). Man hätte mit dem Geld den Mittelstand entwickeln sollen. Dies ist das größte Manko Griechenlands - die fehlende Klasse von verantwortungsbewussten mittelständischen Unternehmern, den es um ihr Unternehmen, aber auch das gesamte Unternehmen "Staat" geht. Dafür, Herr Papoulias und Co., hätten Sie sich einsetzen sollen, statt zu fragen, wer Herr Schäuble, die Niederländer und Finnen seien.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 21:36 Uhr
Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 16.02.2012 21:36 Uhr

Und wieviele Milliarden haben unsere Bauern aus den EU-Fördertöpfen bekommen?

Die EU ist ausschließlich dafür da, die Wirtschaft ihrer Mitgliedsländer zu fördern. Und die Interessen der fast exakt 100.000 registrierten Lobbyisten in Brüssel zu bedienen.

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mathias dumke

Welche Wirtschaft?

Eine "Wirtschaft" jenseits von Subventionen existiert nicht mehr. Selbst der Agrarsektor zur Selbstversorgung des Landes ist im Subventionswahn vernichtet worden; es war einfacher Phantasie-Olivenbäume (übrigens seit EWG-Zeiten Usus in allen Mittelmeerländern) den Deutschen in Rechnung zu stellen und die Produkte zu importieren. So blieb immerhin ein gehöriger Batzen Geldes kleben und der griechische Bauer musste noch nicht einmal dafür arbeiten. Da beißt die Maus keinen Faden ab: Griechenland muss zurück und den Lebensstandard seiner Bevölkerung ihrer Leistungsfähig- und willigkeit anpassen.

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Markus Vogel
Markus Vogel (dmwv) - 16.02.2012 18:57 Uhr

EU-Steuerabkommen, automatischer allgemeiner Informationsaustausch, Jean-Claude Juncker

Es ist skandalös, dass ausgerechnet der Vorsitzende der Eurogruppe Jean-Claude Juncker noch immer den automatischen allgemeinen Informationsaustausch in der Europäischen Union verhindert und der Europäischen Kommission noch immer nicht das Mandat zum Abschluss von EU-Steuerabkommen unter anderem mit der Schweiz und Liechtenstein erteilt. Er will also selbst jetzt noch evident weiterhin die Steuerflucht von wohlhabenden Griechen ermöglichen während die Europäische Union von den Griechen mit niedrigem und mittlerem Einkommen Horrendes abverlangt. Man hat hier den Bock zum Gärtner gemacht. Die Presse müsste den Vorsitzenden der Eurogruppe Jean-Claude Juncker dafür nun endlich massiv kritisieren.

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Rolf-Dirk Maehler

Wie kommt Griechenlands Wirtschaft wieder auf die Beine? Gute Frage und einfache Antwort

In Griechenland müssen die richtigen Größenordnungen endlich wieder gefunden werden: Viel zu große Streitkräfte, viel zu großer Öffentlicher Dienst und natürlich viel zuviele Kredite, aber eine kaum noch wahrnehmbare Eigenleistung an den richtigen Stellen. So etwas hat auch keine Perspektive für die Zukunft. Wer sollte in so eine Situation investieren wollen. Für kaum einen Staat in Europa trifft der Satz so deutlich zu wie für Griechenland: Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Und obwohl genau das alles der europäischen Politik seit geraumer Zeit ununterbrochen vorgebetet wird, scheint sich die Erkenntnis der Realitäten immer noch nicht durchgesetzt zu haben. Für Griechenland bestimmtes Geld kann man auch gleich in den Rhein werfen, dann könnten die Anwohner es herausfischen und etwas Vernünftiges damit machen. In Griechenland bestätigt sich wieder eine alte Weisheit: Wer sich selbst in den Schlamassel geritten hat, gibt immer anderen die Schuld.

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 16.02.2012 18:45 Uhr

Chrisochoidis hat wohl wenig Sinn für Realität, wenn er sagt,

ohne Käufe aus Griechenland würden D (und andere EU-Länder) nicht mehr verkaufen. Das Land war für die meisten deutschen Exportunternehmen (vielleicht ausser Thyssen's Marineschiffbau, Tognum (MTU) Diesel und Rheinmetall) maximal für 5% des Umsatzes relevant und dürfte inzwischen noch weniger ausmachen. Und selbst bei diesen Umsätzen - sie sind nur sinnvoll, wenn auch bezahlt wird. Ja, Investitionsprogramme wären vielleicht sinnvoll - aber nur, wenn vorher die nötigen Entbürokratisierungen und Abshaffung von Korruption und Mindestlöhnen stattgefunden haben. Das wollen aber weder die Staatsbediensteten noch die Politiker in GR - wie klar zu sehen ist. Nur eine Volksabstimmung mit über 75% Zustimmung zu den notwendigen Reformen könnte wieder Vertrauen herstellen..

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 16.02.2012 18:24 Uhr

Eine BILLIARDE mal wichtiger wäre die Einführung einer guten Wirtschafts-, Ordnungs- und Rechts-

politik in allen Ländern. Als Beispiele hierfür kann man sich von Mises, von Hayek, Walter Eucken und Ludwig Erhard anschauen. Das hat nämlich funktioniert und zwar deutlich besser als ALLE Alternativen.
Vorher sollte dort kein einziger Cent an Subventionen fließen. Und diese auch nur, wenn sie wachstumsfördernd sind und erwiesenermaßen was bringen.

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Alba Maria
Alba Maria (albamar) - 16.02.2012 18:14 Uhr

Kein Anrecht auf weitere HIlfen!

Unlängst gab es hier in der FAZ einen Artikel, der darlegte, dass die Griechen ihren Marshallplan bereits hatten! Sie haben über 3 Jahrzehnte hinweg großzügich EU-Subventionen erhalten und NICHTS daraus gemacht. Es gab andere Länder, inbesondere die aus dem ehemaligen Ostblock, die noch nicht so lange in der EU sind, weniger Subventionen erhalten haben, aber sie haben ihre Länder von Grund auf modernisiert und schmerzhafte Reformen durchgesetzt.
Es gibt keinen einzigen Grund, noch weiter Geld in dieses griechische Fass ohne Boden zu werfen. Wer seine Chancen 30 Jahre lang nicht nutzt, hat kein Anrecht auf weitere Hilfen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 20:10 Uhr
Horst Müller

Korrekt.

Sie haben absolut Recht. Und zwar umfassend. Es macht tatsächlich keinen Sinn mehr. Und es ist ein Hohn für die neuen EU Mitgliedsstaaten. Haben Sie noch die öffentliche Schmäh in Erinnerung, als ein Euro LAnd "njet" sagte? Es gibt tausende und Millionen, die wie Sie denken. Sogar ganze Staaten, die auch so handeln. Recht haben Sie/sie.

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klaus krueger
klaus krueger (jokrue) - 16.02.2012 18:12 Uhr

Bedeutung der suedeuropaeischen Handelspartner Deutschlands

Lieber Herr Chrysochoidis, Deutschland hat keine Probleme damit nichts an failing states zu verkaufen. Die deutschen Arbeitnehmer haben aber Probleme damit zahlungsunfaehige Laender wie Griechenland zu alimentieren. Die Bedeutung der suedeuropaeischen Schuldenstaaten als Handelspartner, insbesondere Griechenlands, sollten Sie doch realistisch sehen.

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wolf haupricht

Wie wär`s denn, wenn.....

GR sich den USA anschließt, da dort enorme Erfahrungen mit Invest-Programmen auf Pump in Billionenhöhe und Nimmerwiedersehen des eingesetzten Geldes vorliegen.
Schon wieder wird nach riesigen Konjunkturprogrammen gerufen, statt zunächst einmal unerlässliche Reformen zu verwirklichen, auf denen man aufbauen könnte. Eigenwillen mit entsprechender Leistungsbereitschaft, auch durch ein tiefes Tal zu schreiten sind essentiell, wenn "kranke" Staaten gesunden sollen.

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Andrea Anders

Es geht Griechenland und allen ähnlichen nur noch um eines

Griechenland hätte so viele Möglichkeiten. Tourismus, Handelsplatz, Vermittler zum Orient, Energiedurchgangsland ... Das alles bedeutet aber Arbeit, Mühsal, eigene Investition, Zuversicht. Nichts davon kann ich aber im Griechenland der letzten 40 Jahre erkennen. Nur einen Weg in die EU scheint man dort zu verfolgen und zu wünschen: Fortsetzung einer obszön leistungslosen Alimentation, zahls wers koscht.

Wir alle wissen aber: das geht nicht. Also befreien wir doch endlich Griechenland und die dortige Bevölkerung (und jeden anderen, der ähnlich aussichtslos kämpft) von den Bürden dieser EU. Wir tun uns nur gegenseitig weh, ohne Aussicht auf Erfolg. Wir passen einfach nicht zusammen. Also endlich Schluß mit dem Experiment, es nutzt doch nichts!

Es ist übrigens ein Märchen, daß Deutschland ohne Griechenland am Hungertuch nage. Die besten Zeiten erlebten die Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg, als wir Wachstum noch beim steigenden Einkommen wahrnahmen, also lange vor der EU.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 20:49 Uhr
Dietmar Mohr-Schmidt

so isses...

Es wird oft entgegengehalten wir in D hätten ja auch dabei gut verkauft in den letzten 40 Jahren.
Man könnte ja mal dt. Investitionsgüter- und/oder Infrastrukturunternehmen befragen, die mal mit kleinen und größeren Projekten in GR tätig waren, ob es sich gelohnt hat..?
Projekte verzögern sich extrem, werden aus tausend und ein Gründen erschwert etc. durch Schikane und Willkür vor Ort von allen Seiten; kaum noch ein engagierter Projekleiter der ein solches in GR leiten wollte, Verlust vorprogrammiert; dann lieber in Asien oder sonstwo. Nach Verkauf an einen ausländischen Konzern wurde untersagt in GR anzubieten; die neue Konzernmutter hatte wohl auch schon einige Erfahrungen dort gemacht und führte in der Zentrale ein eigenes Länderranking unabhängig von OECD- oder Weltbank-Rankings und da war GR ganz weit hinten wg. der Erfahrungen mit Bürokratiewillkür, Zahlungsverhalten etc. Finanziert/bezahlt wurden die Investitionen eh durch andere; das ist jetzt ungefähr 10 Jahre her...

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Ronald Gruenebaum

Aufpassen

Wenn von griechischen Projekten mit EU-Mitteln gesprochen wird, ist auch schon mal ein Schiff für einen griechischen Reeder dabei oder ein Hafenkran, die dann eventuell in China bestellt werden.

So richtig solidarisch mit dem Rest der EU sind die Griechen eben leider nicht.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 16.02.2012 17:32 Uhr

Ein Marshall Plan in ein Fass ohne Boden

Solange die Strukturen nicht vorhanden sind und die Korruption nicht abgestellt wurde, macht es einfach keinen Sinn in diesem Land zu investieren, die Reibungsverluste wäre viel zu hoch. Außerdem wird kein Privater (und hoffentlich auch kein Politiker) bei einer drohenden Währungsreform Geld in die Hand nehmen. Und dieses Damokles Schwert schwebt, solange das Land im Euroraum bleibt, weil jeder weiß, dass es da nicht bleiben können wird (es sei den man transferiert dauerhaft jedes Jahr einen mittleren zwei-stelligen Milliarden-Betrag nach Griechenland, kurzfritstig noch viel mehr). Hinzu kommt noch, dass öffentliche Investitionen durch neue Schulden finanziert werden müssten. Und man ist sich hoffentlich einig, dass bei einer Verschuldung von 80% auch in Deutschland die Grenzen des (falschen) Keynesianismus überschritten sind.

Mir scheint Herr Chrisochoidis hat in den Wahlkampf-Modus geschalten.

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