14.01.2013 · Auch Zypern will Unterstützung aus europäischen Rettungsfonds. Doch über Gegenleistungen für die gewünschten Rettungssummen wollen die Zyprer offenbar nicht so gerne verhandeln. So geht es nicht.
Von Tobias PillerRichtlinien für Lesermeinungen
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Warum keine Strafanzeige gegen M&S?
M&S finden es nicht mal mehr für nötig, hierzu noch ein
Wort zu verlieren. Für sie ist scheinbar klar, dass sie letztes
Jahr die europäische Nord-Süd-Regelfinanzierung in Deutschland
durchgeboxt haben. Schluss, Ende, aus. Egal, welche kriminellen
Machenschaften dahinter stehen, die Kohle muss einfach fliessen,
darüber braucht nicht mehr diskutiert zu werden. Vielleicht sind
sie auch so still, weil sie wissen, dass niemand so dämlich ist,
bei einem Zypern-Bankrott den Untergang Europas zu befürchten.
Deshalb wollen sie es wohl einfach aussitzen. Bisher hat der dt. Michel
ja auch buchstäblich alles geschluckt.
Wenn Zypern und damit alle möglichen Steuerflüchtlinge vom
deutschen Steuerzahler auf Beschluss der Bundesregierung gestützt
werden, ist das nicht Untreue zum Nachteil des deutschen Bürgers in
einem besonders schweren Fall? Hätte eine dementsprechende
Strafanzeige gegen M&S prinzipiell keine Chancen auf zumindest
Ermittlungen?
Natürlich ist es Untreue, aber finden Sie mal einen Staatsanwalt der dagegen vorgeht ...
Wer den Klageweg beschreitet, sollte dies als Symbolhandlung tun.
Letztendlich landen diese Klagen beim Generalbundesanwalt und der ist
-wie alle Staatsanwälte(!)- weisungsgebunden ...
So viel zum Thema "Gewaltenteilung" in Deutschland.
Die bankrotten zypriotischen Bankenkreise brauchen nicht
großartig zu verhandeln!
Inzwischen läuft unbürokratische der Emergency Liquidity
Assistance Express mit bereits 9,4 Milliarden Euro, fast doppelt
soviel wie im Mai 2012, kurz vor dem Hilfsgesuch Zyperns im
Finanz-Entscheidungszentrum der ''EU'' bei der EZB und in
Brüssel.
So leistet der Deutsche Steuerzahler bereits in einem beispiellosen
Akt der Solidarität, wie von unserer Kanzlerin angekündigt,
seinen
Beitrag zur Rettung des Euro, auch wenn er inzwischen in Zypern
bereits russisch geworden ist.
So dürfte Olli Rehns Bedenken zur Gewährung der geforderten
17,5 Milliarden Euro aus dem ESM reine Augenwischerei sein
und der Großteil der Forderungen Zyperns durch den ELA-Express
bereits auf den Weg gebracht worden sein!
Zypern wird von den Dummen in Brüssel u. der EZB sein benötigtes Geld erhalten, SChwargelder
brauchen einen sicheren Euro!
Deshalb wird Frau Merkel bald wieder hilfsbereit wünschen, dass das
arme Zypern im Euro bleibt.
Und dann ist es nur eine Frage der Zeit und der Spiegelfechterei, bis
die Mrd als Stütze nach Zypern abgehen.
So funktioniert das in der Schummelunion, ohne Hirn u. Verstand.
Mit einer Proforma-Troika u. einem Proforma-Troika-Bericht, in dem von
Potemkinschen Dörfern als "Fortschritt" geschwärmt
wird. GR lässt grüßen, alles in Butter!
es gibt nicht geringsten Grund mit Zypern über Auflagen zu verhandeln, die Auflagen sollten diktiert werden, ob der Vorwürfe, Geldwäsche ect. zu betreiben oder Zypern sollte aus der EU und dem € ausgeschlossen werden.
Zypern zeigt den ganzen Wahnsinn der EU
Noch vor 10 Jahren hätten wir nicht einmal eine Randnotiz in den
Medien davon gelesen, höchstens wegen der Russeninvasion. jetzt
gehts uns direkt ans Portemonnaie.
Ich verstehe bis heute nicht wer diese EU-Verträge in welcher
geistigen Umnachtung überhaupt zugestimmt hat und warum. Wie kann
es z.B. sein, dass Deutschland genauso viel Stimmrecht hat wie die
Zwergstaaten Malta oder Zypern? Wo bleibt da der wirtschaftliche und
bevölkerungsmässige Proporz? Warum zahlen wir dann von allem
27% im best case??? und nicht 1/27 ?
Ich denke das wir leider die inkompetentesten Politiker haben. Das war
mal anders 1945-1999
Persönlichkeitsstrukturen!
So ist dieses Eurosionsdilemma hauptsächlich in den
Persönlichkeitsstrukturen der deutschen Politiker mit
ihren kritik- und konfliktscheuen Vermeidgungsper-
sönlichkeiten ohne Rückgrat gegenüber den Brüsseler
EU-Bankrotteuren zu suchen, auch Obrigkeitshörig-
keit genannt, ohne Verantwortung für die kommenden
Konsequenzen gegenüber den Deutschen Steuerzahlern
zu zeigen!
Doch, genau so geht es. Siehe die letzten 5 Jahre.
Denn wir haben keine Leute an den entscheidenden Stellen, die auch nur
das Geringste für die Bürger tun, die auch nur im Geringsten
Bürger-orientiert sind.
Verletzung grundsätzlicher kaufmännischer Regeln in Verbindung mit Betrug und Vorteilsnahme. Da gibt es nur Strafe und nicht Hilfe! Aber für EUROPA gilt das alles ja nicht, weil es eben EUROPA ist! Eine Art Gottesentscheid!
Vielleicht sollte man bei Zypern wirklich mal einen Default riskieren. Es wäre sicher problematisch
für das (ohnehin angegriffene und reformbedürftige)
demokratische Selbstverständnis der EU, wenn ihre Bürger die
Sparkonten russischer Oligarchen retten müssten.
Und Gespräche und Kontrollmaßnahmen? Griechenland führt
ja gerade vor Augen, wie schwierig das alles zu monitoren und in die Tat
umzusetzen ist.
Wenn die Banken Zyperns sich wirklich durch graues Kapital aus Russland
finanzieren, soll man sie untergehen lassen, das wäre in jeder
Hinsicht das richtige Signa und, denke ich, auch für Zypern selbst
(für die Zyprioten, meine ich) das beste.
Ein Exempel statuieren
Das wäre endlich mal die Gelegenheit für einen Endpunkt: Entweder drakonische Auflagen - insbesondere was die Offenlegung der Herkunft und Natur der Bankeinlagen betrifft - oder sang- und klanglos untergehen lassen! Der politische und finanzielle Preis wäre durchaus zu verkraften.
Wenn ausgebuffte Levantiner auf gutgläubige deutsche Dummköpfe
stoßen, passiert, was passieren muß.
Zypern wird Deutschland genauso aufs Kreuz legen wie Griechenland.
Einzige Abhilfe:
Ganz nett und respektvoll sein und kein einziges böses Wort sagen.
Keinen Cent opfern und die Sache laufen lassen. Nur so lernen diese Herren.
Lateinische Münzunion 2.0 reloaded
Keiner von unseren Politikern hat jemals ein Geschichtsbuch zur Hand
genommen. Ich würde den Politclowns DRINGENDS empfehlen mal beim
Kapitel "lateinische Münzunion" nachzuschlagen. da gab es
nähmlich schon mal eine EU, gut ist zwar 160 Jahre her, aber der
Ablauf und die Protagonisten waren fast die selben mit katastrophalem
Ende. Einziger Unterschied damals war die Schweiz noch dabei, die sind
schlauer und haben daraus gelernt.
Berits damals hatte sich Griechenland und Italien von den Geberstaaten
alimentieren lassen über Jahrzehnte hinaus und erpressten mit den
gleichen Horrorszenarien die restlichen Staaten
Wahre Lügen für die geduldig-gutgläubige Bevölkerung
werden sie uns präsentieren. Erst die Zyprioten, dann unsere Interessenverbieger. Am Ende siegen Mammon und der Wille zum Erhalt von Macht und Pfründen. Deutschland zahlt, wählt und ab Jahresbeginn 2014 werden die Kälber (deren allerdümmste ihre Metzger bekanntlich selber wählen...) massivste Steuererhöhungen bestaunen. Also spart schon mal, erhaltet eure Arbeitskraft und wählt, wie ihr immer gewählt habt
Tobias Piller Jahrgang 1962, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.
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