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Zypern Reicht die neue Zwangsabgabe?

 ·  Im Ringen um eine Rettung Zyperns vor dem Staatsbankrott keimt wieder Hoffnung auf. Das Parlament billigte Einschränkungen im Kapitalverkehr und die Bildung eines Solidaritätsfonds zur Rekapitalisierung der Banken. Eine der großen Banken des Landes soll aufgespalten werden.

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Hans-Joachim Kirchner

"Die Europäische Union hat Zypern eine Frist bis Montag gesetzt,

um eine Eigenbeteiligung von 5,8 Milliarden Euro aufzutreiben."

Warum blos werde ich den Eindruck nicht los, dass uns die Politiker - "Hand in Hand" mit den "folgsamen" Medien - wieder einmal kräftig verschaukeln.
Da quakt die EU, dass Zypern einen Eigenanteil von rund 7 Mrd. aufzubrimgen habe - einen Tag später "verkünden einige Medien den Betrag von ca. 5 Mrd - nun "reicht" offenbar bereits die Summe von 3,8 Mrd.
Und am kommenden Montag dürfen wir glücklich sein, wenn die Zyprioten mit 1 Mrd. wirklich Beiträge leisten - es ist die Methode, die den "stumpfsinnigen" Zahlern immer wieder "um die Ohren gehauen" wird !

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Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 23.03.2013 14:30 Uhr

Ich glaube nicht, Herr Drux - der Euro wird einfach implodieren; die ganze Euro-Rettung

laeuft nunmehr abgekoppelt von den realwirtschaftlichen Problemen, diese nur vergroessernd - die gegebenen Garantien, die faktischen Transfers im System der target claims ... koennen auch von D schon laengst nicht mehr aufgefangen werden ... deshalb laufen Merkel & Co weiter im Hamsterrad, um die Illusion aufrecht zu erhalten und Buchwerte bei der EBZ nicht berichtigen zu muessen; die Realwirtschaft nimmt aber ihren eigenen Lauf - wenn Rehn den Merkel-Monti veranlasst, von 140 Milliarden ueberfaelliger ( zur Haelfte aus 2010, 2011) Lieferantenforderungen nur 20 Milliarden in 2013 zu begleichen (und dies ab September) ... ist es klar, dass es Knallen muss; wenn das Volk Nichts mehr zu fressen hat, dann faellt das Gequatsche der Alternativlos-Hohepriester ins Nichts; der realwirtschaftliche Knball in den grossen Laendern SP, IT, ggf. FR kommt unaufhaltbar ... und dann faellt der Euro in 1 Tag in sich zusammen; aber dann werden Merkel & co schon im politischen Asyl in den USA sein.

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Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 23.03.2013 10:34 Uhr

Kapitalverkehrskontrollen werden mittelfristig zum EURO Austritt führen

Die EURO Rettung zeichnet sich dadurch aus, dass alle Rettungsaktionen zu neuen Problemen geführt haben und auch noch führen werden, die weitere Rettungsaktionen erfordern. So hat man bei dem Haircut in Griechenland vor einem Jahr zwar die hohen Verluste der giechsichen Banken, die aus dem Schuldenschnitt bei den griechischen Banken resultierten, über das Rettungsprogramm ausgeglichen, die zypriotischen Banken, die geschichtlich den griechischen Banken gleichzusetzen sind und ebenfalls hohe Verluste mit dem griechischen Haircut hatten, mit ihrem Problem alleine gelassen. Die griechische Schuldenschnittrettung ist also die Ursache für die gerade erfolgende Zypernrettung. Die schlauen Rettungsvorschläge über Kontenenteignung sind jetzt wieder Ursache für Kapitalverkehrskontrollen, die wiederum werden die Wirtschaft zwingen, den Zahlungsverkehr ausserhalb der Banken zu suchen. Das wird zu Engpässen bei der Bargeldversorgung führen - und das wird neue Zahlungsmittel erfordern.

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Peter Sikorski

Was soll das?

Ich finde die Überschrift der FAZ beschämend. Was soll diese Frage? Rechtsbruch akzeptiert und jetzt geht es nur noch um die Konditionen? Offensichtlich wollen sich diejenigen, die von diesem System profitiert haben nicht an Verlusten beteiligen UND werden noch von EU und Zyperns Regierung hofiert: Systemtypisches Verhalten und zwar sprichwörtlich! Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Die EU ist ein Schutthaufen voll von unfähigen Personen in Kernpositionen. Diese Entwicklung ist schlichtweg untragbar und muss geändert werden. Alternativlos und systemrelevant sind NUR die Bürger Europas! Sie müssen von der schamlosen, unfähigen Politikerkaste geschützt werden. Für mich heisst es bei der Bundestagswahl die Alternative zu wählen.

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Rolf Huchthausen

Was mich am zyprischen Bankenzauber interessiert, sind ...

... die Bilanzen dieser Banken. Ok, Unmengen Schwarzgelder aus fragwürdigen und kriminellen Geschäfte liegt vor Ort prima verzinst auf der hohen Kante. Aber was machen die Banken mit diesen Einlagen?

Banken leben ja auch vom Kreditgeschäft. Wieviel und an wen haben zypriotische Banken ihre Kredite vergeben? Und warum sind die Russen so auffällig ruhig? Kann es sein, daß zypriotische Banken "russisches Business" (was auch immer das sein mag) befördern? Und den nun flüchtigen, russischen Investoren mit Krediten zypriotischer Banken eine Pleite dieser Banken gar nicht so ungelegen kommt?

Und kann es sein, daß die EZB diese Kreditverträge als Sicherheitsmüll für ELA-Hilfen in der Bilanz führt? Was kommt da auf uns zu, wenn dies so ist? Die schwedische "Svenska Dagbladet" will erfahren haben, daß die EZB geplatzte Hypothekendarlehen und rostige Fahrräder als Sicherheiten für ihr spanisches Engagement in der Bilanz pflegt.

Frei nach Kauder: Wann sagt man den Menschen die Wahrheit?

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Dr. Hans Juergen Gruener

Die nonchalance und coolness unserer Miteuropäer aus der Levante können einen Mitteleuropäer...

...schon zur Weißglut bringen.

Hier wurden allerdings kulturell sehr unterschiedliche Welten in einen €uro gepackt. Ich will ja nicht sagen, dass ich nicht nach Zypern in Urlaub fahren würde (vorerst sicher nicht) oder eben nach Griechenland, wo ich ganz früher sogar ziemlich häufig war. Als Urlauber geniest man die kulturelle Differenz und schmunzelt über manche Unlänglichkeiten, über manche wieder weniger, was zum Wechsel der Urlaubslandes führen kann. Etwas grundsätzlich anderes ist es mit Alexis Sorbas in einem "Verein" oder einer Währungsunion zu sein.

Wie man ja auch in etwas angesehenere Vereine nicht so einfach reinkommt, bei bestimmten ja Bürgen, die schon Mitglieder sind, vorweisen muss, ist es natürlich auch Blödsinn diese Währungsunion zu überdehnen, wie das nunmal geschehen ist.

Bekanntlich funktionierten Einrichtungen, wie die alte EWG recht gut. Ich bin auch keineswegs gegen eine europäische Zusammenarbeit, aber Phantastereien neigen zum Scheitern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.03.2013 13:32 Uhr
Jürgen M. Backhaus

je später die Einsicht des Scheiterns, umso größer der Verrat

Die €urobefürworter behaupten ständig Synergieeffekte durch die gemeinsame Währung zu erzielen. Nur wie bekannt sein dürfte, können Synergieeffekt auch kontraproduktiv wirken, wenn gewachsene Kulturen beginnen gegeneinander zu arbeiten. Gerade die deutsche Politik hätte genug Anschauungsmaterial, wie sich größenwahnsinnige Projekte entwickeln können. Erinnert sei an das Daimler-Chrysler-Debakel, das nach Milliardenverlusten in 2010 beendet wurde. Exmanager Jürgen Schrempp hielt sich für Supermann und wollte den globalen Markt beherrschen.
Auf dem Rücken der europ. Steuerzahler wird gerade ein ähnlich gefährliches Projekt durchgeführt, ungefragt und völlig fahrlässig ("wird schon gutgehen"). Wer behauptet, dass DE von diesem Projekt profitieren muss, unterliegt nur der Illusion seiner unrealistischen Prämissen. Der Süden hat seinen Profit gezogen, kann aber die Rechnung nicht begleichen. Das ist offensichtlich. Die Dilettanten werden das Scheitern des € so lange als möglich leugnen.

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jean-claude pfister

JA, Zypern ist Systemrelevant !

Ich bin erstaunt wie hier auf Zypern gedroschen wird . Es geht doch hier nicht mehr um Finanzhilfen !
Hier wird die Schlacht zur Errichtung der EU Diktatur geschlagen. Zypern ist relevant für eine EU Diktatur. Hier wird getestet wie man die Mittelschicht enteignen kann ! Russland und die EU haben sich geeinigt über ihre Einflussgebiete. Barosso in Moskau und Russland gibt keine Zypern Hilfe !
Das Packet hiess , ihr lasst uns Zypern (EU) und wir mischen uns in Zukunft nicht in eure Angelegenheit. Die Blöcke sind abgesteckt! Die lupenreinen Demokraten haben sich auf die Zukunft geeinigt. Es geht schon lange nicht mehr um Finanzhilfen, es geht um Enteignung, Entdemokratisierung und totälitäre Machtbefugnisse aus Brüssel. Und dem Bürger wird vorgegauckelt das Zypern undankbar wäre und der glaubt es auch noch..wie auch hier im Forum leider viel zu oft zu lesen ist.

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Peter Niveus
Peter Niveus (niveus) - 23.03.2013 08:44 Uhr

So einfach könnte man Zypern vor den Banken retten

Die Bürger nehmen einen Kredit für 1 % Zinsen bei ihrer genossenschaftlichen Staatsbürgerbank und kaufen damit ihre Staatsanleihen für 3 % Zinsen. Der Staat kauft mit dem Erlös der Anleihen die eigenen Schuldverschreibungen am Sekundärmarkt zurück.

Infos: Bürger-bailout

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Elisabeth Dreier

Für was soll es reichen? Es wird auch ohne Euro auf Zypern weiter gehen.

Nur dies wollen einige Leute nicht. Da ist unser Bundestag zu nennen, alles eurofanatische Parteien, von den wieder anders fanatisch gearteten Linken abgesehen. Und dann die EZB, die schon Kredite vorgeschossen hat, damit Zyperns Zahlungsverkehr Monate weiter laufen konnte, damit also die reichen gut Beratenen schon längst ihr „Schäfchen im Trocknen haben“. Dafür zu haften haben nun alle Mitgliedsstaaten des ESM, also vor allem der normale Steuerzahler. Und dies soll rechtmäßig sein? Warum stoppte man dies nicht sofort als das Griechenlanddebakel oder spätestens nachdem das Problem für Zypern absehbar war. Die EU, die EZB sind eine Finanzdiktatur, die alle Steuerzahler unter ihre Fittiche nehmen wollen, mit dem Anschein von Gesetzmäßigkeit. Raus aus dem Euro, strikte Distanzierung zur EU. Angst gilt es nur vor weiter steigenden Zahlungen für den Euro und zunehmender Macht der EU zu haben. Denn EU und Euro schaffen nur Zwietracht zwischen den Völkern und innerhalb der Gesellschaften.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 23.03.2013 08:16 Uhr

Es gibt nur eine Rettung: Besinnung auf die Regeln Sozialer Marktwirtschaft

Wie es gelingen kann, führte bisher nur Island überzeugend vor:
1. Gesetz z. Kleinanlegerschutz
2. Gründung v. staatl. Good Banks, Überführung d. soliden Inlandsgeschäfts; das fragwürdige Auslandsgeschäft bleibt bei alten Banken, Kapitalverkehrskontrolle.
3. Steuerreform, die mit entsprechender Progression Schwache entlastet u. Starke angemessen fordert.
4. Nutzung der (Rettungs-)Kredite zur Förderung und Stabilisierung der Wirtschaft
5. Juristische Aufarbeitung (SEK für Finanzdelikte) des Desasters mit Dingfestmachen der Verantwortlichen

Islands Erfolg (Wirtschaftsaufschwung, Stärkung demokr. Mitbestimmung, deutlich gewachsener sozialer Zusammenhalt) überzeugt, war aber letztlich nur über energisch-diszipliniertes Eingreifen der Bevölkerung möglich, die z.B. das Parlament zwang, die britisch-niederl. Forderungen abzuweisen!
Ein Wunder, das so ziemlich alle zentralen Koordinaten der herrschenden Krisenökonomie in Frage stellt - aber nur dies ist Soziale Marktwirtschaft! Weiter so!

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heinz herzing
heinz herzing (heinz48) - 23.03.2013 07:39 Uhr

Was soll das

ohne eine Entschuldigung auf knien für die Verunglimpfungen der Deutschen gibt es noch keinen Cent für ein durch und durch korruptes kriminelles Politsystem . Und das sollte jedem in Europa unmissverständlich klar gemacht werden . Wo bleiben eigentlich unsere Nachbarn im Solidareuropa wenn unsere Kanzlerin übelst beschimpft oder verunglimpft wird kein einziger stellt sich auf die seite von A Merkel . Also ausser unsere Bereitschaft diesem Korrupten Südeuropa eine weitere Partie zu Lasten unserer Kinder zu Finanzieren will keiner etwas mit uns zu tun haben . Diese Politverbrecher spielen den Deutschen ihr eigenes Totalversagen zu . So nicht das muss in Zukunft schmerzhafte folgen haben . Einfach Pleite gehen lassen ohne einen Finger zu rühren wäre die einzige akzeptable Antwort .

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Guilia Cardoso

Der Fisch stinkt vom Kopfe her

Mittel aus der Rentenkasse zu verwenden, ist schon leicht kriminell. Und dies nur, weil die Damen und Herren Politiker, ihr eigenes, bei den Banken geparktes Geld schützen wollen.

Das Geschäftsmodell Cypern ist gescheitert und kein Ersatz in Sicht.

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Martin Winkler

Wann durchleuchtet das Zyprische Volk endlich seine Abgeordneten?

Diese wehren sich dagegen bisher parteiübergreifend erfolgreich. Hier liegt der für mich bisher einzig erkennbare gemeinsame Nenner für das irrationale Verhalten von Regierung und Parlament. Aber Vorsicht. Hochmut kommt vor dem Fall. Auch Deutschland verweigert seit Jahren die Ratifizierung der Richtlinie für Transparenz. Manchmal ist etwas Entwicklungshilfe aus Brüssel hilfreich.

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Andreas Gati

bail-out über sog. 'Kredite'

Klar, saß das 'Rettungsprogramm' zustande kommt auch wenn die Eigenleistung von 5,8 Mrd teilweise Luftnummern aus nicht eintreibbaren (Rentenkasse) oder nicht verwertbaren (Klöster) Geldern besteht.

Entscheidend ist dann aber, saß Zypern 10 Mrd 'Kredit' erhält. Dieses Geld kann niemals zurück gezahlt werden. Es entspricht 2/3 des BSP und dazu bricht gerade die Haupteinnahmequelle des Landes (Banken) weg, denn die Oligarchen werden Stück für Stück die Gelder abziehen und keinesfalls weiter dorthin transferieren.

Diese 'Kredite' sind - wie schon bei GR - das eigentliche bail-out. Das Geld kommt nie zurück. Die als 'Sicherheiten' verlangten Reformen ändern nichts am Grundübel, der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit durch eine überbewerteten Inlandswährung.

Dieses als Kredite getarnte bail-out lässt den Euro-Phantasten das Problem wunderbar in die Zukunft verlagern nach dem Prinzip: nach mir die Sinnflut.

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Karl Hammer

Dritter und letzter Akt.

Merkel lobt die großen Anstrengungen der Zyprioten, obwohl die geforderte Summe leider nicht zusammengekommen ist. Schäuble erklärt sich bereit, daß die Deutschen als einen Akt der Solidarität den Fehlbetrag ausnahmsweise und einmalig übernehmen, weil wir die Zyprioten nicht zurücklassen dürfen, sie schon genug durchgemacht haben und sonst die Erdrotation in Gefahr sein könnte.
Vorhang auf!

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Thomas Gerlach
Thomas Gerlach (sogehts) - 23.03.2013 04:11 Uhr

Gegenfrage: Wofür reichen?

Wofür soll die Zwangsabgabe schon reichen? Um den Staat Zypern und sein überblähtes Bankensystem zu retten, dafür sicher nicht.

Um Brüssel Hilfsgelder aus dem Kreuz zu leiern, dafür reicht aller Wahrscheinlichkeit nach bereits die Ankündigung - ohne Umsetzung. Notfalls wird es auch ganz ohne einen Beschluß zur Zwangsabgabe gehen; wenn es hart kommt, zahlen EZB und EU den Schaden auch ganz allein.

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Dieter Ackermann

"Die Gefahr kommt von Westen"

Wir wären alle gut beraten, wenn wir uns von den Leitmedien und unserer Politiker – Mafia mit diesem zypriotischen Ablenkungsmanöver nicht ständig einlullen und ablenken ließen und unsere Blicke mehr auf Zentraleuropa und ganz speziell auf Frankreich richten würden, denn dort bahnt sich demnächst der wahrhaftige Untergang des Abendlandes (Europa) an.

Über diese lächerlichen 10 Milliärdchen, die in Zypern zur Debatte stehen, wird bald niemand mehr reden, wenn Frankreich demnächst so ca. 3 bis 5 Billionen € anmelden wird (notabene: eine Billion sind 1000 Milliarden).
Bis diese Summen bei uns dann zusammengekratzt werden, muss sogar eine Halbierung der Harz IV – Einkommen in Betracht gezogen werden!

“Die Welt wird schöner jeden Tag. Man weiß nicht, was noch werden mag. Das Blühen will nicht enden! .....“ (frei nach Ludwig Uhland: “Frühlinsglaube“)

Also: Die Gefahr kommt vom Westen – der “gallische Hahn“ ist ante Portas und lässt Grüßen!

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Hein Dattel

An die eigene Nase fassen

müssen wir uns. Scröder, Riester und die Abzockerbranche haben die privat, kapitalgedeckte Rente erfunden und den Menschen das Geld aus der Tasche gezogen. Sie haben auch eine Beteiligung an den Gewinnen der Versicherungen versprochen, was sich inzwischen als illusorisch herausstellt. Zypern und andere haben hohe Renditen versprochen. Alles (Banken) ist mit Allem verknüpft. Deswegen die Systemrelevanz aller Banken, egal wo sie ihren Sitz haben.
Aus einen deutschen Volk von Sparern wurde ein Volk von Renditegeiern. Die Finanzdienstleister haben über die sofort fälligen Provisionen ihre Schäflein längst im Trockenen. Wo das Geld der zinsgierigen Anleger geblieben ist, interessiert die Finanzdienstleister wie Maschmeyer nicht die Bohne. Es müssen Gesetze her, die die Finanzschurken und ihre poltischen Handlanger zur Rechenschaft ziehen.

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Art Bleiglass

Eine 25%ige Zwangsabgabe...

... ist immer noch besser als 45% Steuern auf Schwarzgeld, nur trifft es nicht nur die richtigen. Es bleibt mir ein Raetsel warum Zypern nicht dem Euro endlich ade sagt und wieder Herr seiner eigenen Probleme wird. Es brennen langsam zuviele Fahnen in Europa.

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Britta Litterscheidt

Das ist doch nicht mehr zu toppen! - ALSO DOCH ein Solidarfonds u.a. aus der Rentenkasse!!??

In Teilschritten hat das zypriotische Parlament - 22.03.13 aktuelle Meldungen 23:30 Uhr
Kapitalverkehrskontrollen zu gestimmt
und... "einem" Solidaritätsfonds,
der - wie es übereinstimmend aktuell lautet: (!!!) - aus Mitteln der orthodoxen Kirche Zyperns und: DER RENTENKASSE bestückt werden soll.

MORGEN soll dann (angeblich) über die "Reichenabgabe" abgestimmt werden.

DIES, was vehement - u.a. von Merkel! abgelehnt worden ist (Fonds unter Beteiligung d. Rentenkasse) ist nun "beschlossene Sache". Und morgen - beim Treffen der Finanzminister wird darüber "hinweggelächelt"... Schau´n wir mal...

DAS kann nur REALSATIRE sein - Das ist nicht mehr zu toppen

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.03.2013 12:03 Uhr
Britta Litterscheidt

@ Herrn Gruener

...mir geht es um folgenden Aspekt:
Der Solidaritätsfonds = eine Mogelpackung. Dieser Sachverhalt hat sich doch nicht (!) geändert, indem nun das Parlament an weiteren "Mosaiksteichen d. Rettungsplans herumdoktert".
Dieser Fonds sollte & soll Staatsanleihen auflegen u. - so der akt. Stand - mit Kapital a. insb. Rentenkasse u. Kirche gefüllt werden. Gestern d. Meldung: "besichert" insb. mit zukünftigen Erträgen a.d. Ergasförderung.

Es stellen sich doch simple folgende Fragen:
- wer kauft wohl diese Anleihen - freiwillig? - Bzw. muss sie ggfl. kaufen?
- welche Erträge wird wohl dieser Fonds "erwirtschaften"?
- und wenn dieser Fonds "nicht mehr zu halten ist":
empfehlen Sie dann d. EU- Dilettanten den Zugriff a.d. zypriotische Rentenkasse, weil da noch ein Restchen zu holen wäre?
Die "Eigenleistung Zyperns" kann n-i-c-h-t zum erheblichen Teil darin bestehen, dass man
Vorschläge macht, die völlig inakzeptabel sind.

Fazit: Der Rettungswahnsinn geht noch grotesker weiter...

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Dr. Hans Juergen Gruener

Wir Deutschen sollten uns über einen Solidarfonds unter Einschluss der Rentenkassen auf ...

...keinen Fall aufregen, denn was geschah denn bei uns nach 1989 ?

Wenn die Wiedervereinigung buchhalterisch sauber durchgezogen worden wäre, hätte man nicht einfach Millionen von Personen in unser Rentensystem "einwandern" lassen dürfen sondern hätte diese Kostenkomponente über die Steuer abwickeln müssen.

Das hätte allerdings zwei Nachteile gehabt: Der sog. kleine Mann hätte das gemerkt. Der "große Mann" hätte dieses Mehr an Steuern kategorisch abgelehnt und mit dem Produktionsstandort Deutschland, der "unter die Räder komme" und Entlassungen gedroht.

Wenn wir schon kritisieren, sollten wir, im Glashaus sitzend, nicht, was diesen Punkt anbelangt, auf die Zyprer mit Steinen werfen. Das steht uns zu allerletzt an. Übrigens wurde im Zusammenhang auch in meine ständische Altersversorgung "eingewandert". Es fand so eine Art "Durchwinkdiskussion" statt, in der ich heftig protestierte (als einziger !!). Die Aggressionen, die auf mich abgehen, waren gewaltig. Auch Nationales kostet !

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