Home
http://www.faz.net/-hhu-75qcp
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Zyperns Geschäftsmodell

 ·  Auch Zypern will Unterstützung aus europäischen Rettungsfonds. Doch über Gegenleistungen für die gewünschten Rettungssummen wollen die Zyprer offenbar nicht so gerne verhandeln. So geht es nicht.

Artikel Lesermeinungen (14)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Volker Kraft

Warum keine Strafanzeige gegen M&S?

M&S finden es nicht mal mehr für nötig, hierzu noch ein Wort zu verlieren. Für sie ist scheinbar klar, dass sie letztes Jahr die europäische Nord-Süd-Regelfinanzierung in Deutschland durchgeboxt haben. Schluss, Ende, aus. Egal, welche kriminellen Machenschaften dahinter stehen, die Kohle muss einfach fliessen, darüber braucht nicht mehr diskutiert zu werden. Vielleicht sind sie auch so still, weil sie wissen, dass niemand so dämlich ist, bei einem Zypern-Bankrott den Untergang Europas zu befürchten. Deshalb wollen sie es wohl einfach aussitzen. Bisher hat der dt. Michel ja auch buchstäblich alles geschluckt.
Wenn Zypern und damit alle möglichen Steuerflüchtlinge vom deutschen Steuerzahler auf Beschluss der Bundesregierung gestützt werden, ist das nicht Untreue zum Nachteil des deutschen Bürgers in einem besonders schweren Fall? Hätte eine dementsprechende Strafanzeige gegen M&S prinzipiell keine Chancen auf zumindest Ermittlungen?

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 13:35 Uhr
Gerold Keefer

Natürlich ist es Untreue, aber finden Sie mal einen Staatsanwalt der dagegen vorgeht ...

Wer den Klageweg beschreitet, sollte dies als Symbolhandlung tun. Letztendlich landen diese Klagen beim Generalbundesanwalt und der ist -wie alle Staatsanwälte(!)- weisungsgebunden ...

So viel zum Thema "Gewaltenteilung" in Deutschland.

Empfehlen
Joachim Schroeder

Der ELA-Express!

Die bankrotten zypriotischen Bankenkreise brauchen nicht
großartig zu verhandeln!
Inzwischen läuft unbürokratische der Emergency Liquidity
Assistance Express mit bereits 9,4 Milliarden Euro, fast doppelt
soviel wie im Mai 2012, kurz vor dem Hilfsgesuch Zyperns im
Finanz-Entscheidungszentrum der ''EU'' bei der EZB und in
Brüssel.
So leistet der Deutsche Steuerzahler bereits in einem beispiellosen
Akt der Solidarität, wie von unserer Kanzlerin angekündigt, seinen
Beitrag zur Rettung des Euro, auch wenn er inzwischen in Zypern
bereits russisch geworden ist.
So dürfte Olli Rehns Bedenken zur Gewährung der geforderten
17,5 Milliarden Euro aus dem ESM reine Augenwischerei sein
und der Großteil der Forderungen Zyperns durch den ELA-Express
bereits auf den Weg gebracht worden sein!

Empfehlen
Gerhard Storm

Zypern wird von den Dummen in Brüssel u. der EZB sein benötigtes Geld erhalten, SChwargelder

brauchen einen sicheren Euro!

Deshalb wird Frau Merkel bald wieder hilfsbereit wünschen, dass das arme Zypern im Euro bleibt.

Und dann ist es nur eine Frage der Zeit und der Spiegelfechterei, bis die Mrd als Stütze nach Zypern abgehen.

So funktioniert das in der Schummelunion, ohne Hirn u. Verstand.

Mit einer Proforma-Troika u. einem Proforma-Troika-Bericht, in dem von Potemkinschen Dörfern als "Fortschritt" geschwärmt wird. GR lässt grüßen, alles in Butter!

Empfehlen
Rainer Egold

Volle Zustimmung und

es gibt nicht geringsten Grund mit Zypern über Auflagen zu verhandeln, die Auflagen sollten diktiert werden, ob der Vorwürfe, Geldwäsche ect. zu betreiben oder Zypern sollte aus der EU und dem € ausgeschlossen werden.

Empfehlen
michael werner

Zypern zeigt den ganzen Wahnsinn der EU

Noch vor 10 Jahren hätten wir nicht einmal eine Randnotiz in den Medien davon gelesen, höchstens wegen der Russeninvasion. jetzt gehts uns direkt ans Portemonnaie.
Ich verstehe bis heute nicht wer diese EU-Verträge in welcher geistigen Umnachtung überhaupt zugestimmt hat und warum. Wie kann es z.B. sein, dass Deutschland genauso viel Stimmrecht hat wie die Zwergstaaten Malta oder Zypern? Wo bleibt da der wirtschaftliche und bevölkerungsmässige Proporz? Warum zahlen wir dann von allem 27% im best case??? und nicht 1/27 ?

Ich denke das wir leider die inkompetentesten Politiker haben. Das war mal anders 1945-1999

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 12:50 Uhr
Joachim Schroeder

Persönlichkeitsstrukturen!

So ist dieses Eurosionsdilemma hauptsächlich in den
Persönlichkeitsstrukturen der deutschen Politiker mit
ihren kritik- und konfliktscheuen Vermeidgungsper-
sönlichkeiten ohne Rückgrat gegenüber den Brüsseler
EU-Bankrotteuren zu suchen, auch Obrigkeitshörig-
keit genannt, ohne Verantwortung für die kommenden
Konsequenzen gegenüber den Deutschen Steuerzahlern
zu zeigen!

Empfehlen
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 15.01.2013 11:51 Uhr

So geht es nicht?

Doch, genau so geht es. Siehe die letzten 5 Jahre.
Denn wir haben keine Leute an den entscheidenden Stellen, die auch nur das Geringste für die Bürger tun, die auch nur im Geringsten Bürger-orientiert sind.

Empfehlen
Jan Hoffmann
Jan Hoffmann (Jaho) - 15.01.2013 11:26 Uhr

So geht es gar nicht !!

Verletzung grundsätzlicher kaufmännischer Regeln in Verbindung mit Betrug und Vorteilsnahme. Da gibt es nur Strafe und nicht Hilfe! Aber für EUROPA gilt das alles ja nicht, weil es eben EUROPA ist! Eine Art Gottesentscheid!

Empfehlen
Lukas Werth

Vielleicht sollte man bei Zypern wirklich mal einen Default riskieren. Es wäre sicher problematisch

für das (ohnehin angegriffene und reformbedürftige) demokratische Selbstverständnis der EU, wenn ihre Bürger die Sparkonten russischer Oligarchen retten müssten.
Und Gespräche und Kontrollmaßnahmen? Griechenland führt ja gerade vor Augen, wie schwierig das alles zu monitoren und in die Tat umzusetzen ist.
Wenn die Banken Zyperns sich wirklich durch graues Kapital aus Russland finanzieren, soll man sie untergehen lassen, das wäre in jeder Hinsicht das richtige Signa und, denke ich, auch für Zypern selbst (für die Zyprioten, meine ich) das beste.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 17:26 Uhr
Axel WERNER
Axel WERNER (AWParis) - 15.01.2013 17:26 Uhr

Ein Exempel statuieren

Das wäre endlich mal die Gelegenheit für einen Endpunkt: Entweder drakonische Auflagen - insbesondere was die Offenlegung der Herkunft und Natur der Bankeinlagen betrifft - oder sang- und klanglos untergehen lassen! Der politische und finanzielle Preis wäre durchaus zu verkraften.

Empfehlen
Wolfgang Richter

Zypern wie Griechenland

Wenn ausgebuffte Levantiner auf gutgläubige deutsche Dummköpfe stoßen, passiert, was passieren muß.
Zypern wird Deutschland genauso aufs Kreuz legen wie Griechenland.
Einzige Abhilfe:
Ganz nett und respektvoll sein und kein einziges böses Wort sagen.
Keinen Cent opfern und die Sache laufen lassen. Nur so lernen diese Herren.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 13:52 Uhr
michael werner

Lateinische Münzunion 2.0 reloaded

Keiner von unseren Politikern hat jemals ein Geschichtsbuch zur Hand genommen. Ich würde den Politclowns DRINGENDS empfehlen mal beim Kapitel "lateinische Münzunion" nachzuschlagen. da gab es nähmlich schon mal eine EU, gut ist zwar 160 Jahre her, aber der Ablauf und die Protagonisten waren fast die selben mit katastrophalem Ende. Einziger Unterschied damals war die Schweiz noch dabei, die sind schlauer und haben daraus gelernt.

Berits damals hatte sich Griechenland und Italien von den Geberstaaten alimentieren lassen über Jahrzehnte hinaus und erpressten mit den gleichen Horrorszenarien die restlichen Staaten

Empfehlen
Gerhard Schmidt
Gerhard Schmidt (gsdsb) - 14.01.2013 17:07 Uhr

Wahre Lügen für die geduldig-gutgläubige Bevölkerung

werden sie uns präsentieren. Erst die Zyprioten, dann unsere Interessenverbieger. Am Ende siegen Mammon und der Wille zum Erhalt von Macht und Pfründen. Deutschland zahlt, wählt und ab Jahresbeginn 2014 werden die Kälber (deren allerdümmste ihre Metzger bekanntlich selber wählen...) massivste Steuererhöhungen bestaunen. Also spart schon mal, erhaltet eure Arbeitskraft und wählt, wie ihr immer gewählt habt

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1962, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

Jüngste Beiträge