Home
http://www.faz.net/-gqe-rznc
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Finanzmarkt Der Dax wird sich schwerer tun

27 Prozent, 7 Prozent und 37 Prozent - das sind die Wertzuwächse des Deutschen Aktienindex Dax in den drei zurückliegenden Jahren. Da fällt es auch notorischen Optimisten schwer, nochmals einiges draufzusatteln.

27 Prozent, 7 Prozent und 37 Prozent - das sind die Wertzuwächse des Deutschen Aktienindex Dax in den drei zurückliegenden Jahren. Da fällt es auch notorischen Optimisten schwer, nochmals einiges draufzusatteln. Die Marktstrategen in den Banken sind denn auch vorsichtig geworden.

Bei durchschnittlich 5700 Punkten sehen sie den Dax per Jahresende 2006, wie eine Umfrage dieser Zeitung zeigt (siehe auch: Aktienstrategen verbreiten Zuversicht). Dies entspräche gerade einmal einem mageren Plus von gut 5 Prozent. Freilich legten die Fachleute auch schon vor einem Jahr solche Vorsicht an den Tag. Sie überschätzten die negativen Folgen hoher Ölpreise und steigender Leitzinsen für die Konjunktur, und sie rechneten irrtümlicherweise mit einer weiteren Aufwertung des Euro. Statt dessen wertete der Euro deutlich ab, was die Gewinnmargen der Unternehmen nochmals verbesserte.

Mehr zum Thema

Unter dem Strich gelang es den großen deutschen Standardwerten, ihre Gewinne um rund 30 Prozent zu erhöhen. Dies dürfte sich in diesem Jahr nicht wiederholen lassen, selbst wenn das Wachstum der Weltwirtschaft nur um einen Hauch hinter der letztjährigen Steigerungsrate zurückbleiben sollte.

Der Konsensschätzung der Analysten zufolge wird 2006 den 30 Dax-Unternehmen einen knapp zweistelligen Ergebniszuwachs bescheren. Überdurchschnittlich sollen vor allem die Gewinne der Automobilhersteller Daimler-Chrysler (plus 65 Prozent) und Volkswagen (plus 40 Prozent) steigen, aber auch Siemens, MAN, RWE, SAP und Adidas werden Gewinnzuwächse von 15 bis 20 Prozent zugetraut.

Quelle: dri., F.A.Z., 02.01.2006, Nr. 1 / Seite 14

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Boom in China Deutsche Autokonzerne jubeln über Rekorde

Im laufenden Jahr haben die deutschen Autokonzerne bislang glänzende Geschäfte gemacht. Vor allem der chinesische Markt boomt. Jedes dritte Auto verkaufen die deutschen Hersteller mittlerweile dort. Mehr Von Carsten Knop

25.11.2014, 18:47 Uhr | Wirtschaft
Eintracht-Präsident Fischer Am nötigen Wagemut fehlt es uns nicht

Der Präsident der Frankfurter Eintracht, Peter Fischer, will trotz sportlicher Krise am Saisonziel Platz neun bis zwölf festhalten. Im Interview spricht er auch über die wirtschaftliche Neuausrichtung des Vereins. Mehr

22.11.2014, 13:00 Uhr | Rhein-Main
Düstere Aussichten Rendite der Bundesanleihe fällt unter 0,7 Prozent

Die Rendite der Bundesanleihe fällt auf historisches Tief. Die Aussichten auf EZB-Kaufprogramm drücken auch andere europäische Staatsanleihen auf Rekordtiefs. Bundesbank-Präsident Weidmann warnt vor Staatsanleiheverkauf. Mehr Von Markus Frühauf

28.11.2014, 07:51 Uhr | Finanzen
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 01.01.2006, 16:15 Uhr

Der Mythos vom prekären Arbeitsmarkt

Von Sven Astheimer

Zum ersten Mal sind mehr als 43 Millionen Menschen in Deutschland beschäftigt. Vor allem viele normale Arbeitsplätze hat der Aufschwung geschaffen - allen Warnern zum Trotz. Eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Mehr 7 5


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo Gemeinden die meisten Steuern einnehmen

Die Städte und Gemeinden in Ostdeutschland haben zwar weniger Schulden als die im Westen, doch ihre Steuerkraft ist noch immer deutlich niedriger. Unsere Grafik zeigt, wo Kommunen viele Steuern einnehmen. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden