04.03.2008 · Der Flughafen in Frankfurt spürt immer mehr die Last der Kapazitätsengpässe. Bevor die neue Landebahn 2011 in Betrieb geht, kann die Fraport AG auf ihrem größten Flughafen kaum wachsen. Und was ist mit dem Flughafen Hahn, der auch zum Fraport-Konzern gehört? Der Hauptkunde Ryanair schwächelt.
Von Hans-Christoph NoackDie Betreibergesellschaft des größten deutschen Flughafens in Frankfurt spürt immer mehr die Last der Kapazitätsengpässe. Bevor die neue Landebahn 2011 in Betrieb geht, kann die Fraport AG auf ihrem größten Flughafen nur durch Optimierung wachsen.
Deswegen kommt dem externen Geschäft, vor allem der Beteiligung und dem Betrieb von Flughäfen im In- und Ausland, eine wichtige Bedeutung für das Wachstum zu. So sind Gespräche über weitere Beteiligungen in China auf gutem Weg, und auch in Indien gibt es entsprechende Pläne.
Allein der Flughafen Hahn im Hunsrück bereitet Schwierigkeiten, die Gewinne von Fraport zu mehren. Er macht noch lange Verlust und wird frühestens 2010 profitabel sein. Dort ist Ryanair der Hauptkunde, denn das zweite Standbein - das Luftfrachtgeschäft - hat sich im vergangenen Jahr abgeschwächt. Doch Ryanair hat Anfang Februar vor einem möglichen Gewinnrückgang gewarnt.
Deswegen werden Verhandlungen über höhere Entgelte in Hahn mit der irischen Billigfluglinie noch schwerer, als sie es ohnehin schon immer sind. Diese andauernden Schwierigkeiten sollten jetzt eine Zusammenarbeit mit dem Flughafen Köln befördern. Die Überlegungen gibt es immerhin seit 20 Jahren.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.588,50 | +1,07% |
| EUR/USD | 1,2497 | −0,35% |
| Rohöl Brent Crude | 106,70 $ | −0,52% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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