11.02.2013 · Die CSU will eine neue Eigenheimzulage für junge Familien. Doch die Schwesterpartei schreckt vor dem teuren Versprechen zurück.
Von Manfred Schäfers, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Ob die Neuauflage eines Eigenheimzuschusses sinnvoll ist, bezweifel ich.
Die Herrn der CSU vergessen gern, dass die "Bayerische
Schablone" nicht unbedingt auch für den Rest Deutschlands
anwendbar ist. Besonders in den strukturschwächeren Regionen
wäre es ein falsches Zeichen, da dort, entgegen der momentanen
medialen Meinung, ausreichend preisgünstiger und qualitativ
hochwertiger Wohnraum auch für Familien zur Verfügung steht
(ich verweise hierbei u. a. auf vorherige Artikel, die einen
signifikanten Mietpreisanstieg ausschließlich im Stadtzentrum
sehen). Somit würde sich die Eigenheimzulage auch gegen die
Wohnungswirtschaft richten, welche vor allem in den Neuen
Bundesländern (oder auch im Ruhrgebiet) nach wie vor in der
Konsolidierungsphase steckt.
Eine Lösung wäre ein bayerischer Alleingang und somit eine
(mit ausschließlich bayerischem Geld) finanzierte Zulage, welche
für tatsächlich angespannte Gebiete, wie den Großraum
München, greift.
Ob das Verfassungsgericht zum Länderfinanzausgleich, Bespitzelung
Abgeordneter durch den Verfassungsschutz, das Betreuungsgeld bundesweit,
jetzt die Eigenheimzulage.
Keine Partei versteht es so geschickt, Wahlkampf mit Steuergeldern zu
führen, wie die CSU.
Steuersenkungen nützen in der Regel den Beziehern höherer
Einkommen am meisten. Auch bei der Grunderwerbssteuer, da diese
normalerweise teurere Immobilien kaufen. Wer statt der
Eigenheimförderung Steuersenkungen fordert, interessiert sich
offenbar nicht für die Lenkungswirkung zu Gunsten der Familien.
Um die preistreibende Wirkung der Subvention zu verringern, könnte
man ggf. die Grundzulage gegenüber der Kinderzulage absenken.
Die CSU macht den Berlusconi von Bayern und verspricht Wahlgeschenke gegen Stimmenfang...
Dazu fällt mir nur noch die Idiotie der Streichung des Ehegattensplittings ein !
Nach dem Motto. Jeder wird besteuert wie ein Single, dafür gibt`s dann Betreuungsgeld und Eigenheimzulage von der CSU. Noch nie konnte man innerhalb einer Woche steuerlichen Irrsinn besser auf den Punkt bringen, vgl. fortunanetz. Was noch fehlt ist ein Zeugungsnachweis, wenn die junge Familiue noch keinen Stammhalter produziert hat. Die Meldungen passen ansonsten bestens in die Faschingssaison! Seehofer wir lieben dich! Beim Finanzausgleich sparen und damit die Landschaft zersiedeln ... Von der Energiebilanz eines Eigenheimes einmal ganz abgesehen! Am besten verlegt man die neuen Leitungen direkt durch Seehofers Gehirn. Dann weiß man wenigstens über die Hirnströme Bescheid!
daß Wahlkampf ist? Das beflügelt normalerweise die ansonsten schlappe Kreativität in den Köpfen der Partei-Oberen.
Ich kam noch in den Genuss der alten Eigenheimzulage. Diese reichte aus
um die damalige 3.5 prozentige Grunderwerbsteuer zu finanzieren.
Heute gibt es keine Zulage, dafür hat Rot Grün in NRW die
Grunderwerbssteuer um ca. 45% auf 5% erhöht. Nebenbei nicht nur
für das Grundstück sondern für alles was noch darauf
steht, Bäume, Haus, Einbauküche, usw.
Das heutige Kindergeld kompensiert gerade mal die Mehrwertsteuer des
erhöhten Konsumbedarfs einer Familie im Vergleich zu Singeln, die
Ökosteuermehrbelastung für Familien nicht
mitberücksichtigt.
Am vernünftigsten wäre weniger Staat und schon gar keine
Vorgaben von Lebensmodellen. Statt dessen weniger Steuern und eine
gerechte Berücksichtigung der in der Familie lebenden Personen.
Es wäre schön mal viel gewonnen, wenn der Staat aufhören würde, seine Bürger an allen Ecken und Enden abzuzuocken. Gerade erst wurde in den meisten Bundesländern die Grunderwerbssteuer auch auf selbstgenutzte Immobilien von 3,5 Prozent auf 5 Prozent erhöht. Bevor man neue Subventionen einführt, wäre es wesentlich sinnvoller den Menschen die eigene Vorsorge nicht durch das Abgreifen sinnloser Gebühren und Abgaben zu erschweren bzw. diese unmöglich zu machen.
Steuern runter und die Menschen selbst entscheiden lassen!
Nein nein liebe CSU, nicht noch eine Subvention! Die meisten
Subventionen gehören abgeschafft und dafür die Steuern runter.
Dann können die Menschen wieder selbst entscheiden, ob sie nun
Kinder haben, ein Haus bauen, ein Auto kaufen, eine Solaranlage bauen
oder was auch immer tun möchten. Im Ergebnis wäre es billiger
und besser. Ich will nicht immer vom Staat bevormundet werden, was nun
denn gerade politisch angesagt ist und ich zu tun und zu kaufen habe.
By the way: Wenn die 1250 € Subvention ausschlaggebend für den
Hauskauf sind, kann man sich das Haus sowieso nicht leisten!
Wenn die CSU mehr Häuslebauer wollte, gäbe es eine ganz
einfache Lösung: Grunderwerbssteuer weg, das könnte Bayern
auch alleine tun.
Ich sag es ja immer CSU bundesweit,
das wäre es und es würde wieder vernünftige Politik gemacht, obwohl die FDP hat mit ihren Antiinflations-Gesetz auch nicht schlecht gebrüllt.
Wer die Nachfrageseite künstlich mit Mehr-Kaufkraft versieht, "subventioniert" nur die Preise hoch
Wenn zwei ansonsten identische Kaufobjekte zur Wahl stehen, wovon das
eine Objekt zusätzlich mit einem Subventionsanspruch versehen ist -
dann wird das "Subventionsobjekt" teuerer gehandelt.
Die Eigenheimzulage wird zum reinen Durchlaufposten hin zu den Objektvermarktern.
Familienförderung ist dies nicht.
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