02.04.2012 · Wenn es um den steigenden Benzinpreis geht, dann hört in Deutschland der Spaß auf. Marktwirtschaft hin oder her: Irgendwelche Schuldigen müssen enttarnt werden. Auch bei Günther Jauch.
Von Christoph RuhkampRichtlinien für Lesermeinungen
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Günther Jauch, der von den Zwangsgebühren der GEZ mit
Millionen Euro-Zwangswährung finanziert wird!!!
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen in dieser korrupten Piefke-Republik!
Auch eine Piefke-Republik findet mal ein Ende!
Denke ich an die "Französische Revolution...!"
Wer nicht vorher rechnen kann/will was die Wohnung/das Haus auf dem Land tatsächlich kostet muß trotzdem bezahlen!
Leute, wir leben in einer freien und dynamischen Marktwirtschaft. Jeder ist darin seines eigenen Glückes Schmied und kann selbst über die Kostenhöhe bzw. VERKEHRSMITTEL seiner Mobilitätsbefriedigung bestimmen. Ich jammere ja auch nicht über die steigenden Innenstadtmieten und fordere steuerlich absetzbare "Mietpauschalen", "City-Eigenheimzulagen" und "Radfahrgesundheitspauschalen". Ich habe kaum Mitleid mit teuren Fehlentscheidungen. Leute, die erst bewusst/spekulativ ins vermeintlich billige Umland ziehen bzw. dort verharren und sich vom zeit- und kostenintensiven Auto abhängig machen. Dann jeden Tag durch die Stadt fahren, dort Lärm und Abgase produzieren, die ich auch noch in steigenden Krankenkassenbeiträgen mitbezahlen darf. Nein danke, ich darf sogar die Aus-/Neubaukosten (statt Sanierung) der öffentlichen Straßen mitbezahlen und mich dann als Radfahrer auf den Gehweg zwängen lassen. ÖV hat auch immer weniger Gelder und wird als Alternative teurer. Benzin ist noch viel zu billig!
Mein erstes Auto verbrauchte 10l/100km = 10x0,50DM = 5 DM = ca 1
Durchschnitts-Stundenlohn Netto, wog ca. 0,8-1t und kostete ca 1/2 - 3/4 Jahresgehalt!
.
Mein Auto heute verbraucht 6l/100km = 6x 1.50 € = 9,00 € = ca
1 Durchschnitts-Stundenlohn Netto, kostet mich auch ca 1/2-3/4
Jahresgehalt, hält aber schon fast doppelt so lang.
.
Dazwischen liegen 40 Jahre!
Mein Auto HEUTE wiegt 2x so viel ist x mal bequemer, viel zu groß
und transportiert zu 90% max. 80Kg Nutzlast.
.
Öl wird knapp, meine persönliche Umwelt wird vom
Individualverkehr immer "unlebbarer" gemacht, die
gesellschaftlichen Kosten steigen ins unbezahlbare........
.
Fazit: Sprit = Individuelle Mobilität ist viel zu billig!
.
Sagt Sikasuu
... wie sich der deutsche Autonarr selbst in die Tasche lügt. Ein
Auto kriegt man natürlich kostenlos vor die Tür gestellt
(gesponsert?), und dieses braucht dann nichts außer Bezin oder
Diesel. Keine Steuer, keine Versicherung, keine Reparatur, keine Amortisation..
Oder denken Sie mit Lauda, Auto hat eh jeder - und die Taxifahrt
wäre dann nur eine gelegentlichte Flucht vorm Bezin-GAU?
Ich will eine Nichtpendelpauschale für meine teure Stadtwohnung...
...plus Schmerzensgeld für Dreck-und Lärmemissionen der Pendler, die jeden Tag an meiner Wohnung vorbeirasen.
Die zweite Talkshow zu dem Thema, unterirdisch doof und für die Katz` weil :
Wenn man 1 Kg Tomaten Bei REWE für 2,99 kaufen kann, bei LIDL
für nur 1,49, hat man 1,50 Euro gespart. Wieso regt sich keiner
über diese Preisunterschiede auf? Eisbergsalat 69 Ct. zu 139 Ct.
Macht unter dem Strich 2,20 Euro für drei Salate. Dafür kann
man 110 Liter Benzin je 2Ct. billiger Tanken. Wer also über die
2Ct. Preisdefferenz am Tag philosophiert hat einfach einen Knall. Und
was für einen. Ich will hier keine Namen nennen, und zwar, weil
noch nie jemand Toamaten gekauft hat.
Der gleiche Quatsch auch im Beitrag "Öl teuerer als
Bier." Das kann jeder in der FAZ nachschlagen, und da habe ich auch
schöne Kalkulationen auf Volkostenbasis aufgemacht. Also in meinen
Kommentaren einfach zurückblättern und sich über die
Verblödung in der ARD schlapplachen !
Jauch sollte besser Frühchen mit Drilligen moderieren, da kann er
als Vater wenigstens Sachverstand einbringen.
was man bedenken sollte...
"Meine" Tankstelle an der Ecke hat sich seit einigen Monaten
umgestellt; sie ändert die Preise mehrmals am Tag, völlig
unvorhersehbar (nachdem Öffentlichkeit festgestellt hatte, montags
sei es am billigsten) und dann um bis zu 12 Eurocent pro Liter, das
allerdings nur , wenn es aufwärts geht. Wer hier noch von
"Markt" redet, ist nicht mehr ernst zu nehmen. Das ist ganz
klar eine Taktik, die Verbrauchern die Orientierung nehmen will. Bei
funktionierendem Wettbewerb wäre das nicht möglich, und darum
geht es meiner Meinung nach.
Immerhin gibt es in unserem Ort auch Tankstellen, die der Aral AG in
ihren erratischen Preissprüngen nicht mehr blind folgen. Aber das
sind nur Trostpreise. Hier hat die Kartellpolitik versagt,
spätestens, als man BP die Aral übernehmen liess.
Die Berechnungsbasis zu "3 Minuten arbeiten" ist völlig falsch ! Carsten Hensch irrt!
Ich habe die richtige Lohnberechnung als Antwort bei Hensch eingestellt.
Wo bleibt die "Macht" des Verbrauchers??
Um den Ölmultis mit ihrer Preistreiberei ein Gegengewicht zu
setzen, wäre es doch eine Möglichkeit für den Autofahrer,
eine Art von "Tank-Streik" vorzunehmen! Eine Woche würde
die Marke XYZ "bestreikt", die nächste Woche dann die
Marke ABC. Das wäre doch mal Marktwirtschaft "von unten".
Ich wäre gespannt, wie die Reaktion der Multis ausfiele !
Aber ein solches Unterfangen setzte wohl solidarisches Verhalten aller
Autofahrer voraus.
Die "Macht des Verbrauchers" wird meist bereits in der Erziehung / Schule gebrochen
In einem gut recherchierten Wortbeitrag im Radio hies
es einmal: "Schule ist ein denkbar schlechter Ort um Demokratie zu lernen"
Lernen die Menschen "von klein auf", dass sie sowieso nicht
viel machen können und kaum eine Mitbestimmung haben können?
Lernen die Menschen, dass andere für sie die Arbeit erledigen bzw.
erledigen sollen?
Schule hat immer noch sehr viel damit zu tun, Kinder und Jugendliche zu
etwas ZU ZWINGEN.
Der Hauptgrund ist allgemeine Angst.
Gruppen, egal welcher Größe, sehen sich in Konkurrenz zu
anderen Gruppen
...Eine Erklärung würde hier zu umfangreich.
Unter anderem sehr wünschenswert sind viel mehr Menschen, die
"klar und gerade" sind und erkennen, dass sie SELBST
große VERANTWORTUNG für das "Gesicht der Wet", also
auch für die Nachteile (z.B. Benzinpreis-Willkür) des
PKW-Verkehrs, tragen und diese NICHT alltäglich an andere
vermeintlich ABGEBEN oder alle vier Jahre an höchst ZWEIFELHAFTE Charaktere.
Charismatisch wäre u.a. einfach Bezin zu boykottieren
Taxifahrt- 1.4eur x 3000km = 4200eur/3000 km ( Grundgebühr ist nur
einmal drin)
Autofahrt - 1.7eur x 300 l = 1210eur/3000 km (bei einem Verbrauch von 10l/100km)
Wie soll da Taxi billiger sein können, zumal niemand 3000km auf
einmal mit dem Taxi fährt und sich so die Grundgebühr von
2.65eur/Fahrt erspart?
Flach gedacht
Beim ADAC kann man sicher nachschauen was ein Auto pro km in
Abhängigkeit von der Jahresfahrtstrecke kostet.
Der Taxipreis beinhaltet diese Kosten inkl Fahrerlohn, oder gibt es
schon Selbstfahrertaxis?
Da haben Sie war vergessen...
Und zwar den Kaufpreis des eigenen PKW's... Der Rest steht in der zweiten Antwort.
Er hat vermutlich Steuern, ...
Versicherung, Wartung, Reparaturen und Wertverlust eines typischen PKW hinzugerechnet. Ob das hinkommt weiß ich allerdings auch nicht.
Verschwörungstheorie: Das Kurzeitgedächtnis des Wählers hat zugeschlagen.
Wie schlecht das Gedächtnis des Wählers und auch der Presse
ist verwundert mich dann aber doch etwas. War es nicht so, dass noch vor
einem halben Jahr über Steuererhöhungen nachgedacht wurde, um
den Rettungschirm zu finanzieren und um marode Schulen einen neuen
Anstrich zu verpassen? Seit Ende letzten Jahres verpufften diese
Forderungen.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier eher Absprachen zwischen
Politik und Mineralölkonzerne stattgefunden haben. Denn von
Finanzierungsprobleme des ungeliebten Rettungsschirms höre und lese
ich nichts mehr. Der Staat kann mit diesen hohen Preisen locker noch
einen weiteren Schirm spannen, wenn das so weiter geht.
Kriegerische Handlungen hat es im Nahen Osten schon immer gegeben. Also
ist eine Rechtefertigung auch hier nicht nachvollziehbar.
Obwohl ich es niemand so recht beweisen kann, so glaube ich fest daran,
dass hier was nicht stimmt, sonst stünde der Euro-Rettungsschirm
mit seiner Finanzierung immer noch im Fokus mancher Politiker.
Es ist wie immer bei derartigen Sendungen warum man sie sich sparen kann
Es wird immer von dem Hauptübeltäter dem deutschen Staat abgelenkt. Und man kann auch festhalten, daß wenn genau dieser Staat sich schon den größten Anteil des Tankstellenpreises unter den Nagel reisst, alle andern natürlich zu dem Schluß kommen, daß es dann für sie keine Grenzen mehr geben muß. Und wir sollten auch nicht vergessen, daß die Grünen schon vor einiger Zeit noch deutlich höhere Preise gefordert hatten und an den Wahlergebnissen der Grünen konnte man ablesen, daß ein erheblicher Teil der Bürger das auch noch gut findet. Also warum die ganze Aufregung im ö.r. deutschen Fernsehen? Alle wollen es und jetzt kriegen sie es. Aber wie immer in solchen Fällen: Man schreit wieder allüberall: Haltet den Dieb. Und das muß dann immer der andere sein.
Scheinheilige und heuchlerische Diskussion
Die selben Leute, die sich in der Woche an der Tankstelle über den Benzinpreis ärgern, sind sonntags und an Feiertagen stundenlang auf den Straßen unterwegs, vermutlich schon zum x-ten Male an die gleiche Stelle. Einkäufe in den nahen Supermarkt: natürlich nicht zu Fuß oder mit den Fahrrad, nein mit dem Auto. Oder ein anderes Beispiel: Vier erwachsene Familienmitglieder, vier Autos. Da spielt der Preis keine Rolle. Scheinheilig und heuchlerich. Im Interesse der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung ist ein steigender Benzinpreis wahrlich ein Segen.
Kollektives Scheitern / Automobil-Sucht
"Seit Anfang 2010 sterben im Golf von Mexiko ungewöhnlich
viele Wale und Delfine. Eine Studie zeigt nun, wie schlecht es den
Meeressäugern dort wirklich geht. Der Verdacht der Forscher: Viele
der Tiere leiden und sterben an Spätfolgen der
Deepwater-Horizon-Katastrophe." heisst es in einem derzeitigen Pressebericht.
Die armen Delphine...
Es tut mir so leid um die, aber was soll ich machen, wie soll ich denn
ins Nachbardorf kommen, das ist schließlich drei Kilometer weit weg?
Die armen Wale...
Es tut mir so leid um die, aber was soll ich machen wie soll ich denn
meine Einkäufe transportieren?
Die armen Delphine..
Es tut mir so leid um die, aber was soll ich machen, wie soll ich denn
zur Arbeit kommen, die ist schließlich acht Kilometer weit weg?
Die armen Wale...
Es tut mir so leid um die, aber was soll ich machen, wie soll ich denn
mein Kleinkind / Baby zur KiTa bringen, die ist schließlich vier
Kilometer weit weg?
u. so weiter ..der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Viele Fahrstrecken sogar weniger als 1 Kilometer
Ich meine sogar gehört (Quarks & Co.?) zu haben, schätzungsweise die Hälfte der Fahrtstrecken betrage sogar weniger als ein Kilometer.
Der Staat muss nur die Mineralölsteuer senken
Hab vor zwei Wochen in Luxemburg auf der Autobahn getankt. Fast 30 Cent billiger,wäre ich aufs Land gefahren wären es bestimmt nochmal 10 Cent geworden. Mittlereweile ist es für mich so,das ich es mir nicht mehr leisten kann,zum Arzt zu fahren. Weder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Einzelfahrt 3,20 Euro),noch mit dem Auto. Auch nützt mir da die Pendlerpauschale nichts! Der Staat kann also schon etwas machen,aber bei dem Thema sind auch die Schwarzen grün. Ich bin durchaus der Meinung das zuviel Verkehr auf der Straße ist,aber die Umwelt schützt man nachhaltig(was Abgase angeht) mit anderen Antriebsformen. Das verteuern des Benzines hat nur eines zur Folge: Mehr Geld für den Staat und die Konzerne!
Alter Stiefel: alles wir teurer
Die Wahrnehmung, dass der Preis teurer wird, sich dann darüber
aufzuregen und dann einen Schuldigen zu suchen ist eine uns
gängige, gegenseitige gesellschaftliche Konditionierung. Sich
darüber aufzuregen und irgendwie die Ursache herauszufinden lenkt
zumindestens von uns selber ab. Schauen Sie sich mal Stadtbilder von vor
ein paar Dekaden an und vergleichen sie. Mittlerweile hat fast jede
Familie ein Auto, die Straßen quellen über von rollendem
Blech. Und dass die Preise allgemein steigen, ist trotz unserer
bekannten Wirtschaftsform für viele anscheinend sehr
überraschend. Die Ölgesellschaften anzukreiden, deren
Nutznießer wir sind (ich nehme an, auch Herr Jauch lenkt keinen 3
Liter-Wagen), erinnert an kleine Kinder, die gegenseitig mit dem Finger
auf sich zeigen, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass sie selsbt die
Ursache sind.
Autofahren - als ob das jeder ständig muss
Weshalb findet keine Diskussion darüber statt, ob man tatsächlich jeden Einkauf mit dem Auto erledigen muss? Weil es die Autolobby verhindert. Wo kämen wir denn dahin, wenn dem Junkie aufgezeigt werden würde, dass es auch ohne Nadel ganz gut geht. Aber man ist ja so flexibel, wenn man mit dem Auto im Stau steht und sich darüber aufregen kann, dass man schon wieder zu spät zur Arbeit kommt. ÖPNV und Fahrrad sind deutlich nervenschonender, als das Auto, zumindest in den Ballungsgebieten und deren Peripherie. Solange BMW und Mercedes noch Massen von 200PS-Kutschen verkaufen läuft was schief...
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.04.2012 13:45 UhrJa, es scheint wie eine Sucht-Krankheit ...(die leider stark gefördert wird)
Auf fatale Weise bedient das Auto verschiedenste charakterliche Defizite
und/oder
kindliche Sehnsüchte. An Krankheit grenzende Faulheit, Ungeduld,
Imponiergehabe,
Angst, Wunsch nach Entgrenzung, Wunsch nach Geborgenheit (vor
"bösem Regen"
z.B., der PKW als "Rollender Uterus"), Wunsch dabei zu sein
[egal bei was!],
Wunsch andere "einfach abzuhängen" und vieles mehr.
Nicht selten gilt: je größer und teurer das Auto je kleiner
der Charakter der darin sitzt.
Jeder/Jede denkt, dass seine/ ihre Fahrt wichtig ist und kaum oder nicht vermeidbar
und dass seine / ihre Fahrt "ja nicht so viel ausmacht"
Motto: "Warum hinsehen, wenn man auch wegsehen kann?"
Die regelmäßige und leichtfertige Nutzung von PKW mit
Verbrennungsmotoren ist
ein weiterer Aspekt des kollektiven Scheiterns und offenbart Dummheit u.
Grausamkeit (wegen z.B. Öl-Katastrophen, wahnwitziger
Energieverschwendung, Klimawandel, Direkte Gesundheitsschädigung
(z.B. Krebserkrankungen vor allem der Lunge) durch Abgase und Lärm
Auch hier wieder differenzieren...
Die Leute, die die Spritkosten inzwischen wirklich schmerzhaft spueren,
fahren in den meisten Faellen kein "Statussymbol" in Form
eines SUV. Da ist es dann der Polo, der Fiesta, der alte Passat etc...
Zu der Sache mit dem gewaehlten Wohnort:
1. Gibt es auch in der Stadt nicht unbegrenzte Jobmoeglichkeiten, noch
sind in den meisten Ballungsgebieten die Arbeitslosenzahlen doch
erkennbar hoeher als in bestimmten laendlichen Regionen in zB Baden-Wuerttemberg.
2. Sind die Mieten in den Staedten schon recht hoch, werden zum anderen
dann aber ebenfalls fuer die sozial schwaecher gestellten
mitsubventioniert. Den Ponyhof hat man auch hier. Es stellt sich einzig
die Frage, welche Klientel bei der Umverteilung den Gewinner stellt
3. Warum sollten alle in die Stadt ziehen? Was passiert, wenn eine
uebermaessige Flucht in die Stadt passiert, kann man an unzaehligen
Beispielen weltweit sehen. Selbst bei hoher Entwickelten
Industrienationen. Was soll aus den laendlichen Regionen geschehen?
Aber auch da kann man was tun ...
Muss man mit dem SUV fahren, bloß weil man auf "dem Land" wohnt? Ein spritsparender Kleinwagen tut es doch auch. Den kann man sich mit 5 oder 6 Litern Verbrauch zulegen. Ein SUV ist immer zweistellig im Verbrauch (Benziner, keine Ahnung, was Diesel angeht), außerdem kostet er ein Drittel und das in jeder Hinsicht. Aber solange das Auto in Deutschland ein Statussymbol ist, wird sich daran wohl nichts ändern.
@Hr. Kotz
Ich glaube nicht, daß hier die böse Autolobby in Tateinheit
mit dem steuergierigen Finanzminister und den Ölmulits verhindern,
daß die Leute Kurzstrecken mit dem Rad zurücklegen. Vielmehr
ist es die eigen Faulheit, warum plagen wenn das Auto vor der Tür steht...
Manche scheinen sich schon ständig von der bösen Industrie
verfolgt zu fühlen.
Ballungsgebiete vs laendliche Region
Wie Sie es schon in einem kleinen Nebensatz angesprochen haben, steht und faellt Ihre Argumentation mit der (nicht) vorhandenen Infrastruktur des OePNV in laendlichen Regionen... Da die Politik fuer deren Vorhandensein verantwortlich ist, ist es ein schlechter Witz, wenn von moeglichen Alternativen zum Auto gesprochen wird.
steigt also der Preis in einer Marktwirtschaft. Aha, soso...
Schröder hat vor eingen Jahren medienwirksam die Pendlerpauschale erhöht
Wer hat das wieder rückgängig gemacht? Denn was der Schäuble mal hat gibt er nciht mehr her, muß er doch demnächst 8 Mrd. in bar in den ESM einzahlen, den der Parteienblock im Bunderstags mit großer Mehrheit beschließen wird. Bei all der Suche nach Schuligen in der Industrie u.s.w. darf man nicht vergessen, daß den größten Anteil des Spritpreises Steuern ausmachen. Zusätzlich treibt die Politik der extremen Geldmengenausweitung und Niedrigzinsen die Preise für Öl und andere Rohstoffe an, indem das billige Geld langsam in WIrtschaft und die Schwellenländer wandert, und dort Nachfrage nach Öl erzeugt. Man kann das an den Autoexporten der deutschen Marken nach Fernost ablesen. Solange sich die Geld- und Fiskalpolitik nicht ändert, wird dieser Trend anhalten. Stellen wir uns also auf 10 bis 20 Cent höhere Spritpreise por Jahr ein.
Die Aussage - "heute müssen wir nur 3 Minuten" für einen Liter Sprit arbeiten, würde bedeuten das der durchschnittliche Deutsche ca. 32,- in der Stunde (Netto) verdienen. Wo kann man sich melden wenn man weniger verdient?
Öffentlich-rechtliche Volksverdummung
Das war ein gläönzendes Beispiel für Volksverdummung. Der
Vertreter der Mineralölindustrie war wohl als einziger auf das
Thema vorbereitet, alle anderen pflegten mehr ihren Narzismus, endlich
mal wieder im Fernsehen zu sein. Damit wurde das Soap Niveau von RTL und
SAT1 mit Leichtigkeit unterboten.
.
Alle Fakten sprechen für die Manipulation des Marktes durch die
Mineralölkonzerne. Diese kontrollieren die Raffinierien, die
Vertriebsnetze und - in auffälligem Gleichklang - die
Preisschwankungen. Die Benzinpreise schwanken innerhalb eines Tages um
0,15 €, und das wird mit dem Markt in Rotterdam begründet? So
blöd, dies zu glauben, können die Zuschauer von Jauch nicht
sein.
.
Hut ab vor dem Vertreter der Mineralölindustrie, der nicht nur die
Diskutanten im Studio an der Nase herumgeführt hat, sondern wohl
auch beim Autor der FAZ spürbare Folgen hinterlassen hat. Eine
glänzende rhetorische Leistung. Klaus Picard war sein Geld wert,
Jauch nicht.
Aber die "Manipulationen" erklären das Phänomen nicht vollständig
Der Hauptpreistreiber für die Rohstoffpreise ist die exzessive Geldpolitik und Niedrigzinspolitik, da sie indirekt eine Nachfrage schafft, die es sonst nicht geben würde. Somit läuft eine gigantische Umverteilungswelle von unten nach oben, vom Arbeiter, der mehr für Benzin und Heizöl zahlen muß hin zu denen, die das viele Geld von den Zentralbanken zu Mikrozinsen bekommen und in die Schwellenländer, für Autoleasing etc. verleihen können. Machen wir uns nichts vor, bei 5 % Zinsniveau hätten die Neuwägen im Schnitt 50 PS weniger.
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