Die Fluggesellschaft Air Berlin will im Rahmen ihrer Sanierungsbemühungen Flugzeuge innerhalb des Konzerns umschichten und an verbundene Unternehmen weitergeben. So sollen nach Informationen der F.A.Z. zumindest die kleineren Airbusse vom Typ A 319 von Air Berlin an die Schwestergesellschaft Niki abgegeben werden.
Niki soll künftig eine reine Airbus-Gesellschaft werden, also nur noch Flugzeuge dieses Herstellers betreiben. Die von Niki betriebenen Jets des Typs Embraer sollen an den Kooperationspartner Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) in Dortmund abgegeben werden.
Vor allem letzterer Schritt erzürnt die Belegschaft, weil die LGW dem Vernehmen nach keinen Tarifvertrag hat. Es werden entsprechend schlechtere Entlohnung und Arbeitszeiten erwartet. Offiziell lässt Air Berlin auf Anfrage nur mitteilen, es werde mit Hochdruck an dem Sanierungsprogramm „Turbine“ gearbeitet. Dabei würden verschiedene Szenarien durchgespielt, es seien aber noch keine Entscheidungen gefallen. Klar sei, dass Air Berlin „günstiger produzieren müsse“. Details wollte der Sprecher auch auf Nachfrage nicht nennen.
Dem Vernehmen nach sollen die Schritte auf einer Vorstandssitzung am 21. Dezember beschlossen werden.
Omen est Nomen
Mark Möschl (Cimpoler)
- 11.12.2012, 19:47 Uhr
Ziemlich klarer Fall von Organisationsschwäche
Heinz Fromm (gast007)
- 11.12.2012, 19:31 Uhr