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Europas Top-Bonität in Gefahr Mit amerikanischer Brille

 ·  Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von 15 Staaten der Eurozone unter Beobachtung gestellt. Die Aktion hat politische Bedeutung: S&P fordert die Notenpresse. Findet die Agentur auf dem Krisengipfel Gehör?

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (63)
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bernd ullrich

Deutschland sollte seine Goldreserven aus Amerika .....

...... abziehen, solange dies noch möglich ist. Zumindestens wäre dies auch eine Form von Rating. Was ist das für ein Staat, der selbst viel höher verschuldet ist als die meisten Euroländer, die er kritisiert? Für den Euro gibt es immer noch 1,33 Dollar. Also was soll das? Die Amerikaner leben schon lange zu Lasten der Weltbevölkerung auf zu großem Fuß.

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Werner Bläser

Schachspiel?

Was hindert das amerikanische Finanzsystem angesichts ausufernder Schulden und Strukturprobleme der amerikanischen Wirtschaft bei gleichzeitiger völliger Reformunwilligkeit am Zusammenbruch? Seine schiere Grösse (einzig ausreichend liquider Bondmarkt für Grossinvestoren) und der Weltleitwährungsstatus des Dollar. Sollte dieser Status plötzlich wegfallen, wäre dies für USA der Super-Gau. Die Chinesen haben schon vor Jahren angekündigt, dass sie aktiv auf ein Ende der Dollar-Dominiertheit des Weltfinanzsystems hinwirken werden. Jetzt entsteht den USA auch noch Konkurrenz durch den Euro. Es fehlt nur noch eine gemeinsame Fikalpolitik und ein gemeinsamer europ. Staatsanleihenmarkt. Was passiert dann eigentlich mit dem Dollar, der "merkwürdigerweise" mittelfristig nicht zum ach so schlechten Euro aufwertet? Da soll der Euro dann wenigstens zur Weichwährung (EZB-Gelddrucken) werden, wenn es nach S&P geht. Der Dollar wäre dann nicht mehr so bedroht. Die S&P-Leute sind wahre US-Patrioten.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 08.12.2011 08:20 Uhr

Nachtrag: "Gott sei bei uns"

Früher traute man sich nicht den Namen des "Teufels" auszusprechen und umschrieb ihn dann mit "Gott sei bei uns". Der Teufel heißt in diesem Fall "WEG MIT DEM EURO". Ein TABU welches man noch nicht angeht, aber anders sind die Probleme nicht zu lösen. Man darf sich aber nichts vormachen, auch dies wird uns, wie auch die Niederlande, Finnland und Österreich, viel Geld kosten. Übrigens sollte man sich dann nicht auf ein neues Experiment wie den "Nord-Euro" einlassen, denn auch bei relativ gleichen Bedingungen entstehen im Laufe der Zeit wirtschaftliche Ungleichgewichte, wodurch die bekannten Probleme erneut auftreten.

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Timothy Thorson

wohl kein Anhänger von Keynes - 'deutsche Inflations-Klappen' entfernen

Ihr Artikel baut ein abenteuerliches Konstrukt von aneinander aufgebauten Konjunktiven auf (wenn dies, könnte dies, und dann könnte dies, und darnach könnte noch dies eintreten... ), an dessen Ende das "I"-Wort steht ['inflation'... nur flüstern, sonst erschrecken sich allzuviele hiezulande] als mögliche Apokalypse.
Ich empfehle die Meinungsstücke des Ökonomen Paul Krugman wo klargestellt wird, daß z.Zt. die Inflation das geringste Übel wäre. Von wg. amerikanischer Brille - wie wäre es mit 'deutschen Inflations-Klappen' abnehmen... Die gesamte Eurozone haftet füreinander, sonst gehen alle zusammen (im selben Boot) baden. Ausgabenkürzungen alleine führen zu einer Wiederholung von 1931-32 wo Herbert Hoover noch waltete im Weißen Haus, bzw. was der Reichskanzler Brüning an Sparmaßnahmen durchsetzte in der Weimarer Republik...

mit achtungsvollen Grüßen aus Berlin,

T Thorson

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Sabine Mersmann

Gott segne die ratingagenturen und den Markt!

Deutschland verdient kein Toprating, wenn es für die Schulden anderer Staaten haftet. Geld kann man nur einmal ausgeben. Entweder für die Schmarotzer im club-Med oder für Sozialleistungen in unserem Lande, für Infrastruktur und Bildung, für innere und äußere Sicherheit, für teure Antifa-Programme, für Gleichstellungsbeauftragte in Behörden oder Komissionen für dies und das und andere Versorgungsposten von verdienten und abgehalfterten politischen Mitstreitern, für die "Rettung des Weltklimas", für die Befriedigung unzähliger Lobbystengruppen usw. usf.
Endlich sind Entscheidungen angefragt und zwar recht zügig. Gott sei Dank werden Merkel und Co. durch den Ratingagenturen und Markt gezwungen, Prioritäten zu setzen.

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Dietmar Kober
Dietmar Kober (dikob) - 07.12.2011 19:19 Uhr

Es muß doch möglich sein die EU und damit Dtld. zu ruinieren! S&P, ick hör dir trapsen.

Egal, wie diese Firmen heißen, so werden sie immer ihre eigenen, sprich amerikanischen Interessen verfolgen. Da das amerikanische Desinteresse an solidem Haushalt seit Busch II bekannt ist, ist auch diesen Agenturen ein solides Haushalten kein Thema. Sollte also unser Eurokrisengipfel dem Werben dieser sich selbst diskreditierenden Kreditwürdigkeitsprüfer folgen, und dabei ist es völlig egal mit welchem verschleiernden Namen unsere eigenen Destruktivfiguren den Weg in Realwirtschaftsabbau, in Blasenbildung für Finanzbranche und Spekulation zu beschöningen gedenken, so sollte es für uns Deutsche dann nur noch heißen, zusammen mit den wenigen Gleichgesinnten, diesen selbstmörderischen Verein sofort wegen Zielsetzungsmißbrauches zu verlassen. Es ist ein Märchen, daß wir nur infolge unserer Eigenschaft als EU-Mitglied erfolgreich wirtschaften konnten. Jede Wette, wir wären ohne die EU heute weiter, vor allem nicht von betrügerisch mißwirtschaftenden Volkswirtschaften so fatal abhängig!

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Hasso Kürsten
Hasso Kürsten (hassok) - 07.12.2011 18:31 Uhr

Fazit

die vier vermeintlichen Rettungs- Alternativen
1. Eurobonds
2. Anleihekäufe der EZB
3. Umwegfinanzierung durch den IWF
4. EFSF Banklizenz
scheinen für die "politisch korrekten" EU- Zauberlehrlinge und öffentlichen Medien alle einigermaßen plausibel, sind aber insgesamt illegal und verfassungswidrig und kommen viel zu SPÄT ! Das Fazit spricht der Autor nicht aus: die legal und wirtschaftlich mittlerweile unvermeidbare Zahlungsunfähigkeit des ClubMed, insbesondere auch von F, It und Spanien, letztere mit einem gemeinsamen Refinanzierungsbedarf EUR 150 Mrd. noch vor dem 31Jan12. Nur noch ein wenig Geduld also, verehrter Herr Steltzner, dann löst sich dieses Problem gründlich von selbst, und zwar (mit listenreicher Nachhilfe aus Übersee) ganz und gar "inkorrekt".
(wie immer, gut der Mann)

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 07.12.2011 17:49 Uhr

800.000.000.000 Euro, diese Zahl nannte der Präsident des Bundesrechnungshofes ....

... vor ein paar Tagen auf einer Pressekonferenz. Den Betrag hat D an Bürgschaften und Garantien gegeben - dies ist sozusagen "amtlich". Wenn davon nur die Hälfte gezogen wird (so gut wie sicher), dann beträgt die Verschuldung Deutschlands 100 % des BIP, wird alles gezogen dann sind es 138 %. Auch eine wirklich gutwillige Agentur, wird bei diesen Aussichten nicht mehr an dem AAA festhalten können. Dies ist nicht das Ergebnis böswilliger Ratingagenturen, sondern einer verheerenden Politik der führenden Protagonisten in Berlin und Brüssel. Denn dort gibt es ein absolutes TABU, verbunden mit einem totalen Denkverbot und ausgesprochen wird es schon mal garnicht. Dieses TABU hat wirklich die Rolle des "Gott sei bei uns" - aber gerade dieser "Gott sei bei uns" wäre vermutlich die einzige nachhaltige Lösung der Probleme. Meine Hoffnung ist, dass der weitere Druck solche Schmerzen verursacht, dass man den Namen des "Gott sei bei uns" endlich ausspricht und sich aus dessen Fängen befreit.

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Konstantin Schneider

Jetzt hilft nur noch eine Firewall gegen Spekulanten

Das Spiel des anglo-amerikanischen Kapitalismus kann Europa nicht gewinnen, weil es sich bereits viel zu stark hat deregulieren lassen und deshalb willkommene Beute von Spekulanten ist, deren Logik nach wie vor darauf abzielt, alles, was Verwertbar ist, auszuschlachten und den Rest wegzuwerfen. Die Kriege, die sowohl das UK wie auch die USA geführt haben, kommen uns jetzt teuer zu stehen, denn wer sich andauernd unnötige Niederlagen einhandelt, der wird sich zuletzt natürlich auch an Europa vergehen. Dagegen hilft nur noch eine Firewall.

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Ralf Kowollik

Bei Herabstufung ist der Euro am Ende

Sollte Deutschland tatsächlich seine Top-Bonität verlieren, dann wäre der Euro so gut wie am Ende. Die Deutschen werden es nicht hinnehmen, dass ein so leistungsstarkes Land wie Deutschland sein AAA-Rating verliert, während nebenan das bis über die Ohren verschuldete Großbritannien, dessen Staatsverschuldung fast griechische Verhältnisse erreicht, weiterhin sein "Triple-A" beibehält. Die Schmach wäre zu groß. Da wird dann auch das Gerede unserer Politiker über die angeblichen "Vorteile", die der Euro für Deutschland bringt, nichts mehr helfen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.12.2011 19:38 Uhr
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Jon Gretzky (jgr271) - 07.12.2011 19:38 Uhr

Wieso erst bei Herabstufung?

Der Euro war von vorneherein ein Rohrkrepierer, und das wurde von Fachleuten (den echten meine ich jetzt, also solche die wußten wovon sie redeten anstatt der Regierung nach dem Mund zu reden) lange, laut und deutlich genug gesagt... und von unseren lieben Volksvertretern in einem Akt reinen Hochverrates ebenso lange und deutlich ignoriert.

Der Euro war noch nie woanders als "am Ende".

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Wassilios Kafiwas

Was spricht den gegen mehr Objektivität und Transparenz?

Ich habe manchmal den Verdacht, dass manche Kommentare hier eher beeinflussend wirken anstatt hinterfragend, analysierend oder aufklärend. Schade, kaum oder schwerlich zu erkennen ob Lobbyisten hier am Werk sind.

Um zum Sachverhalt zurückzukehren, was spricht den gegen eine transparente Ratingagentur, die durch ein Stiftungsmodell, Unabhängigkeit & Objektivität sicherstellt? Würde sie Misstände nicht aufzeigen? Berücksichtigen die heutigen Agenturen etwa die katastrophale amerikanische Finanzlage bei der Erstellung ihrer Bewertungen?

Triple A bedeutet für mich nur noch, auf gut schwäbisch gschwätzt: Alles-Am-A****

P.S.: Würde die FAZ den im Schwäbischen oft und nicht bös gemeinten Ausdruck A**** eigentlich zulassen? ;-)

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Stefan Oehm

Ratingagenturen - die eigentliche Gefahr

Wie kann es sein, dass eine kleine Anzahl privatwirtschaftlicher Ratingagenturen, die von keiner unabhängigen Stelle kontrolliert werden, nach intransparenten Kriterien urteilen und samt und sonders in dem am höchsten verschuldeten, dabei aber immer noch höchst bewerteten Staat, den USA, beheimatet sind, weltweit Volkswirtschaften beurteilen dürfen - und dabei soviel Macht ausüben, dass sie die nach völlig anderen Regeln funktionierende Weltwirtschaft ins Wanken bringen können? Objektiv betrachtet haben Rating-Agenturen absolut keine direktive Macht. Nirgends. Es besteht deshalb absolut keine Notwendigkeit und kein Zwang, sich nach ihrer Einschätzung zu richten. Warum, frag ich mich, zittert trotzdem die halbe Welt, wenn solche obskure Unternehmen hüsteln? Die USA sind gefordert, auch diese Büchse der Pandora zu schließen, die sie geöffnet haben. Und zwar schleunigst. Sie erst haben ihnen die Macht gegeben, die sie jetzt ausspielen.

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Wilhelm Mostert

Mit amerikanischer Brille

Kurzum dieser Standard von S&P ist wirklich poor.

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Michael Uihlein

Haltet den Dieb!

Wer hat das grösste Staatsdefizit - absolut und relativ?
Wer steckt seit Jahrzehnten kein Geld in die Infrastruktur?
Wer ersetzt seine Industrie durch die "Bankindustrie"?
Wer hat die schlechtesten Schulen?
Wer lässt seine Bürger hungern um Steuern zu sparen?
Wer glaubt, all diese Defizite durch Importe ausgleichen zu können - Importe von Geld, Waren, Wissen und klugen Köpfen?
Bestimmt weder Griechenland, noch Spanien oder Italien!
Nur läuft seit der Bankenkrise nichts mehr wie früher:
Die Weltmacht, die glaubt, sich alles leisten zu können, kämpft immer noch mit den Folgen der Bankenkrise und kommt nur im Schneckentempo aus der Rezession. Ihr Top-Rating wurde bereits herabgesetzt. Es war also höchste Zeit, etwas dagegen zu tun:
Wenn man selbst nichts leistet, hilft bekanntlich am besten, andere schlecht zu machen. Die Mittel sind billig und probat und werden von der eigenen Bankindustrie gefördert:
Gerüchte streuen! den Fokus auf andere richten! Und die FAZ fällt auch darauf rein!

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Karl Friederichs

Schon mal hinterfragt, was "natürlich" erscheint ?

Für Herr Stelzner ist die Sache so klar, dass er seine Meinung statt Begründung mit dem Zusatz "natürlich" versieht: "So könnte man den Schuldner Italien vom Markt nehmen, wodurch natürlich jeder Anreiz für eine künftig solide Haushaltsführung genommen und die Glaubwürdigkeit der EZB zerstört würde." Ich habe in der FAZ noch nicht gelesenn, warum der Vorschlag des Sachverständigenrates nicht geeignet sei, den Eintritt dieser "natürlichen Folge" zu verhindern. Umgekehrt scheint noch die Erkenntnis verdrängt zu werden, dass Sparpolitik alleine dazu führt, dass sinkende Nachfrage über sinkende Steuereinnahmen zu steigenden Staatsdefiziten führt - ein Teufelskreis. Ist Volkswirtschaftslehre nur das Haushaltsbuch der schwäbischen Hausfrau ? Auch wenn man die Geldverteilung a la Bernanke ablehnt: Es ist Zeit, wirksame Budgetbegrenzungen der Staaten mit einer Zinsersparnis durch EZB-Refinanzierung und einem EU-Marshall-Plan zu verbinden.

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Laura Ratini

Standard & Poor hat schon die Statistik von Suedkurier Konstanz von heute schon glesen?

Nicht nur Deutschland oder Italien, es gibt viele andere Länder, denen es nicht so schlecht geht, wie sie erzählen. Außerdem stand heute in dem New York Times, dass Obama das warme Wasser enteckt hat, und zwar: wie wird er das Defizit ausgleichen? Genau so wie Monti, sie sind zusammen zur Schule gegangen und deswegen haben die gleichen Lösungen gefunden, um aus der Schuldenkrise herauszukommen. Alle werden mehr Steuer bezahlen. Wenn alles so einfach ist, nächstes mal kandidiere ich auch und werde die Wahrheit erzählen: mehrere Steuer für alle wird mein Slogan sein, und wie schon ein amerikanischer Politiker gesagt hat, es wird mich nur das Geld für meine Werbekampagne interessieren. Je trivial ist die Lösung, desto mehrere Chancen haben die Kandidaten. Falls jemandem eine neue Steuer einfallen sollte, kann er mich gerne schreiben, mit neuen Steuern werde ich noch mehrere Chancen haben, ausgewählt zu werden. Kein Wunder, dass Amerikaner ihr Land verlassen, Obama macht ihnen Angst.

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Michael Arndt

Was war zuerst da: Die Henne oder das Ei?

Die gleiche Frage kann man heute auch stellen: Was war zuerst da? Die Einschätzung einer Ratingagentur oder der Kursverfall der EURO-Anleihen?
Die Antwort liegt auf der Hand, ebenso die Pleite des halben EURO-Raumes (Frankreich zähle ich dazu). Über die faktische Mithaftung der anderen Länder sind alle insolvent.
Die erwartete Rezession in 2012 wird Europa den Rest geben. Übrigens haben die USA auch kein "AAA" mehr, das scheint bei einigen Kommentatoren in Vergessenheit geraten zu sein.

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Volker Westerborg

FED und RATEAGENTUREN im Inflationsverbund

Bravo Herr StelTzner!
Endlich wird es ausgesprochen: was RATEAGENTUREN und FED machen, wünschen und VERLANGEN ist eine INFLATIONSTRÄCHTIGE Politik aller Beteilgten: Flotte Aufkäufe von Staatsanleihen. Das schiebt den Staatsbankrott hinaus. Bis zur nächsten Blase. Oder bis Chinesen keine AAA-US-Anleihen mehr kaufen.

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Franz Munte

Das Geschwätz der Medien incl. FAZ vom " erwarteten großen Befreiungsschlag" nervt,

es führt zu einer immer höheren "Erwartungshaltung", mit der die interessierten Kreisen (USA; England und EU-Pleiteländer/-aspiranten) deutschen Wohlstand umverteilen wollen. Es kann und darf keinen "großen Befreiuungsschlag" gegen jahrzehntelange Misswirtschaft der PIGS geben!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.12.2011 09:44 Uhr
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Jon Gretzky (jgr271) - 07.12.2011 09:44 Uhr

Es hört sich in der Tat...

...fast so an wie die Wehrmachtsberichte aus den letzten Kriegstagen. Da wurde auch immer noch vom Endsieg geredet, obwohl das Land buchstäblich zu Klump gehauen wurde.

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Horst Ziegler

Normative Kraft des Faktischen

Einige Foristen werfen dem Artikelschreiber vor, er hielte sich bedeckt. Er geißele nur, hielte aber mit seiner Meinung hinter'm Berg. Diese Foristen vergessen, dass es keine eindeutigen Lösungen gibt: Der Königsweg ist versperrt. So wird es kommen wie in der Tendenz erkennbar: Gelöscht wird durch Gelddrucken. Dann erfolgt der Wiederaufbau durch eine Kombination aus Gürtel enger schnallen und Kreditfinanzierung. Den Erfolg der Wiederaufbau-Maßnahmen können wir dann in 10 bis 15 Jahren erkennen. Die normative Kraft des Faktischen und die Angst der Parteien vor den Wählern bestimmen den Prozess. Also warten wir mal ab bis Sammstag!

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07.12.2011, 09:24 Uhr

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