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Spaniens Schuldenkrise EZB droht mit Intervention auf dem Anleihemarkt

 ·  Die Euro-Sorgenkinder Spanien und Italien müssen wieder höhere Zinsen zahlen, wenn sie sich Geld leihen. Die EZB erwägt nun wieder, spanische Anleihen zu kaufen.

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Paul Banaschak

Ihr könnt noch so viel Geld drucken, die Probleme bleiben gleich

nämlich, die, dass die PFIGS mehr, viel mehr ausgeben, als sie je einnehmen werden. Weiss jeder Volkswirt nach dem 3. Semester, wenn er seine Parteibrille abnimmt.

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steff hughes

mal eine dumme frage! wer von euch hat vorgesorgt für den kollapse?

oder glaubt ihr dran das die regierung euch doch hilft wenn das land verhungert?
(wenn die regierung schon sagt "wir haben weizen gehortet" sollten alle die gehirne einschalten und zwischen die zeilen lesen können)

ultimative wird der kollapse viel menschen töten . oder?

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Ulla Nachtmann

Ach ja?

„Wir haben ein Instrument für Interventionen, das Kaufprogramm SMP, das zuletzt nicht benutzt wurde, aber das existiert“, sagte der französische EZB-Direktor Benoit Cœuré am Mittwoch in Paris."
.
Stimmt nicht! Von Rechts wegen ist die EZB lediglich die Hüterin von Geldwertstabilität!
.
Und hat Monsieur auch schon darüber nachgedacht WO die inzwischen berühmten "collaterals" der Banken herkommen sollen?
Sollen Pleitestaaten weiterhin für Pleitebanken "garantieren"?
Oder meint die EZB gar sie brauche jetzt keine Pfand-Hinterlegung mehr?
Oder schielt sie auf das fremde Staatsgold BEVOR es sonst jemand beansprucht!?
.
"IMF: Gold Is Scarce “Safe Asset” And “Growing Shortage of Safe Assets”
.
Und ich dachte doch fast schon, dass physisches Gold (und Goldminen) nicht viel wert ist und gerademal zu Schmuck taugt! LOL.

.

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Closed via SSO

Drohungen der EZB

Wem droht denn die EZB? Den Banken und Hedge-Fonds?: dass ich nicht lache. Oder den Anlegern, die sich alle zusammen dumm und dämlich verdienen? Oder nicht eher den noch steuerzahlenden EUDSSR-Bürgern, die das letztendlich alles bezahlen werden, allen voran Deutschland. Mit dieser "Brandmauer" aus "Papier-Fiat-Money" lodert das Feuer jeden Tag höher, während die EZB oben nachlegt, was unten bereits vollständig abgebrannt ist. Das
Geld ist selbstverständlich nicht weg, das haben jetzt nur andere.

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Carsten Zimmermann

Das Ende ist dann wohl Alternativlos

Wie viele haben es schon prophezeit, das nach Griechenland unmittelbar Spanien und Portugal auf der Liste stehen. Italien befindet sich ebenfalls im Wartestand. Ich glaube das Eurokapitel bekommt eine neue Überschrift: "Siegreich bis zum Untergang!" Niemand mehr muss die Argumente mehr aufzählen,warum das Schiff sinkt. Und was den deutschen Wähler angeht,da wundert einen auch nichts mehr. Ich nehme einmal an,dass die meisten keine Ahnung haben was wirklich passiert! Zumindest damit hatte die Politik der letzten Jahrzehnte Erfolg. Desinformation schon in der Schule,folglich kommt auch nur ein Schulterzucken und das große Staunen,wenn man feststellt,das man auf dem Meeresgrund liegt. In diesem Sinne,lauschen wir noch ein wenig der Kapelle,bevor die Fluten über unseren Köpfen zusammen schlagen!

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Ellen Webereit

Die EZB- und EU - Sprechblasen sind seit 2009 die gleichen !

Seit Beginn des griechischen Unterganges sind die Begleitsprüche der EZB, von Merkel / Schäuble und der EU-Führung die gleichen. Das Prozedere ähnelt frappant den immer gleichen Begleitgebeten bei Sterbenden. Hier ein Überblick:

- "Eine Hilfe ist noch nicht notwendig"
- "Das Land kann aus eigener Kraft die Probleme lösen"
- "Es wurden grossartige Reformen angestoßen"
- "Es ist zwar nichts umgesetzt, die Reformen sind aber auf einem guten Weg"
- "Die Märkte sollten zur Kenntnis nehmen, dass man sparen möchte"
- "Vorübergehend erhöht sich - planmässig -die Verschuldung weiter "
- "Ab den nächsten Jahren wird der Verschuldungsanstieg dann gebremst"
- "Die Fundamentaldaten des Staates sind nicht viel schlechter als die der nächsten Kandidaten"
- "Ein Schuldenschnitt ist ausgeschlossen"
- "Ein Schuldenschnitt käme allenfalls freiwillig in Frage"
- "Der Schuldenschnitt ist unvermeidlich"
- "Die Gläubiger haben zugestimmt"

und:

--- das Geld von Gläubigern und Steuerzahlern ist weg !

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Carlos Anton

Drohung oder Erpressung?

Ich verstehe nicht worin die Drohung besteht. Offenbar sollen die Investoren gedraengt werden werden, die spanischen Papiere zu einem niedrigeren Zinssatz zu uebernehmen als sie bereit sind zu akzeptieren. Andernfalls wuerde man weiter die Geldmenge aufblaehen und die Voraussetzung fuer Inflation schaffen. Das waere allerdings Erpressung und der Beginn vom Ende der freien Marktwirtschaft.

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Andreas Gehrmann

Na sowas!

Haben alle Maßnahmen bisher nicht geholfen? Wie überraschend ist das denn! Da beschwert sich einer, der es besser wissen müsste, das der "Markt" übertrieben reagiert. Man kann es nicht fassen.
Haben unsere "Experten" immer noch nicht verstanden, dass hier eine bodenlose Spekulation betrieben wird? Der Finanzmarkt wurde mit 1 Billion Euro gepämpert und macht nun genau das was er immer macht: auf Kosten anderer Gewinne erzielen. Dass Finanzmarktteilnehmer mit CDS auf den Ausfall der Staatsanleihen spekulieren, scheint immer noch nicht verstanden worden zu sein. Steigt nämlich der Preis für die Absicherung der Anleihen, steigt auch der Risikoaufschlag.
Nur, dass diese Spekulanten diese Anleihen gar nicht halten und den Preis für die CDS ganz bewußt nach oben treiben. Das ist ein konzertierter Angriff auf den Euro und sonst gar nichts.
Märkte beruhigen, dass ich nicht lache! Die sogenannten Experten gehen tasächlich davon aus, dass doch alle nur das Beste wollen - fragt sich nur für wen.

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Closed via SSO

so viel Laerm um nichts

seit dem Entscheid der Merkel Regierung, sowohl den Euro als auch die PIIGS und FRA zu retten, auch um den Preis des finanziellen Untergangs aller europaeischer Staaten, ist das Ende absehbar. Es wird von der Einheitspartei und den 80 % deutscher Waehler (laut Sonntagsfrage)
die den Kurs Merkels tragen, gehofft, dass mit einer kontrollierten Inflation die Kuh vom Eis gezogen werden kann. Dem ist aber nicht so, da wir es mit einem System nationaler Egoismen zu tun haben , das jeweils die Uebervorteilung des "Staerkeren" zum Ziel hat.
Nichts und Niemand kann den Zerfall aufhalten, dazu sind die gegenseitigen Buergschaften,
Kredite und vor allem die staendig kumulierende Neuverschuldung ALLER Eurostaaten unbeherrschbar geworden. Die Rezession in Europa ist ebenfalls garantiert,wer also heute noch hofft, das Merkel es schon richten wird, der wird bald aufwachen. Da hilft auch das staendige kaufen von Zeit nichts mehr, nur eine Waehrungsreform kann es noch loesen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.04.2012 10:58 Uhr
Rolf Huchthausen

Sehr präziser Kommentar! Ich erinnere an Jim Morrisson von den "Doors", einen Selbstmörder!

Das alles erinnert mich an einen alten Song der Doors, Titel vergessen aber der der Refrain klingelt "this is the end, my lonely friend, the end!"

Ein Aspekt Ihres Kommentars sollte allerdings noch betont werden. Es ist das mittlerweile Selbstverständnis der PIIGS+F das neue Schuldenmachen ist ok, denn es trifft andere!

Und wenn die eigene Schwachleistung auch noch so belohnt wird, macht man am besten gleich weiter so wie man auch in diese Malaise hineingeraten ist.

Ich bin über die Aufklärungsarbeit der Presse entsetzt. Wir rennen in unser sicheres Verderben und niemand kriegt es mit!

Niemand warnt vor den Konsequenzen für die eigene Existenz, Steuererhöhungen, Leistungskürzungen für Rente, kommunale und soziale Infrastruktur, Infrastruktur insgesamt (trotz Sondersteuern) und den sozialen Zusammenhalt.

Die €URO-Rettung ist für mich eine Kriegserklärung der hilflosen Politiker an die jeweils eigene Bevölkerung! Es gibt nämlich Alternativen!

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Roland Magiera

Welch beeindruckendes Krisenmanagement

Im Sinne von aus einer begrenzten Krise eine unendlich große zu zaudern und umzuverteilen. Daumen hoch, das fällt sicher nicht leicht, ein vergleichbares Beispiel aus der Weltgeschichte aufzufinden, wo in derart kurzer Zeit so gigantische Beträge vernichtet wurden, ohne dass es groß etwas gebracht hätte.

Die EU hat eine Systemkrise, Länder wie Spanien, Irland, Griechenland und wohl auch Portugal haben seit der Euroeinführung von versteckten und offiziellen Subventionen und vor allem von hemmungsloser Schuldenmacherei gelebt.
Spanische Banken schulden allein den deutschen 244 Mrd. Euro, ebensoviel den französischen Banken, nur für diese beiden Länder also fast 500 Mrd. Euro.
Ob Staat oder Privatmann ist egal, so kann man nur eine kurze Zeit leben, die allerdings in Saus und Braus.
Und darum haben Spanien und Portugal auch kaum eine Chance sich aus eigner Kraft aus dem Schulden-Sumpf zu erheben, da sie seit der Euroeinführung nie gelernt haben mit eignem Geld zu wirtschaften.

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Joachim Beilich

Versailles II

Händchen halten um jeden Preis. Demokratie? Eher nur noch theoretisch. Deutschland hat längst die Hoheit über seine Finanzen "abgegeben" (verloren wäre schmeichelhaft). Und wofür? Für ein bisschen längeres Verwalten unter den bestehenden politischen Rahmenbedingungen. Wirklich tragisch dabei ist, dass wir den Absprung mittlerweile verpasst haben.

Es entsetzt mich zutiefst, dass wir faktisch zum stetig zahlenden Bundesland der EU geworden sind, ohne, dass es jemals demokratisch (wenigstens) kommuniziert wurde. Für mich ist das alles nur noch eine Farce.

War die Einführung des € vielmehr die Gelegenheit für den Rest von Europa zur Modifikation des viel zu moderaten Marschallplans zu Versaille II? Der € war immerhin der Preis für die Wiedervereinigung.

Italien (Mafia), Spanien, Griechenland, Portugal Fortführungsprognose negativ. Die Reformen, die dort umzusetzen wären, erfordern einen vollständigen Neuanfang. Dies wird nicht geschehen, solange sie alimentiert werden.

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Werner Mueller

Die EU-Pleite in ihrem Lauf...

...halten weder Ochs' noch Esel auf. Frau Merkel ist erst einmal abgetaucht ... das soll wohl "Gelassenheit" demonstrieren - Gott, diese Feld-, Wald- und Wiesenpsychologie unserer politischen "Elite" ist echt zum Piepen. Man "beruhigt die Märkte", man "gibt ein starkes Signal an die Märkte", man "beeindruckt die Märkte", nur, nichts was diese Politclowns in Berlin oder Brüssel machen ist glaubhaft und schon garnicht beindruckend, weder für die ominösen Märkte noch für die realen Menschen in Europa. Die Überheblichkeit und Selbstgefälligkeit dieser Polit"elite" ist bespiellos: Dummheit und Stolz wachsen aus einem Holz!
Auch die FAZ hat sich entschieden, nicht mehr über Griechenland und die Bankenkrise zu schreiben; man ist des Schreibens müde und will wahrscheinlich "Berlin nicht beunruhigen". Passt zu diesem Nachtwächterstaat. Muss man wohl The Independent lesen.

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Siegfried Kellner

Was versteht man denn hier unter einer Drohung ...?

In Südeuropa wird billiges Papier gedruckt und von denr EZB "aufgekauft". Nach ein paar Jahren werden die Gläubiger zum Schuldenschnitt gezwungen. Allein dieses Wort Schuldenschnitt ist eine Sprachverneblung, denn es müßte besser heißen: Es wird wertloses Papier zum verbrennen in den Ofen gegeben. Die Drohung besteht doch wohl darin, daß man den stabilen nordeuropäischen Ländern nur weiter wertlosen Papiermüll andrehen will.

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Teito Klein

Die EZB - Europas größte Bad Bank

Die EZB will nun also wieder Schrottpapiere von Italien und Spanien kaufen.
Das war zuerwarten von Draghi,; er war ja bei Goldman Sachs und somit mitverantwortlich für die gefälschten Zahlen von Griechenland.
Die Kosten für die "Rettung" des Club Med werden die Nordländer tragen müssen; wir sind ja schließlich "eine Familie", oder nicht?!

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Hans Edelmann

Marktkräfte lassen sich durch Intervention auf die Dauer nicht bändigen.

Wie sollten durch Intervention die Zinsen von Anleihen der Schuldner in wirtschaftlich
angespannter Lage dauerhaft gesenkt werden können? Ein Schuldner in prekärer Situation
muss in einem freien Markt einfach höhere Zinsen bieten als ein Kreditnehmer, bei dem
keine Probleme gesehen werden. So läuft der normale Marktmechanismus. Er kann durch
Intervention nicht auf Dauer außer Kraft gesetzt werden. Im Gegenteil wird bei umfangreicher
Intervention auch noch der Verdacht einer daraus folgenden höheren Inflation erzeugt.
Unter dem Makel weiterhin prekärer Situation eines Schuldners und dem Risiko zusätzlicher
Inflation infolge von Intervention werden am Ende natürlich noch höhere Zinssätze auf
den betreffenden Anleihen stehen müssen. So hat denn der Schuldner letztendlich zusätzliche Zinslasten, und derjenige, der interveniert hat, hat dann wohl auch nur noch ein kostspieliges Nachsehen.

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Frank Linnhoff
Frank Linnhoff (wulewuu) - 12.04.2012 08:10 Uhr

Ohnmacht der EZB

Wir erleben gerade, dass der EZB die Werkzeuge fehlen, um eine gezielte Geldpolitik in der Eurozone durchzusetzen. Ohne eine Abkehr von dem Geld- und Banksystem der Mindestreserve, ohne eine Trennung des Bankwesens in Zahlungsverkehr-, Kredit- und Investmentbanken, ohne eine gerechte Besteuerung der Kapitaleinkommen wird die Eurozone zerfallen.

Spanien, Portugal, Italien, Griechenland und Frankreich wären schon jetzt gut beraten, sich aus der Eurozone zu lösen und die aufgeführten Reformen anzugehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.04.2012 15:34 Uhr
Hans Edelmann

Ungerechte Besteuerung von Kapitaleinkommen

Besteuerung der Kapitaleinkommen ist ungerecht, soweit die Inflationsraten höher liegen
als die Zinsen. Denn dann nimmt die Summe aus Kapital und Zinsen schon ohne Besteuerung
an Kaufkraft ab, und der Kapitalgeber wird zugleich an Kaufkraft trotz Kapitalverzinsung wegen der Inflation hier insgesamt ärmer. Wird von dem doch bereits durch Inflation reduzierten
Kaufkraftwert des Kapitals samt Zinsen noch irgendwelche Steuer abgezogen, dann ist
die Besteuerung nicht gerecht. Ein Sparer wird in einem solchen Fall praktisch doppelt
bestraft, einmal durch Inflation und noch einmal durch Besteuerung, und aus seiner
Kapitalanlage hat er im Gesamtergebnis nichts als Kaufkraftverluste - sowie natürlich auch
noch einigen sonstigen Aufwand.

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Emanuel Schwabe

"EZB droht mit Intervention" und zwar nicht den ach so bösen Märkten, sondern dem

Steuerzahler mit der kommenden Hyperinflation dem künftigen Staatsbankrott. Wenn die Staatsanleiehn kauft, bezahlen wir das ungefragt. Das übershen viele, die es jetzt noch nicht spüren. Seit meinem Kommentar am 25.03.2010 warne ich davor, den EURO beizubehalten. Jetzt ist es Zeit, eine den Wohlstand sichernde liberale Partei im Sinne Ludwig Erhards zu gründen, damit wir nicht wie die DDR 1989 enden. Einzige Programmpunke sollten sein: 1. Die sofortige Beendigung der Staatsvewrschuldung durch ausgeglichene Haushalte und 2. der sofortige Ausstieg aus dem EURO und die Einführung der DM oder des Nord-EURO mit einer politisch unabhängigen Notenbank. Wer macht mit?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.04.2012 16:58 Uhr
Emanuel Schwabe

Müller, vergessen Sie die FDP! Da man über diese tote Parteien nichts Schlechtes sagen

soll, muß man m.E. liberale Partei gründen. Die FDP war immer schon eine staatsverliebte Partei, die Ludwig Erhards Marktwirtschaft genauso wenig unterstützt hat wie die gleichermaßen staatsverliebte SPD. Erhard hielt ausgeglichene Haushalte ohne jegliches Schuldenmachen der öffentlichen Hand für richtig und handelte auch so. Den Vorgänger der Bundesbank unterstützte Erhard in dessen stabilitätsorientierten, antiinflationistischem Kurs. Auf diesen Fundamenten wurde unser deutscher Wohlstand erbaut. Persönlichkeiten schreiben Geschichte. Ich frage mich, welcher Politiker heute in den Starlöchern steht, sowie es Erhard 1944 tat.

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Werner Mueller

Dafür ist es zu spät...die FDP hatte die einmalige Chance in 2010. WW hat sie weggeschmissen.

In 2010 hätte sich die FDP hier dem "Rettungs"wahnsinn entgegenstellen müssen. Hat sie aber nicht getan (WW, Lindner), weil es ja eigentlich nicht um den EURO sondern um die Banken ging, wahrscheinlich ein Klientel der FDP.
Die Partei hat sich für ihre Klientel entschieden und nicht für die "lieben Bürgerinnen und Bürger" und wird zu Recht im Nirwana enden.

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Holger Baade

Die EZB ist unter Trichet und Draghi zur Euro-Resterampe verkommen -

und das ausgerechnet am Sitz des einstigen Horts der Geldwertstabilität.

Derweil schaut an gleicher Stätte die Deutsche Bundesbank wie das Kanichen auf die Schlange; soll heißen, auf die rasant wachsenden TargetII Salden (Stand März 2012: 615 Mrd €.), gegen die es keine wirksame Abwehrmechanismen gibt.

Und während sich die deutsche Politik weiterhin voll und ganz der Solidarität mit den Euro-Partnern hingibt, erweist Draghi seinem Heimatland noch schnell einen letzten Dienst: Er verlagert so viel italienische Schulden wie nur möglich auf die Schultern der Niederländer, Finnen, Österreicher und Deutschen.

Stand heute hat die seit zwei Jahren laufende Euro-Rettung dem deutschen Lastesel (Steuerzahler) bereits genau soviel gekostet wie zwanzig Jahre Deutsche Einheit. Wobei ich die rund 1,2 Billionen € Handelsbilanzüberschüsse, welche D erwirtschaftete, und die zur Deckung der Defizite der Südländer dienten (also einfach verschenkt wurden), nicht mitgerechnet habe.

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Karl Hammer

wad isch net versteh

Die spanischen Banken bekommen ihr Geld von der EZB und kaufen damit spanische Staatsanleihen. Jetzt haben sie kein Geld mehr und desswegen möchte die EZB jetzt direkt spanische Staatsanleihen kaufen.
Sowei so gut.
Was ich nicht verstehe, was trötet dieser EZB-Heini da in Paris jetzt vom Verhalten der Anleger? Die haben doch mit dem ganzen Zirkus gar nichts zu tun.

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Heinz Fromm
Heinz Fromm (gast007) - 12.04.2012 00:22 Uhr

Hier marschiert die EZB-Inflation !

Die grösste Badbank der Welt EZB hat soviel Geld drucken lassen, dass nunmehr die zwingend efolgende Inflation begonnen hat. Ein Symptom dieser Inflation sind die steigenden Zinsen bei den Schwachländern.

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