http://www.faz.net/-gqe-8k9yr

Ausbildung : Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland stark gesunken

  • Aktualisiert am

Junge Menschen werden in Deutschland mit ein Ausbildung gut auf das Berufsleben vorbereitet. Bild: dpa

Gegen den EU-Trend sind hierzulande immer weniger junge Menschen ohne Stelle. Das zeigen Zahlen des Europäischen Statistikamts Eurostat.

          Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist im Gegensatz zu anderen EU-Ländern in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurückgegangen. Während die Jugendarbeitslosigkeit in den Jahren der Wirtschafts- und Finanzkrise in 18 von 28 EU-Ländern teils drastisch gestiegen war, sank die Quote in der Bundesrepublik deutlich von 15,2 im Jahr 2006 auf 9,3 Prozent im vergangenen Jahr. Die Zahlen legte das Europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag zum Internationalen Tag der Jugend vor. Die Statistiker erfassten unter anderem, wie viele junge Menschen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren weder in Arbeit noch in Ausbildung sind. 2015 galt das für 17,3 Prozent der Altersgruppe - ein Prozentpunkt mehr als noch 2006.

          Die Zahlen klaffen jedoch in den einzelnen Ländern weit auseinander: In Italien lag die Quote bei 31,1 Prozent, 9,5 Prozentpunkte mehr als 2006. Griechenland und Spanien hatten ebenfalls Steigerungsraten um die 9 Prozentpunkten. In Großbritannien, Dänemark und Finnland wuchs der Anteil um jeweils mehr als vier Prozentpunkte. Deutschland verzeichnete mit 5,9 Prozentpunkten den stärksten Rückgang aller EU-Länder. Auch in Bulgarien (minus 5,3 Prozentpunkte), Schweden (minus 3,4 Prozentpunkte), der Tschechischen Republik (minus 2,9 Prozentpunkte) und Polen (minus 2,8 Prozentpunkte) waren weniger Jugendliche arbeitslos.

          Weitere Themen

          Prostitution über soziale Medien Video-Seite öffnen

          Teilzeit-Freundin in Hongkong : Prostitution über soziale Medien

          Die Zahl der jungen Frauen, die in Hongkong Sex gegen Geld anbieten, wächst. In Kontakt mit ihren Freiern kommen die so genannten "Teilzeit-Freundinnen" häufig über soziale Medien. Dass dies ein gefährliches Ende nehmen kann, begreifen die Teenager häufig nicht.

          Topmeldungen

          Erdogan und die Wahl : Die türkische Kakophonie

          Erdogans Wiederwahl als türkischer Staatspräsident gilt als sicher – doch seine Partei könnte die Mehrheit im Parlament verlieren. Was geschieht dann?

          1:0 gegen Iran : Spanien zittert sich zum ersten WM-Sieg

          Es war keine souveräne Vorstellung: Denkbar knapp setzen sich die Spanier gegen das Team aus dem Mittleren Osten durch. Iran erzielt zwischenzeitlich zwar den Ausgleich – doch der Treffer zählt nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.