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Konjunktur im Euroraum Spaniens Arbeitslosenheer wächst auf fast sechs Millionen an

 ·  60 Prozent der Menschen unter 25 Jahren haben keine Stelle in Spanien. Die Erwerbslosenquote ist auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen in den siebziger Jahren gestiegen.

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Die Arbeitslosigkeit in Spanien nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Im Schlussquartal 2012 stieg die Quote der Erwerbslosen auf 26 Prozent, wie aus vom Statistikamt vorgelegten Daten hervorgeht. Dies ist der höchste Zahl seit Beginn der Statistiken in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Fast sechs Millionen Menschen sind in dem von Rezession und Schuldenkrise gebeutelten südeuropäischen Land nunmehr ohne Job. Unter jungen Spaniern herrscht Massenarbeitslosigkeit: 60 Prozent der Menschen unter 25 Jahren haben keine Stelle.

„Boden nicht erreicht“

Das nach dem Platzen einer Immobilienblase wirtschaftlich abgestürzte einstige Boomland ist nach einer kurzen Erholungsphase Ende 2011 abermals in die Rezession abgerutscht. Und Experten erwarten, dass der Arbeitsmarkt sich noch weiter eintrüben wird: „Wir haben den Boden noch nicht erreicht und die Beschäftigung wird auch im ersten Quartal weiter abnehmen“, warnt Citigroup-Ökonom Jose Luis Martinez.

Die Rezession hatte sich zum Jahresende 2012 verschärft. Die Wirtschaftsleistung sank um 0,6 Prozent in Vergleich zum Vorquartal. Im gesamten Jahr 2012 dürfte die Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent gesunken sein.

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