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Familienpolitik Die Eigenheimzulage spaltet die Union

 ·  Die CSU will eine neue Eigenheimzulage für junge Familien. Doch die Schwesterpartei schreckt vor dem teuren Versprechen zurück.

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Tobias Bärwald

"Eigenheimzulage"

Ob die Neuauflage eines Eigenheimzuschusses sinnvoll ist, bezweifel ich. Die Herrn der CSU vergessen gern, dass die "Bayerische Schablone" nicht unbedingt auch für den Rest Deutschlands anwendbar ist. Besonders in den strukturschwächeren Regionen wäre es ein falsches Zeichen, da dort, entgegen der momentanen medialen Meinung, ausreichend preisgünstiger und qualitativ hochwertiger Wohnraum auch für Familien zur Verfügung steht (ich verweise hierbei u. a. auf vorherige Artikel, die einen signifikanten Mietpreisanstieg ausschließlich im Stadtzentrum sehen). Somit würde sich die Eigenheimzulage auch gegen die Wohnungswirtschaft richten, welche vor allem in den Neuen Bundesländern (oder auch im Ruhrgebiet) nach wie vor in der Konsolidierungsphase steckt.

Eine Lösung wäre ein bayerischer Alleingang und somit eine (mit ausschließlich bayerischem Geld) finanzierte Zulage, welche für tatsächlich angespannte Gebiete, wie den Großraum München, greift.

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andreas waldheim
andreas waldheim (lbrasi) - 12.02.2013 01:16 Uhr

Schnorrer

Ob das Verfassungsgericht zum Länderfinanzausgleich, Bespitzelung Abgeordneter durch den Verfassungsschutz, das Betreuungsgeld bundesweit, jetzt die Eigenheimzulage.
Keine Partei versteht es so geschickt, Wahlkampf mit Steuergeldern zu führen, wie die CSU.

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Nils Büngener

Lieber Steuern senken ?

Steuersenkungen nützen in der Regel den Beziehern höherer Einkommen am meisten. Auch bei der Grunderwerbssteuer, da diese normalerweise teurere Immobilien kaufen. Wer statt der Eigenheimförderung Steuersenkungen fordert, interessiert sich offenbar nicht für die Lenkungswirkung zu Gunsten der Familien.

Um die preistreibende Wirkung der Subvention zu verringern, könnte man ggf. die Grundzulage gegenüber der Kinderzulage absenken.

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Stefan Richter
Stefan Richter (pluto10) - 11.02.2013 20:00 Uhr

Berlusconi von Bayern

Die CSU macht den Berlusconi von Bayern und verspricht Wahlgeschenke gegen Stimmenfang...

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Norbert Dr. Leineweber

Dazu fällt mir nur noch die Idiotie der Streichung des Ehegattensplittings ein !

Nach dem Motto. Jeder wird besteuert wie ein Single, dafür gibt`s dann Betreuungsgeld und Eigenheimzulage von der CSU. Noch nie konnte man innerhalb einer Woche steuerlichen Irrsinn besser auf den Punkt bringen, vgl. fortunanetz. Was noch fehlt ist ein Zeugungsnachweis, wenn die junge Familiue noch keinen Stammhalter produziert hat. Die Meldungen passen ansonsten bestens in die Faschingssaison! Seehofer wir lieben dich! Beim Finanzausgleich sparen und damit die Landschaft zersiedeln ... Von der Energiebilanz eines Eigenheimes einmal ganz abgesehen! Am besten verlegt man die neuen Leitungen direkt durch Seehofers Gehirn. Dann weiß man wenigstens über die Hirnströme Bescheid!

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 11.02.2013 19:36 Uhr

Könnte es sein,

daß Wahlkampf ist? Das beflügelt normalerweise die ansonsten schlappe Kreativität in den Köpfen der Partei-Oberen.

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Michael Ginster

Lieber Steuerabbau

Ich kam noch in den Genuss der alten Eigenheimzulage. Diese reichte aus um die damalige 3.5 prozentige Grunderwerbsteuer zu finanzieren.
Heute gibt es keine Zulage, dafür hat Rot Grün in NRW die Grunderwerbssteuer um ca. 45% auf 5% erhöht. Nebenbei nicht nur für das Grundstück sondern für alles was noch darauf steht, Bäume, Haus, Einbauküche, usw.
Das heutige Kindergeld kompensiert gerade mal die Mehrwertsteuer des erhöhten Konsumbedarfs einer Familie im Vergleich zu Singeln, die Ökosteuermehrbelastung für Familien nicht mitberücksichtigt.

Am vernünftigsten wäre weniger Staat und schon gar keine Vorgaben von Lebensmodellen. Statt dessen weniger Steuern und eine gerechte Berücksichtigung der in der Familie lebenden Personen.

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Matthias Jehn

Staatliche Abzocke

Es wäre schön mal viel gewonnen, wenn der Staat aufhören würde, seine Bürger an allen Ecken und Enden abzuzuocken. Gerade erst wurde in den meisten Bundesländern die Grunderwerbssteuer auch auf selbstgenutzte Immobilien von 3,5 Prozent auf 5 Prozent erhöht. Bevor man neue Subventionen einführt, wäre es wesentlich sinnvoller den Menschen die eigene Vorsorge nicht durch das Abgreifen sinnloser Gebühren und Abgaben zu erschweren bzw. diese unmöglich zu machen.

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Michael Gaisser

Steuern runter und die Menschen selbst entscheiden lassen!

Nein nein liebe CSU, nicht noch eine Subvention! Die meisten Subventionen gehören abgeschafft und dafür die Steuern runter. Dann können die Menschen wieder selbst entscheiden, ob sie nun Kinder haben, ein Haus bauen, ein Auto kaufen, eine Solaranlage bauen oder was auch immer tun möchten. Im Ergebnis wäre es billiger und besser. Ich will nicht immer vom Staat bevormundet werden, was nun denn gerade politisch angesagt ist und ich zu tun und zu kaufen habe.
By the way: Wenn die 1250 € Subvention ausschlaggebend für den Hauskauf sind, kann man sich das Haus sowieso nicht leisten!
Wenn die CSU mehr Häuslebauer wollte, gäbe es eine ganz einfache Lösung: Grunderwerbssteuer weg, das könnte Bayern auch alleine tun.

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Hans Maier

Ich sag es ja immer CSU bundesweit,

das wäre es und es würde wieder vernünftige Politik gemacht, obwohl die FDP hat mit ihren Antiinflations-Gesetz auch nicht schlecht gebrüllt.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 11.02.2013 18:30 Uhr

Wer die Nachfrageseite künstlich mit Mehr-Kaufkraft versieht, "subventioniert" nur die Preise hoch

Wenn zwei ansonsten identische Kaufobjekte zur Wahl stehen, wovon das eine Objekt zusätzlich mit einem Subventionsanspruch versehen ist - dann wird das "Subventionsobjekt" teuerer gehandelt.
Die Eigenheimzulage wird zum reinen Durchlaufposten hin zu den Objektvermarktern.
Familienförderung ist dies nicht.

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Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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