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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Slowakischer Finanzminister Kažimír „Ein EU-Austritt Englands wäre keine Katastrophe“

 ·  Kurz vor Ausbruch der Euro-Krise trat die Slowakei der Europäischen Union bei. Das trotz enormen Aufschwungs immer noch relativ arme Land darf nun für reichere Sünder zahlen. Finanzminister Peter Kažimír im Gespräch.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (53)

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Dominik Wendt
Dominik Wendt (Domwe) - 31.01.2013 23:54 Uhr

Selbstverständlich ist das kein Beinbruch

Ich denke, dass der austritt Englands aus der EU mehr Nutzen als Schaden kann. Natürlich wäre das eine Systemschwächung im Nachkrang jedoch glaube ich, das eine EU mit Substanz aus staaten besteht die einhaltlich handeln. Das geht nur auf Freiwilligkeit. Im Umkehrschluss können die Minister sich mit wichtigen Dingen beschäftigen, wie die Kontrolle der Wirtschaftssysteme und der Besteuerung der Geldtransfere.

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Werner Engelmann

Krimis, Verbalinjurien und Wahrnehmung

Sehr geehrter Herr Hayes, für ihre netten Empfehlungen darf ich mich mit einem Gegenvorschlag revanchieren:
Schon Brecht empfahl die Lektüre von (guten) Krimis, um logisches Denken zu üben. Man kann aber auch feststellen, dass gerade diese Literaturgattung, die sich professionell mit „kriminellen Machenschaften“ beschäftigt, ganz ohne Verbalinjurien auskommen kann. Durchaus hilfreich, um zu vermeiden, sich mit Beschimpfungsorgien oder als Traumdeuter für historische Persönlichkeiten bloßzustellen. Oder indem man überall „perfideste und verlogendste“ „kriminelle Organisationen“ ortet, nur nicht da, wo Abzocke quasi zum Daseinsprinzip geworden ist (z.B. in der City of London). Der geneigte Leser könnte ja zum Eindruck kommen, dass da ein kleines (oder auch größeres) Wahrnehmungsproblem vorliegt.

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Reinhold Wüst

Britenrabatt und das bittere Beispiel aus der EWG - Die Landwirtschaft

Als zu Zeiten der EWG der Agrarhaushalt das allseits beherrschende Finanzieruingsthema war, diente diese Politik der Abschottung der Landwirte vom Weltmarkt mit dem Ziel der betriebswirtschaftlichen Anpassung an den Wettbewerb. Konnte und wollte sich damals eine französische kleinbäuerliche Landwirtschaft irgendwie mal auf den steinigen Weg der Wettbewerbsfähigkeit machen? Nein! Seit der Agenda 2000 muss ich feststellen, dass Frankreich gegenüber Deutschland in der Ökonomisierung und Produktivitätssteigerung bei zunehmenden Betriebsgrößen nicht aufgeholt hat. Es hat sich kaum etwas geändert. So und jetzt GB: Großbetriebe, höchst profitabel, weltmarktfähig! Und jetzt kommen die französischen und frankophilen "Europa-Fighter" und verlangen von den Briten, dass sie deren unproduktive Landwirtschaft subventionieren! Dieses EWG-Desaster ist unserer Gegenwart so nah! Die Briten haben Recht, oder etwa nicht? Und wenn ja, dann ist der Weg doch nur - auch für uns - ein EU-EXIT, oder?

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Werner Engelmann

Sachwalter de Gaulles und Adenauers im Gestern?

Es erstaunt, was von manchem Foristen, von „europäischen Werten“ faselnd, hier an dumpfbackenen Vorurteilen ausgebreitet wird, die eigenes Sprachniveau („intellektueller Wichtel“) und Weltbild („EUdSSR“) entlarven.
Geradezu makaber wird es, wenn man sich, den Marsch rückwärts blasend, auch noch als Sachwalter Adenauer-de Gaulleschen Erbes aufspielt. Ein Adenauer, Herr Reisse, war sich
der Notwendigkeit wohl bewusst, dass Westintegration in erheblichem Maß Aufgabe nationaler Souveränität bedeutet. Und ein de Gaulle hat, so beim Zugeständnis der Unabhängigkeit an Algerien, bewiesen, dass sein Blick nach vorn gerichtet war. Beide wussten, dass politische Strategien sich an veränderten weltpolitischen Situationen auszurichten haben. Und es sind wesentlich diese beiden Politiker, welche die Grundlagen für die Überwindung der europäischen Spaltung gelegt haben. Wüssten sie, dass gerade sie zu Kronzeugen für Kalte-Kriegs-Nostalgie aufgerufen werden, sie müssten sich im Grabe herumdrehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.01.2013 17:14 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 28.01.2013 17:14 Uhr

@Werner Engelmann: Weder de Gaulle noch Adenauer haben auch nur in ihren wildesten Albträumen

jemals an solche rechtsordnungsbrechenden, kriminellen Organisationen wie z.B. der ESM-Bank (siehe dazu "Die ESM-Bank: Das Stehlen soll zum Fundament der EU gemacht werden") gedacht, noch an die Übertragung der Gesetzgebung an ein illegitimesEU-ZK (siehe dazu "Die EU-Kommission muss sofort und ersatzlos abgeschafft werden ").
Auch sehen die Europäischen Werte die Haftung für eigene Taten und eigene Schulden vor und zwar unbedingt und überall und jederzeit. Das, was in der EU aber getrieben wird - und zwar auf perfideste und verlogendste Weise - ist aber genau das Gegenteil, der dreiste Diebstahl hintenherum durch Gelddrucken zugunsten der Politkaste und der Banken.
Ihre Kritik an den Kritikern dieser kriminellen Machenschaften fällt auf Sie selbst zurück. Ich empfehle ihnen dringendst, sich mal wirklich mit den Themen zu befassen, ein paar Hinweise habe ich Ihnen je eben gegeben.

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Paul Banaschak

nun, den Sozialisten der Slowakei wurde versichert,

dass sie auch bald einen Kreditantrag stellen dürfen. Was gibt es also noch für Fragen?

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 27.01.2013 17:11 Uhr

Kažimír ist ein intellektueller Wichtel. Er hat nicht die geringste Ahnung, er ist ein reiner

Funktionärskader im Dienste der EUdSSR.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.01.2013 12:35 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 28.01.2013 12:35 Uhr

@Pet Mü: Meine Ausführungen sind für alle, die sich mit den entsprechenden Themen schon mal

befaßt haben, unmittelbar verständlich. Genau wie für alle, die sich schon mal mit Mathematik befasst haben, verständlich ist, warum 2+2=4 ist. Es ist keine Polemik, zu sagen, dass 2+2=4 ist. Sondern es ist einfach ein Fakt.
Nur eine Teilfacette: Warum ist es nicht egal, ob GB in der EU ist oder nicht? Dazu muss man die europäische Geschichte schon ein bißchen kennen und zwar auch die Ideengeschichte, insbes. die Geschichte des Liberalismus, der ein Kernwert der Europäischen Werte ist und der von GB immer in besonderem Maße und mit einer besonderen Note vertreten worden ist und zwar auch sehr zum Vorteil des restlichen Europa. Wie kann also ein solch Ahnungsloser wie Kažimír es wagen, zu behaupten, es sei egal, ob GB austritt? Das kann wirklich nur jemand, der einfach nichts weiß. Oder dem es aus anderen Gründen egal ist.
Und was die EUdSSR angeht: Siehe als Referenz "Die Bürgergerechte Gesellschaft", so in etwa WAR die Basis der EWG. Jetzt aber ist die UdSSR das Vorbild.

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Paul Banaschak

Ihr Beitrag ist allerdings niht mit Argumenten gespickt

Ich bin ebenfalls auf Vermutungen angewiesen. Und die lauten: den Sozialisten hat man versprochen, auch bald einen Hilfsantrag stellen zu dürfen. Oder: Ihr zahlt zwar offiziell, aber dafür kriegt ihr dann viele EU-Zuschüsse für allerlei.

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Peter Müller
Pet Mü (shakadelic) - 27.01.2013 19:57 Uhr

Ihr Beitrag

ist ja mal gefüllt mit Argumenten! Der Verzicht auf Polemiken und Schlagwörter, die zwar faktisch falsch aber schön plakativ sind, zeichnet Ihren Beitrag aufs Angenehmste aus!

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Norbert Fröhlich

Ewiggestrige Engländer-

Es spricht sicherlich einiges für einen Verbleib Englands in der EU (Überwiegend für GB selbst)
aber man sollte diesen großmachtsüchtigen Egoisten deutlich klar machen, daß ihre GrMacht-Zeit vorbei ist -vor allem wirtschaftlich- und Pflöcke einschlagen (bis hierher und nicht weiter) um dieses schlechte Beispiel für andere EU-Länder, die munter nacheifern, zu stoppen.
Die dringend notwendigen Korrekturen im EU-Vertrag müssen jetzt vorgenommen werden
wobei die D-Politik deutlich machen sollte: Wenn wir weiter Leistungen u.Garantieren bringen sollen, dann nur bei Änderung des EU-Vertrages. -Wenn nicht jetzt, wann dann ?-

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Heinz Müller

@ Horst Johnson

Ihre plumpe NPD-Rhetorik ist unsäglich und degoutant. Ich bin bestürzt, dass sie von den Moderatoren nicht gefiltert wurde.

Glücklicherweise wird einem schnell klar, wohin sie mit Ihren martialischen Formulierungen hin wollen, zu einem neuen Krieg. Dies wird alleine schon daran deutlich, dass sie Kroatien mit Nordafrika und dem Balkan vermengen, ohne sich um geographische und regionale Fakten zu scheren. Das Schüren von Angst und Ressentiments ist des weiteren Ihr einziges Ziel, alles unter dem altbekannten Deckmantel einer akuten Bedrohungslage, um im nächsten Schritt als Aggressor aktiv zu werden. Sie kommen dem § 130 StGB gefährlich nahe.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 27.01.2013 13:56 Uhr

Unwidersprochen propagiert Kažimír das Unterlaufen von ESM-Mindeststandards

Ob EU-Vertrag, ob EZB-Statut oder ESM-Regeln: Die Halbwertzeit von Verträgen schmilzt.

Unverblümt stellt jetzt der Slowake Kažimír die Mindestprüfstandards des ESM-Vertrages zur Disposition:
Auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Hilfen für (die Schwarzgeldoase) Zypern propagiert Kažimír : "Die Hilfe kann nicht von der Größe eines Staates abhängen" ...
Völlig anders klang das noch bei BMF-Staatssekretär Hartmut Koschyk. Der versicherte noch Mitte 2012 in einer Publikation:
" Der ESM ... kann Mitgliedstaaten der Eurozone, die schwerwiegende Finanzierungsprobleme haben ... Finanzhilfe bereitstellen, wenn dies zur Wahrung der Finanzstabilität des Euro-Währungsgebietes INSGESAMT unabdingbar ist."
(Quelle: Der Euro-Schutzschirm ESM als Ultima Ratio, Krisentalk, 29.05.2012 ).

Offenbar soll unter dem Ansturm korrupter Milieus eine weitere Selbstbedienungsschranke beseitigt werden. Diesmal, um die Briefkastenwirtschaft des Betrugsdienstleisters Zypern mit EU-Hilfen aufzupolstern .

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Georg Klein
Georg Klein (Gott_2) - 27.01.2013 13:48 Uhr

Ohne die Briten...

hätte die EU wahrscheinlich schon längst viel demokratischere Strukturen, denn man muss bedenken, dass GB Beschlüsse die auf eine Mehrheit der Stimmen setzt immer verhindern wollte und so ist die EU so undemokratisch geworden wie sie jetzt ist!

Deutschland (bzw. der deutschsprachige Raum in Europa) ist doch der grösste von allen Sprachräumen in Europa und würde diese Entscheidungen wohl jedesmal mit Leichtigkeit gewinnen.

Solange man den Briten ein Veto-Recht gibt, braucht man sich auch nicht zu wundern, dass sie erst zustimmen wenn ihre eignen Positionen alle ausnahmslos berücksichtigt worden sind. Dass auf die Art und Weise die EU nicht funktionieren kann, wundert mich nicht.

Am meisten Interesse haben wohl die USA, dass Europa sich nicht weiter zu einem unteilbaren und demokratischen Block entwickelt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 17:25 Uhr
Stefan Wahowski

Fehlanzeige Hr.Klein

Wir haben zunächst und auf Jahrzehnte eine Staatenunion, da es kein europäisches Volk gibt.

„Deutschland (bzw. der deutschsprachige Raum in Europa) ist doch der grösste von allen Sprachräumen“ – Sie wünschen sich doch keine Demokratie sondern ein deutsches Europa.

Veto-Recht – die meisten Vetos hat Deutschland auf europäischer Ebene eingelegt, Deutschland ist ein Veto Staat.

Die amerikanischen Leistungen zugunsten Europas sind nicht einholbar.

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Ulla Nachtmann

@ Georg Klein

Ihre Täuschungs- und Vernebelungsversuche sind nicht ungeschickt.
Da sich viele hier schon lange mit dem Thema EU beschäftigen, fallen wir aber trotzdem nicht auf Sie rein, Herr Klein.

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Closed via SSO

keine Sorge

es ist nur die Aufregung ueber solch unerhoerte Verleumdung der politischen Kostgaenger in Bruessel, die GB zum verschwinden auffordern. Dies wird sich schnell legen, denn ein Austritt GB ist das Ende des Zirkus der EUdSSR. In Kuerze wird die grosse Liebe der Netoempfaenger und natuerlich der deutschen erwachen, GB hat keinerlei Nachteile, wenn es austritt, der Freihandel wird durch EFTA gewaehrt, es kann seine Zahlungen fuer sich selber verwenden und die EU besteht dann nur noch aus D + FRA, das wird ein hauen und stechen, allerliebst anzusehen, schade das es noch so lange dauert und mancher es vielleicht nicht mehr erleben darf.

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Horst Johnson

Demnächst mit Türkei,Kroatien,Serbien,Ukraine,Algerien,Marokko-alles jetzt"Europa"

Wie lt.Barcelona Beschluß. Das da die Briten nicht mehr die Melkkühe sein wollen kann ich sehr gut verstehen. Es folgen zukünftig nur noch Nehmerländer. Wir dummen Deutschen sollen dann für alles aufkommen.
Wer eine Vorstellung hat welch eine Korruption auf dem Balkan blüht, der weiß was dann auf uns zukommt. Aber hauptsache die großen Megakonzerne genießen freien Warenhandel, die EU Lakaien laben sich aus fetten Futternäpfen.
Uns dummen Bürgern bleiben dann: Sinti Lager in Duisburg, Zunahme der organsierten Kriminalität, Familienzuzug ins soziale Netz.
Und wenn man dies anspricht heißt es dann: EU brachte uns den Frieden, ohne EU droht Krieg.
Den Krieg gegen unser Volk haben wir schon längst. Die Einschläge kann jeder Nichtblinde in den städt.Ghettos erkennen.

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Rolf Huchthausen

Es mag vielleicht etwas unromantisch klingen aber je mehr Symbolismen ...

... ein "Regime" verwendet, umso unrunder läuft der Laden. Das ist die EU ohne UK.

Eine kritische Innenansicht geschweige denn eine Abstimmung von EU-Politik EU-weit oder in den einzelnen Mitgliedstaaten wäre das Aus der EU in seiner aktuellen Verfassung!

UK hat die kritische Größe, den kritischen Realitätssinn, jahrhundertelange demokratische Tradition, und dies trotz einer spleenigen Monarchie, um Mißstände offen anzusprechen. Und UK ist Nettozahler trotz Rabatt!

SLK hat sich nach dem Bruch mit den Tschechen erstaunlich entwickelt. Grund stolz zu sein? Sicher! Aber auch Grund, um wahnsinnig zu sein? Ich denke, nein!

Dieses Interview ist Beleg dafür, daß der SLK im Zuge der €URO-Retterei Sonderregeln zugestanden wurden, um die Phalanx nicht zu sprengen.

Ich halte FIN-Sonderregeln zzgl. Sonderzugeständnisse aus den EU-Töpfen für höchstwahrscheinlich. Hier muß aufgeklärt werden. Wie sehen die Sonderregeln für FIN, SLK, SLO, EST aus? Ich bin sicher, es gibt sie.

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Carlos Anton

Griechenland muss bleiben aber GB darf gehen?

Die Slowakei hat sich nicht gescheut, einen kalten Staatsstreich zu organisieren, um die Zustimmung für die Griechenland-Geschenke zu sichern (die damalige Regierung war dagegen) und Griechenland im Euro zu behalten, weil sonst eine Katastrophe drohe. Nun soll auf einmal der Austritt eines viel wichtigeren Staates kein Problem sein. Man kann diesen Mann nicht ernst nehmen.

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Konstantin Schneider

Ohne die Briten sind wir schneller

Europa will zusammenwachsen und hat die Faxen der Briten schon lange satt. Diese sind nämlich nur arrogant und werden deshalb auch nobel zugrunde gehen, wie alle Staaten, die sich angesichts ihrer Probleme immer wieder in ihre alte historische Bedeutung flüchten.

In modernen Zeiten ist ein Staat nun einmal nicht mehr länger als 50-70 Jahre bedeutend. Am Zerfall der ehemaligen Sowjetunion wurde dies besonders gut sichtbar.

Deutschlands aktuelle Bedeutung wird spätestens in 30 Jahren ein Witz sein, doch die der Briten ist es schon mindestens seit 30 Jahren. Sie kamen zu spät und verzapfen seitdem nur Mist.

Die meisten Staaten wissen deshalb, das sie nur in einem eng kooperierenden Europa genügend Wohlstand produzieren können auch wenn dabei kulturelle Profile langsam abgeschliffen werden. Besser jedoch ist es nach europäischen Normen zu leben, als in einer ständig von gegenseitiger Ausbeutung gestressten Welt.

Also, keine Freibeuter in der EU.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 15:34 Uhr
Konstantin Schneider

Ach so, die Banken der Briten waren Weltmeister im Erfinden von Finanztricks

Deshalb ist die Bank von England auch schon lange nicht mehr sicher. Der Cameron lügt doch allen die Taschen voll. Natürlich werden Reiche durch den EURO irgendwann auch ärmer, aber das ist auch richtig, weil Reiche nämlich nicht mehr rechnen können. Die sehen immer nur die Massen als riesige Gefahr und nicht mehr als Voraussetzung für märchenhafte Gewinne, wie z.B. die Brüder Albrecht.

Die Reichen verachten die Massen und dafür werden sie kritisiert.

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Georg Klein
Georg Klein (Gott_2) - 27.01.2013 13:27 Uhr

Ohne Briten sind wir schneller...pleite?

1) Die Briten sind doch schon längst Pleite und zwar ohne Euroeinführung!
2) Die City of London die hauptsächlich durch ihren Zugang zum EU-Binnenmarkt profitiert geht mittlerweile auch den Bach runter!
3) Die Demokratie in GB erinnert mich eher an eine Lobbykratie, ganz ähnlich wie in Deutschland!
4) Soziale Unruhen, ähnlich wie in Griechenland
5) Die Briten haben eine sehr arrogante und unangebrachte Art und Weise mit ihren europäischen Nachbarn umzugehen. Da verzichtet man nur allzugerne auf einen Nettozahler.

Die Briten sind abhängiger von der EU und dem Euro als umgekehrt und das weiß sogar der letzte Depp auf der Insel.

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Alexander Schmidt

Ohne die Briten sind wir schneller...pleite

Ihr Kommentar ist sehr sehr subjektiv und beruht sich anscheinend auf die Schulbücher von den 50 Jahren. Hier sind einige Tatsachen zum Überlegen:

Wollen Sie GB wirklich loswerden?

1) Ein Land, das alle EU Gesetzte in sein nationales Gesetz einführt.
2) Eine Wirtschaft, die so offen ist, wo ausländische Konzerne willkommen sind, wo ausländische Konzerne die britischen Unternehmen ohne Protest übernehmen können.
3) Eine bewährte Demokratie, die seinen Bürgern schone lange Grundfreiheiten garantiert hat
4) Ein Nettozahler an den EU Haushalt - ja, sogar nach dem Rabatt!
5) Ein Freund von Deutschland, der nicht immer ja sagt, aber manchmal den Verstand hat, nein zu sagen wann die Bürokraten nicht durchgedachte Projekte (Hallo euro!) einführen wollen.

Oder ist es Ihnen vielleicht lieber, wenn stattdessen mehr Mitglieder Staaten wie Griechenland und die Slowakei dabei sind?

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Reinhold Wüst

Die Leichtigkeit des Seins

Der Finanzminister hat seine Lektion über die Finanzmärkte gelernt. Alles basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Das hält die Währungen am Leben, sichert die Kaufkraft. Von Japan und dem drohenden "Abwertungskrieg" ist in dem Interview leider nicht die Rede, auch nicht von der Tatsache, dass kleine Länder mit eigenen Währungen chancenlos sind und sein werden. Das ist vielleicht die zentrale Begründung für die Existenz der Euro-Zone mit allen Mitgliedsstaaten. Daher sind ein paar Billionen Euro oder Dollar mehr wirklich kein Problem der Weltwirtschaft. In dieses Horn stieß auch der Gipfel in Davos. Die Luft ist noch lange nicht dünn. Es grüßt der Skizirkus.

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Joachim Schroeder

Aus dem Trott gebracht!

So hätte es sicher weniger Wirbel und Empörung in dieser
''EU'' gegeben, wenn England den eingespielten Weg der Flucht
unter den ESM angetreten hätte, als diese verkrachten Existen-
zen der Bürokratenversorgungsanstalt in Brüssel, in der Funk-
tion einer Geldumverteilungsmaschine, mit den englischen
Aufforderung zu Reformen zu verstören und aus dem Trott
zu bringen!

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Klaus Hessenauer

Ach so, ich verstehe...

der Austritt GB's wäre keine Katastrophe, aber Griechenland und Schwarzgeldzypern sind unverzichtbar!

Herr wirf Hirn vom Himmel!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 13:36 Uhr
Georg Klein
Georg Klein (Gott_2) - 27.01.2013 13:36 Uhr

Hirn!

Ich kann's ihnen auch schnell erklären ohne, dass ihr Herr Hirn vom Himmel werfen muss:

GB ist (noch) nicht Pleite und könnte die EU verlassen ohne, dass deutsche Banken Pleite gehen würden und vom Staat gerettet werden müssten.

Griechenland ist aber so gut wie Pleite und wird nur noch von Deutschland (und natürlich allen anderen Europäern) am Leben gehalten, damit die eigenen Banken nicht Pleite gehen und anstelle von Griechenland noch mehr Milliarden in die deutschen Banken fließen müssten. Ich glaube, Griechenland würde selbst lieber Pleite gehen, aber das wäre für Deutschland einfach zu teuer! Wirft man Griechenland jetzt aus dem Euro (EU), dann wäre Griechenland Pleite und Deutschland müsste trotzdem zahlen. Aber ich merke, Sie haben die Komplexität der Euro-Krise selbst jetzt noch immer nicht verstanden.

Bei Zypern ist man sich ja auch noch nicht ganz so sicher ob man es retten soll oder ob man es Pleite gehen lassen kann.

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Alexander Schmidt

Typiche Klischeen...


"Doch sollte er nicht ausblenden, dass es schon zahlreiche Ausnahmen gibt, von denen sein Land profitiert. Man denke nur an seinen Beitragsrabatt."
Wenn GB von diesen Ausnahmen profitiert, man fragt sich warum die andern Länder freiwillig solche Gesetze einführen, die eine negative Wirkung auf ihre Wirtchaft oder Freiheiten haben!

GB mischt sich nicht in die Affären anderer Länder ein und verlangt nichts von anderen EU Mitgliedern. Warum ist das schlimm?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 19:10 Uhr
Peter Sikorski

@Bryan Hayes - Wort austauschen und es ist ok?

Herr Hayes, Sie sind Brite nehme ich an? Nein, ich habe nichts gegen Briten.
Ich staune nur über Ihren Kommentar: Sie tauschen "Forderung" gegen "Notwehrmassnahmen" und deuten so das Verhalten Grossbritanniens gegenüber der EU? Ich sehe das so: Die EU soll ein gemeinsames Territorium von Partner sein, richtig? Sie suggerieren aber, dass GB unfreiwillig in die EU gekommen ist ("Die EU ist GB widerfahren") und nun müsse sich GB gegen die EU wehren? Ist das wirklich Ihr Ernst? Ich fände es schade, wenn GB die EU verlässt, ABER eine Sache ist unbestritten: Sollte GB, z.B. auf Basis einer Volksabstimmung, die EU verlassen wollen, dann verliert GB viel mehr, als es sich eingestehen will. GB als Partner der nach Lösungen(!) mit anderen sucht - OK. Als Freibeuter und Querulant - nicht OK.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 27.01.2013 17:10 Uhr

@Sikorski: GB verlangt nichts, was nicht jeder Bürger, alle Sinne beisammen, für sich genauso

verlangen würde.
Diese "Ausnahmeregelungen" etc. sind reine Notwehrmaßnahmen gegen immer dreistere Vertragsbrüche seitens der EU-Kader und EUdSSR-Befürworter.

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Peter Sikorski

KlischeeS

Herr Dubro, wie meinen Sie das, wenn Sie behaupten "GB ... verlange nichts von anderen EU Mitgliendern"? Bitte setzen Sie sich mit der Realität auseinander, dann werden Sie feststellen, dass GB die meisten Ausnahmeregelungen zu EU Verordnungen und Verträgen innerhalb der EU zugestanden werden! Immer schön im Hinblick darauf, GB in der EU behalten zu wollen. Es ist ein Kardinalfehler genau diesen Umstand auszublenden. Sie können die brachiale Ambivalenz GBs online ziemlich gut nachlesen - z.B. Lissaboner Verträge, ESM etc. Trotz all dem verlangt GB erneut und immer wieder, dass neue Ausnahmen geschaffen werden. Daraus resultiert folgendes: GB geht ohne die EU unter; verkommt zur politischen und wirtschaftlichen Provinz.
Wie war das bitte nochmal Herr Dubro mit "GB verlangt nichts?"

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otto kaldrack

england

noch viel weniger der austritt griechenlands aus dem EURO, insbesondere,
wenn man den vertrag von vornherein eingehalten hätte. jetzt wirds schon
wahnsinnig teuer, aber immer noch besser, als weiter wurschteln wie bisher.

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