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Spaniens Haushaltspläne In Madrider Geiselhaft

 ·  Nach der Entscheidung der Eurogruppe bekommt Spanien mehr Spielraum als ursprünglich vorgegeben, muss aber auch sparen. Ist die Regierung in der Lage, sich an die Vorgaben zu halten?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 14.03.2012 11:13 Uhr

Spanien hat die Größe, um eine Parallelwährung zum Euro einzuführen

Oder auch in wirtschaftlich abgehängten Regionen mit anderer Mentalität eine eigene, ausschließliche Währung einzuführen, z.B. in Andalusien.

So könnte zumindest der Tourismus wieder in Fahrt kommen, der wegen des teuren Euros immer weniger Gäste anlockt.

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Holger Baade

Die Erpresser sind bekannt,

doch der ehrenwerte Euro-Gruppenchef Juncker räumt ihnen Schonfrist ein - und die Opfer zollen auch noch Beifall.
Nun zur Realität: Seit zehn Jahren, also praktisch mit der Einführung des Euro (welch ein Zufall!!) entwickelten sich der Industrieproduktionsausstoß der PFIGS gegensätzlich.
D + 18%

P - 19%
F - 8%
I - 18%
G - 28%
ES- 17% (Quelle : Eurostat).

Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Währung; ohne Sinn und Verstand zusammengeschnürt ökonomischen Nullen.

Die Lunte brennt und die Pyromanen warten mit steigender Erregung und Freudentränen in den Augen auf den großen Knall.

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Dennis Gartner

Die Methode Berlusconi - jetzt auch in Spanien

Herr Berlusconi versprach auch grosse Einsparungen - alle aber hatten denselben Haken: Sie fanden nie aktuell, sondern stets erst in den kommenden Jahren statt. So geht das auch in Spanien. Grosse Verkündungen, aber all das erst in der Zukunft. Heute muss das Geld noch rausgehauen werden.

Danke an die FAZ ! Im real existierenden, generellen Irreführungs-Szenario unseres nahezu gleichgeschalteten deutschen Mediensyndikates hat sie die Rolle der Faktenbenennung übernommen. Bitte halten Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal auch in Zukunft bei!

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Peter von Katow sen.

Real und Barca

Vielleicht würden die Deutschen aufwachen, wenn Bayern München und Borussia Dortmund sich in die paar 100 Millionen Schulden der spanischen Topvereine teilen müßten. Spätestens, wenn Uli Hoeneß das erste Interview gäbe.

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Christoph Rohde

Erpressungsraum ist unendlich

In Spanien spekuliert man auch auf einen Schuldenschnitt. Nachdem man in dem Bauboom Milliarden sinnlos versenkt hat, weil der Euro billige Kredite erlaubte. Wir können nur raus aus diesem Elend. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

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Holger Baade

Ich wechsele schnell einen ausgezehrten Ackergaul gegen einen frischen

von der Weide und glaube dann fest daran, dass der massige Kerl den rassigen und guttrainierten Reitpferden aus der spanischen Hofreitschule beim Springderby ernsthaft Konkurrenz machen kann. Und wenn nicht, dann muss der Gaul nur etwas an die Kandarre genommen werden, dann klappt das schon.
Und ich sitze in der ersten Reihe und staune ob dieses atemberaubenden Spektakels, das mir Juncker und seine Eleven darbieten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2012 10:20 Uhr
Peter von Katow sen.

Der wäre neu

zumindest mir. Mit Dressurpferden zum Springen? Da würden Sie wohl tatsächlich nur gegen Ackergäule gewinnen. :)

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Paul Banaschak

Wer an die Floskel Stabilitätspakt geglaubt hat, darf auch an den Weihnachtsmann

und alle anderen Versprechen glauben.
Wer Ökonom ist - und zwar ein ernsthafter - der liest dann doch eher Prof. Sinn´s Bücher und weiss, dass wir kurz vor dem Abgrund stehen.

Leider.

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Horst Ziegler

Griechenland hoch 2

Wenn gespart wird, um künftig weniger für Güter ausgeben zu müssen, dann spricht man von Deflation. Wenn Spanien spart, um sinkende Preise zu provozieren, dann muss man sich fragen, ob damit die Konjunktur angekurbelt wird. Frage also an uns: Kaufen wir in einem Jahr einen Seat, weil wir mit günstigeren Preisen rechnen können? Wohl kaum. Die Kaufentscheidungen für spanische Güter hängen nicht nur vom Preis, sondern auch von der Qualität ab.

Also durch Sparen allein ist kein Wachstum zu initiieren. Wo sind die guten Produkte für den Weltmarkt, um wieder mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Derzeit sind 50% der Jugendliche ohne Arbeit und 25% der Erwachsenen. Daraus folgt: Spanien ist Griechenland hoch Zwei!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2012 17:46 Uhr
Mercedes Flamenco

Seat gehört VW

Seat gehört seit 1986 zum Volkswagen-Konzern, dessen Konzernchef 2011 siebzen koma vier Millionen verdient hat. Hätte vielleicht in der Qualität von Seat etwas mehr investieren sollen?

Es gibt sehr gute Spanische Marken Fabrikaten. Als Beispiel habe ich sehr gute Erfahrungen mit Edesa und Fagor gemacht. Eigentlich viel bessere Erfahrung als mit Dt führenden Marken, ausser AEG, die immer sehr gut war.
Aber, aus für mich unerklärlichen Gründen, kommen die Spanische Marken gar nicht in die Dt Markt, obwohl sie viel, viel günstiger als die Dt sind. Könnten vielleicht sie das erklären?

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KONSTANTINOS ZARIAS

GR-HOCH 2

Die Spanier betonen auf jeden Fall dass Spanien ist kein Griechenland (Espania no es Grecia)
wahrscheinlich aus Angst oder Arroganz

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Jahrgang 1966, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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