Vor dem Hintergrund der Milliardenhilfen für angeschlagene Euro-Staaten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das frühe Renteneinstiegsalter und die Urlaubsregelungen in einigen Ländern kritisiert. Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen, sagte die CDU-Vorsitzende bei einer Parteiveranstaltung am Dienstag in Meschede in Nordrhein-Westfalen.
„Es geht auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch ein wenig gleich anstrengen - das ist wichtig.“ Nach heftigem Streit wird in Deutschland derzeit das Renteneinstiegsalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre heraufgesetzt.
EU-Bürger gehen meist unter 62 in Rente
Merkel fügte weiter hinzu: „Wir können nicht eine Währung haben und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig. Das geht auf Dauer auch nicht zusammen.“ Gesetzlich festgelegt sind in Deutschland mindestens 20 Tage Urlaub.
Schon im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission in einem Grünbuch gefordert, das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Derzeit gehen EU-Bürger im Durchschnitt mit 61,4 Jahren in Rente.
Erst in der vergangenen Woche hatte die dänische Regierung beschlossen, das Rentenalter bis 2022 von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Die bisherigen Möglichkeiten für den Vorruhestand sollen stufenweise von fünf auf drei Jahre vor Erreichen der Altersgrenze verkürzt werden.
bin mal gespannt, wie das außerhalb Deutschlands gesehen wird...
(cennet2208)
- 18.05.2011, 12:38 Uhr
Merkel fordert einheitliches Rentenalter
Roland Magiera (Roland_M)
- 18.05.2011, 12:41 Uhr
Die Politiker sollten sich aus dem Rententhema VOLLSTÄNDIG heraushalten
Bryan Hayes (bhayes)
- 18.05.2011, 12:52 Uhr
Populismus à la Merkel
Michael Judaschke (judaschke1)
- 18.05.2011, 13:14 Uhr
was Merkel fordert,
Closed via SSO (hansprag)
- 18.05.2011, 13:21 Uhr