http://www.faz.net/-gqe-84b46

CDU-Politiker : Kampeter soll Spitzenposten bei Arbeitgebern übernehmen

  • Aktualisiert am

Steffen Kampeter Bild: dpa

Wieder ein prominenter Seitenwechsel von der Regierungsbank in die Wirtschaft: Finanz-Staatssekretär Steffen Kampeter soll bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Hauptgeschäftsführer werden.

          Der CDU-Politiker und Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter, soll neuer Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) werden. Wie die BDA am Dienstag mitteilte, soll Kampeter am 24. Juni zum Nachfolger von Reinhard Göhner gewählt werden, der nach fast 20 Jahren aufhört.

          Im Bundestag will der CDU-Finanzexperte aus Minden noch ein Jahr bleiben - und das Mandat dann erst zum Juli 2016 aufgeben. Kampeter ist Bezirksvorsitzender der CDU Ostwestfalen-Lippe und stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen. Kampeter suchte schon länger nach einem Absprung aus der Bundespolitik und bemühte sich unter anderem vergeblich, Sparkassenpräsident zu werden.

          Die schwarz-rote Bundesregierung hatte nach mehreren umstrittenen Politiker-Wechseln in die Wirtschaft eine Sperrfrist von 12 bis 18 Monaten für Regierungsmitglieder eingeführt. Das soll Interessenskonflikten vorbeugen. Kampeter kündigte an, unmittelbar nach seiner Kür durch den BDA-Vorstand - also noch im Juni - den parlamentarischen Staatssekretärsposten bei Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) aufzugeben. Damit würde er eine Wartezeit von zwölf Monaten einhalten. Seine neue BDA-Stelle tritt er zum 1. Juli 2016 an.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Heißer Draht

          Wien-Moskau : Heißer Draht

          Versucht Moskau, die Beteiligung der FPÖ an der Regierung in Wien für sich zu nutzen? In Berlin beobachtet man das mit Sorge.

          Britisches Unterhaus stimmt für Brexit Video-Seite öffnen

          Austrittsgesetz : Britisches Unterhaus stimmt für Brexit

          Nachdem die Briten im Juni 2016 mit knapper Mehrheit für den Brexit gestimmt hatten, sind die Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung gewachsen. Das Unterhaus im britischen Parlament hat den Austrittsprozess jetzt aber wieder ein Stück vorangebracht.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          FDP-Chef Christian Lindner

          Regierungsbildung : Lindner schließt Jamaika-Neustart aus

          Der FDP-Chef rechnet im Fall eines SPD-Neins zur großen Koalition mit schnellen Neuwahlen. Angela Merkel scheue eine Minderheitsregierung. Er selbst will nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren.
          Großbritanniens Premierministerin Theresa May

          Theresa May : „Es kommt kein zweites Referendum“

          Die britische Regierungschefin hat ein Angebot zum Verbleib in der EU abgelehnt. In einem Interview erklärt sie ihre Brexit-Pläne: „Es geht nicht ums Rosinen picken.“

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.