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Verhandlung über ESM und Fiskalpakt Nervöse Politiker warnen Bundesverfassungsgericht

 ·  Das Euro-Krisenmanagement wird ab heute vor dem Verfassungsgericht verhandelt. Der Druck auf die Richter nimmt immer mehr zu: Im Vorfeld äußern Europaparlamentarier Zweifel an der Sachkenntnis und fordern, die besondere Situation der Politik mitzubedenken.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (109)

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Heinz Wobmann

Sicherung der eigenen Pfründe oder Wohl des Volkes?

Das EURO und EU - Desaster nimmt groteske Züge an.
Die Sippenhaft via ESM für Deutschland für die vergangenen und gegenwärtigen "Sünden" des Süden ist unhaltbar. Da spielen die Herren und Damen Politiker mit dem Feuer.
Vielen Bürgerinnen und Bürgern dämmert's. Und: je mehr es im Volk dämmert, umso ungemütlicher wird die Stimmung. Deshalb meine ich, dass die Politiker mit dem Feuer spielen!
Die enormen Schuldenberge können nicht dadurch "entsorgt" werden, indem noch grössere Rettungsschirme gebaut werden. Eine Leserbriefautorin hat treffend kommentiert: "Man kann nicht mit Benzin dieses grosse Feuer löschen". Oder man findet einen Dummen, der die Zeche bezahlt.
Ja, ich wiederhole mich, die Politiker und Politikerinnen spielen tatsächlich mit dem Feuer!

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wolf heinz sell

Verwirrungsstrategie

Hier gilt es zu entscheiden, ob der ESM mit dem Grundgesetz, also mit deutschem, geltenden Recht vereinbar ist. Wenn die Politiker soviel Sachverstand von ihrem Geschäft hätten, welchen sie den Richtern von deren absprechen, wären unsere Polit-Darsteller nicht unter zeitlichem Druck, weil der Schuldenturm sich Sekunde für Sekunde erhöht und was für eine Argumentation, es könnten gar einige Länder in anbetracht des "Hinauszögerns" aus dem EURO austreten?

Was für ein Unglück es doch für Deutschland wäre, würden Griechenland oder Portugal sich für eine andere Währung entscheiden, weil ihnen die Richter in Karlsruhe zu viel Zeit brauchen.

Die besondere Situation der Politiker steht doch gerade zur Diskussion, denn wohin der Eurowahn führt ist doch schon seit langem bekannt und mathematisch auch für Nichtfachleute nachvollziehbar.

Die Mehrheit der Bürger zweifelt an der Glaubwürdigkeit der Politiker, die den bereits bekannten "Plan B" einfach ignorieren und stattdessen den ESM wollen

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heinz herzing
heinz herzing (heinz48) - 10.07.2012 20:51 Uhr

Europaparlamentarier Zweifel an der Sachkenntnis

der Richter . Das ist der Gipfel der Frechheiten die sich diese Leistungslosen Totalversager erlauben . Der Euro ist nicht mehr zu Retten und vor diesem Hintergrund die Chancen von morgen zu verspielen ist höchst undemokratisch . Die Europa Diktatur muss um jeden Preis verhindert werden . Es geht doch heute schon um die Zeit nach dem Euro , man möchte mit Hilfe der Deutschen Wirtschaftskraft seine Zukunft gestalten . Denn auch nach dem Crash erlöschen die Gemeinsamen Verpflichtungen Garantiert nicht . Es wird munter weitergehen mit einem höchst ungerechtem Zinssystem unter aufsicht des Dollar ( 8 Großbanken besitzen die FED ) eine Lösung kann nur durch neue Parteien entstehen die sich vor einem Umdenken nicht scheuen . Es kann nicht sein das Arbeiter den lebensunterhalt einer ständig wachsenden schar sinnloser Beschäftigter ernährt .

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tobias jünemann

Dadurch, dass ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat,

sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk” Carl Schmitt

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Otto Meier

Die Richter des BVerfG benötigen nur eine Sachkenntnis: Die juristische Sachkenntnis.

Und die will ja wohl niemand ernsthaft in Zweifel ziehen, oder? Noch gelten die Spielregeln des Rechts und nicht die Spielregeln der Märkte, wenn das BVerfG entscheidet. Und so soll es auch bleiben. Denn die Spielregeln der Märkte werden durch das Recht festgelegt, nicht umgekehrt.

Und ich hoffe doch sehr, daß das auch so bleibt und die Richter des BVerfG sich nicht den Erpressungsversuchen aus Politik und Wirtschaft beugen.

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Andreas Zeh

Aüßerungen von Martin Schulz (SPD) sind skandalös

Die Äußerungen von Martin Schulz (SPD) sind jenseits jeglicher Rechtsstaatlichkeit. Dem Verfassungsgericht das Recht abzuerkennen, über Gesetzesmaßnahmen zum Schutz der Verfassung urteilen zu können/dürfen, zeigt wie weit wir in der EU gekommen sind. Herr Schulz redet damit einer EU-Diktatur das Wort. Es zeigt sich immer deutlicher: EU-Ideologie und demokratischer Rectsstaat stehen im klaren Widerspruch zueinander.

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Jutta Hebel
Armin Hebel (Arminino) - 10.07.2012 14:08 Uhr

Gefahren für die Demokratie

Die gegenwärtige Situation macht deutlich, dass uns die Währungsunion mit ihren Geburtsfehlern in eine tiefe Krise unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Ordnung geführt hat.

Die Befrachtung eines Subsystems, der Wahrungsunion, mit der Aufgabe der Förderung der politischen Integration Europas hat das Gegenteil hervorgebracht, nämlich eine Desintegration der Staaten der Eurozone mit politischen und ökonomischen Verwerfungen und Polarisierungen. Nach wie vor stellen die Staaten der Eurozone einen losen Verbund von souveränen Einzelstaaten dar. Sie gehen von differierenden politischen Mentalitäten und von unterschiedlichen politischen Traditionen, Strukturen und Interessen aus. Heterogenität der wirtschaftlichen Strukturen, Diskrepanzen im Entwicklungsgrad und der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften führen dazu, dass keine konsensuale Lösung der Finanz- und Währungskrise zwischen den Staaten möglich ist. Die Brüsseler Gipfelentscheidungen vom 28./29.06. 2012 waren daher

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Jutta Hebel
Armin Hebel (Arminino) - 10.07.2012 14:06 Uhr

Gefahren für die Demokratie

Die gegenwärtige Situation macht deutlich, dass uns die Währungsunion mit ihren Geburtsfehlern in eine tiefe Krise unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Ordnung geführt hat.

Die Befrachtung eines Subsystems, der Wahrungsunion, mit der Aufgabe der Förderung der politischen Integration Europas hat das Gegenteil hervorgebracht, nämlich eine Desintegration der Staaten der Eurozone mit politischen und ökonomischen Verwerfungen und Polarisierungen. Nach wie vor stellen die Staaten der Eurozone einen losen Verbund von souveränen Einzelstaaten dar. Sie gehen von differierenden politischen Mentalitäten und von unterschiedlichen politischen Traditionen, Strukturen und Interessen aus. Heterogenität der wirtschaftlichen Strukturen, Diskrepanzen im Entwicklungsgrad und der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften führen dazu, dass keine konsensuale Lösung der Finanz- und Währungskrise zwischen den Staaten möglich ist. Die Brüsseler Gipfelentscheidungen vom 28./29.06. 2012 waren daher

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Gerd Görtz
Gerd Görtz (GGoertz) - 10.07.2012 13:09 Uhr

Dreist

Schlimm wie sich EUROPA erdreistet, innerstaatliche Angelegenheiten so destruktiv zu verballhornen.

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Stephan Kovar

Was ist los mit diesem Land?

Sind wir nur noch Stimmvieh? Gehts jetzt an die Aushebelung der Gewaltenteilung? Ich kann diese "Mehr-Europa"-Salbaderei nicht mehr hören. Dass es nach wie vor um nationale Bezugsrahmen geht, sollte sogar ein Ideologe wie Herr Schulz begriffen haben, spätestens, seit in Griechenland deutsche Fahnen verbrannt werden. Oder Herr Hollande in Frankreich demonstriert, wie man eigene Interessen vertritt. Aber das gehört wohl zu Schulzens Europa-Bild dazu. Schließlich ist Deutschland so ziemlich an allem schuld, oder?
Ob Schäuble oder Schulz, man hat uns verraten und tut es noch.

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Dietmar Blum

Den Lambsdorfs, Schulzes und Lammers dieser Nation

2 Zitate von Nietzsche für das Poesiealbum, a) zur Europabesoffenheit und b) zu ihren Äußerung hinsichtlich der Rolle des BVG :
a) "Diese Werkstätte, wo man Ideale fabriziert - mich dünkst, sie stinkt vor lauter Lügen"
b) "Und niemand lügt soviel als der Entrüstete"

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Joachim Arnold
Joachim Arnold (arnie39) - 10.07.2012 11:54 Uhr

Eine Verschwörung ?

Was soll man davon halten? Ex-Konservative (CDU und FDP) Arm in Arm mit Sozialisten, Bundes- und Europapolitiker an einem Strang! Unterstützt von den Grünen, denen die Schwächung (als Vorstufe zur Abschaffung) Deutschlands ohnehin am Herzen liegt. Ein durch den Proporz nach oben gespülter SPD-Buchhändler, der sich wohl schon als eine Art Kaiser von Europa sieht und daher selbst als Nichtjurist das BVG maßregeln zu können glaubt! Und alle einig darin, die Protest-Ökonomen um Prof. Sinn zu ignorieren und denunzieren! Da darf man schon mehr als einen Hauch von Konspiration wittern.

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Dietmar Blum

Offensichtlich soo

nervös, daß sogar der selbsternannte "Ereigniskanal" Phoenix nach einer knappen 3/4 Stunde auf zigmal durchgekaute, xmal wiederholte "Pyramiden+olles Ägypten-Sendung"schaltete.
Seltsamerweise, bevor die Kläger und die Fakten vorgetragen werden.
Ob da eine Weisung vorlag?

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Oliver Schulz

Fachkräftemangel auch in der Politik

Der ungelernte frühere Außenminister und jahrelang angeblich beliebteste Politiker Deutschlands J. Fischer schrieb 2009 über das Karlsruher Urteil zum Lissabon-Vertrag sinngemäß, die Realitäten Europas seien komplizierter als die Karlsruher Fiktionen. Das passt hervorragend zu den Auslassungen des zum Funktionär mutierten Buchhändlers Martin Schulz, der nun den Sachverstand ausgebildeter Juristen am Bundesverfassungsgericht anzweifelt.

Es fehlt jetzt eigentlich nur noch, dass er von "Abweichlern" in der Europa-Frage öffentliche Selbstkritik fordert, damit sie im Amt bleiben können. Er kann das ja mal dem Plenum beim nächsten großen Parteitag der SPD vorschlagen. Zu seinem autoritären und anmaßenden Auftreten würde es passen.

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Mario Schmid

Der völlige Verlust unserer Souverenität ist der europäischen Einigung immanent,

wenn es Politikern gelingt in der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland Zweifel an der Urteilsfähigkeit deutscher Verfassungsrichter zu wecken. Eigentlich sollten wir angesichts der Entwicklung Europas in den letzten Jahren nicht an der Urteilsfähigkeit von Richtern zweifeln, sondern an der Fähigkeit unserer Politiker, für das Gemeinwohl zu handeln. Also mich überzeugt der Fiskalpakt nicht und im übrigen bin ich der Meinung, dass Politiker, die versuchen deutsche Verfassungsrichter unter Druck zu setzen, nicht in supranationale Parlamente, sondern in deutsche Gefängnisse gehören.

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Nicolas Wurth

Staatsputsch!

Gestern in den Nachrichten bezeichnete ein Bundestagsabgeordneter die Vorkommnisse in Rumänien (dort wurde das Verfassungsgericht umgangen und ausgehoben) als klassischen Staatsputsch. Er hätte freundlicherweise aufklären können, wie man die Vorkommnisse Hierzulande und in Brüssel bezeichnen könnte.
Aber stimmt, für EUROpäer gelten ja andere Maßstäbe...wobei Buchbinder und die rumänische Mafia ähnlich furchteinflößend ausschauen...zum Schaudern!

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Closed via SSO

Berlusconi hat unseren Schulz schon recht gut durchschaut,

habe ich den Eindruck.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2012 14:51 Uhr
Karl S. Walter

Durchschaut?

Bei aller Abneigung, die man für Schulz hegt - einen Vergleich mit einem KZ-Schergen hat er nicht verdient. Auch deshalb nicht, weil dieser Eklat die Karriere des S. überhaupt erst angeschoben hat. Der Buchkrämer hat clever Honig gesogen aus dieser Situation. Und das soll Bunga-Mann durchschaut haben? Dann muss er die Karriere des Schulz ja gewollt haben, odrr.

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Guido Strobel

Schulz und seine Ansichten

Zum Glück ist dieser Herr nur Europarlamentarier und somit ohne Einfluss.

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Markus Teuber

Bei Herrn Schultz

sieht man ,wie sich politische Arroganz,persönliche Hochnäsigkeit,mangelnder Sachverstand in punkto "Demokratie und demokratisch unabdingbare Gewaltenteilung" und ein geiwsser Hang zu durchaus diktatorisch zu nennender Machtanmaßung sich in den Europäischen Institutionen beständig paaren .
.
Und diesen europäischen Institutionen möchten Merkle,Schäuble,Trittin,Steinmeier & Co. mehr und mehr Macht über uns einräumen -ohne von uns -dem Souverän (!!!) - dazu bei der letzten Bundestagswahl überhaupt authorisiert worden zu sein ?
.
Herr Schultz - treten Sie endlich zurück , denn Sie sind wahrlich kein Demokrat -wie Ihre Äußerungen es ja belegen !

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 10.07.2012 10:01 Uhr

Das ist nicht nur unverschämt, sondern zeigt sogar einen Mangel an Sachkompetenz im

Kernjob dieser Parlamentarier - er versteht offensichtlich nicht einmal, worüber ein Verfassungsgericht urteilt und was sein Job ist. Das BVG ist selbstverständlich kompetent, weil hier gar nicht entschieden werden muss oder darf, was der "richtige" Weg zur Lösung der Staatsschuldenkrise ist, sondern ob eine deutsche Regierung überhaupt ohne vorherige Zustimmung des Volkes/der Parlamentarier diese Entscheidung treffen darf. Und das ist von der vorläufigen Verfassung (Grundgesetz) geregelt, deren Konzept und Wortlaut den Richter garantiert besser bekannt ist als diesen EU-Parlamentariern, wie wir an deren Äusserungen klar erkennen können.

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Jahrgang 1959, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

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