22.03.2013 · Im Ringen um eine Rettung Zyperns vor dem Staatsbankrott keimt wieder Hoffnung auf. Das Parlament billigte Einschränkungen im Kapitalverkehr und die Bildung eines Solidaritätsfonds zur Rekapitalisierung der Banken. Eine der großen Banken des Landes soll aufgespalten werden.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
"Die Europäische Union hat Zypern eine Frist bis Montag gesetzt,
um eine Eigenbeteiligung von 5,8 Milliarden Euro aufzutreiben."
Warum blos werde ich den Eindruck nicht los, dass uns die Politiker -
"Hand in Hand" mit den "folgsamen" Medien - wieder
einmal kräftig verschaukeln.
Da quakt die EU, dass Zypern einen Eigenanteil von rund 7 Mrd.
aufzubrimgen habe - einen Tag später "verkünden einige
Medien den Betrag von ca. 5 Mrd - nun "reicht" offenbar
bereits die Summe von 3,8 Mrd.
Und am kommenden Montag dürfen wir glücklich sein, wenn die
Zyprioten mit 1 Mrd. wirklich Beiträge leisten - es ist die
Methode, die den "stumpfsinnigen" Zahlern immer wieder
"um die Ohren gehauen" wird !
Ich glaube nicht, Herr Drux - der Euro wird einfach implodieren; die ganze Euro-Rettung
laeuft nunmehr abgekoppelt von den realwirtschaftlichen Problemen, diese nur vergroessernd - die gegebenen Garantien, die faktischen Transfers im System der target claims ... koennen auch von D schon laengst nicht mehr aufgefangen werden ... deshalb laufen Merkel & Co weiter im Hamsterrad, um die Illusion aufrecht zu erhalten und Buchwerte bei der EBZ nicht berichtigen zu muessen; die Realwirtschaft nimmt aber ihren eigenen Lauf - wenn Rehn den Merkel-Monti veranlasst, von 140 Milliarden ueberfaelliger ( zur Haelfte aus 2010, 2011) Lieferantenforderungen nur 20 Milliarden in 2013 zu begleichen (und dies ab September) ... ist es klar, dass es Knallen muss; wenn das Volk Nichts mehr zu fressen hat, dann faellt das Gequatsche der Alternativlos-Hohepriester ins Nichts; der realwirtschaftliche Knball in den grossen Laendern SP, IT, ggf. FR kommt unaufhaltbar ... und dann faellt der Euro in 1 Tag in sich zusammen; aber dann werden Merkel & co schon im politischen Asyl in den USA sein.
Kapitalverkehrskontrollen werden mittelfristig zum EURO Austritt führen
Die EURO Rettung zeichnet sich dadurch aus, dass alle Rettungsaktionen zu neuen Problemen geführt haben und auch noch führen werden, die weitere Rettungsaktionen erfordern. So hat man bei dem Haircut in Griechenland vor einem Jahr zwar die hohen Verluste der giechsichen Banken, die aus dem Schuldenschnitt bei den griechischen Banken resultierten, über das Rettungsprogramm ausgeglichen, die zypriotischen Banken, die geschichtlich den griechischen Banken gleichzusetzen sind und ebenfalls hohe Verluste mit dem griechischen Haircut hatten, mit ihrem Problem alleine gelassen. Die griechische Schuldenschnittrettung ist also die Ursache für die gerade erfolgende Zypernrettung. Die schlauen Rettungsvorschläge über Kontenenteignung sind jetzt wieder Ursache für Kapitalverkehrskontrollen, die wiederum werden die Wirtschaft zwingen, den Zahlungsverkehr ausserhalb der Banken zu suchen. Das wird zu Engpässen bei der Bargeldversorgung führen - und das wird neue Zahlungsmittel erfordern.
Ich finde die Überschrift der FAZ beschämend. Was soll diese Frage? Rechtsbruch akzeptiert und jetzt geht es nur noch um die Konditionen? Offensichtlich wollen sich diejenigen, die von diesem System profitiert haben nicht an Verlusten beteiligen UND werden noch von EU und Zyperns Regierung hofiert: Systemtypisches Verhalten und zwar sprichwörtlich! Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Die EU ist ein Schutthaufen voll von unfähigen Personen in Kernpositionen. Diese Entwicklung ist schlichtweg untragbar und muss geändert werden. Alternativlos und systemrelevant sind NUR die Bürger Europas! Sie müssen von der schamlosen, unfähigen Politikerkaste geschützt werden. Für mich heisst es bei der Bundestagswahl die Alternative zu wählen.
Was mich am zyprischen Bankenzauber interessiert, sind ...
... die Bilanzen dieser Banken. Ok, Unmengen Schwarzgelder aus
fragwürdigen und kriminellen Geschäfte liegt vor Ort prima
verzinst auf der hohen Kante. Aber was machen die Banken mit diesen
Einlagen?
Banken leben ja auch vom Kreditgeschäft. Wieviel und an wen haben
zypriotische Banken ihre Kredite vergeben? Und warum sind die Russen so
auffällig ruhig? Kann es sein, daß zypriotische Banken
"russisches Business" (was auch immer das sein mag)
befördern? Und den nun flüchtigen, russischen Investoren mit
Krediten zypriotischer Banken eine Pleite dieser Banken gar nicht so
ungelegen kommt?
Und kann es sein, daß die EZB diese Kreditverträge als
Sicherheitsmüll für ELA-Hilfen in der Bilanz führt? Was
kommt da auf uns zu, wenn dies so ist? Die schwedische "Svenska
Dagbladet" will erfahren haben, daß die EZB geplatzte
Hypothekendarlehen und rostige Fahrräder als Sicherheiten für
ihr spanisches Engagement in der Bilanz pflegt.
Frei nach Kauder: Wann sagt man den Menschen die Wahrheit?
Die nonchalance und coolness unserer Miteuropäer aus der Levante können einen Mitteleuropäer...
...schon zur Weißglut bringen.
Hier wurden allerdings kulturell sehr unterschiedliche Welten in einen
€uro gepackt. Ich will ja nicht sagen, dass ich nicht nach Zypern
in Urlaub fahren würde (vorerst sicher nicht) oder eben nach
Griechenland, wo ich ganz früher sogar ziemlich häufig war.
Als Urlauber geniest man die kulturelle Differenz und schmunzelt
über manche Unlänglichkeiten, über manche wieder weniger,
was zum Wechsel der Urlaubslandes führen kann. Etwas
grundsätzlich anderes ist es mit Alexis Sorbas in einem
"Verein" oder einer Währungsunion zu sein.
Wie man ja auch in etwas angesehenere Vereine nicht so einfach
reinkommt, bei bestimmten ja Bürgen, die schon Mitglieder sind,
vorweisen muss, ist es natürlich auch Blödsinn diese
Währungsunion zu überdehnen, wie das nunmal geschehen ist.
Bekanntlich funktionierten Einrichtungen, wie die alte EWG recht gut.
Ich bin auch keineswegs gegen eine europäische Zusammenarbeit, aber
Phantastereien neigen zum Scheitern.
je später die Einsicht des Scheiterns, umso größer der Verrat
Die €urobefürworter behaupten ständig Synergieeffekte
durch die gemeinsame Währung zu erzielen. Nur wie bekannt sein
dürfte, können Synergieeffekt auch kontraproduktiv wirken,
wenn gewachsene Kulturen beginnen gegeneinander zu arbeiten. Gerade die
deutsche Politik hätte genug Anschauungsmaterial, wie sich
größenwahnsinnige Projekte entwickeln können. Erinnert
sei an das Daimler-Chrysler-Debakel, das nach Milliardenverlusten in
2010 beendet wurde. Exmanager Jürgen Schrempp hielt sich für
Supermann und wollte den globalen Markt beherrschen.
Auf dem Rücken der europ. Steuerzahler wird gerade ein ähnlich
gefährliches Projekt durchgeführt, ungefragt und völlig
fahrlässig ("wird schon gutgehen"). Wer behauptet, dass
DE von diesem Projekt profitieren muss, unterliegt nur der Illusion
seiner unrealistischen Prämissen. Der Süden hat seinen Profit
gezogen, kann aber die Rechnung nicht begleichen. Das ist
offensichtlich. Die Dilettanten werden das Scheitern des € so lange
als möglich leugnen.
JA, Zypern ist Systemrelevant !
Ich bin erstaunt wie hier auf Zypern gedroschen wird . Es geht doch hier
nicht mehr um Finanzhilfen !
Hier wird die Schlacht zur Errichtung der EU Diktatur geschlagen. Zypern
ist relevant für eine EU Diktatur. Hier wird getestet wie man die
Mittelschicht enteignen kann ! Russland und die EU haben sich geeinigt
über ihre Einflussgebiete. Barosso in Moskau und Russland gibt
keine Zypern Hilfe !
Das Packet hiess , ihr lasst uns Zypern (EU) und wir mischen uns in
Zukunft nicht in eure Angelegenheit. Die Blöcke sind abgesteckt!
Die lupenreinen Demokraten haben sich auf die Zukunft geeinigt. Es geht
schon lange nicht mehr um Finanzhilfen, es geht um Enteignung,
Entdemokratisierung und totälitäre Machtbefugnisse aus
Brüssel. Und dem Bürger wird vorgegauckelt das Zypern
undankbar wäre und der glaubt es auch noch..wie auch hier im Forum
leider viel zu oft zu lesen ist.
So einfach könnte man Zypern vor den Banken retten
Die Bürger nehmen einen Kredit für 1 % Zinsen bei ihrer
genossenschaftlichen Staatsbürgerbank und kaufen damit ihre
Staatsanleihen für 3 % Zinsen. Der Staat kauft mit dem Erlös
der Anleihen die eigenen Schuldverschreibungen am Sekundärmarkt zurück.
Infos: Bürger-bailout
Für was soll es reichen? Es wird auch ohne Euro auf Zypern weiter gehen.
Nur dies wollen einige Leute nicht. Da ist unser Bundestag zu nennen, alles eurofanatische Parteien, von den wieder anders fanatisch gearteten Linken abgesehen. Und dann die EZB, die schon Kredite vorgeschossen hat, damit Zyperns Zahlungsverkehr Monate weiter laufen konnte, damit also die reichen gut Beratenen schon längst ihr „Schäfchen im Trocknen haben“. Dafür zu haften haben nun alle Mitgliedsstaaten des ESM, also vor allem der normale Steuerzahler. Und dies soll rechtmäßig sein? Warum stoppte man dies nicht sofort als das Griechenlanddebakel oder spätestens nachdem das Problem für Zypern absehbar war. Die EU, die EZB sind eine Finanzdiktatur, die alle Steuerzahler unter ihre Fittiche nehmen wollen, mit dem Anschein von Gesetzmäßigkeit. Raus aus dem Euro, strikte Distanzierung zur EU. Angst gilt es nur vor weiter steigenden Zahlungen für den Euro und zunehmender Macht der EU zu haben. Denn EU und Euro schaffen nur Zwietracht zwischen den Völkern und innerhalb der Gesellschaften.
Es gibt nur eine Rettung: Besinnung auf die Regeln Sozialer Marktwirtschaft
Wie es gelingen kann, führte bisher nur Island überzeugend vor:
1. Gesetz z. Kleinanlegerschutz
2. Gründung v. staatl. Good Banks, Überführung d. soliden
Inlandsgeschäfts; das fragwürdige Auslandsgeschäft bleibt
bei alten Banken, Kapitalverkehrskontrolle.
3. Steuerreform, die mit entsprechender Progression Schwache entlastet
u. Starke angemessen fordert.
4. Nutzung der (Rettungs-)Kredite zur Förderung und Stabilisierung
der Wirtschaft
5. Juristische Aufarbeitung (SEK für Finanzdelikte) des Desasters
mit Dingfestmachen der Verantwortlichen
Islands Erfolg (Wirtschaftsaufschwung, Stärkung demokr.
Mitbestimmung, deutlich gewachsener sozialer Zusammenhalt)
überzeugt, war aber letztlich nur über
energisch-diszipliniertes Eingreifen der Bevölkerung möglich,
die z.B. das Parlament zwang, die britisch-niederl. Forderungen
abzuweisen!
Ein Wunder, das so ziemlich alle zentralen Koordinaten der herrschenden
Krisenökonomie in Frage stellt - aber nur dies ist Soziale
Marktwirtschaft! Weiter so!
ohne eine Entschuldigung auf knien für die Verunglimpfungen der Deutschen gibt es noch keinen Cent für ein durch und durch korruptes kriminelles Politsystem . Und das sollte jedem in Europa unmissverständlich klar gemacht werden . Wo bleiben eigentlich unsere Nachbarn im Solidareuropa wenn unsere Kanzlerin übelst beschimpft oder verunglimpft wird kein einziger stellt sich auf die seite von A Merkel . Also ausser unsere Bereitschaft diesem Korrupten Südeuropa eine weitere Partie zu Lasten unserer Kinder zu Finanzieren will keiner etwas mit uns zu tun haben . Diese Politverbrecher spielen den Deutschen ihr eigenes Totalversagen zu . So nicht das muss in Zukunft schmerzhafte folgen haben . Einfach Pleite gehen lassen ohne einen Finger zu rühren wäre die einzige akzeptable Antwort .
Der Fisch stinkt vom Kopfe her
Mittel aus der Rentenkasse zu verwenden, ist schon leicht kriminell. Und
dies nur, weil die Damen und Herren Politiker, ihr eigenes, bei den
Banken geparktes Geld schützen wollen.
Das Geschäftsmodell Cypern ist gescheitert und kein Ersatz in Sicht.
Wann durchleuchtet das Zyprische Volk endlich seine Abgeordneten?
Diese wehren sich dagegen bisher parteiübergreifend erfolgreich. Hier liegt der für mich bisher einzig erkennbare gemeinsame Nenner für das irrationale Verhalten von Regierung und Parlament. Aber Vorsicht. Hochmut kommt vor dem Fall. Auch Deutschland verweigert seit Jahren die Ratifizierung der Richtlinie für Transparenz. Manchmal ist etwas Entwicklungshilfe aus Brüssel hilfreich.
Klar, saß das 'Rettungsprogramm' zustande kommt auch wenn die
Eigenleistung von 5,8 Mrd teilweise Luftnummern aus nicht eintreibbaren
(Rentenkasse) oder nicht verwertbaren (Klöster) Geldern besteht.
Entscheidend ist dann aber, saß Zypern 10 Mrd 'Kredit'
erhält. Dieses Geld kann niemals zurück gezahlt werden. Es
entspricht 2/3 des BSP und dazu bricht gerade die Haupteinnahmequelle
des Landes (Banken) weg, denn die Oligarchen werden Stück für
Stück die Gelder abziehen und keinesfalls weiter dorthin transferieren.
Diese 'Kredite' sind - wie schon bei GR - das eigentliche bail-out. Das
Geld kommt nie zurück. Die als 'Sicherheiten' verlangten Reformen
ändern nichts am Grundübel, der mangelnden
Wettbewerbsfähigkeit durch eine überbewerteten Inlandswährung.
Dieses als Kredite getarnte bail-out lässt den Euro-Phantasten das
Problem wunderbar in die Zukunft verlagern nach dem Prinzip: nach mir
die Sinnflut.
Merkel lobt die großen Anstrengungen der Zyprioten, obwohl die
geforderte Summe leider nicht zusammengekommen ist. Schäuble
erklärt sich bereit, daß die Deutschen als einen Akt der
Solidarität den Fehlbetrag ausnahmsweise und einmalig
übernehmen, weil wir die Zyprioten nicht zurücklassen
dürfen, sie schon genug durchgemacht haben und sonst die
Erdrotation in Gefahr sein könnte.
Vorhang auf!
Wofür soll die Zwangsabgabe schon reichen? Um den Staat Zypern und
sein überblähtes Bankensystem zu retten, dafür sicher nicht.
Um Brüssel Hilfsgelder aus dem Kreuz zu leiern, dafür reicht
aller Wahrscheinlichkeit nach bereits die Ankündigung - ohne
Umsetzung. Notfalls wird es auch ganz ohne einen Beschluß zur
Zwangsabgabe gehen; wenn es hart kommt, zahlen EZB und EU den Schaden
auch ganz allein.
Wir wären alle gut beraten, wenn wir uns von den Leitmedien und
unserer Politiker – Mafia mit diesem zypriotischen
Ablenkungsmanöver nicht ständig einlullen und ablenken
ließen und unsere Blicke mehr auf Zentraleuropa und ganz speziell
auf Frankreich richten würden, denn dort bahnt sich demnächst
der wahrhaftige Untergang des Abendlandes (Europa) an.
Über diese lächerlichen 10 Milliärdchen, die in Zypern
zur Debatte stehen, wird bald niemand mehr reden, wenn Frankreich
demnächst so ca. 3 bis 5 Billionen € anmelden wird (notabene:
eine Billion sind 1000 Milliarden).
Bis diese Summen bei uns dann zusammengekratzt werden, muss sogar eine
Halbierung der Harz IV – Einkommen in Betracht gezogen werden!
“Die Welt wird schöner jeden Tag. Man weiß nicht, was
noch werden mag. Das Blühen will nicht enden! .....“ (frei
nach Ludwig Uhland: “Frühlinsglaube“)
Also: Die Gefahr kommt vom Westen – der “gallische
Hahn“ ist ante Portas und lässt Grüßen!
müssen wir uns. Scröder, Riester und die Abzockerbranche haben
die privat, kapitalgedeckte Rente erfunden und den Menschen das Geld aus
der Tasche gezogen. Sie haben auch eine Beteiligung an den Gewinnen der
Versicherungen versprochen, was sich inzwischen als illusorisch
herausstellt. Zypern und andere haben hohe Renditen versprochen. Alles
(Banken) ist mit Allem verknüpft. Deswegen die Systemrelevanz aller
Banken, egal wo sie ihren Sitz haben.
Aus einen deutschen Volk von Sparern wurde ein Volk von Renditegeiern.
Die Finanzdienstleister haben über die sofort fälligen
Provisionen ihre Schäflein längst im Trockenen. Wo das Geld
der zinsgierigen Anleger geblieben ist, interessiert die
Finanzdienstleister wie Maschmeyer nicht die Bohne. Es müssen
Gesetze her, die die Finanzschurken und ihre poltischen Handlanger zur
Rechenschaft ziehen.
... ist immer noch besser als 45% Steuern auf Schwarzgeld, nur trifft es nicht nur die richtigen. Es bleibt mir ein Raetsel warum Zypern nicht dem Euro endlich ade sagt und wieder Herr seiner eigenen Probleme wird. Es brennen langsam zuviele Fahnen in Europa.
Das ist doch nicht mehr zu toppen! - ALSO DOCH ein Solidarfonds u.a. aus der Rentenkasse!!??
In Teilschritten hat das zypriotische Parlament - 22.03.13 aktuelle
Meldungen 23:30 Uhr
Kapitalverkehrskontrollen zu gestimmt
und... "einem" Solidaritätsfonds,
der - wie es übereinstimmend aktuell lautet: (!!!) - aus Mitteln
der orthodoxen Kirche Zyperns und: DER RENTENKASSE bestückt werden
soll.
MORGEN soll dann (angeblich) über die "Reichenabgabe"
abgestimmt werden.
DIES, was vehement - u.a. von Merkel! abgelehnt worden ist (Fonds unter
Beteiligung d. Rentenkasse) ist nun "beschlossene Sache". Und
morgen - beim Treffen der Finanzminister wird darüber
"hinweggelächelt"... Schau´n wir mal...
DAS kann nur REALSATIRE sein - Das ist nicht mehr zu toppen
@ Herrn Gruener
...mir geht es um folgenden Aspekt:
Der Solidaritätsfonds = eine Mogelpackung. Dieser Sachverhalt hat
sich doch nicht (!) geändert, indem nun das Parlament an weiteren
"Mosaiksteichen d. Rettungsplans herumdoktert".
Dieser Fonds sollte & soll Staatsanleihen auflegen u. - so der akt.
Stand - mit Kapital a. insb. Rentenkasse u. Kirche gefüllt werden.
Gestern d. Meldung: "besichert" insb. mit zukünftigen
Erträgen a.d. Ergasförderung.
Es stellen sich doch simple folgende Fragen:
- wer kauft wohl diese Anleihen - freiwillig? - Bzw. muss sie ggfl. kaufen?
- welche Erträge wird wohl dieser Fonds "erwirtschaften"?
- und wenn dieser Fonds "nicht mehr zu halten ist":
empfehlen Sie dann d. EU- Dilettanten den Zugriff a.d. zypriotische
Rentenkasse, weil da noch ein Restchen zu holen wäre?
Die "Eigenleistung Zyperns" kann n-i-c-h-t zum erheblichen
Teil darin bestehen, dass man
Vorschläge macht, die völlig inakzeptabel sind.
Fazit: Der Rettungswahnsinn geht noch grotesker weiter...
Wir Deutschen sollten uns über einen Solidarfonds unter Einschluss der Rentenkassen auf ...
...keinen Fall aufregen, denn was geschah denn bei uns nach 1989 ?
Wenn die Wiedervereinigung buchhalterisch sauber durchgezogen worden
wäre, hätte man nicht einfach Millionen von Personen in unser
Rentensystem "einwandern" lassen dürfen sondern
hätte diese Kostenkomponente über die Steuer abwickeln müssen.
Das hätte allerdings zwei Nachteile gehabt: Der sog. kleine Mann
hätte das gemerkt. Der "große Mann" hätte
dieses Mehr an Steuern kategorisch abgelehnt und mit dem
Produktionsstandort Deutschland, der "unter die Räder
komme" und Entlassungen gedroht.
Wenn wir schon kritisieren, sollten wir, im Glashaus sitzend, nicht, was
diesen Punkt anbelangt, auf die Zyprer mit Steinen werfen. Das steht uns
zu allerletzt an. Übrigens wurde im Zusammenhang auch in meine
ständische Altersversorgung "eingewandert". Es fand so
eine Art "Durchwinkdiskussion" statt, in der ich heftig
protestierte (als einziger !!). Die Aggressionen, die auf mich abgehen,
waren gewaltig. Auch Nationales kostet !