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Veröffentlicht: 01.01.2006, 16:15 Uhr

Finanzmarkt Der Dax wird sich schwerer tun

27 Prozent, 7 Prozent und 37 Prozent - das sind die Wertzuwächse des Deutschen Aktienindex Dax in den drei zurückliegenden Jahren. Da fällt es auch notorischen Optimisten schwer, nochmals einiges draufzusatteln.

27 Prozent, 7 Prozent und 37 Prozent - das sind die Wertzuwächse des Deutschen Aktienindex Dax in den drei zurückliegenden Jahren. Da fällt es auch notorischen Optimisten schwer, nochmals einiges draufzusatteln. Die Marktstrategen in den Banken sind denn auch vorsichtig geworden.

Bei durchschnittlich 5700 Punkten sehen sie den Dax per Jahresende 2006, wie eine Umfrage dieser Zeitung zeigt (siehe auch: Aktienstrategen verbreiten Zuversicht). Dies entspräche gerade einmal einem mageren Plus von gut 5 Prozent. Freilich legten die Fachleute auch schon vor einem Jahr solche Vorsicht an den Tag. Sie überschätzten die negativen Folgen hoher Ölpreise und steigender Leitzinsen für die Konjunktur, und sie rechneten irrtümlicherweise mit einer weiteren Aufwertung des Euro. Statt dessen wertete der Euro deutlich ab, was die Gewinnmargen der Unternehmen nochmals verbesserte.

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Unter dem Strich gelang es den großen deutschen Standardwerten, ihre Gewinne um rund 30 Prozent zu erhöhen. Dies dürfte sich in diesem Jahr nicht wiederholen lassen, selbst wenn das Wachstum der Weltwirtschaft nur um einen Hauch hinter der letztjährigen Steigerungsrate zurückbleiben sollte.

Der Konsensschätzung der Analysten zufolge wird 2006 den 30 Dax-Unternehmen einen knapp zweistelligen Ergebniszuwachs bescheren. Überdurchschnittlich sollen vor allem die Gewinne der Automobilhersteller Daimler-Chrysler (plus 65 Prozent) und Volkswagen (plus 40 Prozent) steigen, aber auch Siemens, MAN, RWE, SAP und Adidas werden Gewinnzuwächse von 15 bis 20 Prozent zugetraut.

Andrea Schulz

Von Dietrich Creutzburg, Berlin

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