11.07.2012 · Erst haften die Deutschen für überschuldete Euro-Staaten, dann greift der Finanzminister auf ihr Vermögen zu. Was wie ein schlechter Scherz klingt, rückt in den Bereich des Möglichen.
Von Manfred SchäfersRichtlinien für Lesermeinungen
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Schäubles Begründung, warum der ESM so schwer vermittelbar ist ....
Auf Welt online heute:
Ähnlich wie Bundespräsident Joachim Gauck hält es auch
Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für wichtig, den
Bürgern die Maßnahmen zur Euro-Rettung umfassend zu erklären.
«Der Bundespräsident hat ein wichtiges Thema angesprochen:
die notwendige Kommunikation europäischer Themen», sagte er
der «Mittelbayerischen Zeitung» (Samstag). «Das ist
wichtig! Sehr sogar! Und gleichzeitig schwierig, denn Europa ist
für viele die Meta-Ebene. Da fehlt der direkte emotionale
Bezug.» Die Bundesregierung bemühe sich ja, ihre Politik zur
Euro-Rettung den Menschen zu vermitteln. «Aber das komplexe Thema
der Gemeinschaftswährung ist kein Selbstläufer, gerade
inmitten einer Finanzkrise», sagte Schäuble.
Weil der emotionale Bezug zu "Europa" fehlt, kann die
Regierung den leider doch etwas dummen Menschen ihr ESM nicht plausibel
darstellen? Ein typischer Schäuble-Verdreher.
Mit abstrusen Geldquellen will Schäuble seine Fehler vertuschen
Anders kann ich mir diese Form der illegalen Enteignung Reicher nicht
vorstellen.
Der wahnwitzige Schäuble-Kurs der Eurorettung, koste es, was es
wolle, lässt ihn auch außergesetzliche Mittel tolerieren.
Denn eine gesetzliche Grundlage gibt es für die o.a. Reichensteuer
nicht.
Das hindert aber Schäuble nicht daran, von Erträgnissen aus
solcher Quelle gelabt zu werden. Das sinnlose Geldversenden nach GR
steht gerade wieder an. Die unfähigen bankspielenden Akteure der EU
werden aus Angst vor vermeintlicher €-Schwäche alles abwickeln
wie gehabt. Rechtzeitig u. in Mrd-Höhe, am besten mehr als
erforderlich, damit man noch mehr Zeit bis zum nächsten Mal
gewinnt.
Denn das nächste Mal kommt gewiß. Es wird vielleicht sogar
noch größer als erwartet.
Das ist die griechische Arithmetik bzw. Logik: Für Deutsche nicht
nachvollziehbar, aber sündteuer!
Steuer = zu versteuerndes Einkommen x Steuersatz
Folgender Satz ist nicht korrekt: "Wer in Deutschland viel
verdient, zahlt sehr viel Steuern. Rund die Hälfte beansprucht der Fiskus."
Das Einkommen ist nicht gleich zu versteuerndes Einkommen; insoweit
zahlt nicht jeder von seinem tatsächlichen Einkommen die
Hälfte an Steuern. Die Möglichkeit die Differenz zwischen dem
tatsächlichen Einkommen und dem zu versteuernden Einkommen zu
Gunsten des Steuerpflichtigen zu erhöhen, ist natürlich auch
wiederum höher, je höher das tatsächliche Einkommen ist.
Wenigstens einmal will Schäuble Kohl übertrumpfen. Dafür hat er die letzten 20 Jahre gelebt. Und diesem Ziel, der Nachfolger von Junckers und der Chef von Europa zu werden, unterwirft er, wie es aussieht, alles – auch die Interessen Deutschland. Ist das Altersstarrsinn oder Größenwahn? Oder beides?
Zuerst die eigene Bevölkerung belasten
und dann erst die Hilfe der anderen Länder beanspruchen. Was soll daran falsch sein, die Reichen in den Südländern zu belasten?
Groß-Europa im Expansions-Wahn
Es ist ein eigenartiges Gefühl – wenn man die Geschichte der
letzten 100 Jahre betrachtet, denk man soviel Expansions-Wahnsinn kann
doch nicht so viele Leute befallen haben, dass sie nicht bemerkt haben
wie sie das Volk ins Unglück stürzen.
Aber jetzt wiederholt sich auf unglaubliche Weise das Drama: Eine
deutsche Parteien-"Elite" sah damals und sieht heute das
Schicksal der Leute nur als Figuren für ihre visionären
Sandkastenspiele. Dabei ist das Ende genauso klar wie bei den Beispielen
aus der Geschichte.
Für die europäischen "Freunde" sieht die Sache
natürlich anders aus, hier gilt es vor dem unausweichlichen crash
noch möglichst viel aus Deutschland herauszuholen.
Übrigens - vielleicht liegt der Grund dafür dass unsere
Regierung Deutschland abschaffen will darin: Einfach mal unter
"Kanzlerakte" googeln.
Mit Abgabe entsprechender Finanz-Souveränität...
...an eine europäische Gemeinschaft oder mehrere europäische Institutionen unter politischer Führung der Franzosen und Südeuropäer kann eine permanente Transferunion geschaffen werden. Dann haften Deutsche, Österreicher, Holländer und Finnen auf unabsehbare Dauer und in unbegrenzter Höhe für öffentliche Ausgaben der Griechen, Italiener, Spanier, Franzosen...
Die Euro-Haftung von heute sind die Steuern von morgen!
Ja was haben einige Naivlinge denn geglaubt? Das es die Euro-Rettung zum
Nulltarif gibt? Irgendwann ist nun mal Zahltag. Da man Sozialleistungen
nun mal nicht unbegrenzt kürzen kann und seit kurzen auch noch
jedem EU-Europäer deutsche Sozialleistungen zustehen rückt der
Zahltag immer näher.
Bald wird Merkel sagen: Wer für den Frieden in Europa ist zahlt
Steuern! Denn der Euro muß gerettet werden, koste es was es wolle.
Es ist eine Frage von Krieg oder Frieden!
"Es scheint in Vergessenheit zu geraten: Wer in Deutschland viel
verdient, zahlt sehr viel Steuern."
Auf dem Papier stimmt das. In der Realität sieht das Ganze leider
völlig anders aus. Komisch, dass die Steuerskandale, die fast schon
wöchentlich durch die Presse wabern, so schnell ignoriert werden.
Dabei ist das nur die Spitze des Eisberges.
Herr Schäfers, lesen sie denn eigentlich ihre eigene Zeitung?
Als ich heute morgen Zeitung las und nach dem Artikel über den
Vorschlag der DIW ihren las, fiel mir fast die Kaffeetasse aus der Hand.
In ihrem umfangreichen Artikel kloppen sie auf diesen Vorschlag ein als
hätte unser Schäuble zur Hatz auf deutsche Wohlhabende geblasen.
Zitate des Artikels auf den sie sich beziehen: "In Deutschland
stelle sich diese Frage weniger, schließlich sei man mit den
Steuereinnahmen und der Finaznplanung gut aufgestellt."
"Dies gelte insbesondere für Länder, in denen das
Verhältnis zwischen Steueraufkommen und Privatvermögen nicht
stimme."
Daraus entnehme ich, dass deutsche Steuerzahler aufgrund der bereits
vorhandenen Belastungen (ja, die sind immens) und der hohen
Verlässlichkeit, nicht betroffen sind. Alleine schon weil es
rechtlich (siehe BVG) nicht möglich ist.
Eher gemeint sind die Länder mit den Nutznießern unter den
Reichen, die Vorteile vom Staat abschöpfen aber nichts
zurückgeben (siehe Reedereien in GR).
Was hört man eigentlich von Frau Angela?
n Finanzminister läuft amok, um das BVG zu einem schnellen Urteil
zugunsten des deutschen Bürgens, Haftens und Zahlens zugunsten der
PIIGS+F-Staaten zu nötigen. Gleichzeitig will Schäuble
König der EU werden und Gouverneursratgouverneur und was nicht
sonst alles noch, der arme Mann.
Und Frau MärktelDr.? Hilft ihm nicht nur nicht in den pfleglichen
Ruhestand, sie ist gänzlich auf Tauchstation. Oder ist sie
ihrerseits mental völlig überfordert vom selbstgeschaffenen
Elend? Hat sie erkannt, in welche böse Falle sie getappt ist? Vom
Schäuble geschubst wurde? Von Sarko geschmust?
Wieso »erst?« Wieso dann»?« Wieso schlechter Scherz»?«
»Erst haften die Deutschen für überschuldete
Euro-Staaten, dann greift der Finanzminister auf ihr Vermögen zu.
Was wie ein schlechter Scherz klingt, rückt in den Bereich des Möglichen.«
Es gibt kein »dann«: Die Haftung für die
PIIGS+F-Staaten hat den Zugriff auf Omas Konten und Häusken zur
VORAUSSETZUNG. Denn der Staat D ist selbst hoch verschuldet. Im
Grundgesetz ist ein Neuverschuldungsverbot verankert. WOZU? DAZU:
Bürgen, Haften und Zahlen geht deshalb NUR NOCH mit den
Rücklagen und dem Eigentum der Deutschen.
Das ist nicht überraschend. Zig Kommentatoren hier haben genau das
in hunderten Beiträgen geschrieben. Ein schlechter Scherz ist das
schon gar nicht. Es geht vielmehr im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte.
Schäuble muss dringend in pfleglichen Ruhestand. Was er neben der
Entreicherung der Deutschen jetzt noch erstrebt - Gouverneur der
EU-Kolonie D, König von Europa, Herrscher über GG und BVG -
zeigt: Sein Nervenkostüm ist der Lage nicht mehr gewachsen. Milde gesagt.
die Gewinner sollen dafür haften!
Zwangsanleihe für die Gewinner und Befürworter des Euro
wäre sehr gerecht!
1. Die großen Konzerne
2. Die Mittelständler die viel in die Krisenstaaten exportiert haben.
3. Jeder der sich für die Einführung des Euro eingesetzt hat.
Diese Profiteure sollen jetzt für den angerichteten Schaden auch
haften! Auf keinen Fall der deutsche Angestellte oder Arbeiter, weil die
schon durch harte Arbeit den Exportüberschuss auf Ihren Rücken
durch harte Arbeit ermöglicht haben.
Zur weiteren Erbauung noch der Artikel 64 (3) AEUV - man muss nur genau lesen im Kontext mit Art 63
"Abweichend von Absatz 2 kann nur der Rat gemäß einem besonderen Gesetzgebungsverfahren und nach Anhörung des Europäischen Parlaments Maßnahmen einstimmig beschließen, die im Rahmen des Unionsrechts für die Liberalisierung des Kapitalverkehrs mit Drittländern einen Rückschritt darstellen." > > > Sehr verklausuliert, aber im Klartext heißt das nichts anderes, als das Ihnen verboten werden kann, Ihr Vermögen ins EURO-Ausland zu bringen. Der EURO-Moloch sichert sich den Zugriff auf Ihr Erspartes. Noch Fragen? So etwas geht schneller als man denkt; gerade wenn, so wie jetzt, richtig Feuer unterm Dach ist und die Politiker heillos überfordert sind und jegliche vernünftige Orientierung vermissen lassen. Es ist schon unglaublich, da wird von einem Institut erwogen, für unsere Bürger eine Zwangsanleihe einzuführen, um die Banken der PIIGS+F sowie deren Staaten zu retten. Auch kein Zufall dürfte sein, dass gerade jetzt über "Grenzkontrollen" und Änderung des Schengen-Abkommens nachgedacht wird
Nicht umsonst wird in letzter Zeit immer wieder auf die - nota bene rein
zufällig bestehende - Identität der Summe der Deutschen
Vermögen und der Summe der Schulden von ganz Europa hingewiesen.
Das gesamte Eigentum der Deutschen wird letztlich dem Euro geopfert.
Nicht alles auf einmal versteht sich. Für jede einzelne
Vermögensart werden sich zu gegebener Zeit die passenden
Enteignungsmechanismen, die passenden Drohkulissen und
Erpressungsmethoden finden.
Der klassische Ansatz der Vor-Wende Bundesrepublik, der aus einer
sozialen Marktwirtschaft mit einer Prise Eigennutz verbunden mit dem
Leistungsgedanken unter Abmilderung eklatanter sozialer
Ungerechtigkeiten bei rechtsstattlichen Rahmenbedingungen bestand, ist
nicht mehr das Ziel dieser Bundesregierung.
Vielmehr zeichnet sich ein Gemeinwesen im Europäischen Kontext ab,
das alle Nachteile des Manchester-Kapitalismus mit allen Nachteilen des
Kommunismus Stalinistischer Prägung verbindet, alle Vorteile beider
Systeme aber unterdrückt.
Das deutsche Institut fuer Wirtschaftsforschung
befindet sich nicht in Berlin, BRD sondern auf einem anderen Planeten.
Sonst koennte man nicht mit so einem schwachsinnigen vorschlag der
Zwangsabgabe Vermoegender mit einem Vermoegen ab E 250.000/500.000
kommen. Diese betraege sind doch keine Vermoegen,
besonder nicht, wenn es sich um Betrage am Ende der Lebensarbeit
handelt. Das ist ja laecherlich. Was zaehlt dazu? der Oma ihr klein
Haeuschen? Solche Meldungen bringen der
arbeitsamen deutschen Bevoelkerung nur Verdruss, sind wir denn nur noch
die Bloeden.
Es kann sich nicht jeder leisten, einfach alles hinzuschmeissen und dem
Land hier den Ruecken zu kehren. Hofffentlich wird dieses Thema auch
Wahlkampfthema und hoffentlich zeigen die
Buerger bei den kommenden Wahlen den Befuerwortern dieses Schwachsinnes
die rote Karte
Man kann sich schon mal selbst eine Frage stellen (Wir als Kollektiv/Staatsbürger)
Warum schafft es eine Regionale Protestbewegung wie bei Stuttgart 21
plötzlich ein überregionales Medienecho hervorzurufen und die
Leute von nah und fern (die ja eigentlich nicht direkt betroffen sind)
auf die Straße zu ziehen.
ESM & Co. werden so beiläufig zur Kenntnis genommen. Es wird
wahrscheinlich erst zu einer RICHTIGEN Protestbewegung kommen wenn es
schon zu spät ist und wir die Auswirkungen auch physisch zu
spüren kommen.
Wenn jetzt auch noch über die Enteignung von Vermögenden
Menschen diskutiert wird ist der Schritt zu EUdssr nicht mehr weit.
das Thema Geld ist zu abstrakt
jeder geht täglich mit den Begriffen Geld, Vermögen und Kapital um ohne zu wissen was es bedeuted. Viele Effekte kommen mit großer Zeitverzögerung und Wirkungen sind meist logarithmisch. Daher kommen die Proteste nicht nur zu spät -also erst wenn die Wirkungen offen zu Tage treten- zusätzlich werden im Nachinein auch noch Ursachen und Wirkungen völlig durcheinander geworfen. Gut sichtbar am Ökonomenstreit: Sinn und Kollegen argumentieren, deren Gegener fabulieren und agitieren .
Mit Zwangsanleihen lassen sich die Schulden gar nicht senken
Denn auch Zwangsanleihen sind Anleihen, und somit Schulden.
Bei dieser Schuldendiskussion entsetzt mich am meisten, daß nicht nur
unsere Politiker, sondern auch die "Experten" von falschen
Voraussetzungen ausgehen.
So kann es gar keine brauchbare Lösung geben.
Nein!
Mit einem Zinssatz in Höhe der Inflation würden unsere
"Staatsschulden" stärker steigen bzw. weniger schnell
fallen als jetzt. Zumindest vom Zinseffekt her.
Der Marktzins für freiwillige(!!!) deutsche Staatsanleihen liegt
bei 0%, somit etwa 2% unter(!) der Inflationsrate.
Selbst wenn es da einen Zinseffekt gäbe, in anderen Konstellationen
möglich, wäre der marginal im Vergleich zu dem, was die
"Experten" des DIW als Effekt ihres Vorschlags genannt hatten.
doch wenn der Zinssatz
geringer ist als der am Markt! Ein Zinsatz in der HÖhe der Inflation wäre in dem Falle fair!
Dummerweise müssen wir daddeln (sächsisch für hart arbeiten) gehen, so dass Proteste schwierig werden. Auf die Straße gehen, das kann nur der reiche rotgrüne Wutbürger, der von Euro, Energiewende etc. profitiert. Der kleine Mann (denn 250.000 € dürfte ja irgenwie jedes kleine Haus Haus kosten), hat für Demosntrationen keien Zeit und wird außerdem von Presse und Funk systematisch eingelullt.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.07.2012 15:21 UhrBei uns in Nds. und im Duden bedeutet "daddeln" zocken (i.S.v. spielen)
interessant dass es bei Ihnen das gegenteilig verwendet wird.
Wer hat denn gesagt das ihr Haus
als Vermögen gerechnet wird? Das ist doch billige Polemik.
Aha, jetzt kennen wir auch den Grund für die hohe Arbeitslosigkeit in den USA.
Zitiere FAZ:
"Schon früher spotteten Ökonomen aus Amerika, das
deutsche Wirtschaftswunder bestehe darin, dass die Menschen bei den dort
herrschenden Abgabesätzen überhaupt arbeiteten."