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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Zweite spanische Region will Hilfe vom Staat

 ·  Es bleibt nicht bei Valencia - jetzt will auch die autonome Region Murcia Geld von Spaniens Zentralregierung. Vier weitere Regionen könnten noch kommen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (28)

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 22.07.2012 20:53 Uhr

Das ist doch gut!

Die Regionen sind ein Teil des Staates. Die Banken bekommen frisches Geld von europäischen Steuerzahlern. Da können sich die Regionen vom Staat eine der jetzt nicht mehr Pleitebanken zuweisen lassen. Noch vor Bankenöffnung morgens anstellen und auf die Kreditsachbearbeitung warten. Die gibt dann Geld ohne Sicherheiten an Regionen, die das Geld weiter verplempern.
Alle in Spanien sind zufrieden und Schäuble plappert weiter von "auf einem guten Weg sein..."

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 22.07.2012 19:52 Uhr

Immer gleich: Erst GR, dann P, jetzt E

Das System ist immer gleich: Angeblich werden an die Staaten Milliarden von Euro überwiesen, aber sie dienen nur dazu, den Banken im In- und Ausland verantwortungslose Spekulationen zu finanzieren, die Zinsen für Staatsanleihen um den Faktor drei steigen zu lassen und den Kreditspekulanten, die auf steigende Zinsen und Ausfälle gewettet haben, auszuzahlen.
Es werden unfähige, ehemalige Bankster als Experten in die Regierung delegiert und unsere Regierung bezeichnet dieses als "Erfolg". Unglaublich.
Statt Konzepte wird Panik erzeugt und alles als "unabänderlich" bezeichnet von der Abwinkflotte..............

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 22.07.2012 19:24 Uhr

Fast wie in Berlin?

Gibt es so etwas wie einen spanischen Länderfinanzausgleich. Könnte man die Defizite der einzelnen Landesteile aufdröseln? Was würden die Katalanen sagen wenn sie die Basken finanzieren und diese die Südländer des Sonnenstaatses.
Als Rettungsplan schlage ich Zertifikate auf die Sonneneinstrahlung vor, da wird sich schon ein Markt finden.
PS ggf könnte man die Dt. Photovoltaikanlagen dorthin verfrachten, besonders auf die Inseln.

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Albert Sommer

Das ist ja alles wirklich sehr traurig

was Kohl, sein damaliger franz. Kollege und andere "Visionäre" Europa eingebrockt haben. Allerdings -wenn schon die dt. Politik sich nun (unter Erpressung auf EU-Ebene) über die Schwierigkeiten in Spanien (finanzielle) Gedanken machen wollen- was ist mit NRW, was ist mit Berlin, mit dem Saarland, Bremen oder Rheinland Pfalz? Herr Schäuble, Frau Merkel, auch in Deutschland sind zahlreiche Bundesländer restlos pleite! Werden Sie da auch Mrd.-Rettungspakete schnüren? Oder sind Ihnen die eigenen Bundesländer einfach nur deshalb "noch" Sch...egal weil dort die echten Machhaber der dt. Politik, die Hochfinanz noch keine Probleme erkennen lässt, diese Bundesländer weiter in die Zinssklaverei zu führen? Wachen Sie endlich auf und kümmern sich um die Probleme in Deutschland anstatt sich um Bankenverluste aus betrügerischen Immobiliengräbern in der spanischen oder griechischen Pampas zu sorgen. Die Banken kehren erst wieder zur Vernunft zurück, wenn sie ihre Verluste wieder selbst tragen müssen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.07.2012 23:27 Uhr
Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 22.07.2012 23:27 Uhr

Hören sie doch mit dem Unsinn der "Hochfinanz" auf - die meisten geretteten Banken in ganz

Europa sind die, die den Städten (Sparkassen, Caixas etc.), Ländern und Staaten gehören - und zwar schon immer. Diese - und damit unfähige Politiker in Aufsichtsräten werden gerettet, die Privatbanken (von wenigen Ausnahmen wie Commerzbank abgesehen) nicht. Zum Thema, das wir keine Geld für die Rettung dieser Länder haben, stimme ich allerdings voll und ganz zu! Jeder - auch jede Staatsbank, jede Privatbank und jeder Staat bzw. jede Kommune muss (wie übrigens in den USA vorgeschrieben, wo es eben keinen Länderfinanzausgleich gibt) pleite gehen können. Das sah auch der Vertragüber den Euro vor, der längst gebrochen wurde - nicht zugunsten von "Reichen" oder Banken, sondern vorn riesigen korrputen Beamtenschaften und Politikern.

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Otto Meier

Ein Faß ohne Boden.

Sollte mit ESM und Fiskalpakt tatsächlich der Selbstbedienungsladen für die Finanzmärkte eröffnet werden, wird ganz Europa endgültig der Armut überantwortet. Spanien wird Italien folgen, dann noch Frankreich und dann auch Deutschland. Und wenn es soweit ist, ist auch der letzte Nettozahler pleite.

Das Versagen der Politik darf von den Bürgern nicht länger nur achselzuckend zur Kenntnis genommen werden. Die nächsten Wahlen müssen die politische Landschaft nachdrücklich verändern. Wir brauchen dringend verantwortungsbewußte Parteien und Politiker. In den sogenannten Volksparteien gibt es davon keine Spur mehr.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 22.07.2012 18:20 Uhr

Nach Hauptgericht, jetzt selbstverständlich den Nachtisch.

Allein deutsche Banken sind in diesen oft wahnwitzigen Immobilien-Paketen in Spanien mit 140 Mrd. Euro involviert. Darunter 2 riesige Flughäfen mit mehr Angestellte als Passagiere und 40 mondäne Golfplätze zwischen Malaga und Gibraltar. Weiterhin Autobahnen zu diesem Wahnsinn, befahren von weniger als 40 Autos täglich. Die Korruption in diesen Regionen Spaniens lässt die Griechenlands geradezu lächerlich erscheinen. Am Anfang war die Unterstützung von Welt-Banken system-relevant. Inzwischen sind es nicht nur spanische Sparkassen, sondern auch verödete Flughäfen und Golfplätze in Spanien. Allein diese Regionen haben das Potenzial, über den ESM, Deutschland für die nächsten 200 Jahre in Armut zu halten, selbst bei 60 Arbeitsstunden wöchentlich und 3 Euro Mindestlohn. Wenn wir als Bürger nicht ganz schnell etwas gegen die Versklavung, durch unsere absolut unfähigen Politiker unternehmen, bleibt einem nur das Exil. Hoffentlich befindet das BVG: "Wir klagen an!"

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Jürgen Braun

das interessante bleibt für uns vor allem die tatsache, dass es die regierung merkel zu sein scheint

, die hier unsere westviertel dafür zahlen lässt, dass dem spanischen kleinbürger ein wachstumsglück durch immobilienbesitz versprochen wurde.

und viele andere haben bislang daran verdient: das geld ist nicht weg, es haben jetzt nur andere.
.
wir wissen, wie es wahr: bei steigenden immobilienpreisen gingen alle wie die lemminge prozyklisch rein in den markt. einer kleinbürger-facharbeiterfamilie mit einkommen inkl. kindergeld, opa-rente usw. 2000 oder 2500/monat wurde gesagt, dass sie sich 500T hypothek leisten kann. zins 3,5% auf 5 jahre fest. wenn sie z. b. ihre eigentumswohnung, ehemals für umgerechnet 40t euro angeschafft und 90% bezahlt, als sicherheit hingäbe. inzwischen auf 120t geschätzt, "wg. wertsteigerung durch nachfrage".
.
und wer das früh anfing, zog da gar nicht ein. sondern kaufte auf die papierne wertsteigerung hin ein 2. objekt. weiter warten und später verkaufen war profitabler, als einziehen und selber nutzen.
.
und unsere westviertel zahlen jetzt die korrektur.

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Jürgen Braun

Wie schön, dass es nun endlich alle merken. Schließlich konnte an schon seit baldd zwei Jahren,

falls es das Wetter zuließ, sogar in ehemaligen Bauboomregionen wieder unbesorgt bei offenem Fenster oder geöffneter Verandatür schlafen. Die Zeit der Hämmer und Kräne in der Nachbarschaft und überall lange vorbei. Gut für Leute mit Geld, schlecht für Spanien.
.
Und bliebe evtl. desweiteren: Man würde ja auf Weidman hören, wenn das was nützte. Was aber nützte es? Spanien hat vielfach keine mit Deutschland konurrzenzfähige Industrie. Z.B. die nicht.
.
Wir erinnern an die Aussagen Steinmeiers in dieser Zeitung, dass D innerhalb des Euros 40% unterbewertet sei, also Arbeitslosigkeit exportiere und Arbeitsstellen importiere.

Solange unsere Regierung dies weiterhin zu verbergen sucht - denn das "Job-Wunder" in D wäre ein zu wunderbares Märchen, um damit nicht nächste Bundeswahlen gewinnen zu wollen - kann es auch S. nicht wieder besser gehen.
.
Genau gesehen wären die aktuellen Bundes-Finanzhilfen für Spanien also schon jetzt solcherart als zukünftige Unions-Wahlkampfhilfe einzustufen.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 22.07.2012 17:35 Uhr

der Wettlauf um die Fördertöpfe

Das Problem: nur für die ersten reicht das Geld.
Deshalb beeilen sich alle Hilfe zu fordern, schon rein profilaktisch, um nicht leer auszugehen, während andere absahnen.
Beim ESM hat dieser Wettlauf ebenso eingesetzt. Wer was abbekommen will, muß sich beeilen.
So hat Italien schon mal Anspruch angemeldet, obwohl noch keine akute Hilfe nötig ist.
Es gilt nach wie vor das Wort des portugiesischen Finanzminister bei Einführung des €:
Wer jetzt keine Schulden macht, bezahlt die Schulden der anderen.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 22.07.2012 16:35 Uhr

Wo bleiben die Stimmen derer,

die uns das eingebrockt haben: Kohl, Schröder, Fischer. Wo sind ihre Visionen geblieben. Warum schweigen Sie? Sie kümmern sich um Gasprom oder die Nabuccopipeline und haben neben ihren sicheren Altersbezügen noch Nebeneinnahmen im Überfluss. Was schert sie das Schwinden der Groschen der kleinen Leute Europas? Sie alle mit allen Politikern Europas incl. Brüssel haben sich an Europa vergangen.

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Ulla Nachtmann

Eine Drohung?

The euro is "irreversible" and not in danger, says Draghi'
(Telegraph)
Es geht also ums ,politisches Kapital' der Politiker, nicht um das reale Geld der Steuerzahler!
Draghi erdreistet sich, weitere neue Behörden in Brüssel anzukündigen, die dann wohl die forcierte Integration vorantreiben sollen?
Wäre es nicht an der Zeit ein wöchentliches Pfeifkonzert vor der EZB zu organisieren - bis der Mann mit dem seltsamen Gesicht verschwindet?
Wieso lassen sich 82 Mio Deutsche dreiste Ankündigungen von einem hergelaufenen GS Mann gefallen?
Wir müssen ein Volk von Waschlappen sein, wenn wir dieses parasitäre EU System weiterhin freiwillig ertragen, bezahlen - inkl. EZB.
Vorgestern bemerkte ich, dass Spanien bald winselnd nach Staats bail out rufen wird.
Jetzt hat man nur noch bis September Geld? Was für ein ehrloses Volk!
Und Schäuble hat also wieder gelogen, diesmal durch weglassen, als er die ,Hilfe' für spanische Banken als unabdingbar anpries.
Die ganze EU und der € sind Fubar! R

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.07.2012 18:39 Uhr
Ulla Nachtmann

richtig,

ein ganzer Kontinent wird kaputt gemacht - von einer außer Rand und Band geratenen Bankenindustrie und deren willfährige und sehr naive ,Helfer' in der Politik, die versäumt haben zu regulieren! Man hat auch die einmalige Chance auf immerwährende Macht und üppige Einkommen gesehen, durch den sukkzessiven Aufbau einer totalitären Diktatur in Brüssel. Dabei hat man leider die wahre Macht der internationalen Banken/ZBs (dummerweise selbst erschaffen) unterschätzt! Nicht nur wir werden kaputt gemacht - auch die USA.
Es ist Zeit für Neuausrichtung mit Glass-Steagall, Auflösung der Brüsseler Herrschaft, dem Teuro und willfährigen Helferparteien.
Da Deutsche ofdensichtlich zu verdummt sind sich zu wehren, ist es mir nur recht, wenn der Stoß aus dem Süden kommt. WIR kommen dann alle zu Ihnen in Urlaub - falls wir es danach noch können!

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Karin Gossmann-Walter

Frau Nachtmann - Volk von Waschlappen ?

ja vielleicht. Ich denke aber eher, dass in Deutschland es den Menschen noch gut geht, dass sie nicht darüber nachdenken möchten bzw. meinen, alles ist gut und was kommen mag,
wird schon nicht so schlimm. Hört man ARD und ZDF wird man auch eher eingelullt.
Wenn Krise - ist die irgendwo, vermeintl. weit weg, nur nicht in Deutschland (noch nicht).

Ich bin überzeugt, vom Süden her wird der Sturm kommen, da die Menschen dieses EU-System, ihre Politiker, ihre eingesetzten GS-Männer i.d. Regierung nicht weiter ertragen. Die Demos werden wöchentlich stärker und härter.
Ob man darauf hoffen kann, dass sich die deutsche Bevölkerung solidarisiert ? was gibts noch zu verlieren???? - warten, bis es noch schlimmer wird ?
Ein ganzer Kontinent wird kaputt gemacht.

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Closed via SSO
Jochen Wegener (Malchik) - 22.07.2012 15:38 Uhr

Schluß damit - ohne den Euro

wären die Probleme nicht enstanden, Spanien und all die anderen könnten abwerten. Jetzt aber wird und soll eine Transferunion erzwungen werden wie sie nicht nur heimlich schon in der Montanunion angelegt gewesen ist. Nur haben das die von Europa besoffenen und von der deutschen Schuld bis unter Null geistig verwirrten Politiker dieseits des Rheins nicht begriffen. Rückabwicklung nach den Kritereien des ECU, Auflösung der Bürokratenmaschine Brüssel und BVerfG statt EuGH.

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Rudolf Regez

Unvollständiger Bericht

Man hätte sagen können, dass die Häufung der "Anmeldungen" 1. nicht unerwartet und 2. gerade jetzt kommt, weil der spanische nationale Rettungsschrim erst gerade aufgespannt wurde. Schauts Euch die Grafik an! http://economia.elpais.com/economia/2012/07/20/actualidad/1342813051_914812.html Bedrohlich! Allerdings ist 20% des BIP kein Beinbruch. (Dem katalonischen Treasurer müsste man was erzählen wegen seiner ingeniösen Wahl der Duration)

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.07.2012 06:16 Uhr
Rudolf Regez

Kleiner Bildschirm...

Sie haben recht; ich suche noch den online character für "red face". Kann nur am Monitor liegen, dass ich den 2. Absatz vollständig übersehen habe... mehr als einmal übrigens! Grüsse

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Ulla Nachtmann

Ihre Sicht ist korrekt,

denn Rajoy weiss genau wie es um seine kleinen Fürstentümer steht! Hat ER nicht selbst zB die Region Valencia seit 1996 ,regiert'?
Es ist ein trickreiches südländisches Spiel was hier läuft und unsere notorischen Rettungspolitiker erscheinen einfach zu naiv für diese Art von Machenschaften. Der Teufel sollsie alle holen!

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Patrick Bernau / F.A.Z.

Steht doch drin?!

Lieber Herr Regez,

kurz die Nachfrage: Dass der Regionen-Rettungsfonds erst vor kurzem gegründet worden ist, steht doch fast wörtlich so im zweiten Absatz - was meinen Sie? Insofern ist aus meiner Sicht auch klar, dass einige Leute mit der Möglichkeit eines Antrags gerechnet haben. Sonst wäre der Fonds ja gar nicht erst gegründet worden.

Beste Grüße

Patrick Bernau

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Mark Sanders
Mark Sanders (zeon7) - 22.07.2012 15:17 Uhr

Sagte der hiesige Euroideologe Nr.1 nicht kürzlich das Spanien auf einem guten Weg sei.

Wie lange wollen wir uns von diesen Demagogen noch belügen lassen? Sie sind eine Geißel für dieses Land. Doch clever wie sie sind, fassen sie überall Fuß. Sie dirigieren die Medien und unterdrücken die Wahrheit. Sie hieven ihre Günstlinge auf die wichtigsten Posten und die zeigen sich dafür gefällig. Sie bilden eine neue Form der Aristokratie. Wir leben fast schon in einer Epoche des Gaunertums von Gottes Gnaden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.07.2012 16:32 Uhr
Christian Floto

...von wessen gnaden?

...mit allem einverstanden...nur bitte : von volkes gnaden...deshalb sollten wir endlich aufwachen und widerstand mit allen legalen mitteln leisten. das erste mal in meinem leben waere ich gern bei allen demos dabei.

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Salome Dietrich

Ja - wer hätte das NICHT erwartet?

Diese Einschläge häufen sich, und kein Ende ist absehbar. Viele kluge Worte und Ratschläge sind hier schon gesagt worden, es wird aber alles nichts nützen. Denn "man ist auf einem guten Weg-(Zwar- per aspera- doch leider nicht zu den Sternen!)
Vielleicht hätte man Michel Montaigne's Rat aus seinen berühmten "Essays" befolgen sollen. Er riet nämlich- "jede umsichtige Hausfrau, die ihren Haushalt ordentlich führt - kann auch einen Staat lenken!". Die Umkehrfrage würde heisen:" Könnte Angela M. eine Bäckerei erfolgreich führen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.07.2012 16:29 Uhr
Nils Büngener

Das Drehbuch steht schon fest

- auch für Portugal. So einfach wie effizient: Erst reißt de Rettung der Banken die Staatsfinanzen in den Abgrund, dann erhöht der Markt die Zinsen, die FAZ schreibt, der Staat hätte über seine Verhältnisse gelebt und dann werden die Staatsausgaben zusammengestrichen, allen voran die bösen Sozialausgaben. Norbert Blüm würde sagen: "Die Boni sind sischä".

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Erwin Stahlberg

Eine tolle UNION

Die EU mausert sich jetzt rapide zu einer
„UNION der RETTUNGS-KANDITATEN“.

Dies ist die beschämendste Tatsache in EUROPA seit Ende
des letzten Weltkrieges.

Eine Riesenmacht aus Unfähigen
k a n n natürlich nicht in der Lage sein,
aus ihrem Geistes-Murks eine neue Perspektiven
für ein gesundes EUROPA zu erarbeiten.

Deren Politik erdrückt uns;
aber kraft fehlender DEMOKRATIE
können die immer noch dort hocken, wo sie hocken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.07.2012 16:40 Uhr
Salome Dietrich

Lässt alle Hoffnung fahren....

denn - ich erwarte mir von diesen Versagern nichts mehr. Ich kennen keinen einzigen Staatsmann in Europa, dem ich noch irgend-etwas zutrauen würde. Für mich das Erstaunlichste, dass in dieser Hundertschaft im Parlament - kein Einziger wagt, aufzustehen und zu sagen: "Stop. Jetzt ist es genug". Und das fiscale Problem ist ja nicht das einzige.
Erstaunlich, diese Feigheit, es sind ja nicht alle Diätenempfänger. Hat keiner mehr Mut, Selbstachtung, eine Verantwortung für seine Wähler?. Kann man noch tiefer sinken`?

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Franz Gerstheimer

Die Wahrheit des Don Quijote

Trotz aller Sparanstrengungen kann das Land sich nicht mehr selbst finanzieren. Die Wahrheiten von Herrn Schäuble werden wie bei Don Quijote von den Tatsachen widerlegt. Sein verrückter Kampf, gleichzeitig gegen und für die Banken, scheitert daran, dass er in einer falschen Realität lebt und die Wirklichkeit der Euro-Welt verkennt.

Das Fundament des Euro ist die Illusion eines Europas, in dem alle Staaten wirtschaftlich gleich stark werden, wenn nur genügend billiges Geld zur Verfügung steht. Das Gegenteil ist eingetreten.

Nur die Akzeptanz der Tatsachen und die kontrollierte Rückabwicklung des Euro über die Einführung paralleler nationaler Währungen könnte ein letzter Ausweg vor dem großen Crash sein. Aber dazu müssten endlich alle Beteiligten aus diesem irren Traum aufwachen und rational gemeinsam den Euro begraben.

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Martin Welzer

Schäuble: "Spanien ist auf einem guten Weg"

Griechenland ist restlos bankrott.
Spanien ist nur noch eine Handbreit von einem Zahlungsausfall entfernt.
Italien wird ebenfalls noch dieses Jahr fällig.
Und Frankreich wird unter Hollande bald sein zweites Waterloo erleben.

Die Aussage Schäubles kann man also durchaus unterschreiben. Vorausgesetzt man verfolgt die Absicht die Länder Europas wirtschaftlich zu ruinieren und politisch zu entzweien.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.07.2012 15:35 Uhr
Ronald Gruenebaum

Schaeuble-Bashing

Ich verstehe Ihre Kritik an Schaeuble nicht.

Die spanischen Regionen haben schon selbst dafuer gesorgt, dass sie jetzt pleite sind. Dort herrscht uebelste Korruption und Geltungssucht. Und dass Spanien diese Regionen nicht unter Kontrolle bringen kann, ist auch ein rein spanisches (Verfassungs-)Problem.

Der Fall Griechenland ist hinlaenglich analysiert, mit dem Ergebnis, dass nur die Griechen fuer die Lage verantwortlich sind. Und Italien weiss auch, warum es in schlechter Verfassung ist: Eine unfaehige Buerokratie paart sich hier mit einer steuer-aversen Bevoelkerung.

Deutschland hat sich erfolgreich auf die Globalisierung eingestellt und soll am Elend der EU-Staaten schuld sein, die das nicht getan haben?

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