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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Familienpolitik Eine Frage der Prioritäten

 ·  Für jedes Kind gibt der Staat rund 246.000 Euro aus. Über die Wirksamkeit der familienpolitischen Leistungen wissen wir aber noch zu wenig. Deswegen sollte die Politik ihre Ziele sehr viel deutlicher machen.

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Stephanie Spee
Stephanie Spee (CSSpee) - 28.12.2012 17:12 Uhr

Schlechte Recherche

Der Artikel von Herrn Klös ist insofern positiv, als er versucht die Vielschichtigkeit des Problems zu beleuchten.
Allerdings ist mir völlig unverständlich wie er, mit dem Hintergrund des IW, tatsächlich behaupten kann, der Staat gäbe 246.000 € je Kind aus.
Beispiel Kindergeld: Für den größeren Teil des vom Staat gezahlten Kindgeldes gilt, dass es eine Rückerstattung der Steuern darstellt, die die Eltern auf den Teil des Lohnes zahlen, der das Existenzminmum für die Kinder ist.
Beispiel indirekte Besteuerung: Der Staat erzielt immer mehr Einnahmen über indirekte Steuern, weil das bequemer für ihn ist. Rechnet man einen Anteil von ca. 20% (USt., VersSt., Mineralölst., etc.) auf das Existenzminimum der Kinder, so nimmt der Staat so fast 80% des Kindergeldes wieder ein.
Die Beispiele lassen sich fortführen.
Sicher geht die Rechnung mehr Geld = mehr Kider nicht auf. Aber wie soll eine so unehrliche Diskussion zu einem guten Ergebnis kommen?

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Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 26.12.2012 12:33 Uhr

Frankreich, Belgien, die Niederlande und Daenemark

Es gibt Karten, auf denen die Fertilitaet der Frauen bis auf Kreisebene heruntergebrochen und farblich dargestellt wird. Die Grenzen Deutschlands sind auf solchen Karten gut zu erkennen. Beim Ueberqueren des Rheins in den Elsass, ebenso wie in die angrenzenden Regionen Belgiens, Hollands und Daenemarks nimmt die Fruchtbarkeit in Vergleich zu den angrenzenden deutschen Kreisen stark zu.

Da die Menschen auf beiden Seiten der Grenzen recht aehnlich sind, ist diese Beobachtung faszinierend und kann ein starkes Indiz fuer die Wichtigkeit oekonomischer und politischer Faktoren sein. Es muss den Sozialwissenschaften heute doch moeglich sein, die Faktoren zu identifizieren die fuer diese Unterschiede verantwortlich sind. Um festzustellen, dass es nicht der Anteil der Moslems sein kann, reicht dann auch schon fuer den Nichtsozialwissenschaftler Google.

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Horst Müller

In eigene Kinder kann man gar nicht genug investieren. Hingegen

kann der Ausdruck "für Kinder ..Geld ausgeben" gar nicht verfehlter sein. Hrn. Klös Frage nach Transparenz ist schon einmal ein guter Start, den Partikadern die Hoheit über unsere Steuermilliarden etwas heftiger aus der Hand zu schlagen, als die sich das träumen lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 14:23 Uhr
günther reichert

@Herrn Horst Müller...Entwicklungen i d Demokratie können auch sehr menschenfeindlich werden

....kann der Ausdruck "für Kinder ..Geld ausgeben" gar nicht verfehlter sein.

Ich stimme Ihnen zu,Ich weiß nicht,warum manche Eltern so schimpfen,wenn sie sich mit kinderlosen Ledigen vergleichen und auf Einschränkungen bzg.Lebensqualität hinweisen.
Das Leben muss über die gesamte Lebensspanne betrachten.Und wenn die Eltern eines Tages Rentner sind wird es noch viele Überraschungen geben.Dasselbe gilt auch für die kinderlosen Ledigen,die im Grund genommen keinen Partner oder Partnerin gefunden haben.

Die Zeit-und Arbeitsteiligkeit des Berufes o Lebens wirken zu oft wie Mauern zwischen den Menschen,sodass das menschliche Band zwischen Menschen zuwenig gepflegt wird/werden kann.Ich meine nicht d Band aus Interessengleichheit usw,sondern das Band,das aus freien Stücken unter Menschen entstehen kann.

Leider machen auch Eltern,ggf inzwischen Rentner,mit Töchtern/Söhnen den Fehler,dass sie sich auf d Primärgruppe zurückziehen,sodass d Investitionsweitergabe für erfülltes Leben verpufft.

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Karl Hammer

Die Politik gehen unsere Kinder einen feuchten Kehricht an.

Der Staat hat sich in Gänze, auf ganzer Linie und vollkommen aus den Kinderzimmern, der Erziehung und der Befruchtung herauszuhalten. Es geht keinen Bürokraten etwas an, was wir in unseren Schlafzimmern oder Kinderzimmern oder in sonstwelchen Zimmern machen, solange wir uns an das grundlegende, übergeordnete, auf der Moral basierende Recht halten.
Ob jemand Kinder hat und wieviele braucht niemanden etwas zu interessieren ausser die Beteiligten und vielleicht noch deren Familien. Der Staat hat für Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu sorgen und das war es!
Leider tut er genau das nicht.

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Ernst Viehweger

eine politische Lösung

... wäre es, wenn im Grundgesetz freie, allgemeine Wahlen vorgesehen wären.

Jetzt hat ein homosexuelles Paar zwei Stimmen,
wie derzeit auch eine 5-köpfige Familie.

Bei der Religionszugehörigkeit können die Eltern ja auch von Anfang an bestimmen.
Wieso geht das bei Wahlen nicht?
Dann hätte eine 5-köpfige Familie das Stimmgewicht 5, egal ob die Kids oder die Eltern wählen.
Und die Politiker würden sich hoffentlich hüten, auf den von Herrn Klös angebenen Zahlen -die nur behauptet, aber nicht belegt wurden!- Entscheidungen zu fällen.

Ein Haupthindernis für Familiengründung ist leider die Tatsache, daß heute beide Partner verdienen müssen. Teilweise aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten, teilweise aus Bequemlichkeit. Weil Hunde billiger sind als Kinder und weil Reisen ja sooo schön sind..... So schreitet der gesellschaftliche Suicid weiter voran. Er wird ja auch vielfältig versüßt.

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Marie Louise

Soso, der Staat hat für meine beiden Kinder rund eine halbe Million bezahlt?

meine Kinder haben die staatlichen Schulen besucht, ansonsten haben wir alles - wirklich alles selbst bezahlt. Mit einem Bruchteil der halben Million hätten wir unseren Kindern ernst zu nehmende Lehrer finanzieren können. Der Staat hat also knapp ne halbe Million verplempert um 95% Dumpfbacken zu finanzieren, die nichts als Ärger machen und den Kindern die Zeit stehlen.

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christian bouillon
christian bouillon (cbou) - 25.12.2012 22:07 Uhr

Inkommensurabel

Gesamtfiskalisch ist der Leitbegriff dieses Artikels, der offensichtlich nicht einmal irritiert ist von der Tatsache, dass sich Leben nicht ökonomisch subsumieren lässt. Bildungsferne wird dann wo anders vermutet.

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Karl-Heinz Kahnt

Erstaunlich...

was uns da wieder zusammenphantasiert wird: 246.000 Euro für JEDES Kind. Wow! Und dazu kommt "Vater" Staat auch noch als Ernährer nahezu all seiner erwachsenen Bürger, denn auch das bekommen wir ja zu jeder Zeit aufs Brot geschmiert. Man wundert sich nur, wie es das alles macht. Er muss unser Herrgott sein, denn siehe die Bürger hier im Land: Sie säen nicht, sie arbeiten nicht, aber unser himmlischer ... pardon: unser staatlicher Vater ernährt sie doch. Was müssen wir doch für ein feines Leben haben. Was ich nicht grundsätzlich bezweifle - für Menschen vom Schlage unseres Autors: Sie ernten - ohne selbst zu säen. Und sie ernten für solchen Mist. Erschreckend. Aber die große Mehrheit - lebt aus ihrer EIGENEN Leistung. Von der sie allerdings nur wenig behalten dürfen. - Ist es also wirklich eine Sozialleistung, wenn der Staat den Eltern wie ein Dieb das Geld entzieht, das diese auch für das Leben ihrer Kinder erwirtschaften - und ihnen hernach einen Brosamen davon als "Kindergeld" zurück

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 25.12.2012 21:06 Uhr

Falsch: Nicht "der Staat", sondern die Bürger geben dieses selbst erarbeitete Geld aus.

"Der Staat" hat ihnen dieses Geld höchstens vorher weggestohlen und noch erheblich mehr, welches dann für unnütze Funktionärskader verbraten wird, die dieses Stehlen und dann partielle wiederausteilen bewerkstelligen.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 25.12.2012 20:12 Uhr

Weiche Faktoren

Diese ganze Diskussion ist völlig daneben, es sind nicht diese Gründe , die Kinder heute verhindern. Die Menschen selbst streben mehr nach Selbsverwirklichung, Reisen und Unabhängigkeit. Das verhindert Kinder, denn niemand will sich mehr einschränken.
Die Familie im Sinne eine christlichen Mehrgenarations-WG hat durch den Werteverlust in der Gesellschaft ihren Stellenwert verloren. Jeder will nur noch Party , Reisen, Hunde statt Kinder, Beruf und Erfolg steht im Mittelpunkt. Die Innere Sicherheit gibt den Menschen auch nicht mehr das Gefühl , ein geborgenes Umfeld für Kinder zu haben. Schulen mit 90 % Migranten machen den Menschen Angst, sonst nichts. U-Bahn Schläger und Einbruchsquoten wie in Chicago der 30er machen die Entscheidung für Kinder nicht einfacher.
Also wenn Maßnahmen, dann endlich die Subkulturen unterbinden, die Grenzen schließen und die Reisefreiheit einschränken, den Werteverfall stoppen, Kirche und Gemeinde fördern , statt Milliarden in Integration zu verschleudern

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 00:27 Uhr
Ernst Viehweger

Reiseverbote?

Also mit Verboten erreicht man üblicherweise garnichts.

Helfen würde u.a. ein Bürokratie und ein Steuerabbbau.
Und vor allem die Einsicht, daß Deutschland nicht das Weltsozialamt ist und auch sonst nicht die Welt retten kann.
Die medial eingehämmerten Maßstäbe müssen ehrlicher werden.
Und wenn nicht, dann sterben die Deutschen eben aus.
So einfach ist das.

Aber tatsächlich haben wir Neusprech, Zensur unf falsche Maßstäbe im Leben.
Darf ich Beispiele nennen?
Verständlich, daß in diesem Umfeld niemand eine Familie gründen will.

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Michael Arndt

Analytische Unschärfen wie gehabt:

Was hat zum Beispiel die Witwer- bzw. Witwenrente mit Kinderförderung zu tun? Die gibt es auch ohne Kinder, oder?
Ganz abgesehen davon würden mich auch weitere Abgrenzungen interessieren (Ehegattensplitting geht auch ohne Nachwuchs).
Das eigentliche Problem ist der drastische Unterschied je nach Kind: "Normaleltern" erhalten Euro 154,00 p.m., ein "Hartz IV"-Kind schlägt mit ca. Euro 300,00 p.m. zu Buche zzgl. Mietkosten, KITA-Kosten, Nachhilfekosten, Beihilfen zur Schulausstattung usw., die allesamt ebenfalls bezahlt werden.
"Prekäre" Kinder sind dem Staat zur Zeit einfach "wertvoller" als andere.
Schaut man sich die "Gebärstatistik" Deutschland genauer an, wird einem nämlich richtig übel. Großfamilien findet man nur im Zuwandererbereich, Einheimische können sich häufig nur 1 Kind leisten...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 08:02 Uhr
Claudia Otlo

Kinderförderung

Das Ehegattensplitting wurde erst kürzlich vehement als Familienförderung verteidigt, weshalb es auch nicht für die "Homoehe" gilt.
Das Witwenrentenmodell (genau wie das Ehegattensplitting) ist auf die Einverdienerehe zugeschnitten und somit zur Förderung der "traditionellen" Familie. Arbeiten beide (und zahlen in die Rentenkasse ein) löst sich die Witwenrente auf. In mir bekannten Fällen ist sie dafür verantwortlich, daß ältere Frauen, obwohl sie könnten, keine rentenversicherungsplichtige Arbeit annehmen, und auch nicht wieder heiraten. Denn damit geht ihre Witwenrente den Bach hinunter.

"Die gibt es auch ohne Kinder, oder?" - Ja, aber um Familienförderung "effizienz" zu gestalten, muß man sich über die Ziele klarsein, und den Erfolg der Förderung messen "wollen".

In soweit funktioniert die Familienförderung in D wie die Eurorettung: Hauptsache es kostet viel! Ergebnis ist egal.

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Ernst Viehweger

ist doch klar

... das ist die billigste Art, sich Wählerstimmen zu kaufen

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Thomas Mora
Thomas Mora (trailfox) - 25.12.2012 19:08 Uhr

Eine Frage...

In welchem Staat wurde durch finanzielle Familienförderung die Geburtenrate wirklich erhöht und wenn ja, auch langfristig?
Selbst die DDR mit ihrer so grossartigen Familienpolitik hatte seit 1980 eine abnehmende Geburtenrate. Und nach dem Rückgang Anfang der Siebziger wurde mit sogenannten sozialpolitischen Massnahmen Mitte der Siebziger nur ein mittelfristiger Anstieg bis 1980 erreicht, ohne Nachhaltigkeit.

Ich gebe Frau Clara West recht, diese Massnahmen werden definitiv keinen Erfolg haben.
Man sollte die wirklichen Ursachen analysieren, ob man dann Erfolge erzielt, bleibt trotzdem eine offene Frage.

Die Gesellschaft ist wie die Natur, in die sie eingebettet ist, ein System das den Gesetzmässigkeiten der Evolution unterliegt.
Das man mit finanziellen Mitteln diese Gesetzmässigkeiten ausser Kraft setzen kann, wäre mir etwas völlig neues.

Aber Herr Tipler ist ja auch auf der Suche nach dem ominösen Omegapunkt, vielleicht ist Frau Merkel ja schneller!

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Paul Banaschak

Schade, der Bericht hat gut begonnen

ab dem Punkt, als es um das Zeitbuget ging, hat er aber stark nachgelassen.
Denn natürlich sind bei der Rentenversicherung anerkannte Kindererziehungszeiten budgetwirksam. Sogar sehr stark. Ebenso das Zeitbudget, das er bei Öffnungszeiten von Behörden oder anderer Einrichtungen anspricht. Oder glaubt der Autor tatsächlich, dass die Gewerkschaften bei einer Änderung der Arbeitszeiten dieser Berufsgruppen nicht gleich höhere Lohnzuwächse einfordern und durchsetzen werden?
Oder die Vatermonate. Glaubt der Autor wirklich, dass diese Gesetze keine finanziellen Auswirkungen für die Unternehmen hatten? Und dass die Unternehmen diese Kosten nicht überwälzt haben, was zu Lasten der Beschäftigung und damit der Steuer- und Beitragseinnahmen ging?

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günther reichert

Wrum haben französische Frauen im Schnitt mehr Kinder als deutsche Frauen?Das kann doch nicht

bloß immer am Gelde liegen,zumal es den Franzosen wirtschaftlich eher schlechter geht.Ich vermute,dass die Einstellung der Frau zum Mann eine andere ist,als die Einstellung mancher deutschen Frau,beispielsweise wenn der Mann vom ehemaligen "Versorger" zum "Besorger" geworden ist,dessen Dienstleistung leichter aufgekündigt werden kann,wenn die Frau nicht ihren Willen vollständig durchsetzen kann.
Wie sagte eine 90jährige Verwandte von mir zum Thema ihres verheirateten Sohnes(60j):"Der musste schon immer nach der Pfeife der Frau tanzen,damit das Eheverhältnis nicht in die Brüche geht.Das Beispiel ist nicht repräsentativ,aber es macht nachdenklich,dass da auch noch andere Dinge sind ,die das Kinderkriegen beeinflussen können.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 16:08 Uhr
günther reichert

@Johannes Grün.....richtig......finde ich auch lustig

"Was ich immer sehr belustigend zu Kenntnis nehme, wenn kinderlose Kollegen über genau diesen Zustand jammern."

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 25.12.2012 21:36 Uhr

Ganz genau.....

In Frankreich haben vor allem arabische und afrikanische Familien viele Kinder, sogar im Schnitt deutlich mehr als türkische Familien hier. Sowohl "urdeutsche" wie auch "urfranzösische" Familien haben sehr wenige Kinder. Daher schaffen sich sowohl Frankreich als auch Deutschland ab (zumindest in der bisherigen Form). Was ich immer sehr belustigend zu Kenntnis nehme, wenn kinderlose Kollegen über genau diesen Zustand jammern.

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Ferdinand Bohn

Kolonialzeit vergessen?

Frankreich hat etwa 6 Millionen Einwanderer aus muslimischen Ländern, die ihre Religion behalten haben. Die Geburtenrate dieser Bevölkerungsschicht erhöht die Geburtenrate Frankreichs erheblich.

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Jörg Heinemann

Die Rechnung ist nicht nachvollzehbar

"Das sind rund 5100 Euro pro Kind unter 18 Jahren jährlich oder kumuliert bis zum 18. Lebensjahr, einschließlich der Ausbildung, etwa 246.000 Euro."
5.100 €/Jahr x 18 Jahre = 91.800 €. Wie erklärt sich die Differnz in Höhe von 154.200 € ?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.12.2012 18:11 Uhr

Wart ihr nicht alle mal Kinder und hat der Staat bei euch gespart?

Jeder der hier schreibt hat zu seiner Zeit genau das gekostet und manche zahlen als Erwachsene dann genau das an Steuern zurück.

Ja wir alle sind zunächst Kostgänger aber auch die einzige Stütze die dieser Staat hat.

Der Staat lebt nur wenn die Kinder reichlich an der Zahl ziemlich bald diesen Staat Alimentieren können.

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Lars Kuntermann

Bei den 246.000 € handelt es sich zunächst einmal um reine Bruttokosten

Tatsächlich fallen die Nettokosten geringer aus. Man muss unter Anderem die unmittelbar mit den Kosten verbundenen Einnahmen der öffentlichen Hand abziehen. So müssen z.b. für Lehrer, Erzieher etc Bruttolöhne gezahlt werden, von denen aber unmittelbar Lohn- und Einkommensteuern wieder zurückfliessen, auf längere Sicht fliessen auch die Mehrwertsteuern wieder in den Staatssäckel. Dazu kommen noch Opportunitätserlöse (weniger Arbeitslose etc). Andererseits wäre es interessant die Barwerte der Pensionsansprüche zu berechnen und zu den Gesamtkosten dazuzurechnen.

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Clara West

Also ich finde ja,

dass in dem Strauß "Familienförderung" noch wichtige Posten fehlen, die die wahren Ausgaben des Staates für Kinder noch enorm steigern ließen.

Da wären z.B. die Kosten für Bürgersteige. Kinderlose brauchen so ein Zeugs nicht. Sie bewegen sich so, wie die Natur es für sie vorgesehen hat: In einem Auto - am besten in einem Ersatzfahrzeug für ein staatlich gesponsortes Abgewracktes.

Dann müssen für Kinder keine Emissionszertifikate erworben werden, was eine gigantische Familienförderung darstellt. Schließlich stoßen Kinder enorm CO2 aus, ganz besonders dann, wenn sie wachsen. Nicht nur durch Atemluft, sondern auch durch erhöhte Heizung, erhöhten Energiebedarf für Ernährung - man denke nur an den Bioapfel aus Neuseeland - und auch ihren erhöhten Kleidungsbedarf.

Was da dem Staat noch so alles entgeht? Gigantische Zahlen türmen sich da vor dem geistigen Auge auf. Am Ende stellt sich noch heraus, dass die Kinderförderung sogar jährlich den Bundeshaushalt übersteigt. Man glaubt es kaum.

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Closed via SSO

Wenn ein Volkswirtschaftler über Familie sinniert, muss ja solches Geschwurbel herauskommen.

Kinder sind Privatsache, kein Kanonenfutter für die Wirtschaft. Kinder werden geboren, wenn Menschen sich wohlfühlen und die richtigen Prioritäten setzen. Es ist Ausdruck typischer deutscher Staatsgläubigkeit, anzunehmen, "die Politik" können für mehr Kinder sorgen.

Ich wollte Weihnachten mal nichts schreiben, aber das, was uns Herr Klös hier vorzurechnen versucht, ist einfach absurd.

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Christian Stock

Dann sind ja alle Eltern mit 4 Kindern Millionäre...................

Der Staat gibt übrigens auch Unsummen für Bürger OHNE Kinder aus. Und der Staat nimmt auch sehr hohe Summen in Form von Steuern ein, die er den Bürgern (ohne und mit Kindern) wieder abnimmt. Man nennt das auch: "Rechte Tasche - linke Tasche". Das Kindergeld gibt man z.B. gleich wieder für den Kindergartenbeitrag aus usw. Der Staat macht auch Milliarden Schulden, die die jetzigen Kinder später wieder abzahlen dürfen........... Hören Sie doch bitte auf, den Eindruck erwecken zu wollen, als ob der Staat den Eltern mit Kindern etwas "schenken" würde.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 18:21 Uhr
Clara West

Das Kindergeld ist eine Steuererstattung,

die sich die Eltern dadurch selbst bezahlen, indem das Existenzminimum der Kinder bei der Lohnsteuerberechnung ohne Freibetrag versteuert wird und anschließend als Kindergeld erstattet.

Würde der Staat ein solches Verfahren bei kinderlosen singles durchführen, käme jeder durchschnittlich verdienende Single auf ein Erwachsenengeld von ca. 350 Euro monatlich. Eine gigantische Singleförderung.

Ähnliches gilt für die sogenannte kostenlose Sozialversicherung, die eben - unter Berücksichtigung der Gesetzeslage bezüglich Unterhaltsverpflichtungen - eben nicht beitragsfrei ist.

Das Ehegattensplitting fördert eben nicht die Kinder ebenso wenig wie die Witwenrenten sich auf die Witwen konzentrieren, die selber Kinder großgezogen haben. Schule ist auch so ein Thema. Wieso wird ein System, dass ALLEN Bürgern zur Verfügung steht, willkürlich auf Kinderförderung reduziert, wenn es in den persönlichen Kram passt?

Lesenswert: Prof Anne Lenze "Schluss mit der Familienförderung"!

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