28.12.2005 · 2005 ist das Jahr der Arbeitsplatzmisere. Von AEG bis Volkswagen haben deutsche Unternehmen Tausende Stellen gestrichen. In unserer Übersicht zeigen wir die gravierendsten und überraschendsten Ereignisse dieses Jahres.
2005 ist das Jahr der Arbeitsplatzmisere. Von AEG bis Volkswagen haben deutsche Unternehmen Tausende Stellen gestrichen. Die Deutsche Bank meldete einen neuen Gewinnrekord und baute gleichzeitig 6.400 Stellen ab. In einer Übersicht zeigen wir die gravierendsten und überraschendsten Ereignisse dieses Jahres.
So brachte das Jahr 2005 die bedrückende Erkenntnis, daß Firmen gute Gewinne erzielen und trotzdem Arbeitsplätze streichen - weil sie keine andere Wahl haben. Entlassungen entschuldigen sie mit dem Hinweis auf die Globalisierung. Die Kosten für Altersteilzeit und Frühverrentung überlassen sie zum Teil dem Staat. Im Wettlauf um niedrige Arbeitskosten haben deutsche Fabriken gegenüber osteuropäischen Standorten das Nachsehen.
Strukturwandel ohne Alternative
Nicht nur im Reifenwerk bei Continental in Hannover mußten die Beschäftigten die bittere Erfahrung machen, daß die Jobs auch durch Lohnverzicht oder Arbeitszeitverlängerung nicht zu retten sind.
Der Blick nach Amerika ist kein Trost, belegt aber, daß der Strukturwandel weg von der industriellen Produktion hin zur Dienstleistung ohne Alternative ist.
Sich entschuldigen für Arbeitsplatzabbau?
Wolfgang Höfft (Wolfgang.Hoefft)
- 30.12.2005, 01:40 Uhr
Uns droht die gesellschaftliche Normierung von reinem Lohn(senk)-Wettbewerb
Martin Bauer (Martin.Bauer)
- 31.12.2005, 15:16 Uhr
Werksschliessung bei AEG
konstantin v. Lösecke (konstantin1959)
- 20.01.2006, 12:10 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.319,85 | −3,26% |
| Dow Jones | 12.118,60 | −2,22% |
| EUR/USD | 1,2433 | +0,58% |
| Rohöl Brent Crude | 98,82 $ | −2,76% |
| Gold | 1.606,00 $ | +3,08% |
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