25.01.2013 · Kurz vor Ausbruch der Euro-Krise trat die Slowakei der Europäischen Union bei. Das trotz enormen Aufschwungs immer noch relativ arme Land darf nun für reichere Sünder zahlen. Finanzminister Peter Kažimír im Gespräch.
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Selbstverständlich ist das kein Beinbruch
Ich denke, dass der austritt Englands aus der EU mehr Nutzen als Schaden kann. Natürlich wäre das eine Systemschwächung im Nachkrang jedoch glaube ich, das eine EU mit Substanz aus staaten besteht die einhaltlich handeln. Das geht nur auf Freiwilligkeit. Im Umkehrschluss können die Minister sich mit wichtigen Dingen beschäftigen, wie die Kontrolle der Wirtschaftssysteme und der Besteuerung der Geldtransfere.
Krimis, Verbalinjurien und Wahrnehmung
Sehr geehrter Herr Hayes, für ihre netten Empfehlungen darf ich
mich mit einem Gegenvorschlag revanchieren:
Schon Brecht empfahl die Lektüre von (guten) Krimis, um logisches
Denken zu üben. Man kann aber auch feststellen, dass gerade diese
Literaturgattung, die sich professionell mit „kriminellen
Machenschaften“ beschäftigt, ganz ohne Verbalinjurien
auskommen kann. Durchaus hilfreich, um zu vermeiden, sich mit
Beschimpfungsorgien oder als Traumdeuter für historische
Persönlichkeiten bloßzustellen. Oder indem man überall
„perfideste und verlogendste“ „kriminelle
Organisationen“ ortet, nur nicht da, wo Abzocke quasi zum
Daseinsprinzip geworden ist (z.B. in der City of London). Der geneigte
Leser könnte ja zum Eindruck kommen, dass da ein kleines (oder auch
größeres) Wahrnehmungsproblem vorliegt.
Britenrabatt und das bittere Beispiel aus der EWG - Die Landwirtschaft
Als zu Zeiten der EWG der Agrarhaushalt das allseits beherrschende
Finanzieruingsthema war, diente diese Politik der Abschottung der
Landwirte vom Weltmarkt mit dem Ziel der betriebswirtschaftlichen
Anpassung an den Wettbewerb. Konnte und wollte sich damals eine
französische kleinbäuerliche Landwirtschaft irgendwie mal auf
den steinigen Weg der Wettbewerbsfähigkeit machen? Nein! Seit der
Agenda 2000 muss ich feststellen, dass Frankreich gegenüber
Deutschland in der Ökonomisierung und Produktivitätssteigerung
bei zunehmenden Betriebsgrößen nicht aufgeholt hat. Es hat
sich kaum etwas geändert. So und jetzt GB: Großbetriebe,
höchst profitabel, weltmarktfähig! Und jetzt kommen die
französischen und frankophilen "Europa-Fighter" und
verlangen von den Briten, dass sie deren unproduktive Landwirtschaft
subventionieren! Dieses EWG-Desaster ist unserer Gegenwart so nah! Die
Briten haben Recht, oder etwa nicht? Und wenn ja, dann ist der Weg doch
nur - auch für uns - ein EU-EXIT, oder?
Sachwalter de Gaulles und Adenauers im Gestern?
Es erstaunt, was von manchem Foristen, von „europäischen
Werten“ faselnd, hier an dumpfbackenen Vorurteilen ausgebreitet
wird, die eigenes Sprachniveau („intellektueller Wichtel“)
und Weltbild („EUdSSR“) entlarven.
Geradezu makaber wird es, wenn man sich, den Marsch rückwärts
blasend, auch noch als Sachwalter Adenauer-de Gaulleschen Erbes
aufspielt. Ein Adenauer, Herr Reisse, war sich
der Notwendigkeit wohl bewusst, dass Westintegration in erheblichem
Maß Aufgabe nationaler Souveränität bedeutet. Und ein de
Gaulle hat, so beim Zugeständnis der Unabhängigkeit an
Algerien, bewiesen, dass sein Blick nach vorn gerichtet war. Beide
wussten, dass politische Strategien sich an veränderten
weltpolitischen Situationen auszurichten haben. Und es sind wesentlich
diese beiden Politiker, welche die Grundlagen für die
Überwindung der europäischen Spaltung gelegt haben.
Wüssten sie, dass gerade sie zu Kronzeugen für
Kalte-Kriegs-Nostalgie aufgerufen werden, sie müssten sich im Grabe herumdrehen.
@Werner Engelmann: Weder de Gaulle noch Adenauer haben auch nur in ihren wildesten Albträumen
jemals an solche rechtsordnungsbrechenden, kriminellen Organisationen
wie z.B. der ESM-Bank (siehe dazu "Die ESM-Bank: Das Stehlen soll
zum Fundament der EU gemacht werden") gedacht, noch an die
Übertragung der Gesetzgebung an ein illegitimesEU-ZK (siehe dazu
"Die EU-Kommission muss sofort und ersatzlos abgeschafft werden ").
Auch sehen die Europäischen Werte die Haftung für eigene Taten
und eigene Schulden vor und zwar unbedingt und überall und
jederzeit. Das, was in der EU aber getrieben wird - und zwar auf
perfideste und verlogendste Weise - ist aber genau das Gegenteil, der
dreiste Diebstahl hintenherum durch Gelddrucken zugunsten der Politkaste
und der Banken.
Ihre Kritik an den Kritikern dieser kriminellen Machenschaften
fällt auf Sie selbst zurück. Ich empfehle ihnen dringendst,
sich mal wirklich mit den Themen zu befassen, ein paar Hinweise habe ich
Ihnen je eben gegeben.
nun, den Sozialisten der Slowakei wurde versichert,
dass sie auch bald einen Kreditantrag stellen dürfen. Was gibt es also noch für Fragen?
Kažimír ist ein intellektueller Wichtel. Er hat nicht die geringste Ahnung, er ist ein reiner
Funktionärskader im Dienste der EUdSSR.
@Pet Mü: Meine Ausführungen sind für alle, die sich mit den entsprechenden Themen schon mal
befaßt haben, unmittelbar verständlich. Genau wie für
alle, die sich schon mal mit Mathematik befasst haben, verständlich
ist, warum 2+2=4 ist. Es ist keine Polemik, zu sagen, dass 2+2=4 ist.
Sondern es ist einfach ein Fakt.
Nur eine Teilfacette: Warum ist es nicht egal, ob GB in der EU ist oder
nicht? Dazu muss man die europäische Geschichte schon ein
bißchen kennen und zwar auch die Ideengeschichte, insbes. die
Geschichte des Liberalismus, der ein Kernwert der Europäischen
Werte ist und der von GB immer in besonderem Maße und mit einer
besonderen Note vertreten worden ist und zwar auch sehr zum Vorteil des
restlichen Europa. Wie kann also ein solch Ahnungsloser wie
Kažimír es wagen, zu behaupten, es sei egal, ob GB austritt? Das
kann wirklich nur jemand, der einfach nichts weiß. Oder dem es aus
anderen Gründen egal ist.
Und was die EUdSSR angeht: Siehe als Referenz "Die
Bürgergerechte Gesellschaft", so in etwa WAR die Basis der
EWG. Jetzt aber ist die UdSSR das Vorbild.
Ihr Beitrag ist allerdings niht mit Argumenten gespickt
Ich bin ebenfalls auf Vermutungen angewiesen. Und die lauten: den Sozialisten hat man versprochen, auch bald einen Hilfsantrag stellen zu dürfen. Oder: Ihr zahlt zwar offiziell, aber dafür kriegt ihr dann viele EU-Zuschüsse für allerlei.
Ihr Beitrag
ist ja mal gefüllt mit Argumenten! Der Verzicht auf Polemiken und Schlagwörter, die zwar faktisch falsch aber schön plakativ sind, zeichnet Ihren Beitrag aufs Angenehmste aus!
Es spricht sicherlich einiges für einen Verbleib Englands in der EU
(Überwiegend für GB selbst)
aber man sollte diesen großmachtsüchtigen Egoisten deutlich
klar machen, daß ihre GrMacht-Zeit vorbei ist -vor allem
wirtschaftlich- und Pflöcke einschlagen (bis hierher und nicht
weiter) um dieses schlechte Beispiel für andere EU-Länder, die
munter nacheifern, zu stoppen.
Die dringend notwendigen Korrekturen im EU-Vertrag müssen jetzt
vorgenommen werden
wobei die D-Politik deutlich machen sollte: Wenn wir weiter Leistungen
u.Garantieren bringen sollen, dann nur bei Änderung des
EU-Vertrages. -Wenn nicht jetzt, wann dann ?-
Ihre plumpe NPD-Rhetorik ist unsäglich und degoutant. Ich bin
bestürzt, dass sie von den Moderatoren nicht gefiltert wurde.
Glücklicherweise wird einem schnell klar, wohin sie mit Ihren
martialischen Formulierungen hin wollen, zu einem neuen Krieg. Dies wird
alleine schon daran deutlich, dass sie Kroatien mit Nordafrika und dem
Balkan vermengen, ohne sich um geographische und regionale Fakten zu
scheren. Das Schüren von Angst und Ressentiments ist des weiteren
Ihr einziges Ziel, alles unter dem altbekannten Deckmantel einer akuten
Bedrohungslage, um im nächsten Schritt als Aggressor aktiv zu
werden. Sie kommen dem § 130 StGB gefährlich nahe.
Unwidersprochen propagiert Kažimír das Unterlaufen von ESM-Mindeststandards
Ob EU-Vertrag, ob EZB-Statut oder ESM-Regeln: Die Halbwertzeit von
Verträgen schmilzt.
Unverblümt stellt jetzt der Slowake Kažimír die
Mindestprüfstandards des ESM-Vertrages zur Disposition:
Auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Hilfen für (die
Schwarzgeldoase) Zypern propagiert Kažimír : "Die Hilfe
kann nicht von der Größe eines Staates abhängen" ...
Völlig anders klang das noch bei BMF-Staatssekretär Hartmut
Koschyk. Der versicherte noch Mitte 2012 in einer Publikation:
" Der ESM ... kann Mitgliedstaaten der Eurozone, die schwerwiegende
Finanzierungsprobleme haben ... Finanzhilfe bereitstellen, wenn dies zur
Wahrung der Finanzstabilität des Euro-Währungsgebietes
INSGESAMT unabdingbar ist."
(Quelle: Der Euro-Schutzschirm ESM als Ultima Ratio, Krisentalk,
29.05.2012 ).
Offenbar soll unter dem Ansturm korrupter Milieus eine weitere
Selbstbedienungsschranke beseitigt werden. Diesmal, um die
Briefkastenwirtschaft des Betrugsdienstleisters Zypern mit EU-Hilfen
aufzupolstern .
hätte die EU wahrscheinlich schon längst viel demokratischere
Strukturen, denn man muss bedenken, dass GB Beschlüsse die auf eine
Mehrheit der Stimmen setzt immer verhindern wollte und so ist die EU so
undemokratisch geworden wie sie jetzt ist!
Deutschland (bzw. der deutschsprachige Raum in Europa) ist doch der
grösste von allen Sprachräumen in Europa und würde diese
Entscheidungen wohl jedesmal mit Leichtigkeit gewinnen.
Solange man den Briten ein Veto-Recht gibt, braucht man sich auch nicht
zu wundern, dass sie erst zustimmen wenn ihre eignen Positionen alle
ausnahmslos berücksichtigt worden sind. Dass auf die Art und Weise
die EU nicht funktionieren kann, wundert mich nicht.
Am meisten Interesse haben wohl die USA, dass Europa sich nicht weiter
zu einem unteilbaren und demokratischen Block entwickelt.
Fehlanzeige Hr.Klein
Wir haben zunächst und auf Jahrzehnte eine Staatenunion, da es kein
europäisches Volk gibt.
„Deutschland (bzw. der deutschsprachige Raum in Europa) ist doch
der grösste von allen Sprachräumen“ – Sie
wünschen sich doch keine Demokratie sondern ein deutsches Europa.
Veto-Recht – die meisten Vetos hat Deutschland auf
europäischer Ebene eingelegt, Deutschland ist ein Veto Staat.
Die amerikanischen Leistungen zugunsten Europas sind nicht einholbar.
@ Georg Klein
Ihre Täuschungs- und Vernebelungsversuche sind nicht ungeschickt.
Da sich viele hier schon lange mit dem Thema EU beschäftigen,
fallen wir aber trotzdem nicht auf Sie rein, Herr Klein.
es ist nur die Aufregung ueber solch unerhoerte Verleumdung der
politischen Kostgaenger in Bruessel, die GB zum verschwinden auffordern.
Dies wird sich schnell legen, denn ein Austritt GB ist das Ende des
Zirkus der EUdSSR. In Kuerze wird die grosse Liebe der Netoempfaenger
und natuerlich der deutschen erwachen, GB hat keinerlei Nachteile, wenn
es austritt, der Freihandel wird durch EFTA gewaehrt, es kann seine
Zahlungen fuer sich selber verwenden und die EU besteht dann nur noch
aus D + FRA, das wird ein hauen und stechen, allerliebst anzusehen,
schade das es noch so lange dauert und mancher es vielleicht nicht mehr
erleben darf.
Demnächst mit Türkei,Kroatien,Serbien,Ukraine,Algerien,Marokko-alles jetzt"Europa"
Wie lt.Barcelona Beschluß. Das da die Briten nicht mehr die
Melkkühe sein wollen kann ich sehr gut verstehen. Es folgen
zukünftig nur noch Nehmerländer. Wir dummen Deutschen sollen
dann für alles aufkommen.
Wer eine Vorstellung hat welch eine Korruption auf dem Balkan
blüht, der weiß was dann auf uns zukommt. Aber hauptsache die
großen Megakonzerne genießen freien Warenhandel, die EU
Lakaien laben sich aus fetten Futternäpfen.
Uns dummen Bürgern bleiben dann: Sinti Lager in Duisburg, Zunahme
der organsierten Kriminalität, Familienzuzug ins soziale Netz.
Und wenn man dies anspricht heißt es dann: EU brachte uns den
Frieden, ohne EU droht Krieg.
Den Krieg gegen unser Volk haben wir schon längst. Die
Einschläge kann jeder Nichtblinde in den städt.Ghettos erkennen.
Es mag vielleicht etwas unromantisch klingen aber je mehr Symbolismen ...
... ein "Regime" verwendet, umso unrunder läuft der
Laden. Das ist die EU ohne UK.
Eine kritische Innenansicht geschweige denn eine Abstimmung von
EU-Politik EU-weit oder in den einzelnen Mitgliedstaaten wäre das
Aus der EU in seiner aktuellen Verfassung!
UK hat die kritische Größe, den kritischen
Realitätssinn, jahrhundertelange demokratische Tradition, und dies
trotz einer spleenigen Monarchie, um Mißstände offen
anzusprechen. Und UK ist Nettozahler trotz Rabatt!
SLK hat sich nach dem Bruch mit den Tschechen erstaunlich entwickelt.
Grund stolz zu sein? Sicher! Aber auch Grund, um wahnsinnig zu sein? Ich
denke, nein!
Dieses Interview ist Beleg dafür, daß der SLK im Zuge der
€URO-Retterei Sonderregeln zugestanden wurden, um die Phalanx nicht
zu sprengen.
Ich halte FIN-Sonderregeln zzgl. Sonderzugeständnisse aus den
EU-Töpfen für höchstwahrscheinlich. Hier muß
aufgeklärt werden. Wie sehen die Sonderregeln für FIN, SLK,
SLO, EST aus? Ich bin sicher, es gibt sie.
Griechenland muss bleiben aber GB darf gehen?
Die Slowakei hat sich nicht gescheut, einen kalten Staatsstreich zu organisieren, um die Zustimmung für die Griechenland-Geschenke zu sichern (die damalige Regierung war dagegen) und Griechenland im Euro zu behalten, weil sonst eine Katastrophe drohe. Nun soll auf einmal der Austritt eines viel wichtigeren Staates kein Problem sein. Man kann diesen Mann nicht ernst nehmen.
Ohne die Briten sind wir schneller
Europa will zusammenwachsen und hat die Faxen der Briten schon lange
satt. Diese sind nämlich nur arrogant und werden deshalb auch nobel
zugrunde gehen, wie alle Staaten, die sich angesichts ihrer Probleme
immer wieder in ihre alte historische Bedeutung flüchten.
In modernen Zeiten ist ein Staat nun einmal nicht mehr länger als
50-70 Jahre bedeutend. Am Zerfall der ehemaligen Sowjetunion wurde dies
besonders gut sichtbar.
Deutschlands aktuelle Bedeutung wird spätestens in 30 Jahren ein
Witz sein, doch die der Briten ist es schon mindestens seit 30 Jahren.
Sie kamen zu spät und verzapfen seitdem nur Mist.
Die meisten Staaten wissen deshalb, das sie nur in einem eng
kooperierenden Europa genügend Wohlstand produzieren können
auch wenn dabei kulturelle Profile langsam abgeschliffen werden. Besser
jedoch ist es nach europäischen Normen zu leben, als in einer
ständig von gegenseitiger Ausbeutung gestressten Welt.
Also, keine Freibeuter in der EU.
Ach so, die Banken der Briten waren Weltmeister im Erfinden von Finanztricks
Deshalb ist die Bank von England auch schon lange nicht mehr sicher. Der
Cameron lügt doch allen die Taschen voll. Natürlich werden
Reiche durch den EURO irgendwann auch ärmer, aber das ist auch
richtig, weil Reiche nämlich nicht mehr rechnen können. Die
sehen immer nur die Massen als riesige Gefahr und nicht mehr als
Voraussetzung für märchenhafte Gewinne, wie z.B. die
Brüder Albrecht.
Die Reichen verachten die Massen und dafür werden sie kritisiert.
Ohne Briten sind wir schneller...pleite?
1) Die Briten sind doch schon längst Pleite und zwar ohne
Euroeinführung!
2) Die City of London die hauptsächlich durch ihren Zugang zum
EU-Binnenmarkt profitiert geht mittlerweile auch den Bach runter!
3) Die Demokratie in GB erinnert mich eher an eine Lobbykratie, ganz
ähnlich wie in Deutschland!
4) Soziale Unruhen, ähnlich wie in Griechenland
5) Die Briten haben eine sehr arrogante und unangebrachte Art und Weise
mit ihren europäischen Nachbarn umzugehen. Da verzichtet man nur
allzugerne auf einen Nettozahler.
Die Briten sind abhängiger von der EU und dem Euro als umgekehrt
und das weiß sogar der letzte Depp auf der Insel.
Ohne die Briten sind wir schneller...pleite
Ihr Kommentar ist sehr sehr subjektiv und beruht sich anscheinend auf
die Schulbücher von den 50 Jahren. Hier sind einige Tatsachen zum Überlegen:
Wollen Sie GB wirklich loswerden?
1) Ein Land, das alle EU Gesetzte in sein nationales Gesetz
einführt.
2) Eine Wirtschaft, die so offen ist, wo ausländische Konzerne
willkommen sind, wo ausländische Konzerne die britischen
Unternehmen ohne Protest übernehmen können.
3) Eine bewährte Demokratie, die seinen Bürgern schone lange
Grundfreiheiten garantiert hat
4) Ein Nettozahler an den EU Haushalt - ja, sogar nach dem Rabatt!
5) Ein Freund von Deutschland, der nicht immer ja sagt, aber manchmal
den Verstand hat, nein zu sagen wann die Bürokraten nicht
durchgedachte Projekte (Hallo euro!) einführen wollen.
Oder ist es Ihnen vielleicht lieber, wenn stattdessen mehr Mitglieder
Staaten wie Griechenland und die Slowakei dabei sind?
Der Finanzminister hat seine Lektion über die Finanzmärkte gelernt. Alles basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Das hält die Währungen am Leben, sichert die Kaufkraft. Von Japan und dem drohenden "Abwertungskrieg" ist in dem Interview leider nicht die Rede, auch nicht von der Tatsache, dass kleine Länder mit eigenen Währungen chancenlos sind und sein werden. Das ist vielleicht die zentrale Begründung für die Existenz der Euro-Zone mit allen Mitgliedsstaaten. Daher sind ein paar Billionen Euro oder Dollar mehr wirklich kein Problem der Weltwirtschaft. In dieses Horn stieß auch der Gipfel in Davos. Die Luft ist noch lange nicht dünn. Es grüßt der Skizirkus.
So hätte es sicher weniger Wirbel und Empörung in dieser
''EU'' gegeben, wenn England den eingespielten Weg der Flucht
unter den ESM angetreten hätte, als diese verkrachten Existen-
zen der Bürokratenversorgungsanstalt in Brüssel, in der Funk-
tion einer Geldumverteilungsmaschine, mit den englischen
Aufforderung zu Reformen zu verstören und aus dem Trott
zu bringen!
der Austritt GB's wäre keine Katastrophe, aber Griechenland und
Schwarzgeldzypern sind unverzichtbar!
Herr wirf Hirn vom Himmel!
Hirn!
Ich kann's ihnen auch schnell erklären ohne, dass ihr Herr Hirn vom
Himmel werfen muss:
GB ist (noch) nicht Pleite und könnte die EU verlassen ohne, dass
deutsche Banken Pleite gehen würden und vom Staat gerettet werden
müssten.
Griechenland ist aber so gut wie Pleite und wird nur noch von
Deutschland (und natürlich allen anderen Europäern) am Leben
gehalten, damit die eigenen Banken nicht Pleite gehen und anstelle von
Griechenland noch mehr Milliarden in die deutschen Banken fließen
müssten. Ich glaube, Griechenland würde selbst lieber Pleite
gehen, aber das wäre für Deutschland einfach zu teuer! Wirft
man Griechenland jetzt aus dem Euro (EU), dann wäre Griechenland
Pleite und Deutschland müsste trotzdem zahlen. Aber ich merke, Sie
haben die Komplexität der Euro-Krise selbst jetzt noch immer nicht
verstanden.
Bei Zypern ist man sich ja auch noch nicht ganz so sicher ob man es
retten soll oder ob man es Pleite gehen lassen kann.
"Doch sollte er nicht ausblenden, dass es schon zahlreiche
Ausnahmen gibt, von denen sein Land profitiert. Man denke nur an seinen Beitragsrabatt."
Wenn GB von diesen Ausnahmen profitiert, man fragt sich warum die andern
Länder freiwillig solche Gesetze einführen, die eine negative
Wirkung auf ihre Wirtchaft oder Freiheiten haben!
GB mischt sich nicht in die Affären anderer Länder ein und
verlangt nichts von anderen EU Mitgliedern. Warum ist das schlimm?
@Bryan Hayes - Wort austauschen und es ist ok?
Herr Hayes, Sie sind Brite nehme ich an? Nein, ich habe nichts gegen Briten.
Ich staune nur über Ihren Kommentar: Sie tauschen
"Forderung" gegen "Notwehrmassnahmen" und deuten so
das Verhalten Grossbritanniens gegenüber der EU? Ich sehe das so:
Die EU soll ein gemeinsames Territorium von Partner sein, richtig? Sie
suggerieren aber, dass GB unfreiwillig in die EU gekommen ist ("Die
EU ist GB widerfahren") und nun müsse sich GB gegen die EU
wehren? Ist das wirklich Ihr Ernst? Ich fände es schade, wenn GB
die EU verlässt, ABER eine Sache ist unbestritten: Sollte GB, z.B.
auf Basis einer Volksabstimmung, die EU verlassen wollen, dann verliert
GB viel mehr, als es sich eingestehen will. GB als Partner der nach
Lösungen(!) mit anderen sucht - OK. Als Freibeuter und Querulant -
nicht OK.
@Sikorski: GB verlangt nichts, was nicht jeder Bürger, alle Sinne beisammen, für sich genauso
verlangen würde.
Diese "Ausnahmeregelungen" etc. sind reine
Notwehrmaßnahmen gegen immer dreistere Vertragsbrüche seitens
der EU-Kader und EUdSSR-Befürworter.
KlischeeS
Herr Dubro, wie meinen Sie das, wenn Sie behaupten "GB ... verlange
nichts von anderen EU Mitgliendern"? Bitte setzen Sie sich mit der
Realität auseinander, dann werden Sie feststellen, dass GB die
meisten Ausnahmeregelungen zu EU Verordnungen und Verträgen
innerhalb der EU zugestanden werden! Immer schön im Hinblick
darauf, GB in der EU behalten zu wollen. Es ist ein Kardinalfehler genau
diesen Umstand auszublenden. Sie können die brachiale Ambivalenz
GBs online ziemlich gut nachlesen - z.B. Lissaboner Verträge, ESM
etc. Trotz all dem verlangt GB erneut und immer wieder, dass neue
Ausnahmen geschaffen werden. Daraus resultiert folgendes: GB geht ohne
die EU unter; verkommt zur politischen und wirtschaftlichen Provinz.
Wie war das bitte nochmal Herr Dubro mit "GB verlangt nichts?"
noch viel weniger der austritt griechenlands aus dem EURO, insbesondere,
wenn man den vertrag von vornherein eingehalten hätte. jetzt wirds schon
wahnsinnig teuer, aber immer noch besser, als weiter wurschteln wie bisher.