http://www.faz.net/-gqe-768nt
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 01.02.2013, 22:28 Uhr

Falsche Angaben über Inflation IWF tadelt Argentinien wegen Schummel-Daten

Argentinien hat laut dem Internationalen Währungsfonds nicht korrekte Wirtschaftsdaten weitergegeben. Die wirkliche Inflationsrate sei höher als von Argentinien gemeldet. Bis September soll das Land korrekte Daten vorlegen.

© AP Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Argentinien wegen der Weitergabe nicht korrekter Wirtschaftsdaten gerügt. Die Regierung des lateinamerikanischen Landes solle bis spätestens September die Erhebung der Statistiken über Inflation und Wirtschaftswachstum anpassen, hieß es in einem offiziellen Tadel (“declaration of censure“), den der IWF am Freitag in Washington veröffentlichte. Es handele sich um die erste Mahnung dieser Art, teilte ein Sprecher zuvor mit.

Die Inflationsdaten, die Argentinien an den IWF liefere, seien etwa um ein Drittel geringer als Statistiken, die unabhängige Experten errechneten, verlautete in Washington.

Die Regierung in Buenos Aires und der IWF liegen seit längerem im Streit. Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hatte sich bereits im vergangenen Jahr verärgert geäußert, nachdem der IWF mit einer entsprechenden Rüge drohte. Seit 2007 wird über das Zahlenwerk des Landes gestritten.

Argentinien lässt seit längerem keine IWF-Mitarbeiter zur Prüfung der Daten ins Land. Cristina Fernández de Kirchner hatte im Jahr 2010 gesagt, das Land arbeite an einem neuen Verbraucherpreisindex, der neue Konsumgewohnheiten beachte.

Argentinen hatte im Jahr 2001 seinen Schuldendienst einstellt. Der Staasbankrott war einer der größten in der Geschichte.

Macrons Wahl wird den Börsen nicht reichen

Von Gerald Braunberger

Die Aussicht, dass Emmanuel Macron französischer Präsident wird, hat die Börsen beflügelt. Doch auf Dauer wird das nicht reichen. Mehr 6 6

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Trumps viele offene Stellen

Donald Trump hat viele wichtige Positionen in seiner Administration auch nach beinahe 100 Tagen im Amt immer noch nicht besetzt. Das ist seit vielen Jahren so nicht vorgekommen. Mehr 0

Zur Homepage